Wiederholen ist nicht gestohlen II

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Ravna

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(OT: Wir kommen von hier: Wiederholen ist nicht gestohlen I)

*-* bei den Turboliften *-*

Bei den Elementen…!!!

Der Hilferuf des XO erreichte Ravna schon nicht mehr im Maschinenraum. Als er einging, hatten sie und ihr Trupp die Turboliftschächte beinahe erreicht. Machtlos mussten sie mit anhören, wie die entfesselte Kabine kaum zehn Meter vor ihnen durch den Schacht donnerte, so nah und doch unerreichbar.

Ravnas sofortiger Com-Ruf an den XO blieb unbeantwortet. Der unmittelbar darauf folgende an Maenek Chaz auch…

Ravna verfluchte sich selbst, dass sie auf den Notruf der Daisemi‘maenek hin nicht sämtliche Lifttüren hatte sperren lassen. Das holte sie augenblicklich nach, damit es nicht noch mehr Unheil gab. Aber zumindest für den XO kam diese Maßnahme jetzt zu spät. Wenn er den Absturz nicht überlebt hatte - was sehr wahrscheinlich war -, dann hatte sie wegen ihrer Nachlässigkeit seinen Tod auf dem Gewissen. Es war ein schrecklicher Gedanke und verzweifelt stöhnte Ravna auf.

Dann riss sie sich zusammen. Für solche Gefühlsregungen war jetzt keine Zeit. Jetzt galt es zunächst festzustellen, ob es Überlebende des Absturzes gab, und dann Maenek Chaz zu lokalisieren und zu befreien. Und dafür brauchten sie zuverlässige Scanner und zuverlässige Ort-zu-Ort-Transporter, und zwar jetzt. Auf das Ergebnis der Selbstdiagnose des Hauptcomputers konnten sie nicht mehr warten.

„T’Shann an Maschinenraum!“ öffnete Ravna einen Kanal. „T’Khemnae, das ist dringend! Legen Sie alle Kontrollen für die Schiffssysteme auf den Backup-Computer um! Und verwenden Sie das Backup vom Tag unseres Abflugs von Rhedhi aerrh‘rihan! Schnell!“ Dieses Backup war zwar schon einige Tage alt, aber an dem Tag waren alle Systeme frisch überprüft und einwandfrei funktionsfähig gewesen. Es war die letzte als 100%ig sicher bekannte Konfiguration.

„T’Shann an Brücke!“ öffnete sie dann einen weiteren Kanal.
„Hier tr’Mor, sprechen Sie!“

Wider Erwarten war es nicht Lhaes tr’Rehu, der antwortete. Im ersten Moment schwieg Ravna verblüfft und tr’Mor fügte hinzu: „Ich habe für den XO übernommen. Sprechen Sie!“

„Nicht nur das Turboliftsystem ist defekt. Es gibt auch Hinweise auf Fehlfunktionen des Hauptcomputers“, brachte Ravna ihn und die restliche Brückenbesatzung auf den neuesten Stand. „Maenek Chaz steckt in Turbolift 3 D fest und der Hauptcomputer meldet, diese Kabine sei überhaupt nicht im Schacht. Wir haben jetzt alle Kontrollen für die Schiffssysteme auf das Backup vom Tag des Abflugs von Rhedhi aerr’rihan geswitcht. Nach der damaligen Konfiguration sollte alles einwandfrei funktionieren. Können Sie Maenek Chaz an Bord lokalisieren und aus dem Turbolift herausbeamen?“

- TBC -
 
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*=/\= ChR Blutschwinge, Brücke =/\=*

Als mich nach einer Weile T’Shann ruft, Antwortete ich mit den Worten
„Hier tr’Mor, sprechen Sie!“ sie war eine Weile lang still, und ich war dazu gezwungen zu sagen das, ich für den XO Übernommen hatte.
Viele von der Crew schien das noch nicht zu wissen aber wir haben ja andere Probleme…
T’Shann gab mir und der Brücke einen Update über die Lage.
Als die um die Lokalisierung und dem, Transport von Dr. Chaz Sprach habe ich nicht gewartet bis sie, ausgesprochen hat Chaz steckt schon einige Zeit in diesem Lift.
Ich habe also sofort gehandelt.

Ich guckte zur OPS rüber die mit gehört hat und gab denn Befehl
„OPS, Scannen sie nach dem Lift, und beamen sie alles, raus was da drin ist auf die Krankenstation!“

Während ich diesen Befehl gab und das musste T’Shann mit gehört haben der Kanal war auf sagte ich
„Bitte warten, wenn es geht Beamen wir alle aus dem Lift in die Krankenstation.“
Als die OPS, begann nach dem Lift zu suchen, hoffte ich auch das alles klappte so wie ich es mir vorstellte

TBC->
 

Raeva

New Member
~♦~ ChR Blutschwinge, Korridor in der Nähe der Brücke ~♦~


'Hallo? Können Sie mich hören? Wachen Sie auf!'
Ich spürte wie eine Hand gegen mein Wangen schlug und mich jemand zu schütteln begann.
'khhe'tcha! Hände weg von mir.'. Ich setzte mich auf und sah mich um. Ich befand mich in einem Korridor. Derjenige der mich geschüttelt hatte war ein erei´Arrain. Ich schaut ihn an. Mein Schädel brummte und ich hörte noch den Ruf in meinen Ohren:
'Brücke an alle; auf Schockwelle vorbereiten!'


Das war das letzte an das ich mich erinnern konnte. Ich berühte meinen Hinterkopf und merkte, dass meine Hand feucht wurd. Ich zog sie vor und betrachtete sie. Blut!
'Ich bringe Sie am Besten auf die Krankenstation Anetnen tr'Tomalak.'. Ich nickte ihm zu und versuchte aufzustehen. Jetzt kamen langsam meine Erinnerungen zurück. Die Borg! Ich war gerade auf dem Weg zu Brücke, als die Durchsage kam. Ich versuchte noch etwas zu finden um mich festzuhalten, konnte aber nicht rechtzeitig einen geeigneten Ort finden und muss mir wohl den Kopf gestoßen haben und ohnmächtig geworden sein. Der erei'Arrain stütze mich. Mein Oberschenkel schmerzte heftig doch ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen. Wir erreichten einen Turbolift, doch er schien eine Fehlfunktion zu haben. Mein Helfer seufzte. 'Dann müssen wir wohl einen Umweg nehmen. Können sie die Leitern ....' dann schien sich seine Stimme zu entfernen und Dunkelheit schloss sich um mich. Meine Beine hielten mich nicht mehr und ich sank zusammen. Kurz darauf kam ich wieder zu Bewusstsein. Der erei'Arrain war immer noch bei mir. Er kontaktierte gerade die Krankenstation: 'erei'Arrain tr'Hei an Krankenstation. Die Anetnen ist verletzt und ohnmächtig, allerdings funktioniert der Turbolift nicht. Können Sie jemanden herschicken?'. Es kam eine Antwort, die ich aber nicht verstand. Dann hockte er sich vor mich und ein dünnes Lächeln war auf seinem Gesicht: 'Hilfe ist unterwegs, es kann jedoch ein wenig dauern. Haben sie Durst?'. Ich nickte und er holte eine Trinkflasche hervor und gab mir einen Schluck.



-tbc-


(OT: Hier also nun mein erster Beitrag. Gebt mir ein Feedback)
 

Taev

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
GA Vorstand
=/\= ChR Blutschwinge, Brücke =/\=

Da der erste Offizier auf Aussenmission ging, betrat der zweite Offizier als Ablösung die Brücke und grüsste die noch anwesende Brückencrew mit einem kurzen "Jolan'tru". Der OPS Offizier erwiderte den Gruss freundlich und setzte seine Arbeit fort. Er war gerade dabei, die gesammelten Daten des Schiffsfriedhofs zu analysieren, als ein Display aufleuchtete und ein automatischer Schadensalarm einging; auf Deck 116 gab es punktuell schwere strukturelle Schäden. Lhaes traute diesen Angaben nur bedingt und kontaktierte den Bereitschaftsdienst der Technik.

