Am Abgrund IV

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Rikal

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(Rikal)

=/\= ChR Blutschwinge, Brücke =/\=

Nach einem sehr schönen Abend mit Arrhae und einer noch viel schöneren Nacht hatte Rikal sich nach dem gemeinsamen Frühstück zur Brücke begeben. Es war an der Zeit aufzubrechen und der Föderation die Geiseln zu entreißen.
Schon auf dem Gang war Rikal aufgefallen, das etwas anders war als sonst. An Bord hatte sich eine Art von gespannter Erwartung ausgebreitet. Alle wussten, dass sie in ein Gefecht zogen, und das merkte man den Rihannsu an, denen er begegnete. Es schien so als würden sie regelrecht drauf brennen, der Föderation zu zeigen, wo sie hingehörten und wo sich der Raum der Rihannsu befand. Auch er hatte vor der Sternenflotte zu zeigen, dass sie hinter dem Reich nichts zu suchen hatten. Niemals würde das Reich es dulden, von der Föderation umschlossen zu werden. Aber zuerst müssten sie die Geiseln befreien und herausfinden, wie stark ihr Gegner war.
Leise zischend öffneten sich die Türen des Turbolifts und er betrat die Brücke. Dort fiel ihm sofort die Anwesenheit von Tarik auf. Denn Elementen sei Dank war es Sora gelungen seine Erkrankung zu therapieren.
„Schön sie wieder an der Conn zu haben, Tarik“, stellte er fest während er zum Kommandosessel ging, auf den er sich setzte, nachdem der 2. Offizier ihn freigemacht hatte. Wobei er sich nach Rikals Meinung etwas zu viel Zeit gelassen hatte.
„Danke, Rekkhai.“ Sein junger Steuermann wirkte noch immer etwas blass, aber er vertraute Sora’s Urteil über seine Einsatzfähigkeit.
„Status der Startvorbereitungen?“
Nacheinander erstatteten die Führungsoffiziere Meldung. Tahl war der erste.
„Die Tarnvorrichtung arbeitet einwandfrei, alle Offensiv- und Defensivsysteme sind einsatzbereit.“
„Transwarpantrieb, Warpantrieb und Impulsantrieb sind zu 100 % einsatzbereit“, meldete Tarik.
Als letzter erstatte Rekar bericht: „Sämtliche Sensoren arbeiten innerhalb ihrer normalen Parameter.“
„Alle Systeme und Stationen sind einsatzbereit“, meldete der 2. Offizier, der Naruk auf der Brücke vertrat. Ein Umstand, den Rikal gar nicht gut fand. Aber auch damit würde er sich abfinden. Schließlich konnte er ihn nicht von der Brücke entfernen lassen. Immerhin brauchte er ihn vielleicht. Auch wenn der Gedanke reizvoll war, ihn von Tahl entfernen zu lassen.
„Gut. Tarik setzen sie Kurs auf diese Koordinaten“, einige Berührungen des Kontrollinterfaces genügten und auf Tarik’s Bildschirm erschienen die Koordinaten, „Maximale Warpgeschwindigkeit.“
„Ssuay, Rekkhai“, die Finger des Steuermanns folgen über seine Konsole und nach einem knappen Ewa meldete er, „Kurs liegt an.“
„Bringen sie uns aus dem Orbit und gehen sie dann auf Warp.“
„Ssuay.“
Wieder berührten seine Finger einige Kontrollflächen und Energien wurden freigesetzt, die das gewaltige Schiff in Bewegung versetzten und es auf die nötige Geschwindigkeit brachten um den Orbit verlassen zu können. Dank der aktivierten Tarnvorrichtung wäre jedem, der das System zufälligerweise oder bewusst beobachtet hätte, der Abflug der Blutschwinge entgangen. Bis auf eine Turbolenz in den Ringen, die Planeten umgaben, war nichts zu erkennen gewesen. Der kurze Strahlungsausbruch, der entstand als die Blutschwinge auf Warp beschleunigte, wäre den meisten Sensoren entgangen.
Die Blutschwinge zog in den Kampf und ihre Gegner wussten nichts davon, und so würde es bleiben bis es zu spät sein würde.
„Tahl, ich habe eine Nachricht für das Flottenkommando in die Kommunikationssonde Nr. 7 übertragen. Bereiten sie sie zum Start vor.“ Ärgerlicherweise befand die Blutschwinge sich außerhalb der Reichweite des Subraumrelaisnetzes des Reiches und war daher auf Kommunikationssonden angewiesen, die als temporäre Relais dienten oder zurück ins Reich folgen um eine Nachricht zu übermitteln. Um sicherzustellen, dass die Nachricht auch ankommt, sind diese Sonden aus Materialien, die sehr schwer zu orten sind.
„Ssuay. Die Sonde ist startbereit.“
„Starten sie die Sonde.“
„Ssuay. Sonde gestartet.“
Aus dem Hecksondenstarter wurde Sonde Nr. 7 abgefeuert und machte sich mit Warpgeschwindigkeit auf den Weg zurück ins Reich.
„Wann erreichen wir unser Ziel?“
„In sechzehn Tarim und neun Siuren.“
„Gut. Ich bin in meinem Bereitschaftsraum. Rufen sie mich, sobald wir einen ersten Ortungskontakt haben.“
„Ssuay“, bestätigte der 2. Offizier. Verdammte Büroarbeit, dachte Rikal während er in seinen Bereitschaftsraum ging.

=/\= zehn Tarim später =/\=

Kaum wahrnehmbar knisternd erwachten die Lautsprecher des Interkoms zum Leben.
„Wir haben einen ersten Sensorscan des Zielsystems.“ Erleichtert blickte er von den Berichten auf. Endlich passiert was, und endlich kann er diesen Papierkrieg liegen lassen.
„Verstanden. Ich komme.“
Keine zwei Ewas später betrat er die Brücke und ging mit schnellen Schritten zu seinem Sessel.
„Was haben sie für mich?“
Kurz zögerte Rekar, bevor er antwortete.
„Das Zielsystem ist nun in Sensorreichweite, bisher störte die Zusammensetzung der Planeten unsere Sensoren.“ Das wußte Rikal bereits, mit einem Nicken gab er ihm zu verstehen weiter zu sprechen. „Die ersten Scans zeigten allerdings keine Sternenflottenenergiesignaturen. Dort befinden sich zwar Schiffe, aber sie gehören definitiv nicht zur Sternenflotte.“
Überrascht wanderte eine Augenbraue des Leihs in die Höhe. Hatten die Gefangenen sie etwa hinters Licht geführt?
„Und was sind da für Schiffe?“ Seine Stimme machte deutlich, dass er von dieser Entwicklung überhaupt nicht angetan war.

-tbc-
 
T

Tarik

Gast
=A= Brücke der ChR Blutschwinge =A=

Es ist soweit. Wir haben nun Sensorenkontakt mit dem System. Rekar hatte bereits den Leih gerufen und Ihm einen ersten Bericht erstattet. Obwohl Ich die Sensordaten ebenfalls kannte, hörte Ich dem Bericht aufmerksam zu, während Ich gleichzeitig dabei die Kontrollen überprüfe und versuche mich auf eine eventuelle Gefahr einzustellen. Innerlich frage Ich mich was das für Schiffe sein können. Wenn Sie nicht zur Starfleet gehören, was ja definitiv der Fall war, wem gehören Sie dann? Oder gehören Sie doch der Sternenflotte und man will uns nur was anderes glauben lassen? Nun, nach einiger Überlegung verdränge Ich die Gedanken. Es ist nicht meine Aufgabe, mich damit zu befassen, dass würden die Führungsoffiziere alleine machen. Meine Aufgabe ist es nur, dass Schiff zu steueren und im Gefecht dafür zu sorgen, dass es in einem Stück wieder rauskommt. Nicht mehr. Dennoch bei jeder überprüfung der NavSensoren werfe Ich auch einen schnellen Blick auf die kleinen Punkte, die die anderen Schiffe darstellen. Ich schaue auf mein Chroometer und stelle fest, dass meine Schicht gleich zu Ende ist. Das kommt mir ganz gelegen, denn so kann Ich noch ein bisschen schalfen. Wenn wir nämlich erst im System angekommen waren, dann will Ich auch auf der Brücke sein und das hieß Ich würd eine lange Zeit nicht mehr zum Schlafen kommen. Die Turbolifttüren öffen sich mit einem Zischen, als meine Ablösung die Brücke betritt. Ich weise Sie kurz ein, dann melde Ich mich beim Leih ab, mit der Bitte, mir bescheid zu geben wenn wir kurz vor unserem Ziel stehen. Dann verlasse Ich die Brücke und mache mcih auf den Weg zu meinem Quartier. Dort bin Ich fast angekommen, dann beschließe Ich, noch eine Runde durch das Aboretum zu machen. Ich bin dort zwar noch nicht sehr oft gewesen, jedoch versuchte Ich sooft wie möglich nach der Schicht dort eine Runde zu machen. Das hilft mir auf andere Gedanken zu kommen und zu entspannen.
Ich erreiche das Aboretum nur kurze Zeit später. Ich schaue mich kurz um und stelle fest, dass Ich ganz alleine bin. ein wenig verwundert mache Ich meine rund und begebe mich nach gut 30 Siuren wieder zu meinem Quartier.
Dort replizier Ich mir etwas zu essen und setzte mich mit einem PADD an den Tisch um beim Essen etwas zum Lesen zu haben. Ich verbringe so noch einige Siuren, dann begebe Ich mich zu meinem Bett. Auch dort lese Ich noch etwas in meinem PADD, dann schlafe Ich ein.
~Ich sitze in meiner Zelle und warte, das der Wächter kommt, eigentlich hätte es schon vor einer Stunde essen geben sollen, aber die Wachen kamen hier jeden Tag anders. Der andere Vorteil war, dass man mich so nicht verhörte. Ich habe diesen Gedanken noch nicht zu ende gedacht, da höre Ich die schweren Schritte des Wärters. Es war der gleiche wie gestern. Er trug die gelbe Sternenflotten Uniform und war offensichtlich Lieutennant.
"Mitkommen!" Fuhr er mich wie immer an und Ich stehe langsam auf um Ihm zu folgen. Die Diskussionen hatte Ich schon vor Tagen aufgegeben, brachten Sie ja doch nichts. Ich folge dem Offizier den Korridor entlang, bis wir in einem der Verhörräume angekommen sind. "Sie kennen das Prozedere, also bitte!" Kalt schaue Ich den Mann an, doch dann lege Ich mich langsam auf die Liege, während der Lt. mir Kabel, Geräte und sonstige Geräte anlegt. Dann sieht er mich an: "Fangen wir an.. Ich möchte das Sie mir alles über Ihr Volk erzählen, was Sie wissen! Sie wissen was passiert, wenn Sie sich wiegern!" Reglos bleibe Ich liegen. Der Offizier schreitet daraufhin zu einem Kontrollterminal, wo er einige Tasten betätigt. Sofort durchfährt mich riesiger Schmerz im ganzen Körper, doch Ich nehme alle Kraf zusammen und erwieder mit schwacher aber eiskalter Stimme: "Geben Sie auf! Sie erfahren von mir nichts. Sie müssen mich schon umbringen!" Der Offizier scheint einen Moment darüber nachzudenken, dann erwiedert er: "Ja, SIe haben Recht.. So kommen wir nicht weiter. Daher werden wir auch nun mal eine neue Methode testen! Und Sie haben die Ehre der Erste zu sein." Angst steigt in mir hoch und Ich schaffe es nicht, Sie daran zu hindern, mir auch in die Augen zu steigen. Das führt dazu, dass der Lt, mich mich einem Lächeln ansieht. Dann betätigt er wieder einige Tasten. Die Welt um mich herum verändert sich. Ich bin wieder auf der Blutschwinge. Aber nicht als Offizier, sondern in Zivil gekleidet.. mit einem Phaser Gewehr ausgestattet. Ich zwinge mich, gegen diese Bilder anzukämpfen, sind Sie doch nicht real, doch es gelingt mir nicht. Wie von Geiserhand getrieben gehe Ich durch die Schwinge zu dem nächsten Turbolift. Ich weise Ihn an mich auf die Brücke zu bringen. Der Lift setzt sich in Bewegung und einige Ewa später öffen sich die Türen und geben den Blick auf die Brücke frei. Die ganze Crew ist versammelt. Doch der LEih dreht sich plötzlich zu mir um, hat er doch das Zischen beim öffnen der Türen gehört. Er sieht erst zu mir und dann zu dem Gewehr in meiner Hand. Gerade als er etwas erwiedern will, betätige Ich den Abzug.. nochmal, nochmal, nochmal, nochma und nochmal.. immer wieder. Im Hintergrund höre Ich wie der Eindringlingsalarm losschrillt, als der Computer das Phaserfeuer registriert hat. Schließlich stelle Ich das Feuer ein und sehe mich um. Sie waren alle Tod! Innerlich in meinem Kopf kämpfe Ich dagegen an, doch Ich muss lächeln. Dann wird alles wieder klar und Ich erkenne die Silouetten des Verhörraums. Der Lt. steht lächelnd vor mir. "Nun Tarik, was halten Sie von unserem neuen Spielzeug? Wollen Sie noch mal, oder reden Sie?" Ich setze zu einer Antwort an: "Ich werde Ihnen al....."~ "Brücke an erei'Arrain Tarik!" Ich schrecke hoch, als Ich die Worte höre. Völlig überrascht und verwundert sehe Ich mich in meinem Quartier um. "Brücke an Tarik! Sind Sie OK?" ertönt nun eine etwas besorgt klingende Stimme. Sofort antworte Ich: "Ich ähm.. ie Rekkhai!" "Gut, wir erreichen das Ziel in einer Tarim. Kommen Sie auf die Brücke!" Der Kanal wird geschlossen, nachdem Ich mit einem kurzen ssuay bestätigt habe. Noch immer etwas mitgenommen mache Ich mich auf den Weg zur Brücke, die Ich einige Siuren später erreiche. Ich melde mich kurz zum dienst, dann begebe Ich mich an meine Station, die der Abzulösende bereits freigegeben hat. Ich setzte mich zögernd hin und überprüfe die Instrumente. Dann sehe Ich mcih genau auf der Brücke um... Ich sehe zu jedem einzelnem... Dann enfährt mir ein Endlich! Bis heute Abend ist bleibt es mir nun ersparrt. Der Leih sieht mich erstaunt an: "Alles in Ordnung Mr. Tarik?" Entsetzt sehe Ich den LEih an.. War mein lauter Gedanke doch so laut gewesen, dass Ihn die Brückencrew gehört hatte. "Ssuay Rekkhai.. Es ist schön Sie zu sehen.. Sie alle." Mit diesen Worten wende Ich mich wieder meiner Station zu und lasse den verduzt schauenden Leih stehen.

<tbc>
 
R

Rekar R`Pal

Gast
=A= Brücke der Blutschwinge =A=

Rekar registrierte den ersten Sensorkontakt mit dem Zielsystem und führte umgehend einen ersten allgemeinen Scan durch. Die Sensorwerte irritierten ihn etwas und er informierte den zweiten Offizier der Blutschwinge, der den Kommandanten auf die Brücke bat.
Dieser erreichte kurze Zeit später das Kommandozentrum des Schiffes und nahm in seinem Sessel Platz. „Was haben Sie denn für mich?“, wandte sich der Leih an seinen OPS Rekar.
„Das Zielsystem ist nun in Sensorreichweite, bisher störte die Zusammensetzung der Planeten unsere Sensoren.“ Rekar wartete eine kurze Zeit auf eine Reaktion seines Kommandanten.
Dieser nickte seinem OPS kurz zu und gab ihm so zu verstehen fortzufahren. „Die ersten Scans zeigen allerdings keine Sternenflottensignaturen. Dort befinden sich zwar Schiffe, aber sie gehören definitiv nicht zur Sternenflotte.“ Rekar wusste um die Bedeutung seiner Worte, zeigten die Sensorwerte doch nicht das Erwartete Bild. Sie hätten hier Schiffe der Sternenflotte antreffen sollen, nun fanden sie gänzlich andere Schiffe vor.
„Und was sind da für Schiffe?“, wollte der Leih wissen.
„Rekkhai, es handelt sich hier um kleinere Schiffe, wie Frachter und kleinerer Transportschiffe sowie Shuttles, also Schiffe, so wie sie Piraten oder Schmuggler nutzen, offenbar hat man uns in die Irre geführt.“ „Sind Sie sicher Erein?“ „Ie Rekkhai, definitiv. Die Sensoren arbeiten im optimalen Bereich und die von ihnen gelieferten Daten sind eindeutig.“ Rekar konnte an der Reaktion seines Kommandanten erkennen, dass ihn diese Antwort vor ein neues Problem stellte. Aber er hatte offenbar bereits einen Gedanken zur Lösung dieses Problems. Per Interkomm wandte sich der Leih an die CIS des Schiffes, N´nhaeirhu, und bat sie um ein Gespräch in seinem Bereitschaftsraum. Nachdem diese sich wie angeordnet dort einfand und nach kurzer Zeit wieder auf die Brücke trat, wandte sie sich an Tarik Tahl und Rekar. Offenbar hatte sie eine Aufgabe für die drei Offiziere.

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Rekar R`Pal tr`Seleyea
OPS ChR Blutschwinge
 

Chateya

geschecktes Zwergschaf
(N’nhaeirhu, Rikal)

Einen Tag zuvor hatte N'nhaeirhu mit Ezri gesprochen, doch wider Erwarten hatte sie der CIS keinerlei Informationen liefern können. Ihr Verdacht bezüglich des Medikits, welches Ezri bei sich hatte auf Parem wurde damit weder bestätigt, noch entkräftet. Auch konnte sie ihr nur sehr wenige andere Informationen entlocken, wer sie damals von der Schwinge entführt hatte beispielsweise, wusste sie nicht. Offensichtlich waren die Erinnerungen verschüttet – ob auf natürlichem Wege durch das, was sich ereignet haben mochte, oder auf künstlichem, ließ sich nicht ohne weiteres feststellen. Doch da sie zugesagt hatte, sie nicht zu verhören, ließ sie es bei dem bewenden.