"Brücke an Technik Bereitschaft, auf Deck 116, Abschnitt 5 wird ein struktureller Schaden angezeigt. Können Sie das bitte verifizieren?"
"Ie, wir haben die Anzeige auch gesehen, wir kümmern uns darum"
"Ekhesai, Brücke Ende"

Keine Ewa später wurde eine Com-Verbindung zur Brücke geöffnet.

"T’Shann an Brücke!" klang die dringliche Stimme der Chefingenieurin.
"Hier tr’Mor, sprechen Sie!" antwortete der zweite Offizier, der sich gerade die bisher ausgewerteten Sensorendaten durchsah.
"Ich habe für den XO übernommen. Sprechen Sie!"
"Nicht nur das Turboliftsystem ist defekt. Es gibt auch Hinweise auf Fehlfunktionen des Hauptcomputers“, brachte Ravna ihn und die restliche Brückenbesatzung auf den neuesten Stand. „Maenek Chaz steckt in Turbolift 3 D fest und der Hauptcomputer meldet, diese Kabine sei überhaupt nicht im Schacht. Wir haben jetzt alle Kontrollen für die Schiffssysteme auf das Backup vom Tag des Abflugs von Rhedhi aerr’rihan geswitcht. Nach der damaligen Konfiguration sollte alles einwandfrei funktionieren. Können Sie Maenek Chaz an Bord lokalisieren und aus dem Turbolift herausbeamen?"

Der zweite Offizier drehte sich zum OPS Offizier um und gab den entsprechenden Befehl. "OPS, Scannen sie nach dem Lift, und beamen sie alles, raus was da drin ist auf die Krankenstation!"
"Ssuay."

Lhaes machte sich daran, den entsprechenden Turbolift zu scannen, jedoch ohne Erfolg. Er scannte sämtliche Turbolifte der Hauptsektion, konnte die Daisemi'Maenek jedoch nicht lokalisieren, geschweige den die Turboliftkabine. Scheinbar waren die Scanner in grössere Mitleidenschaft gezogen worden als gedacht; da sich die Daisemi'Maenek möglicherweise in den Angaben geirrt haben konnte, scannte der OPS Offizier auch die Turbolifte in den oberen, unteren und hinteren Sektionen des Schiffes, Mit Erfolg. Die Kabine wurde in der hinteren Sektion, Deck 25 lokalisiert. Irgendetwas stimmte hier nicht. Lhaes aktivierte die Zielerfassungsscanner und konnte die Daisemi'Maenek erfassen.

"Ich habe die Daisemi'Maenek erfasst und beame Sie nun auf die Krankenstation" vermeldete Lhaes und wartete knapp zwei Ewa, ob von dem zweiten Offizier noch ein Widerspruch kam, doch dies war wie erwartet nicht der Fall. Er informierte T'Shann und machte sich wieder an seine Arbeit, doch diese wurde kurz darauf bereits wieder unterbrochen.

"Technik Bereitschaft an OPS" meldete sich unerwartet bereits der Bereitschaftsdienst.
"tr'Rehu hier, sprechen Sie."
"Wir... ein Wartungstrupp des Maschinenraums zusammen mit der Io Pactum hat den Schaden bereits analysiert." kam die zögerliche Antwort
"Und? So sprechen Sie schon."
"Ein Turbolift ist den Schacht hinuntergefallen."
"Was? Wie ist das möglich? Gab es Verletzte?"
"Es gab einen Notruf des XO an den Maschinenraum. Wir können ihn über die Com aber nicht erreichen und..."

Der zweite Offizier hatte sich die Unterhaltung mitangehört und schaltete sich in das Gespräch ein.

"Hier tr'Mor, suchen Sie nach der Kabine und steigen Sie wenn es sein muss persönlich in den Schacht!" erteilte der zweite Offizier den entsprechenden Befehl.
"Ssuaj-Ha. Wir sind bereits auf dem Weg, bisher haben wir keine Lebenszeichen erhalten." antwortete der Leiter des Techniker Trupps leicht gereizt.
"T'Shann an Brücke, ich war auf Deck 35 als der Turbolift durch den Schacht fiel." meldete die Io Pactum.

Der Turbolift war ungebremst über 80 Decks in die Tiefe gefallen, das würde auch die strukturellen Schäden erklären und weshalb vom XO keine Lebenszeichen mehr empfangen werden konnten. Der zweite Offizier hatte - seinem Gesichtsausdruck nach zu urteilen - den gleichen Gedankengang. Er war gerade zum ersten Offizier aufgestiegen, wenn auch unter tragischen Umständen.

"Verstanden, Brücke Ende." gab tr'Mor zur Antwort.

In der Zwischenzeit hatte sich die Blutschwinge dem Schiffsfriedhof genähert und würde in weniger als einer Siuren in Beamdistanz sein. Trotz des tragischen Tods des XO und des taktischen Offiziers, würden Sie sich die Schiffe genau anschauen. Sie hatten durch den Kampf mit den Borg schwere Schäden davon getragen und würden hier vielleicht einige wertvolle Ersatzteile finden, sollten die Breen welche zurückgelassen haben.


-tbc-


(OT: an alle - ich musste etwas an der Story pfuschen, da die letzten Logs zeitlich und dadurch inhaltlich nicht wirklich gepasst haben; ich hoffe, das ist OK)
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
.:. Turbolift 3 D .:.

"Nur keine Panik, Ezri. Gleich kommen sie und holen Dich hier raus." Ob Selbstgespräche eine Panik verhindern können? - Natürlich nicht, aber Tar'Pek kann das
Ich besann mich der Meditationstechnik Tar'Pek, welches mir Rikal einst beibrachte. Das Training mit ihm zog sich über mehrere Monate hin. Es war unter anderem dazu gedacht, die psychischen Entzugserscheinungen zu lindern, die durch den Entzug von Kaetron auftraten. Kaetron ist für Rihannsu ein einfacher Stimmungsdämpfer ohne weitere Nebenwirkungen, aber auf Trill hatte es die Wirkung einer Droge. Das wusste damals aber niemand. Außerem war diese Meditationstechnik hervorragend geeignet, die starken Emotionen meines direkten Vorgängerwirtes in Zaum zu halten.
Ich stellte mich in Meditationsstellung und fing mit den Atemübungen an, als mein Körper anfing zu zerfasern.

+/\+ Krankenstation +/\+

Für mich änderte sich die Umgebung, für den Betrachter erschien eine Trill in einer seltsam anmutenden Stellung im kleinen Transporterraum der Krankenstation, neben sich auf dem Boden stehend ein Becher, in dem vor einiger Zeit noch ein heißes Getränk dampfte.

Noch bevor ich die Augen öffnete, hörte ich andere Geräusche und eine Stimmte sprach mich an: "Dr. Chaz, gut dass sie da sind."
Ich öffnete erst das linke Auge, dann das rechte Auge. Ja, ich war auf meiner Krankenstation und ich stand im Transporterraum der Krankenstation. Meine Hilferufe wurden erhört, weitergeleitet und man hatte mich aus meiner misslichen Lage im wahrsten Sinne des Wortes herausgebeamt. Erleichtert verließ ich die Transporterplattform, nahm meinen Becher mit stürzte nmich auf die Arbeit. Der Zustrom der Verletzten hatte schon deutlich abgeebbt und wir hatten nun endlich Zeit, die wirklich Schwerverletzten aus den Stasekammern zu holen und zu operieren.