An diesem Tag nun war es soweit, die Blutschwinge sollte in den Kampf ziehen. Sie war repariert, alle Systeme arbeiteten wieder einwandfrei und die Crew war hoch motiviert. Nach einem längeren Flug erreichte das Schiff schließlich die Zielkoordinaten, doch scheinbar fand man nicht das vor, was man erwartet hatte.
„Erie’Rin t’Sshionsha, melden Sie sich in meinem Bereitschaftsraum!“ erklang die Stimme des Leih durch die Lautsprecher des Interkom. N'nhaeirhu machte sich umgehend auf den Weg und als sie die Brücke erreichte, verstand sie, was los war. Auf dem Hauptschirm präsentierte sich ein Planetensystem, das verlassen schien. Auf Rekars Konsole jedoch war zu sehen, dass dem nicht so war – aber nicht die Sternenflotte hatte sich hier breit gemacht, sondern einige Schmuggler. Ohne weitere Verzögerung wandte sie sich schließlich dem Bereitschaftsraum zu und betätigte den Türmelder.
Als der Riov sie hereinbat, saß er an seinem Schreibtisch und nippte vorsichtig an einer Tasse heißen Tees. Sie trat näher, blieb aber in respektvollem Abstand zum Tisch stehen.
„Aefvadh Riov.“
Er lächelte freundlich und stellte die Tasse beiseite.
„Nehmen Sie doch bitte Platz“, und er deutete auf den Stuhl. Während sie der Aufforderung nachkam, setzte er bereits zu sprechen an.
„Man hat Sie über das informiert, was wie in diesem System gefunden haben?“
„Ja, das hat man. Und ich bin doch etwas erstaunt darüber.“
Langsam wanderte eine Augenbraue in seinem Gesicht nach oben.
„Nicht nur Sie, nicht nur Sie!“ Eine kurze Pause folgte.
„Was halten Sie davon?“
„Nicht sonderlich viel. Offensichtlich hat man diese Offiziere in gewisser Weise konditioniert.“
„Ie, so scheint es. Und sogar ziemlich gut. Während wir herausfinden, was da unten los ist, sollten Sie herausfinden, wo unser wahrer Gegner steckt.“
„Das werde ich tun.“
„Und N'nhaeirhu, ich gehe davon aus, dass Sie die Bilder von Nhala t’Jaihen gesehen haben.“
„Natürlich.“
„Beeilen Sie sich. Ich will sie da raus haben, so schnell wie möglich.“ Dringlichkeit war geboten.
„Ich werde mich umgehend darum kümmern, Riov!“
„Gut.“ Eine gewisse Erleichterung glaubte N'nhaeirhu in seiner Stimme hören zu können und sie stand schließlich auf, um sich an die Arbeit zu machen.
„Außerdem möchte ich, dass Sie Rekar, Tarik, Tahl und Taroc auf den Planeten schicken. Sie sollen herausfinden, was da los ist. Aber sie sollen sich vorsehen.“
Kurz wunderte sich N'nhaeirhu darüber, dass sie diesen Befehl erhielt, nickte aber schließlich.
„Taroc hat das „Kommando“, weil er sich mit solchem Gesindel wohl am besten auskennt.“ Auf diese Bemerkung entglitt N'nhaeirhu ein leichtes Lächeln.
„Haben Sie nachrichtendienstliche Informationen über diesen Planeten?“
„Allerdings, auch wenn sie sehr spärlich sind.“ Kurz gab sie einiges in das PADD ein, welches sie bei sich trug und sah daraufhin wieder auf. „Die letzten Daten sind etliche Jahre alt. Sie sagen aus, dass sich auf diesem Planeten ein Clan eines nicht einheimischen Volkes niedergelassen hat, welches sehr feindselig gegenüber Fremden ist.“
Die einzige Reaktion des Riov war ein Nicken.
„Weisen Sie die Vier ein. Das war alles für den Moment.“
„Ssuai’ha, rekkhai. Jolan’tru.“
„Jolan’tru, N'nhaeirhu.“ Und sie verließ den Bereitschaftsraum und kehrte auf die Brücke zurück.
„Erei’Arrain tr’Tahlek und tr’Tarik, Erein R’Pal, folgen Sie mir!“ Etwas verwundert sahen die drei Angesprochenen die CIS an, zögerten aber nicht und erhoben sich, als auch schon ihre Stellvertreter aus der Beta-Schicht ihre Plätze einnahmen.
„Khre’Nrrin tr’Rikor, melden Sie sich im Ausrüstungslager bei der Hauptshuttlerampe.“

Keine fünf Minuten standen die vier Rihannsu um sie herum, jeder in Zivilsachen, von denen Taroc behauptet hatte, dass sie am ehesten passen würden, und verstauten gerade die kleinen Handfeuerwaffen unter ihrer Kleidung, während N'nhaeirhu einige Spezifikationen über den Planeten erläuterte. Außerdem hatte sie Khiy gebeten, einen Techniker in die Shuttlerampe zu schicken, der ein Shuttle soweit modifizieren sollte, dass es möglichst nicht mehr nach einem der Galae aussah.
Als sie sich schließlich zu dem Shuttle begaben, musste N'nhaeirhu feststellen, dass der Techniker ganze Arbeit geleistet hatte. Es sah zwar noch immer wie ein Galae-Shuttle aus, aber mit den Brandspuren würde es sich als ein gestohlenes verkaufen lassen. Schließlich wünschte die CIS ihnen viel Erfolg und verließ die Shuttlerampe – auf dem Weg, jemanden zur Rede zu stellen.

Als sie den Vernehmungsraum betrat, saß der Lieutenant in seiner hübschen gelben Uniform bereits wieder auf dem Stuhl. Sein Gesicht sah stellenweise mittlerweile etwas bläulich aus, ein Zeichen dafür, dass die Prellungen langsam abheilten. Die CIS nahm sich einen anderen Stuhl, der am Rand stand, stellte ihn vor ihn und nahm darauf Platz. Eine kleine Weile starrte sie ihn einfach nur an, um ihn etwas nervös zu machen. Schließlich aber erinnerte sie sich an die Aufzeichnung der Rihanna und erhob das Wort.
„Können Sie sich vorstellen, dass ich nicht erfreut darüber bin, dass Sie mich angelogen haben?“ Sie blickte ihm tief in die Augen. „Daß macht nicht nur mir Mühe – sondern auch Ihnen. Sie wissen möglicherweise nicht gut genug, was passieren kann, wenn Sie sich nicht kooperativ zeigen!“ Kalt und emotionslos waren seine Augen. Doch eine Reaktion blieb weiterhin aus. N'nhaeirhu kontaktierte daraufhin eine der Wachen aus dem Arresttrakt und ließ sich einen weiteren Gefangenen bringen – es war der Fähnrich, den sie zuerst verhört hatte. Unterschwellig glitten die Erinnerungen zu Tage, dass man auf Parem versucht hatte, sie auf die selbe Art und Weise zum Reden zu bringen, aber hier war der Hintergrund anders. Hier ging es darum, rihannisches Leben aus der Gefangenschaft der Föderation zu befreien – nicht einfach nur des Quälens willen und der Informationen halber.
„Reden Sie mit mir, oder dieser Mann stirbt!“ erklärte sie mit fester Stimme, ohne ein Gefühl zuzulassen. Er blickte auf – noch immer mit diesem eisigen Blick. Und N'nhaeirhu begriff, dass es keinen Sinn hatte, so vorzugehen. Aber sie würde ihm zum Reden bringen und sie war sich sicher, es würde nicht zu lange dauern.

-tbc-
 
(Taroc tr`Rikor)



=/\= ChR Blutschwinge =/\=


Als das kaum merkbare zittern im Schiff einsetzte wusste jeder der Techniker das es nun wieder in den Kampf ging. Gerüchteweise war bekannt wie eine Geisel zugerichtet worden war als Abschreckung. Nur hatte es die Gegenteilige Wirkung auf die Rihannsu an Bord. Alle wollten sie möglichst schnell befreien und die Entführer zur Rechenschaft ziehen. Plötzlich kam der Ruf über Schiffsinterkom das er sich beim Ausrüstungslager der Hauptshuttlerampe melden sollte. Verwunderte Blicke folgten ihm als er dem Ruf folge leistete. Alle schienen zu glauben das ihn nichts angenehmes erwartete, da ihn die Cis gerufen hatte. Er wunderte sich selbst leicht das er gerufen wurde.


=/\= Hauptshuttlerampe =/\=


Kaum hatte die kurze Einweisung geendet als sich auch schon Taroc meldete. Er sah den anderen an das es ihnen nicht gefiel sich einem khre`Nrrin unterordnen zu müssen. Sie waren alle Offiziere und sollten nun tun was ein khre`Nrrin, der vor nicht allzu langer Zeit noch ihr Gegner war unterordnen? Taroc war an sich egal was sie dachten, allerdings wollte er den Auftrag erfolgreich ausführen. Er dachte kurz nach und ließ dann für jeden Zivilklamotten holen. Während die anderen sich Sachen aussuchten nahm er N`nhaeirhu beiseite.

„N`nhaeirhu, ich brauche meine Kleidung. Oder solche die der ähnelt in der ich damals Gefangen genommen wurde. Ebenfalls will ich alles was ich damals bei mir hatte. Wenn ihr vorhabt die Tatsache auszunutzen das ich Söldner war, dann muss es echt aussehen.“

„Du weißt das du sie nicht kriegen kannst, noch hast du nicht das volle Vertrauen verdient.“

„Wie soll ich mir Vertrauen verdienen wenn ich keine Gelegenheit dazu bekomme? Ich weiß das DU sie mir geben würdest und nur der Gedanke an deine Vorgesetzten dich hindert. Aber wenn es nicht echt genug aussieht gibt es 4 Tote mehr und das für nichts...“

„Also gut, dann hole was du meinst zu brauchen, ich sage dem Lagerleiter bescheid.“ Sie hatte erst eine Weile überlegen müssen bevor sie sich durchrang diesen Satz zu sagen. Fast sofort drehte sie sich um und ging zum Lagerleiter und sagte diesem bescheid. Taroc indessen holte sich seien Kleidung und Waffen usw.. Als er sich umgezogen hatte und alles Verstaut war fühlte er sich zum ersten Mal, seit er Gefangen genommen wurde, wieder wohl. Endlich hatte er wieder was ihm gehörte. Nachdem die Cis sie verlassen hatte gingen sie langsam ins Shuttle. Als Taroc das Innere sah rief er sofort die Techniker die das äußere bearbeitet hatten und ließ sie das Innere verunstalten. Es sollte so aussehen als wären sie nur knapp entkommen und hätten improvisieren müssen um zu überleben.
Wenn das Äußere des Shuttles so aussah, musste auch das Innere so aussehen. Denn was sie taten war ein einziger großer Bluff und wenn sie am Leben bleiben wollten musste es realistisch aussehen. Deswegen stieß er sich auch den Kopf an und sorgte dafür das er einige Platzwunden und Kratzer davon trug und wies die anderen an es ihm nach zu tun. Aber sie taten dies erst nachdem er ihnen klar gemacht hatte das von solchen Kleinigkeiten ihr Leben abhängen könnte. Denn auf dem Planeten, bzw. in der dortigen Basis waren sie auf sich allein gestellt. Als sie alle genug verbeult aussahen das es glaubhaft wirkte startete das Shuttle. Da sie einen kleinen Umweg flogen, damit niemand die Schwinge auch nur durch Zufall entdecken konnte wandte er sich an die 3 anderen.

„Ich weiß das ihnen das nicht passt auf mich hören zu müssen, aber ich kann nur betonen das unser aller Leben davon abhängt das wir glaubhaft sind. Deswegen denken sie daran, wir sind Söldner. Mit dem reich haben wir nicht viel zu tun. Unser Verhalten wird davon bestimmt das wir für den arbeiten der am meisten bezahlt. Jedes der großen Völker, ob Föderation, die Klingonen, Cardassianer oder Rihannsu, suchen uns und wollen uns tot sehen. Deswegen empfinden wir keinerlei Sympathien für sie. Aber jeder dieser 4 und andere wollen unsre Dienste in Anspruch nehmen und wer genug zahlt für den erledigen wir den Job. Als ich noch Söldner war habe ich für jeden den einen oder anderen Auftrag erledigt. Für den Auftrag wurde ich bezahlt und gejagt, denn ich kam immer mit irgendeinem in Konflikt. Also lösen sie sich vom Gedanken nur fürs Reich zu sein. Ab jetzt sind wir Söldner. Flucht jemand auf das Reich, flucht mit und schießt ihn nicht über den Haufen. Und wenn’s passt Flucht selber wie ungerecht das Reich doch zu euch ist. Und seid lockerer, es gibt keine Militärische Etikette mehr. Ihr seid gleichberechtigt untereinander. Und wenn wir das Shuttle verlassen dann bildet eine lose Gruppe und seht euch unauffällig um und haltet immer eine Hand an der Waffe und seid Kampf bereit. Und das reden mit den Anführern überlasst mir. Und wundert euch über nichts was ihr dort seht oder was ich tue. Ihr hört euch unauffällig um, aber eure primäre Aufgabe wird es sein mir und euch gegenseitig den Rücken freizuhalten. Sollten sie was merken haben wir nur eine sehr geringe Chance zu überleben.“ Er hoffte das sie verstanden das er es nur gut meinte und setzte sich in eine Ecke des Shuttles um sich auszuruhen und sich innerlich auf das kommende vorzubereiten während die anderen 3 sich untereinander unterhielten.


-tbc-
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
=/\= Verhörraum =/\=

Erie'Rin N'nhaeirhu t'Sshionsha richtet ihre Waffe auf den Fähnrich und seine Augen weiten sich panisch. Der Lieutenant versucht ruhig zu bleiben, doch er ist kein Schauspieler und es gelang ihm nicht sehr gut, seine Sorge um den Fähnrich zu verbergen. Die Stimme der Erie’Rin ist kalt und hart ist ihr Akzent, als sie in Föderationsstandart spricht: „Reden Sie mit mir, oder dieser Mann stirbt!“

Da öffnet sich die Türe und einer der Wachen erscheint. Es erfolgt ein kurzer Blickwechsel und einige gezischte Worte, für die Sternenflotten-Angehörige unverständliche Worte, denn ihre Universalübersetzer waren ihnen abgenommen worden. Die Erie’Rin verlässt mit der Wache den Raum und etwas erleichtert sanken die beiden Sternenflotten-Angehörige in sich zusammen. „Bitte lassen Sie nicht zu, dass sie mich tötet, Sir.“ Die Stimme des jungen Fähnrichs klang weinerlich und verzweifelt. „Seien Sie still, ich muß überlegen“, kam hektisch die Antwort.

Unterdessen im Gang…

„Was fällt Ihnen ein, mich aus einem Verhör herauszuholen, Dr. Chaz.“ Fast schon feindselig blitzte N’nhaeirhu mich an und dann nahm ihr Gesicht einen sehr erstaunten Ausdruck an. Um nicht zu sagen einen Überraschten Ausdruck. Denn ich hatte eine alte zerschlissene Sternenflottenuniform an, komplett mit Rangabzeichen eines Lieutenants und den Insignien der Medizin. Ich lächelte sie freundlich an und verstehend hob sie eine Augenbraue. „Raffiniert, Ezri, wirklich genial raffiniert. Wir werden sie als Kriegsgefangene in den Zellentrakt einschleusen, zum einem, um die Gefangenen zu behandeln und zum anderen um sie auszuspionieren.“ „Genauso hatte ich es mir gedacht, N’nhaeirhu, genauso.“

„Führt sie ab und steckt sie zu den anderen Verrätern.“ Ihr Befehl war hart und es war nicht mehr zuerkennen, ob es gespielt war, oder nicht. Unverzüglich kamen die Wachen dem Befehl nach und brachten mich, etwas unsanft in den entsprechenden Zellentrakt. Um den anderen Gefangenen wirklich klar zu machen, dass ich einer von ihnen war, wurde ich heftig in eine Zelle gestoßen und ich stürzte sehr unsanft zu Boden. Der Schmerz ließ Tränen in meine Augen steigen und ein Trill-Fluch begleitet die Wachen auf ihren Weg hinaus. Die anderen Gefangenen betrachteten mich verwundert, denn sie kannten mich nicht. Ich gehörte nicht zu ihnen, nicht zu ihren Schiffen. Und es würde nicht einfach sein, ihnen plausibel zu erklären, wie ich in die Fänge der Rihannsu kam.

-tbc-
 
=/\= Auf dem Planeten =/\=


Als sie gelandet waren und das Schott des Shuttles sich öffnete sahen sie schon die Gruppe Söldner welche sie erwartete. Diese hielten ihre Waffen schon in der Hand. Zwar hatte der Name Tarocs ihnen die Landegenehmigung ermöglicht, aber noch glaubten sie nicht das er wirklich dabei war. Als sie das Shuttle verließen und eine relativ lose Gruppe bildeten, Tarocs Begleiter konnten nicht ganz verheimlichen das sie Soldaten waren, traten einige Söldner auf sie zu. Ihr Anführer kniff ein Auge zusammen und musterte Taroc eine Weile.

„Das es dich noch gibt. Ich habe gehört dein Schiff sei zerstört wurden und du seist draufgegangen.“ Bei diesen Worten gab er seinen Leuten einen Wink, woraufhin diese ihre Waffen wegsteckten.

„Nicht ganz, aber ohne meine Freunde hier wäre ich immer noch in Gefangenschaft oder gar beim Tal`Shiar.

„Dann kannst du von Glück reden das ihr entkommen seid. Aber die sehen mir wie Soldaten aus.“

„Ja, sie waren es auch, bis sie mich befreiten. Das reich hat ihnen übel Mitgespielt. Ihre Familien wurden einfach so vom Tal`Shiar verhaftet und hingerichtet, während ihr Eigentum dem Prätor zuviel.“

„Er lügt, niemand kann den Rihannsu entkommen.“ Wandte sich ein anderer Söldner an seinen Anführer. „Glaub ihm nicht, er wurde von ihnen geschickt um uns auszuspionieren und dafür zu Sorgen das man uns töten kann. Wir...“ Taroc hatte unbemerkt eins seiner Messer gezogen und griff den Sprecher nun an. Nachdem er ihn zu Boden geworfen hatte verdrehte er dessen Waffenarm und setzte ihm die Klinge an die Kehle.