"Dr. Chaz, wir haben ein Hilferuf von der Anetnen erhalten." "Können wir sie mit dem Transporter erfassen?" "Ie, Rekkhai. "Gut, dann erfassen Sie sie und beamen sie auf die Station."
Im Transporterraum materialisierte sich eine liegende Gestalt, es war khre'Arrain t'Tomalak, die senior Offizierin des Schiffes. Sie war noch nicht allzulange auf der Ch'R Blutschwinge und sie war für diesen Rang und diese Position verdammt jung. Obwohl sie schon einmal zum Routinecheck bei mir war, so war ich auch dieses Mal über ihre Jugend erstaunt. Wie hat sie das geschafft? Welche Rolle spielte dabei ihr Haus? Wie nah stehen sie dem Haus s'Drevoux?

Nunja, manche Ränge und Positionen hatten in ihrer Behandlung halt Vorrang, aber nicht immer und meistens nicht bei mir. Ich bin Arzt, für mich sind meine Patienten in der Regel ranglos, es zählt allein ihre Verletzung oder Erkrankung.
Ein kurzer Scann der Anetnen t'Tomalak zeigte mich, leicht dehydriert und eine nette Gehirnerschütterung. Da die Kapazität der Krankenstation schon sehr ausgereizt war, gab ich folgende Anweisung an einen Pfleger: "Transferieren sie ihr diese Flüssigkeit hier." Ich zeigte auf einen Behälter. "Und dann bringen Sie sie in ihr Quartier, strenge Bettruhe für zwei volle Tag- und Nachteinheiten und dieses Medikament" Ein kurzes Abwägen. "Ich denke drei Einheiten davon sollten langen."
"Ie Rekkhai, ich höre und gehorche." Der Pfleger bereitete den Flüssigkeitstransfer vor und ich wendete mich wieder den wirklich verletzten Patienten zu.

"Bereiten Sie OP II vor." Ich war ganz in meinem Element, durchschritt die Dekontaminationsschleuse, schlüpfte in die Operationskleidung und aktivierte E Ia, außerdem hatte ich noch zwei Assistenten an meiner Seite, denn folgende Operation würde kniffelig werden.

-tbc-

[OT: Alles was ich kursiv schreibe, ist das was mein Charakter denkt, just for info :) ]
 
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Raeva

New Member
○○○ Quartier von Raeva t'Tomalak ○○○

Ich verweilte noch kurz vor dem Bildschirm, atme tief ein und schaltete ihn aus. Das persönliche Logbuch war mir sehr wichtig. Ich replizierte mir einen Kräutertee und setzte mich an den Arbeitstisch, wo ein Stapel Bücher lag. Ich hatte bereits angefangen mit 'Kampfstrategien im irdisch-romulanischen Krieg', doch ich war nicht weit gekommen. Mein Kopf schmerzte und daher hatte ich zunächst eine Pause eingelegt. 2 Tage Bettruhe habe ich verordnet bekommen. Ich begann zu lesen, doch nach 15 siuren gab ich es auf. Mein Kiefer schmerzte. Ich habe wieder die Zähne zusammengepresst. Eine unschöne Angewohnheit, die ich hatte, wenn ich Nervös war oder unter Stress stand. Ich öffnete meinen Mund und hörte ein leichtes Knacken. Nein! Nichteinmal mehr 1 siure werde ich hier bleiben. Die Blutschwinge kann jede Hilfe benötigen, die sie bekommt. Ich trank den Tee in einem Zug aus und stellte die Tasse schwungvoll auf den Tisch, sodass es einen leichten Knall gab. Ich holte meine Uniform heraus, zog sie an und überprüfte mein Aussehen nocheinmal im Spiegel. Augenringe zeichneten sich ab. Ich ging nocheinmal ins Bad und wusch mein Gesicht kurz mit kaltem Wasser. Das musste reichen. Ich tupfte das Wasser ab und ging auf die Brücke.



◘◘◘ Brücke der Blutschwinge ◘◘◘

Ich trat aus dem Turbolift
'Jolan'Tru.' Ich schlug meine Faust gegen die Brust um die Brückencrew zu begrüßen. Einige der Besatzung blickten mich fragend an.
'Machen sie sich keine Sorge, mir geht es gut und ich möchte gern meinen Dienst fortsetzen. Wie sieht die Lage aus?' Ich schritt nach vorn.

-tbc-

(OT: Ich habe zustäzlich hierzu noch ein persönliches Logbuch geschrieben. Die Geschehnisse knüpfen daran an)
 

Sora

Administrator
.:. auf dem Weg zum Privatquartier Sora t'Ptraval .:.

Auch eine Tal'Shiar Agentin hat dann und wann das Bedürfnis nicht zu arbeiten und ein privates Leben zu führen und sei es nur etwas Schlaf zu bekommen. Zu den Reparaturarbeiten am Schiff selber konnte ich ohnehin nichts beitragen und Dr. Chaz hatte ihre Krankenstation auch fest im Griff. Der einzige Ort auf diesem Schiff, der am ehesten von meiner Anwesenheit profitieren würde, denn ich war ja selber mal Daisemi'maenek auf diesem Schiff.

Vor der Tür meines Quartieres angekommen, schaute ich mich um und betrachtete dann recht genau die Fugen und die Wand rund um die Tür. Dann trat ich in den Sensorerfassungsbereich meiner Tür, damit diese sich öffnete. Auf der Schwelle zu meinem Quartier blieb ich abermals stehen und schaute mich um, bevor ich mein Quartier endgültig betrat. Eine alltägliche Handlung einer Tal'Shiar Agentin.

Der Verein bringt einfach eine Berufsparanoia mit sich

Nachdem ich mein Quartier gründlich überprüft hatte, konnte ich endlich etwas entspannen. Mein Quartier war mittelgroß, bestand aus drei Räumen und einer Hygienezelle, die im wesentlichen aus einer Schalldusche, einer Toilette und einem kleinen Wasserbecken, welches an der Wand befestigt war, bestand. Über dem kleinen Wasserbecken hing auch ein Spiegel. Manchmal prüfte ich darin, ob ich mir noch selber in die Augen schauen konnte.
In einem der drei Räume stand eine einfache Schlafstätte und ein in die Wand eingelassener Schrank, in dem Ersatzuniformen und einige wenige private Kleidungsstücke verstaut waren. Direkt am an der Schlafstätte hatte ich noch ein kleines Tischchen, die Tischplatte lies sich herauziehen und schwenken und stellte einen kleinen Bildschirm dar.
Ein Raum war einfach nur ein Aufenthaltsraum, geeignet um auch mal einen Gast zu empfangen, sich selber zu entspannen oder etwas zu essen. In der einen Ecke stand ein Replikator, ein Bildschirm an der anderen Wand war dazu ausgelegt, den Sternenhimmel zu zeigen, den das Schiff gerade passierte, wenn es nicht mit Warpgeschwindigkeit durchs All raste. Aber man konnte sich auch einfach nur ein Bild, Gemälde oder Film anzeigen lassen. Diesem Bildschirm gegenüber war eine gemütliche Sitzecke arrangiert. In einer anderen Ecke des Raumes, befand sich ein Esstisch, so platziert, dass man auch von dort auf den Bildschirm schauen konnte.
Der dritte Raum war ein schlichtes Büro, ein innenarchitektonischer Zwilling des offiziellen Tal'Shiar Büros auf dem Schiff.

Vor der Hygienezelle zog ich mich aus und ließ achtlos meine Kleidung auf den Boden fallen. Eine rasche Schalldusche und schon fühlte ich mich wieder sauber. Der alltägliche Blick in den Spiegel. Noch kann ich mir selber in die Augenschauen, Sora, noch Ein Ritual, ich brauchte es.