„Sag das noch einmal und du bist tot.“ Zischte er ihm zu. Anschließend ließ er ihn los und steckte das Messer weg bevor er sich wieder zu seinen Begleitern begab. Unauffällig griff er nach seinem Disruptor, da er wusste das sein Gegner versuchen würde ihn Hinterrücks zu erschießen. Als er das Aufblitzen in den Augen Tariks sah wusste er das sein Gegner auf ihn zielte und warf sich herum. Während er im herumwerfen zusammensackte zog er den Disruptor und schoss. Während dieser Desintegriert wurde zeigte er ein erstauntes Gesicht, so als könne er es nicht fassen das Taroc noch lebte und er starb.
Während er seine Waffe wegsteckte nahmen einige Söldner eine Feindselige Haltung ein. Taroc brauchte keine Augen im Hinterkopf um zu wissen das seine Begleiter ebenfalls zu den Waffen griffen.

„Früher hättest du ihn gleich erledigt.“ Wandte der Söldnerführer sich an Taroc und zu seinen Leuten sagte er: „Schluss jetzt. Ihr wisst das ich es nicht mag wenn jemand auf den Rücken eines Gegners schießt. Hätte Taroc ihn nicht erledigt hätte ich es getan. Und jetzt geht wieder auf eure Posten und euch amüsieren.“ Nach diesen Worten zog er Taroc mit sich zur Basis, während seine Leute sich zerstreuten.

„Wir haben uns vieles zu erzählen alter Freund. Aber komm erst mal in mein Bescheidenes Heim, dort findest du alles was dein herz begehrt. Vielleicht sogar etwas was dir dein Lager wärmen kann. Letztes mal hast du mich bewirtet, jetzt sind du und deine Freunde meine Gäste. Alles andre können wir später regeln.“

Gegen diese Einladung konnte Taroc nichts sagen und so ging er mit und winkte die anderen zu sich. Glücklicherweise waren sie noch auf dem Flug übereingekommen das Rekar sich in Tarocs Nähe aufhalten würde und die anderen 2 sich die Basis ansehen würden. Doch erst würden sie mit den Söldnern feiern und sich einen schönen Tag machen (müssen?!?!).



-tbc-


NRPG: So dann mal wieder was vom Außenteam. Ich hab uns ebenmal auf den Planeten geschrieben und begrüßen lassen.
@Rikal, die Infos wirste so frühestens 24 h nach der Begrüßung bekommen, da wir wohl erst so ind er Zeit zurückkehren werden.
 
R

Rekar R`Pal

Gast
Es missfiel Rekar Anweisungen von einem khre`Nrrin annehmen zu müssen, der zudem auch noch ein Ex-Söldner war. Aber dennoch saß der OPS der Schwinge mit ihm und drei seiner Kollegen in einem Shuttle in Richtung des Planeten, auf dem sich noch mehr Söldner aufhielten. Während Taroc sie alle auf ein bestimmtes Verhalten einschwor, dass verhindern sollte, dass man sie als Soldaten und Offiziere der Galae identifizieren würde, blinkte eine Nachricht auf dem Display an der Konsole des Piloten. Nachdem Taroc diese Nachricht gelesen hatte, wandte er sich wieder an seine Kollegen. „Wir haben Landeerlaubnis erhalten.“
Wenige Siuren später setzte das Shuttle auf dem Planeten auf. Beim Aussteigen wurde der kleine Trupp bereits von einer Gruppe Söldner in Empfang genommen. Es wurde offensichtlich, dass der Anführer jener Bande Taroc kennen musste. Das schloss Rekar aus dem Benehmen dieses Mannes und der Wortwahl gegenüber Taroc. Jedoch stellte sich der Gruppe ein Problem, nachdem ein Mitglied der Söldnerbande anfing an der vermeintlichen Identität der Offiziere zweifelte. Rekar bereitete sich bereits darauf vor hier im Kampfe gegen diese Söldner zu sterben. Das Reich zu Verteidigen sowie diese Mission erfolgreich zu beenden waren seine primären Aufgaben. Nachdem Taroc sein verbales Geplänkel mit dem Banditen beendete und ihn zu Boden warf, glaubte Rekar, dass sich die Situation nun etwas entspannen würde. Diese Entspannung trat aber erst ein, nachdem Taroc seinen Widersacher desintigrierte. Offensichtlich gefiel dem Söldnerführer das Verhalten Tarocs, so dass er ihn und den Landetrupp zu Speis und Trank einlud, was man ihm natürlich nicht abschlagen konnte, ohne Verdacht zu erregen. Rekar hatte die Aufgabe unmittelbar in Tarocs Nähe zu verbleiben, um ihn zu schützen und um Informationen zu sammeln, die der Lösung der aktuellen Situation dienlich sein könnten. Zu diesem Zwecke folgten die zwei Kollegen dem Anführer des Empfangskomitees, der sich jedoch noch nicht namentlich vorgestellt hatte, zu einer Art kleiner „Siedlung“ bestehend aus Hütten und gelandeten Schiffen. Rekar spannte die Muskeln an und war bereit seine Waffe zu ziehen, falls ihnen hier ein Hinterhalt gelegt worden sein sollte.
Doch dem war nicht so, stattdessen führte der Anführer die rihannischen Offiziere in ein „Etablissement“, in dem es stark nach Schweiß, Staub und Alkohol roch.
Dann setzten sie sich an einen Tisch und ihr „Gastgeber“ wandte sich seinen „Gästen“ zu.
„Also was wollt Ihr hier?“
Rekar schaute Taroc an. Dieser würde die Unterredungen führen, ganz so, wie im Voraus besprochen.

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Erein
Rekar R`Pal tr`Seleyea
OPS ChR`Blutschwinge
 

Chateya

geschecktes Zwergschaf
(N'nhaeirhu)

Das Außenteam befand sich nun auf dem Planeten, Ezri wurde soeben bei den gefangenen Sternenflottenoffizieren eingeschleust – jetzt musste die CIS nur noch das Verhör so beenden, dass es glaubwürdig wirkte. Und so kehrte sie in Begleitung einer Wache in den Raum zurück.

Stumm stand sie eine Weile vor ihm und betrachtete seine Züge, auf eine Reaktion wartend. Doch nichts geschah, er sah sie lediglich an, uninteressiert ob des Fähnrichs, der seitlich von ihm stand und dem deutliche Spuren der Angst ins Gesicht geschrieben standen. Schließlich winkte N'nhaeirhu der Wache zu, die daraufhin auf den Fähnrich zu ging, ihn am Arm packte und nach draußen zerrte. Darauf folgte Stille. Die CIS nahm sich schließlich wieder einen Stuhl und setzte sich vor ihn.
„War Ihr Vorgesetzter wohl nicht gerade glücklich, dass Sie meinen Kollegen töten wollten!“
N'nhaeirhu war gelinde ausgedrückt überrascht über diese Bemerkung, begriff sie jedoch beinahe sofort, dass die List augenscheinlich funktionierte und machte ein Geicht, als sei sie auf frischer Tat ertappt worden. Sie ging auf ihn ein und spielte ihm die absolut Unfähige vor, die soeben einen mächtigen Anschiss ihres Vorgesetzten kassiert hatte und nun ihre Mittel einschränken musste. Doch selbst damit würde sie etwas erreichen können – ihn einfach nur anzustarren und abzuwarten, denn Geduld hatte die Rihannsu. Dem Menschen dagegen würde sie irgendwann vergehen.

Die Zeit verging schließlich, sie floss dahin wie Wasser in einem Bach – aber nichts geschah. Der Mann machte einen leicht genervten Eindruck, doch er schien noch lange nicht aufzugeben und seine Geheimnisse preisgeben zu wollen. N'nhaeirhu dagegen wirkte langsam nervös, sie empfand es als unbequem, über Stunden hinweg in unveränderter Haltung auf diesem Stuhl zu sitzen und rutschte immer wieder hin und her. Sie versuchte dabei allerdings nicht zu übertreiben, damit es nicht offensichtlich erschien, und wollte dieses Spielchen noch zwei oder drei Stunden fortsetzen, ehe sie entnervt aufgeben würde. Währenddessen beobachtete sie seine Reaktionen auf ihr Unwohlsein. Ab und an schlich sich ein verborgenes Lächeln auf sein Gesicht, das allerdings sofort wieder verschwand, wenn sie wieder ihren Blick auf ihn richtete.

Bald darauf war es N'nhaeirhu zu bunt und sie gab auf. Sie erhob sich, streckte ihre steifen Glieder und zerrte den Mensch vom Stuhl und in den Arrestbereich zurück. Auf ein einfaches Handzeichen senkte die Wache kurz das Kraftfeld, so dass sie ihn in die Zelle schieben konnte. Und dann ging sie wieder.

Von nun an würde es an Ezri liegen und sie hoffte inständig, dass sie ihre Sache gut machen würde. Denn andernfalls müsste sie sich Mittel bedienen müssen, die sie gerade bei Menschen, mit ihrer engen Verbundenheit zur Erde und damit dem Moment, ihren Hass gegen die Föderation noch weiter zu schüren, nur allzu ungern anwenden würde wollen.
Auf der anderen Seite hoffte sie, dass das Vertrauen, welches der Riov in die Trill legte, kein blindes war. Dass sie nicht von Neuem Verrat begehen würde an den Rihannsu.

Schließlich begab sie sich in ihr Büro und überwachte von dort aus die Vorgänge im Arresttrakt. Auf dem großen Monitor an der Wand konnte sie sowohl visuell als auch in Audio genau verfolgen, was dort vor sich ging, ob Ezri als Gefangene „akzeptiert“ werden würde und sie an Informationen gelangte. Und N'nhaeirhu war sich sicher – selbst das würde einige Zeit in Anspruch nehmen, damit das abgekartete Spiel nicht auffiel.
Zeit, die sie sich zwar angesichts der Außenmission nehmen mussten, denn solange die vier Besatzungsmitglieder auf dem Planeten waren, konnten sie sowieso nichts unternehmen. Aber Zeit, die ihnen dann bei der Planung eines Angriffes fehlen würde.

Nebenbei erinnerte sie sich, dass es da noch jemanden anders gab, dem ihr Interesse zum Teil galt. Iregh befand sich allein im zweiten Arrestbereich, getrennt von den Sternenflottlern und saß auf der Pritsche seiner Zelle und wartete, wohl wissend, beobachtet zu werden, von den neugierigen Blicken der Tal’Shiar.

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Rikal

Active Member
(N`nhaeirhu, Rikal)

=/\= ChR Blutschwinge, Büro des Leih =/\=

Nachdem N`nhaeirhu sein Büro verlassen hatte, war der Leih zu seinem Tagewerk zurückgekehrt. Ein großer Stapel Berichte lag auf seinem Schreibtisch und weitere warteten in seinem Tischcomputer. Trotz all der Jahre gehörte die Beschäftigung mit diesem Teil seines Aufgabenbereich noch immer zu den unbeliebtesten Tätigkeiten, die sein Kommando mit sich brachte. So stellte er eine gewisse Erleichterung fest, als der zweite Offizier meldete, dass das Shuttle des Außenteams startbereit sei. Ohne auch nur ein Ewa zu zögern stand er auf und begab sich zur Brücke, nicht das seine Anwesenheit dort nötig gewesen wäre.
Mit einer inneren Befriedigung stellte er fest, dass der 2. Offizier dieses Mal seines Sessel schneller frei machte, als beim letzten Mal. Erneut meldete die Rihanna an der OPS, dass Taroc um Starterlaubnis gebeten hatte. Ohne zu zögern, einen Grund dafür gab es auch nicht, erteilte er die Erlaubnis. Von ihrer Station meldete Rekar’s Vertreterin, dass das Shuttle die Starterlaubnis bestätigt und den Start eingeleitet hatte. Auf seinen Befehl hin wurde der Abflug des Shuttles auf dem Hauptschirm gezeigt. Der Bildschirm wurde umgeschaltet, als das Shuttle gerade den Hangar verlassen hatte, zwischen den Doppelrümpfen eine Kurve flog und Kurs auf den freien Raum setzte. Nachdem das Shuttle auf Warp beschleunigt hatte gab Rikal den Befehl den Hauptschirm wieder auf die Bugsicht umzuschalten und zum Planeten zurückzukehren. Bevor er die Brücke verlies schärfte er den Anwesenden ein, das Shuttle und seine Besatzung ständig mit den Sensoren erfasst zu halten. Sollte es zu Problemen kommen, wollte er, dass die vier augenblicklich an Bord gebeamt werden.
Erst nachdem die Turbolifttüren sich geschlossen hatten wies er den Lift an ihn zum Arrestbereich zu bringen. Diesen betrat Rikal mit ausdrucksloser Mine und die Wachen verlies nach einem kurzen Befehl den Raum. Vor der Zelle seines ehemaligen Freundes bliebt er stehen und musterte ihn stumm. Ohne eine Regung blickte dieser zurück, bis Iregh das Schweigen beendete.
“Hallo, mein alter Freund. Ich hatte die Hoffnung auf einen Besuch von dir schon fast aufgegeben.“
“Aefvadh, mein Freund. Der Dienst lässt mir nur wenig Freizeit.“
„Ja, natürlich.“
“Wirst Du gut behandelt?“ fragte der Leih.
“Ie, und meine Verletzung wurde auch gut versorgt.“
Rikal nickte nur
„Gut. Und was planst du für die Zukunft?“
Der ehemalige Kommandant der Tal’Shiar Kommandoeinheiten an Bord der Blutschwinge stand auf und trat an das Kraftfeld.
“Für meine eigene werde ich wohl wenig planen können.“
Rikal lies langsam eine Augenbraue in die Höhe wandern.
“So? Du hattest immer einen Plan für jede Situation parat. Es würde mich überraschen, wenn es jetzt anders wäre.“
“Es gibt eben Momente, da sind alle Pläne aufgebraucht. Offen gestanden, ich hatte nicht damit gerechnet, dass du dich derart hartnäckig weigerst, zu sterben.“
“Du kennst mich doch. Ich kann ziemlich stur sein.“
Iregh lächelte, damit hatte Rikal recht.
“Ja, das ist wahr. Ein Fakt, den ich wohl besser hätte berücksichtigen sollen.“
“Manche werden von den Elementen beschützt, andere nicht.“
“Ich hätte wohl etwas rigoroser vorgehen sollen!“
“Und deinen sorgfältig gepflegten Stil aufgeben? Du? Niemals.“
Nun war es an Rikal zu Lächeln.
„Zugegeben, das hat mir wohl das Genick gebrochen“, stellte Iregh mit
zusammen gebissenen Zähnen fest.
“Ie, das hat es. Was ich mich die ganze Zeit über frage, ist die Frage nach dem wieso. Wieso wolltest du mich töten, Iregh?“
“Du fragst mich nach dem Warum?“
„Ie.“ Seine Aussage bekräftigte er mit einem Nicken.
“Stell dir als erstes diese Frage!“
“Was habe ich dir getan?“
Erneut hob Rikal eine Augenbraue.
“Du und deinesgleichen ... ihr werdet das Reich in den Ruin stürzen, wenn euch niemand aufhält!“
“In den Ruin? Du auch?“
“Sind wir unseren Feinden erst einmal nahe genug, gibt es keine Rettung mehr.“
“Seht ihr denn nicht, dass in der Vergangenheit nicht die Zukunft liegt?“
Ein verächtliches Schweigen war Ireghs einzige Reaktion.
„Mag sein, aber das, was ihr für unsere Zukunft vorgesehen habt, wird der Untergang sein!“
“Und was haben wir vorgesehen?“
„Das liegt doch klar auf der Hand. Ihr mit euren liberalen Ansichten, dass Frieden dem Reich
gut tun würde. Ich kann dir sagen, was passiert, wenn das Imperium mit der Föderation einen Frieden schließt.“
“Was, mein Freund?“
“Sie würden uns von innen heraus zermürben, sie würden die Bruchstellen benutzen, die bereits existieren, um unsere Gesellschaft zu unterwandern und uns schließlich als einen ihrer ehemals stärksten Feinde zu zerschlagen.“
Traurig schüttelte Rikal den Kopf.
“Mein Freund, auch du hast nicht verstanden. Siehst du denn die Vorteile nicht?“
„Es gibt keine!“
“So? Technischer Fortschritt, ausnahmsweise ohne bei anderen spionieren zu müssen? Neue Handelsverbindungen? Frieden? Für einen alten Soldaten wie dich sollte die Aussicht auf Frieden etwas verlockendes haben.“
Alles was Rikal für diese Ausführungen erntete war ein verächtlicher Blick.
„Für dich gibt es wirklich nur gewaltsame Expansion und Abschottung. Kein Reich, dass sich so verhielt hat die Zeiten überdauert.“
“Ja, natürlich, du hast recht. Wie sollte es auch anders sein? Du kannst ja gar nicht Unrecht haben!“
Wieder hob Rikal eine Augenbraue.
“Überzeug mich von deiner Meinung.“
“Etliche haben das vor mir versucht ...... und es hat nichts gebracht.“
“Wer hat den versucht mich zu überzeugen?“
´“Nicht gerade dich, aber andere, die genauso denken wie du.“
Rikal seufzt leise. Dieses Gespräch würde zu keinem Ergebnis kommen.
“Du hast es wirklich nicht verstanden. Leb wohl mein Freund.“
Traurig wandte der Leih sich von seinem alten Freund und Kampfgefährten ab und ging.
“Lauf nur weg“, rief Iregh ihm hinter her.
Ohne ein weiteres Wort verlies Rikal den Raum.
Leiste stellte Iregh fest, das Rikal seinem Schicksal so nicht entkommen würde können. Dann drehte auch er sich wieder um und nahm auf seinem Bett Platz.
Vor der Tür wies Rikal die Wachen an Bewachung von Iregh zu intensivieren. Er konnte sich einfach nicht vorstellen, dass dieser Rihanna keinen Reserveplan mehr hatte. Gleichzeitig nahm er sich vor N`nhaeirhu anzuweisen, die Loyalität der Kommandosoldaten zu überprüfen. Sicher ist sicher, und diese Kämpfer könnten beträchtliche Schäden anrichten.
Nach diesem Gespräch zog Rikal sich deprimiert in sein Quartier zurück und begann bei einer Flasche Ale zu überlegen, wann er seinen Freund verloren, und wieso er es nicht gemerkt hatte.