Nicht, dass die Tal'Shiar Uniform unbequem war, aber ich freute mich auch immer drauf, private bequeme Kleidung überstreifen zu können.

"Computer: Licht 30% - Bildansicht ch'Havran Sonnenuntergang über Rhela."

Am Replikator: "Würziges Knabbergebäckt, Auswahl Trales." Vor meinen Augen materialisierte sich eine Schale des gewünschten Knabbergebäcks. Einem verborgenen Fach an der Wand beim Esstisch entnahm ich eine Flasche Yffirmwein und ein Glas. Es gibt zwar nichts zu feiern, aber mir war gerade danach.

Mit der Schale, der Flasche und dem Weinglas in der Hand begab ich mich in mein Büro, zuvor aber noch:

"Computer: Musik, leise die übliche Auswahl."

Im Büro schaltete ich den Bildschirm ein. Verschiedene Sicherheitsprotokolle prüften meine Zugangsberechtigung mittels Abfragen von Passwörtern, Netzhautscan, DNS-Test und so weiter, endlich hatte ich Zugriff.
"Computer: Personaldatenbank durchsuchen nach Drevoux."
Nichtmal nach einer Sekunde erschien der Name Drevoux sechsmal auf dem Bildschirm.

Enarrain Rikal tr'Drevoux zur Zeit nicht an Board der Blutschwinge, wünschen Sie eine Erklärung?

Ich schob den Beitrag weg, ebenso die Erwähnung seiner Frau und seiner beiden Kinder.

Es erschienen noch genau zwei Namen Arrain Dr. Ezri Chaz t'Drevoux und Praefect Lai tr'Drevoux, Befehlshaber der ersten Kohorte.

Ich schob die Akte Ezri weg, sie hatte einen Eintrag, dass sie für Kommandopositionen außerhalb der Krankenstation gesperrt war, blieb also nur noch der Praefect Lai t'Drevoux.

Verwandschaft von Lai tr'Drevoux zu Rikal tr'Drevoux anzeigen.

Ein äußerst beachtlicher Stammbaum, mit Wurzeln bis zu den Generationsschiffen vom Exodus von Vulkan, wurde sichtbar. Farblich hervorgehoben blinkten beide Namen auf samt Linien, die die beiden verbanden. Lai t'Drevoux war ein leiblicherf Cousin ersten Grades von Rikal tr'Drevoux. Perfekt.

Augenblicklich verfasste ich ein Schreiben an die Familie, an das Flottenoberkommando und an die Personalabteilung des Schiffes selber.
"Computer: Schreiben codieren und versenden, anschließend abschalten."

Einen Moment noch erleuchtete das fahle Licht des Bildschirms mein Weinglas und dann wurde es dunkel. Endlich Zeit, für etwas Schlaf. Ich stellte die gebrauchten Sachen auf den Tisch, während meiner nächsten Arbeitsperiode würde ein Sklave mit Zugangsberechtigung mein Quartier aufräumen und säubern. Ich hatte ihn persönlich dafür ausgewählt.

Bei der nächsten Arbeitsperiode werde ich mir auch mal die Akten vom neuen ersten Offizier und von der Senior Offizierin anschauen. Ihre besonders, denn eigentlich war sie für die Position sehr jung, zu jung. Dem neuen ersten Offizier hingegen schien es noch an Erfahrung zu fehlen und ich fragte mich, welche Gefääligkeiten ihn wohl auf den Posten des Zweiten gehievt hatte, bevor er durch logische Reihenfolge auf den Poste des Ersten rutschte. Hatte er am Ende was mit dem Absturz des Turbolifts zu tun? Es wäre nicht gerade eine saubere Arbeit, wir sind Rihannsu, keine Klingonen.

- tbc -
 
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*=/\= ChR Blutschwinge, Brücke =/\=*

Ich sah die Junge t'Tomalak aus dem Lift steigen und sie Grüßte mit einem freundlichen „Jolan’Tru“ Ich grüßte zurück und während sie noch in die Brücke rein gelaufen ist fragte sie nach einem Bericht über unsere Missliche Lage.
Ich antwortete „Schwere Schäden und Verluste, Insbesondere der XO und der Taktische Offiziere die Kabine in denn die beiden war ist über 80 Decks in die Tiefe gestürzt sie sind also Tod. Und wir werden gleich die Vorbereitungen für die Außenmission treffen ich hoffe das wir teile finden die unsere Lage etwas verbessern!“ Antwortete ich ihr und drauf hin sagte ich „wie sie sich sicherlich vorstellen bin ich noch Verwirrt wegen denn Tod meines Vorgängers…“ Wir haben viele verloren dachte ich, aber ich Persönlich hätte lieber die Crew besser kennengelernt als ich die Möglichkeit dazu hatte. Wir sind zwar keine Klingonen aber dennoch sind wir Kollegen.
Um den Vorbereitungen für die Mission zu Starten gab ich die Folgenden Befehle aus
„OPS, geben sie der Chefingenieurin Bescheid das, wir bei dem Friedhof sind sie soll ihr Team bereit machen und uns im Transpoterraum treffen. Damit wir diese Einzelteile suchen können!“
Sagte ich zur OPS, aber ich hatte davor das Bedürfnis mich noch mal umzuziehen, denn meine Uniform war nicht mehr im Besten zustand, sie hing in Fetzen von meinem Oberkörper herunter nur, hatte ich leider nicht die Gelegenheit mich umzuziehen.
„Treffen sie mich in 10 min im Transpoterraum, ich gehe meine Uniform Wechseln dieser Fetzen wird mir bei der Mission nicht helfen!“ Sagte ich und ging schnell runter.

*=/\= ChR Blutschwinge, Tr'Mor'S Raum =/\=*

Ich ging sehr schnell in meinem Zuhause welches ziemlich Kaputt war und wechselte meine Uniform damit ich mich im Transpoterraum einfinden Könnte es dauerte ca. 3 min dann war ich schon wieder auf dem Weg zum Transpoterraum

*=/\= ChR Blutschwinge, Transpoterraum =/\=*

Als ich die Zwei in den Transpoterraum rein kommen sah fragte ich sofort
„Auf welches schiff Beamen wir zuerst?“
Danach schaute ich Fragen in die Runde.

TBC->

(OT: Dazu kommt noch ein Log damit man verstehen kann warum ich mit einer Kaputten Uniform auf der Brücke stehe.)
 

Ravna

Member
[OT: Mit "die zwei" sind Ravna und Lhaes gemeint, oder? Ich war mir nicht ganz sicher und habe deshalb erstmal nur für Ravna gezogen. Lhaes kann aber gerne schon da sein!]


*=/\= ChR Blutschwinge, Transpoterraum =/\=*


Ravna hatte ihr Bestes gegeben, um die knapp bemessene Frist von 10 Siuren einzuhalten. Unter den gegebenen Umständen war das alles andere als einfach gewesen, jedoch am Ende hatten sie und ihr kleiner Technikertrupp es gerade so geschafft.

In diesen zehn Siuren hatten sie zuerst die Leichen der beiden verunglückten Offiziere aus der völlig zerstörten Kabine am Grunde des Turboliftschachts geborgen und sich dann an einer Bestandsaufnahme versucht, was die Ursache dieses Absturzes gewesen sein konnte. Ravna hatte sich unbedingt selber ein Bild davon machen wollen, bevor sie zu der Außenmission aufbrach und bevor jemand anderes ihr am Ort des Geschehens dazwischen funkte. Das Getuschel von Sabotage und Verrat verbreitete sich jetzt schon schneller als Transwarp über alle Decks, die wildesten Theorien schossen aus dem Boden wie Pilze und Ravna hatte ein äußerst ungutes Gefühl dabei, dass sie als Chefingenieurin gerade in dieser Situation auf eine Außenmission geschickt wurde. Es sah ganz danach aus, als wolle man sie mit voller Absicht vom Ort des Geschehens fernhalten. Bis sie von dem Schiffsfriedhof auf die Blutschwinge zurückkehren würde, hatte der Tal Shiar mit Sicherheit alles gründlich durchwühlt und Details hinzugefügt oder verschwinden lassen, je nachdem wie es ihm in den Kram passte. War vielleicht auch der Hauptcomputer gezielt manipuliert worden? Und wenn ja, von wem? Und wann war das geschehen? Die Ebene A1 Analyse lief noch, als Ravna sich auf den Weg zum Transporterraum machen musste. Noch nie zuvor hatte Ravna sich Sorgen darüber gemacht, wie vertrauenswürdig t’Khemnae eigentlich war. Jetzt aber ertappte sie sich dabei, dass sie genau darüber nachdachte.

All diese Dinge gingen Ravna durch den Kopf, als sie mit drei Technikern im Gefolge den Transporterraum betrat. Das Schott hatte sich kaum hinter ihnen geschlossen, da fragte tr’Mor auch schon:

„Auf welches schiff Beamen wir zuerst?“
und schaute Fragen in die Runde.

Ravna schaute ebenso fragend zurück, völlig überrumpelt von seiner Eile.

„Das kommt darauf an, was wir dort eigentlich wollen und wonach wir suchen, nicht wahr?“ erwiderte sie schließlich nach einer kurzen Pause. Sie wusste nicht so recht, wie sie tr‘Mor einschätzen sollte.

Er hatte eine frische Uniform an, das konnte man deutlich sehen, und es machte ihr auf einen Schlag bewusst, wie verdreckt und verschwitzt ihre eigene inzwischen war. Er wirkte diensteifrig, fast übereifrig. Er konnte kaum abwarten, dass es endlich losging. Aber die Tatsache, dass er jetzt Fragen stellte anstatt Befehle zu geben, zeigte, dass er auch ein wenig unsicher war. Würde er sich so verhalten, wenn er an einem sorgfältig geplanten Attentat auf zwei Führungsoffiziere beteiligt war? Oder zeigte es nicht viel eher, dass er von seiner Beförderung selbst völlig überrumpelt war und überhaupt nicht damit gerechnet hatte?

„Tr’Ailv hat eine Liste zusammengestellt, welche Teile wir für die Reparaturen am dringendsten brauchen. Hier ist sie“, fuhr Ravna fort und nickte tr'Ailv zu, der daraufhin ein Padd an tr’Mor überreichte. „Das meiste davon haben wir aber auf Lager oder es ist in der Schiffsdatenbank gespeichert, so dass wir es leicht replizieren können. Ich halte es für leichtsinnig, zu viele fremde Teile als Ersatzteile einzubauen, solange wir eine andere Wahl haben.“

-TBC-
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
+/\+ Krankenstation +/\+

Die Krankenstation befand sich am Rande ihrer totalen Auslastung. Mein Ärztestab und ich wechselten von einem Patienten zum anderen und die Fußböden schienen, trotz ständiger Reinigung, nur noch grün zu sein. Dann und wann mischten sich auch ein paar Spritzer anderer Blutfarben unter das Grün.
Irgendwann wurden die Notfälle weniger und die Anzahl an komplizierten Operationen geringer.
Endlich konnte ich nur noch deligieren und endlich konnte ich mir selber den langersehnten Schlaf verordnen. Zuvor befahl ich einem meiner Ärzte, das Außenteam ständig mit einem medizinischen Scan erfasst zu halten bzw. in Intervallen ihren Zustand direkt abzufragen.
"Ich bleibe auf der Station, wenn was ist finden sie mich in meinem Büro."
"Ie, Dr. Chaz."
In meinem Büro befand sich eine Schlafstelle, sie war genau für solche Situationen wie diese gedacht. Den kleinen Replikator ließ ich noch einen Schlummertrunk replizieren und dann legte ich mich endlich hin. Nicht lange und mir fielen die Augen zu.

~ Traumphase ~

"Trink das, mein Liebling" Mein Liebling, so nannte mich mein Vater schon lange nicht mehr. Immerhin war ich jetzt schon 16 Jahre alt und für gewöhnlich pflegte er mich "junge Dame" zu nennen. ... Es schmeckte süßlich und ich wurde soooo müde. ... Eine Computerstimme: "Warnung, die strukturelle Integrität der Außenhülle liegt bei 7% - Hüllenbruch steht bevor. Warnung, die strukturelle Integr..." Männerhände fliegen panisch über die Bedienfläche des Shuttles. Eine Männerstimme: "Sämtliche verfügbare Energie auf die Steuerdüsen umleiten." Computerstimme: "Befehl kann nicht ausgeführt werden." Auf dem Bildschirm sieht man die Oberfläche eines Planeten rasend schnell auf das Shuttle zu kommen. Das Bild verändert sich, das Gesicht eines Rihannsu erscheint, sein gönnerhaftes Lächeln ist kalt und arrogant, dann erscheint das Symbol des Rihannischen Sternenimperiums." Computerstimme: "Aufprall erfolgt in 15 Sekunden." Die Männerstimme: "Transport einleiten auf die Oberfläche." "Befehl kann nicht ausgeführt werden." Die Männerhände suchen halt, die Hände krallen sich an den Stuhl. Computerstimme: "Aufprall in 3 ... 2 ... " Metall kreischt, Oberflächen zersplittern, Knochen brechen, unerträglicher Lärm und plötzliche Stille. Keine Atmung, der Körper ist zerschmettert."
Ich wache schreiend auf. "Schhhh... alles wird gut mein Liebling, alles wird gut." Die Stimme meines Vaters.

Eine andere Stimme: "Drehe einem Breen niemals den Rücken zu." Ich drehe mich rasch um, sehe das verblassende Bild von Rikal.

~ Ende Traumsequenz ~

Ich schrecke aus dem Schlaf auf. Ich weiß, dass ich geträumt habe. Ich kann jedoch die flüchtigen Bilder des Traumes nicht festhalten, aber sie hinterlassen ein schlechtes Gefühl.
Mein Blick auf den Chronometer zeigt mir, dass ich doch einige Tlhojurs geschlafen habe, aber ich fühle mich in keinster Weise erholt...

- tbc -
 

Raeva

New Member
◘◘◘ Brücke der Blutschwinge ◘◘◘


"Außenteam gelandet" kam die Nachricht vom Transporterraum.
Der Riov nickte: "Sehr gut."
Ich blickte zu ihm. Er sah müde aus. Seine Lippen waren ausgetrocknet und die Äderchen seiner Augen waren deutlich erkennbar. Ich machte mir Sorgen um ihn; er hatte seit geraumer Zeit weder geschlafen noch gegessen.
Ich ging zum nächsten Replikator und holte ein Glas Mineralwasser und setzte ihm die wichtigsten Elektrolyte zu.
"Riov tr'Drevoux. Sie sollten sich etwas ausruhen und eine Mahlzeit zu sich nehmen."
Ich hielt ihm das Glas hin. "Bitte"
Er gab ein kurzes Brummen von sich, was wohl so viel bedeuten sollte wie 'Mir geht es gut. Ich benötige keine Ruhe. Aber danke, dass Sie sich um mich sorgen'. Er nahm er das Glas, nickte mir kurz zu und leerte es in einem Zug.
Wenigstens etwas. Sobald das Außenteam zurück war würde ich mit dem Io Saehne reden, dass er den tr'Drevoux ablöst. Derzeit müsste man ihn wohl sedieren um ihn von der Brücke herunterzuholen.
"Überarbeiten Sie die Dienstpläne und passen Sie diese den Umständen an!"
"Ssuaj-ha" sagte ich, drehte mich um und wollte in mein Büro gehen. Als ich die Tür zum Lift fast erreicht hatte kam eine Nachricht vom Außenteam.
"Außenteam an Riov"
Ich bliebt stehen und blickte mich um.
Wieso meldeten sie sich bereits jetzt? Sie konnten unmöglich jetzt schon fertig sein.