-tbc-
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
=/\= Arrestzelle =/\=

Na das war wieder typisch für mich, so impulsiv konnte ja auch nur ich handeln. Was soll ich denn nun den anderen, den echten Gefangenen für eine Geschichte auftischen? Zunächsteinmal machte ich einen erstaunten Gesichtsausdruck. So als hätte ich niemals Besuch in „meiner“ Zelle erwartet. Schon gar nicht Besuch von Sternenflottenangehörigen.

„Oh… ich.. ich hab gar nicht… damit gerechnet… wie?“

Verständnislos schauten mich die drei Offiziere an, die sich „meine“ Zelle mit mir teilten. Kein Wunder, ich hatte in Trill gesprochen und ohne Kommunikator verstand keiner der Anwesenden meine Sprache.

„Entschuldigung, ich hatte nicht mehr damit gerechnet jemals wieder Sternenflotten-Angehörige der Föderation zu sehen.“ Diesmal in Sternenflottenstandart mit dem typischen Trill-Akzent. Na wenn das jetzt nicht echt rüberkommt, dann weiß ich auch nicht

Der ranghöchste Offizier erhob sich, er musterte mich misstrauisch:“

„Und wir sollen glauben, dass Sie wirklich echt sind? Eine Trill als Gefangene auf einem romulanischen Warbird?“

„Na wer sagt mir denn, dass Sie echt sind?“ Bei solchen Anschuldigungen neige ich manchmal dazu zickig zu reagieren. Vielleicht gar nicht mal verkehrt, umso echter wirke ich.

Wortlos nahm der Halbklingone, vom Rang eines Lieutenants, den Dorn seiner Gürtelschnalle und stieß sie sich tief in die Handinnenfläche. Rotviolett tropfte schwer sein Blut heraus. Besser und echter konnte er nicht beweisen, dass er echt war. Stumm hielt er mir den Dorn seiner Gürtelschnalle entgegen. Oh nein, immer diese Klingonen. Geht so was denn nicht auch mal ohne Blutvergießen? Und das Ding sieht auch noch so entsetzlich stumpf aus. Das wird bestimmt irre wehtun.
„Muß das sein? Reicht es nicht, wenn sie schauen, wie weit meine Tüpfel gehen und ob sie echt sind“ versuchte ich, mich herauszureden.
Die anderen beiden Offiziere, ein Ferengi und ein Adorianer, horchten auf und eine gewisse Gier flackerte in ihren Augen. Welcher Idiot hatte mich ausgerechnet in diese Zelle gesteckt?
Noch ehe ich mich versah griff der Halbklingone nach meiner Hand. Ein Druck auf mein Handgelenk und meine Handfläche öffnete sich. Eisern hielt er fest, während er den Dorn dieser Gürtelschnalle in mein Fleisch bohrte.

„AU!“

Rotbraun tropfte mein Blut zu Boden und der Blick des Halbklingonen ebenso wie sein Handgriff entspannten sich. Ich schloß meine Faust und umklammerte die verletzte Hand. Das tat wirklich weh.

„Nun, ist das Beweis genug? Sie… Sie… ungehobelter Grobian.“ Blödes Föderationsstandart, nicht mal anständige Schimpfwörter fallen mir dabei ein.

„Sie ist echt.“ Sagte er allgemein in die Runde.

Ich hasse es, wenn man in meiner Gegenwart in dritter Person über mich spricht und dementsprechend wütend funkelte ich ihn an. Das würde noch ein hartes Stück Arbeit werden, wenn ich aus denen irgendwelche Informationen herausholen wollte.

-tbc-
 

Chateya

geschecktes Zwergschaf
(N'nhaeirhu)

Zeit ...
... sie verrann wie der Sand in einer Sanduhr, fallend durch die Schwerkraft, unaufhaltsam gen Boden.
... in Momenten der Langeweile so dehnbar wie Gummi, in denen, angefüllt mit wichtigen Ereignissen, schneller als das Licht.
... und so wenig greifbar – haltbar – unbeeinflusst vom Leben des Universums.
... und etwas, das die Entführten nicht hatten.

Ezri hatte bisher kaum Fortschritte gemacht, man war ihrer Gegenwart mit Misstrauen begegnet, auch wenn sie einige unter den Gefangenen medizinisch versorgte. Doch man hatte anfangs geglaubt, sie sei ein Spion, ein Rihannsu den man äußerlich zu einem Trill umgewandelt hatte. Schmerzlich hatte man sich vom Gegenteil überzeugt. Nun saß sie mit den drei anderen Gefangenen in der Zelle und betrieb ab und an etwas zwanglose Konversation, um das Eis zu brechen. Doch das erwies sich als schwieriger als erwartet. Vielleicht hätte N'nhaeirhu, bevor man Ezri dort unterbrachte, sich erkundigen sollen, mit welchen Leuten die Zellen gefüllt waren. Denn sowohl ein Halbklingone, als auch der Andorianer waren alles anderes als redselig. Lediglich der Ferengi wirkte etwas aufgeschlossener, was aber wohl eher eine andere Ursache hatte.

Schließlich wandte sie ihren Blick von den Monitoren ab, eine andere Aufgabe wartete noch auf sie. Duzende Akten lagen auf ihrem Schreibtisch, die Dossiers sämtlicher Tal’Shiar-Kommandosoldaten, die sie zu überprüfen hatte. Der Riov hatte ihr einen entsprechenden Befehl dazu erteilt, da die Gefahr bestand, dass es zu einer Überraschung kommen könnte, insofern es loyale Offiziere unter den Soldaten gab. Loyal nicht nur dem Geheimdienst gegenüber, sondern vor allem loyal zu ihrem Kommandanten, der nun im Arrest saß.
Die meisten von ihnen erschienen harmlos, doch es gab einige, bei denen Vorsicht geboten war. Insbesondere betraf dies diejenigen, die Iregh sehr nahe standen, beispielsweise sein Stellvertreter. Immer hatten sie sich gegenseitig den Rücken gedeckt. Nun lag es nahe, dass es wieder so sein würde.
N'nhaeirhu galt im Allgemeinen als eher weniger den Traditionen verbundener Tal’Shiar, somit konnte es recht einfach sein, jemanden von der Richtigkeit seiner Tat zu überzeugen, wenn er ihre Handlungen und Verhaltensweisen einfach als falsch darstellte. Und damit musste sie rechnen. So wie Iregh sie bereits einmal hintergangen hatte und die Personen, die sie für Freunde gehalten hatte, gegen sie ausgespielt hatte, konnte es erneut passieren. Auch wenn sein Stellvertreter nicht gutheißen würde, was der erei’Riov vorgehabt haben mochte, so würde er dem noch eher zustimmen, als sich der CIS zur Treue verpflichten.

Um diesen Standpunkt zu klären, bestellte sie den Erie’Rin in ihr Büro.
Nicht lange musste sie warten, als sich der Heranzitierte an ihrer Tür bemerkbar machte und sie ihn hereinließ.
„Aefvadh Erie’Rin“, begrüßte sie ihn höflich und deutete ihm, sich zu setzen. Doch scheinbar war er nicht gut gelaunt, worauf seine Mine schließen ließ. Er kam ein Stück näher, setzte sich aber nicht.
„Ich weiß, dass Sie nicht sonderlich erfreut sind, mich zu sehen. Aber das ist mir egal, genau so wie es mir egal ist, was Sie allgemein von mir halten.“ Kurz unterbrach sie sich und wartete auf eine Reaktion, doch seine Züge blieben ausdruckslos. „Fakt ist, ich habe meine Pflicht getan! Und dasselbe erwarte ich von Ihnen – dass Sie Ihre Pflicht tun, die Ihnen Ihr Rang und Ihre Position auferlegt!“ Ein Funkeln zeigte sich in seinen Augen, welches N'nhaeirhu keineswegs entging. „Ich hoffe für Sie nicht, dass Sie in die Fußstapfen Ihres Vorgängers treten werden!“ Und er nickte verstehend.
„Sie können wegtreten!“
„Jolan’tru, Erie’Rin!“ Und er machte auf der Stelle kehrt und verließ den Raum.
Zurück blieb eine Rihanna mit einem sehr flauen Gefühl in der Magengegend, ein Gefühl, das ihr dringend riet, diesen Soldaten im Auge zu behalten.
Schließlich wandte sie sich wieder den Monitoren zu und beobachtete, was in den Arrestzellen vor sich ging.