-tbc-




(OT: Ich habe von Ezri übernommen, dass die Gedanken meines Charakter kursiv geschrieben sind)
 
Zuletzt bearbeitet:

Lai

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=/\= ChR Blutschwinge, Kommandostab der 1. Kohorte =/\=

Lai fühlte sich müde und ausgelaugt; kurz bevor wegen den Borg Alarm ausgelöst wurde, war er gerade erst nach einer langen Schicht zu Bett gegangen und mit dem Egaesih bekleidet zurück auf seinen Posten gestürmt. Seither hatte er keine Pause gemacht und er war nun einmal keine 50 oder 60 E'ayy mehr. Wie sehr sehnte er sich die alten Zeiten zurück, als er noch tagelang ohne oder nur mit wenig Schlaf auf den Schlachtfeldern unterwegs war, für seine Ehre, das Haus s'Drevoux und das Rihannische Imperium gekämpft hatte. Viele Orden und Auszeichnungen schmückten sein sonst karges Büro im Kommandostab der 1. Kohorte.

Die Verluste der Kohorte waren nicht unerheblich. Bei den Elementen, gut fünf Reiahrin, über eine Zenturie an gut ausgebildeten Soldaten fielen in den Kämpfen mit den Borg. Ohne Zweifel war er stolz auf seine Truppe. Die Soldaten hatten ohne Furcht gekämpft und ihr Leben ohne zu zögern geopfert, um die Besatzung der Blutschwinge und ihre Kameraden zu schützen. Ohne die Theirr Kampfanzüge hätte es noch viel mehr Tote zu beklagen gegeben. Doch auch die Liste der Verletzten war lang, wenn auch nicht so lang wie die der Toten. Auch sein Cousin Rikal, der Leih der Blutschwinge, gehörte zu den Verletzten, wobei Infiziert das bessere Wort wäre. Rikal war zusammen mit seiner Familie von Bord gebracht worden. Zu gross war das Risiko, dass die Bord den Kampf gewinnen würden oder man ihm selbst im Falle eines Sieges, den sie glücklicherweise davon getragen hatten, an Bord des Schiffes nicht helfen konnten.

Das Signal für eine eintreffende Nachricht erklang. Sie war verschlüsselt und trug den Absender des Tal'Shiar. Lai mochte wie viele Soldaten der Marineinfanterie den Tal'Shiar nicht. Sie agierten im Verborgenen und stellten ihre eigenen Interessen über diejenigen der Truppe und der Häuser, selbst des Imperiums, auch wenn das keiner offen sagen möchte. Lai wusste um die mächtige Stellung des Tal'Shiars und beneidete insgeheim ihre finanziellen Möglichkeiten und die technische Ausrüstung, welche sie zur Verfügung hatten. Stets das neuste und nur das Beste. Hin und wieder liess er einige Beziehungen spielen um sich diese Errungenschaften der Technik anschauen zu können. Der Inhalt der Nachricht erstaunte Lai nur bedingt und er hatte bereits befürchtet, dass ihn eine solche Nachricht erreichen würde; das Haus s'Drevoux und das Flottenkommando hatten ihn als neuen Leih der Blutschwinge eingesetzt und den Titel Riov verliehen. Er stiess verärgert den Aktenstapel vom Tisch und zischte ein leises "Khhe'tcha". Er war ein Hwen und kein Offizier der Galae.

"Centurion tr'Liorae!" rief er den Befehlshaber einer Zenturie zu sich, der sofort in das Büro eilte.
"Sie wünschen Praefect?"
"Ich wurde zum Kommandaten des Schiffs ernannt. Sie werden hier übernehmen. Fragen?" erklärte Lai knapp.
"Iraeka mein Praefect. Keine Fragen!" antwortete der Centurion ebenso knapp. Er hatte schnell gelernt, wie sehr der Praefect unnötig lange Antworten hasste.
"Daelft, wegtreten!" sagte Lai, stand auf und begab sich auf die Brücke.

Die Soldaten, denen er auf dem Weg zum Turbolift begegnete, salutierten ehrfürchtig. Er nickte ihnen jeweils kurz zu und liess sich seinen Groll der Versetzung nicht ansehen. Sie sollte nicht unter diesem Entscheid leiden. Kurz bevor Lai den Turbolift erreichte, trat eine Person aus einem Seitengang. Es war die CIS der Blutschwinge, khre'Rionel Sora t'Ptraval.

"Riov tr'Drevoux, ich gratuliere." sprach sie ihn an "Auch wenn die Situation augenblicklich keine Gratulation erlaubt". Sie streckte ihm eine Schachtel hin.
"Hann'yyo." erwiderte Lai neutral und nahm die Schachtel an sich.

Die Geheimdienstoffizierin deutete einen Salut an und verschwand wie sie aufgetaucht war. Lai fühlte sich in seiner Ablehnung des Tal'Shiar einmal mehr bestätigt. Mürisch öffnete er das Päckchen, während er auf den Turbolift wartete. Die Rangabzeichen eines Riov blitzen auf und es war klar, was von ihm verlangt wurde. Er entfernte wehmütig die Abzeichen des Praefects und tauschte sie gegen diejenigen eines Riov aus doch das Abzeichen der 1. Kohorte an seiner Uniform beliess er.



=/\= ChR Blutschwinge, Brücke =/\=

Lai betrat die Brücke der Blutschwinge. Wie für einen Hwen üblich, hatte er innerhalb eines Bruchteils einer Ewa die Brücke überblickt. Fünf Personen. Navigation und OPS waren besetzt. Zwei Sicherheitsleute. Und dann war da noch Raeva t'Tomalak, SO, die sich gerade mit dem OPS Offizier unterhielt und daher in Richtung des Turbolifts blickte, als er auf die Brücke trat. Dank Unterstützung hatte sie es weit gebracht. Lai mochte solche Aktionen nicht und hatte stets darauf geachtet, dass der Name Drevoux keinen Einfluss auf seine Karriere hatte; er hatte für seinen Rang hart gearbeitet und ihn ehrlich verdient. Raeva war ohne Frage klug und hätte so oder so Karriere gemacht aber einigen ging es wohl einfach nicht schnell genug.

Die SO erblickte seine Rangabzeichen und verlor ganz kurz die Kontrolle über ihre Gesichtszüge bevor sie ein "Riov auf der Brücke" hervorbrachte. Eine rasche Auffassungsgabe hat sie ja.
"Bericht!" forderte er kurz und knapp.
"Wir haben uns dem Schiffsfriedhof der Breen bis auf 8000 Kilometer genähert und bereiten gerade einen Aussenmission vor." antwortete die Anetnen "Der Io Saehne ist bereits auf dem Weg in den Transporterraum, der OPS Offizier wird ebenfalls daran teilnehmen und wollte sich gerade auf den Weg machen."
Lai nickte und blickte den OPS Offizier an, welcher Haltung angenommen hatte. "Wegtreten!" befahl er und schritt an Raeva vorbei zum Kommandosessel. Er setzte sich hin und befühlte kurz die Armlehnen bevor er sich den integrierten Displays zuwandte. Die SO koordinierte den Schichtwechsel auf der Brücke als die Gamma-Schicht eintraf und gab einige Befehle an den OPS und den taktischeen Offizier. Sie wollten nicht von den Breen überrascht werden und mussten sich ständig bereit halten, das Aussenteam zurückzubeamen.

"Aussenteam gelandet" meldete der Transporterraum.
Lai hob instinktiv den Kopf hoch, nickte kurz und fügte dem ein "Sehr gut." hinzu, bevor er sich wieder den Displays zuwandte. Doch keine zwei Siuren später unterbrach ihn die SO.
"Riov tr'Drevoux. Sie sollten sich etwas ausruhen und eine Mahlzeit zu sich nehmen." Lai hob den Kopf und Raeva hielt ihm ein Glas mit Wasser hin. "Bitte".
Mürrisch brummelnd nahm er das Glas. Sie hatte ja Recht aber es ein schlechter Zeitpunkt. "Überarbeiten Sie die Dienstpläne und passen Sie diese den Umständen an!" befahl der Raeva nachdem er das Glas Wasser getrunken hatte.
"Ssuaj-ha" erwiderte sie und ging zum Turbolift als das Aussenteam bereits wieder einen Com-Kanal öffnete.
"Aussenteam an Riov"

-tbc-


(OT: Entschuldige, dass ich noch nicht auf die Story einsteige, Raeva, ich musste aber erstmal den Riov in die Rolle einführen)
 
*=/\= ChR Blutschwinge, Transporter Raum =/\=*

Die Chefingenieurin betraf den Transporterraum mit drei weiteren Technikern, sie hörte von meiner Frage „Welches Schiff nehmen wir zuerst?“ und kurz darauf sagte sie „Das kommt darauf an, was wir dort eigentlich wollen und wonach wir suchen, nicht wahr?“.
Sie schien meine direkte Art und Weise zu missbilligen …das ist aber auch verständlich, ich kannte sie nicht und sie mich auch nicht. Ich bin ja erst ein paar Tage an Bord. Ich selber darf mir auch nix anmerken lassen was den Verlust von unserem Ersten und Taktischen Offizier angeht.. Ich bin immer noch von seinem Tod geschockt, aber ich weiß, dass die Crew mich jetzt erst recht beobachtet.
Sie blickte zu einem der Techniker der schon eine Liste vorbereitet hat.
Sie nickte ihm zu, das Zeichen, dass er mir das Padd übergeben soll.
Er tat das auch und sie sagte dabei „Tr’Ailv hat eine Liste zusammengestellt, welche Teile wir für die Reparaturen am dringendsten brauchen. Hier ist sie“
Ich streckte die Hand zu dem Padd aus, so dass ich es ergreifen konnte. Dabei sprach die Chefingenieurin weiter und sagte mir „Das meiste davon haben wir aber auf Lager oder es ist in der Schiffsdatenbank gespeichert, so dass wir es leicht replizieren können. Ich halte es für leichtsinnig, zu viele fremde Teile als Ersatzteile einzubauen, solange wir eine andere Wahl haben.“

Ich schaute auf das Padd und stimmte ihr auch zu…
„Ich will auch nicht so viele fremde Technologien einbauen. Falls wir da nix finden, was wir brauchen können, dann holen wir etwas an Metallen raus damit wir die Brüche schließen können!“
Ich lass mir kurz das Padd durch. „Disruptorarray an Backbord“ Ich dachte kurz nach und sprach in die Runde. „Wir nehmen eins der Klingon Schiffe, Chef bereiten sie das vor.“ Der Chef suchte uns ein Schiff raus und Beamte uns auf das erste Klingonische schiff drauf.

*=/\= An Bord des Schiffes der Klingonen =/\=*
Das Team wird, in deren Transporterraum rematrilasiert. Nach dem wir uns kurz umschauten…Sagte ich „Dann lasst mal deren Waffen suchen…falls sie noch welche haben. Ich weiss dass, die Breen auch noch Disruptoren nutzen. Zu schade das, wir kein Breen-Schiff hier haben…Ich hätte gerne ein blick, drauf geworfen!“ Sagte ich in die Runde, als wir Richtung Waffen deck gegangen sind.

TBC->
(OT: Etwas gefällt mir nicht an dem Format wenn ich es Kopiere muss ich jedes mal denn Text neu Ordnen...ich nutze Word 2011)
 
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Taev

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
GA Vorstand
=/\= ChR Blutschwinge, Brücke =/\=

Nachdem der erste Offizier die Brücke verlassen hatte, bat Raeva t'Tomalak den OPS Offizier noch um einige Details und Erläuterungen zum Bericht des ersten Offiziers. Lhaes überreichte der SO die neuste Liste der Schadensmeldungen als er hörte, wie der Turbolift sich öffnete. Die Gesichtszüge des SO veränderten sich und der OPS Offizier war kurz davor sich umzudrehen, als Raeva den Unbekannten mit "Riov auf der Brücke" ankündigte.

Lhaes war verwirrt. Wie war das möglich? War Rikal auf das Schiff zurückgekehrt? Unmöglich. Ihm bleib keine Zeit darüber nachzudenken. Wie es sich für einen Offizier gehörte, nahm Lhaes Haltung an. Eine Stimme bellte "Bericht!". Es war definitiv nicht Rikal. Die Stimme klang nicht fremd, doch der OPS Offizier konnte sie nicht einordnen. Dennoch, die Blutschwinge stand unter neuem Kommando und er grübelte, wer dies wohl angeordnet hatte?

"Wir haben uns dem Schiffsfriedhof der Breen bis auf 8000 Kilometer genähert und bereiten gerade einen Aussenmission vor." antwortete die Anetnen auf die Stimme "Der Io Saehne ist bereits auf dem Weg in den Transporterraum, der OPS Offizier wird ebenfalls daran teilnehmen und wollte sich gerade auf den Weg machen."

Lhaes versuchte, den Rihannsu dem die Stimme gehörte auszumachen, doch er stand noch ausserhalb seines Blickfelds. Er hörte, wie die Person näher kam und Lhaes richtete seinen Blick nach vorne. Ein stattlicher Rihannsu kam in sein Blickfeld und schaute ihn an, es war Lai tr'Drevoux, der Praefect der 1. Kohorte an Bord der Blutschwinge. Nachdem er Lhaes eine Ewa, die ihm so lange wie eine Siuren vorkam angeschaut hatte, bellte er ein knappes "Wegtreten!" und schritt an der SO vorbei zum Kommandosessel. Der OPS Offizier begab sich umgehend zum Turbolift um zum Transporterraum zu gelangen. Er fragte sich unterwegs, wer wohl alles bereits von dem neuen Riov wusste. Er betrat das Deck mit dem Transporterraum und sah Ravna in Begleitung von drei Technikern aus der entgegengesetzten Richtung kommen. Er liess ihr den Vortritt und betrat hinter dem kleinen Grüppchen den Transporterraum.


=/\= ChR Blutschwinge, Transporterraum =/\=

Kaum waren Sie an im Raum, fragte tr’Mor, auf welches Schiff wir beamen sollen. Der OPS Offizier hatte zwar eine Präferenz, überliess es jedoch der Chefingenieurin, auf die Frage zu antworten; Reparaturen und Ersatzteile lagen in ihrer Verantwortung. Es wurde entschieden, sich an Bord eines klingonischen Schiffes beamen zu lassen um Waffen und Metalle zu holen. Das Aussenteam begab sich auf die Transporterplattform und der Diensthabende beamte uns auf eines der Schiffe. Nachdem das Aussenteam gebeamt wurde, informierte der Diensthabende die Brücke. "Transporterraum and Brücke. Aussenteam gelandet."


=/\= Auf dem Schiff der Klingonen =/\=

Nachdem sich das Aussenteam materalisiert hatte, gab tr'Mor den Befehl, zum Waffendeck zu gehen. Lhaes übernahm die Nachhut und scannte die Umgebung.

"Io Saehne, ich erfasse romulanische Signaturen" sprach Lhaes den ersten Offizier an.
"Sind sie sicher?"
"Ie. Es muss sich zwei Decks unter uns befinden. Der Scanner ist zu schwach um zu erkennen, um was es sich handelt."
"Wieso haben dies die Sensoren der Blutschwinge nicht erfasst?" kam die vorwurfsvolle Frage an den OPS Offizier.
"Das Signal ist schwach und die Scanner hatten Störungen. Wir sollten die Blutschwinge informieren und einen erneuten Scann durchführen lassen."
"Ie, informieren Sie die Brücke."
"Aussenteam an Riov" öffnete der OPS Offizier einen Kanal zum Schiff als ihm einfiel, dass das Aussenteam noch nichts von dem neuen Kommandanten des Schiffes wusste.


-tbc-
 

Sora

Administrator
.:. Privatquartier Sora t'Ptraval .:.

Das Signal einer einkommenden Nachricht weckte mich. Eine Hand griff zur Waffe, die andere schlug die Decke zur Seite.
"Computer: Persönliches Eindämmungsfeld Sora t'Ptraval deaktivieren. Code: XXXXXXXX"
"Persönliches Eindämmungsfeld Sora t'Ptraval wurde deaktiviert."
Einen Moment noch blieb ich liegen, lauschte in den leeren Raum hinein. Es war kein ungewöhnliches Geräusch zu hören, also richtete ich mich auf und legte entspannt die Waffe wieder zur Seite.
Barfuß tapste ich in mein Büro. Der Bildschirm zeigte die Insignien des Hauses tr'Drevoux an, ebenso des Flottenoberkommandos. Lai tr'Drevoux war also nun Riov dieses Schiffes. Ich leitete die Meldung unverzüglich an Praefect tr'Drevoux mit allerhöchster Priorität weiter, manche Dinge duldeten keinen Aufschub.
Es gibt genau nur drei Personen an Board dieses Schiffes, der die Autorisation hatte, Rangabzeichen replizieren zu lassen. Das war der Leih des Schiffes, sein Stellvertreter und der CIS-Offizier.
Ich trat an meinen kleinen Replikator ran, nach Eingabe eines Sondercodes erfasste mich ein Scannstrahl um meine Identität einwandfrei festzustellen. In der kleinen Öffnung des Replikators, der ansonsten nur zu Nahrungsmittelreplikation sich in meinem Quartier befand, erschienen die Rangabzeichen des Riovs. Ich entnahm die Rangabzeichen und legte sie in ein Päckchen. Eine kurze Schalldusche, eine frische Uniform und:
"Computer: Lokalisiere Preafect Lai tr'Drevoux... nein Riov Lai tr'Drevoux" Die Kommandocodes waren mit dem Senden der Versetzung/Beförderung ja schon übertragen worden.
Der Computer teilte mir die genaue Position mit und ich machte mich auf den Weg, den neuen Leih noch vor der Brücke abzufangen.
Unterwegs rief ich mir in Erinnerung, was ich über Lai tr'Drevoux wusste. Seine Laufbahn war mindestens ebenso beeindruckend wie sein Ehrgeiz. Es war kein Geheimnis, dass er die Tal'Shiar nicht mochte, sie entsprachen einfach nicht seinem Bild von Ehrlichkeit und Rechtschaffenheit. Ich frage mich gerade, wie er mit der Tal'Shiar-Laufbahn seines Cousins umgegangen ist.
Kaum den Gedanken zu Ende gedacht, stand ich auch schon vor ihm.

.:. Irgendwo irgendein Gang im Schiff .:.

"Riov tr'Drevoux, ich gratuliere, auch wenn die Situation augenblicklich keine Gratulation erlaubt". Ich hielt ihm die Schachtel mit den Rangpins hin, form und schnörkellos.

"Hann'yyo." erwiderte Lai neutral und nahm die Schachtel an sich.

Ein kurzer angedeuteter Salut meinerseits und ich machte auf dem Absatz kehrt. Beförderungen sollten eigentlich was Schönes und Angenehmes sein. Sie sollten eine Belohung für treue Dienste darstellen und nicht eine Lücke füllen. Ich bedauerte es sehr, dass Rikal tr'Drevoux nicht mehr an Board war. Er war zumindest auf beruflicher Ebene sowas wie ein Verbündeter, oder zumindest mit dem entsprechenden Verständnis für die Tal'Shiar...

- tbc -
 

Raeva

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◘◘◘ Brücke der Blutschwinge ◘◘◘


"Außenteam an Riov"
Ich blieb stehen und blickte mich um.
Wieso meldeten sie sich bereits jetzt? Sie konnten unmöglich jetzt schon fertig sein.

Die gesamte Brückenbesatzung blickt Lai an und wartete auf seine Reaktion. Ihnen gingen wohl alle dieselben Gedanken wie mir durch den Kopf.
"Hier Riov tr'Drevoux. Was gibt es?"

"Wir haben romulanische Signaturen erfasst. Unsere Scanner sind zu schwach um zu erkennen worum es sich genau handelt. Ungefähr zwei Decks unter uns. Erhalten Sie genauere Daten?"


"Führen Sie einen detaillieren Scan des genannten Bereichs durch." wies ich eine erei´Arrain an, die gerade Dienst hatte. Ich ging zu ihr und blickte über ihre Schulter auf die Konsole. Ich vermied Blickkontakt zum Riov. Ich muss sein Vertrauen gewinnen und ihm meine Kompetenz beweisen. Ein Riov der seiner Anetnen nicht vertraut ... sowas ist gefährlich für die Crew. Ich muss die Grundlage für eine gute Zusammenarbeit schaffen. Er scheint mir ein guter Mann zu sein und ist meiner Loyalität würdig... Ich hoffe nur, dass ich mich da nicht ...

"Wir erhalten keine eindeutigen Werte." Ich wurde in meinen Gedanken unterbrochen. "Die Scanner scheinen immer noch Störungen zu haben."
Ich schaute auf die Konsole und überprüfte die Aussage nocheinmal, doch ich kam zum gleichen Schluß. Ich drehte mich zum Riov um. Er schaute mich an. Seinen Blick konnte ich nicht deuten. Er schien seine Mimik gut kontrollieren zu können. Wortlos drehte er sich wieder um.

"Riov an Außenteam"

"Außenteam hier."
"Die Scanner sind immer noch unbrauchbar. Schauen Sie nach, woher diese Signaturen stammen. Seien sie vorsichtig!"


Wortlos begab ich mich zu meinem Büro. Ich würde mich jetzt mit den Dienstplänen beschäftigen. Dies würde nicht länger als 4 kevn in Anspruch nehmen, hoffte ich. Dann würde ich mich wieder auf die Brücke begeben. Bis dahin sollte das Außenteam die Signaturen erklären können.






○○○Büro der SO○○○

Die Tür öffnete sich. Ein süßlicher Duft strömte mir entgegen. Ich atmete tief ein um das volle Aroma zu erhalten. Dann betrat ich den Raum. Es handelte sich um einen hellen Raum mit vielen Blumen und Pflanzen. Der Duft den ich wahrnahm stammte von einer Blumenart aus der Provinz Rateg. Ihre violetten und weißen Blüten waren überall in dem Raum zu sehen. Ansonsten war der Raum recht schlicht gehalten. Am Replikator holte ich mir ein Frucht-Ale und eine extrascharfe Showjiqiuu-Suppe, mein Leibgericht.
Ich stellte beides auf den Tisch.
"Computer. Musik. Rihannische Komponisten des 16. Jahrhunderts. Orchesterwerke"
Die Musik trug zu meiner Entspannung bei. Ich begann zu essen. Nebenbei studierte ich den Dienstplan und nahm entsprechende Änderungen vor.


[OT: Hier gehts weiter: Wiederholen ist nicht gestohlen III ]
 
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