-tbc-
 

Arfeh

Ghostwriter
(Arfeh)

=/\= auf dem Planeten =/\=

Die Ankunft des rihannischen Shuttles war nicht unbemerkt geblieben. Auch wenn es alt und angeschlagen aussah, so war dem aufmerksamen Beobachter nicht entgangen, dass seine Energiesignatur nicht optimal aussah. Eigentlich ein weiterer Beweis für die Geschichte, die Taroc erzählt hatte. Allerdings galt dieser Eindruck nur für den ersten Blick. Auf den zweiten Blick und nach einer genaueren Überprüfung mittels eines Tricorders offenbarte sich, das jemand die Energiesysteme, sehr geschickt, wie der Beobachter feststellen musste, manipuliert hatte. Diese Manipulation, eine bessere Bezeichnung wäre wohl eher Modifikation, hatte aber nicht den Zweck das Leistungsvermögen des Schiffes dauerhaft zu reduzieren sondern nur zeitweise. Mittels einiger, weniger Schaltungen wäre es möglich, die Energiesysteme des Shuttle auf maximale Leistung zu bringen. Was zur Folge hätte, das auch alle anderen Bordsysteme ihre volle Einsatzbereitschaft erreichen würden. Kaum ein Schiff auf diesem Planeten wäre dann in der Lage sich mit einem vollwertigen Langstreckenshuttle der Galae Rihanna zu messen. Zumindest soweit es Geschwindigkeit und Tarnvorrichtung betraf.
Wer immer diese Systeme modifiziert hatte, er hatte ganz genau gewusst, was er tat. Dies sprach gegen die Behauptung Tarocs, sie seien Söldner auf der Flucht vor dem Reich.
Auch sprach gegen diese Aussage, dass seine drei Begleiter sich untypisch für Söldner verhielten. Zum einen trugen sie alle militärische Disruptoren, die zwar mitgenommen und älter aussahen, aber dennoch handelte es sich bei ihnen um das neuste Modell, das erst auf wenigen Schiffen und nur von den besten Bodentruppen eingesetzt wurde.
Dieses wurde aber nicht so lange verwendet, als das sie bereits so alt aussehen und in die Hände von Söldnern hätten gelangen können. Über ihre Waffen wachten die Rihannsu noch argwöhnischer als über ihre Interessensphären. Wenn es jemandem gelungen wäre diese Disruptoren zu entwenden, so wäre es seinen Informanten sicher nicht entgangen.
Dann war da noch die Art wie sie sich bewegten und hielten. Sie sahen einfach nicht wie Söldner aus, so wie sie sich verhielten. Da war zu viel Selbstbewusstsein in ihrem Auftreten und eine Spur zu viel Arroganz.
Aus diesen Gründen beschloss der Mann den vier Rihannsu und der Söldnergruppe zu folgen und sie weiter zu beobachten. Heraus zufinden wohin sie unterwegs waren fiel ihm nicht schwer, schließlich hatte der Gastgeber der Neuankömmlinge sein „Stammlokal“. Eine üble Kaschemme einige hundert Meter vom „Raumhafen“ entfernt.
Als er das heruntergekommene Gebäude betrat, deutlich konnte man erkennen, das dieses Gebäude von den Ureinwohnern des Planetens errichtet worden war, schlug ihm der unangenehme Geruch entgegen, der entsteht, wenn man Alkohol, Tabakrauch und die Gerüche zu vieler Personen mischt. Wo sich die Söldner und ihre Gäste befanden war nicht weiter schwer festzustellen. Er konnte sie zwar in dem ganzen Rauch nicht sehen und musste sich bemühen, seine Lunge unter Kontrolle zu halten, aber deutlich war zu hören, wo sie sich befanden. Ganz offensichtlich ging es an den Tischen in der am weitesten von der Tür entfernten Ecke der Kneipe hoch her.
Nachdem er sich einen Tisch gesucht und etwas zu trinken bestellt hatte, setzte der unauffällig gekleidete Mann seine Beobachtung fort, so gut, dies unter den herrschenden Bedingungen möglich war.

=/\= ChR Blutschwinge, Arrestblock, zur selben Zeit =/\=

Vom plötzlich aufgeblendetem Licht unsanft geweckt blinzelte Ezri ins Licht. Die Pritsche ihrer Zelle war härter als sie gedacht hatte, wie sie feststellte, als sie sich aufrichtete und den Schmerz in ihrem Rücken bemerkte. Wieso mache ich das eigentlich?, fragte sie sich während sie sich streckte. Bisher hatte sie nichts erwähnenswertes herausgefunden. Gar nichts, und das frustrierte sie. Sie saß mit drei Sternenflottlern in einer Zelle. Einem Klingonen, einem Ferengie und einem Andorrianer. Bisher hatten sie sich nicht als allzu gesprächig erwiesen. Noch immer misstraute man ihr. Was sie auch nicht überraschte, wenn sie ehrlich war. Ihre Geschichte war zwar glaubwürdig, dank eines Wächters, der etwas nachgeholfen hatte, aber sie hatten einfach keinen Grund, ihre Geheimnisse mit ihr zu teilen. Noch nicht, aber wenn sie noch etwas länger hier bleiben würde, würde das Eis brechen. Zumindest hoffte sie das, während sie müde zu der Schale, in der sich ihr Frühstück befand, und zum Löffel griff und zu essen begann.

=/\= Auf dem Planeten =/\=

Einige Stunden lang hatte er die Neuankömmlinge beobachtet, dann verlies er die stickige Kneipe und lies sie weiterfeiern. Es war schon interessant, wie viel Alkohol Rihannsu vertragen. Während er in seiner Tasche den getarnten Kommunikator mit der Hand umschlossen hielt entfernte er sich von der Kneipe. In einer Nebenstraße zog er ihn, nach einem Blick über die Schulter, aus der Tasche und öffnete eine Verbindung.
„Teta, hier ist Omega 4.“
„Teta hört.“
„Ich habe die Neuankömmlinge observiert. Wie es scheint haben wir richtig vermutet. Bei ihnen könnte es sich um feindliche Agenten handeln. Ich empfehle sie zu liquidieren.“
„Verstanden. Wir werden sie zurück transferieren und ihren Empfehlung prüfen. Begeben sie sich zu den Transportkoordinaten.“
„Verstanden, Omega 4 Ende.“

Eine halbe Stunde später machte sich eine zehnköpfige Spezialeinheit einsatzbereit. Alle trugen alte, unauffällige Kleidung und waren bis an die Zähne bewaffnet. Neben Nahkampfwaffen trugen sie Energiewaffen verschiedenster Art. Neben klingonischen, rihannsichen und cardassianischen Disruptoren waren sie auch mit älteren Phasern ausgestattet. Niemand sollte anhand der verwendeten Waffen Rückschlüsse auf ihre Herkunft ziehen können. Auch wenn niemand davon ausging, das sich irgendjemand für das Schicksal einer Söldnergruppe und vierer Rihannsu interessieren würde.
Das einzig auffällige an den zehn Personen war der Umstand, das sie Stich- und Hiebwaffen feste Schutzkleidung unter ihrer Oberkleidung trugen und mit persönlichen Deflektorschilden ausgestattet waren.
Wenige Minuten nach ihrem Transport auf den Planeten flogen mehrere Blendgranaten durch Tür und Fenster und durch sämtliche Öffnungen drang das Team in die Kneipe ein. Jede Person, die sie sahen, wurde mit einem gezieltem Schuss getötet. Weder an Gefangenen noch an Zeugen waren sie nicht interessiert.

-tbc-

[NRPG: Nein, ihr seid nicht tot, aber dennoch empfehle ich euch dringend, aus der Kneipe zu verschwinden, denn diesen Kampf könnt ihr nicht gewinnen.]
 
=/\= In der Bar =/\=


Sie hatten sich gesetzt und während des Essens begann eine Vorführung. Die Menschen hätten ihre Tätigkeit als Wein, Weib und Gesang bezeichnet. Während Taroc sich leise mit seinem alten freund unterhielt und sich über alles mögliche Informierte saßen seine Begleiter ziemlich still am Tisch und beobachteten die Gegend. Während er noch sprach setzte sich eine der Bediensteten des Söldners auf Tarocs Schoß und begann ihn anzumachen. Da er früher solch einem direkten Angebot nie aus dem Weg gegangen wäre begann er sie zu streicheln und liebkosen während er weiterhin sprach und nebenher auch aß. Gerade als das Essen zu einem Gelage auszuarten begann flog die Tür auf und etwas herein. Instinktiv warfen sich die meisten zu Boden und schlossen die Augen. Als die Blendgranaten explodiert waren und ihre Wirkung sich verflüchtigte erhoben sich alle und feuerten auf die Angreifer, nachdem sie die Schrecksekunde überwunden hatten. Nach den ersten Schüssen und geworfenen Messern stellten sie fest das ihre Gegner gut geschützt waren und nur ein gezielter Wurf in die kehle sie würde töten können. Deswegen warfen sich einige den Angreifern entgegen, wohlwissend das sie nur sterben konnten, damit der Rest aus dem Raum und den haus fliehen konnten.
Sie warfen sich durch die Türen und Fenster um rauszukommen. Taroc und seine Begleiter folgten dem Söldnerführer und waren fast die letzten die aus dem Raum auf die Strasse flogen. Kaum waren sie aus dem Gebäude als der Boden unter ihren Füßen zu Beben begann und aus dem Hausdach eine Stichflamme schoss und sie den Donner einer Explosion hörten. Als zwei ihrer Gegner aus der Tür hechteten, um der Explosion zu entgehen, hörten sie mehrere leise Explosionen und sahen wie die Körper zurückgeworfen wurden. Sekunden später sah man wie sich Blutflecken auf ihrer Kleidung zeigten. Immer noch wurden ihre Körper durchgerüttelt und schließlich fielen sie zurück in die Ruine um im Feuer zu verbrennen.
Taroc lächelte den Söldnerführer an und wusste was geschehen war. Als er seine Begleiter ansah, sah er ihre Verständnislosen Gesichter.

„Durch eine chemische Explosion angetriebene Projektile. Für ein Schutzschild, wie es die Angreifer benutzten, zu langsam, aber mit genug Durchschlagskraft um den Körperpanzer zu durchschlagen den sie gegen Messer und Stichwaffen benutzten.“ Und an den Söldnerführer gewandt „Also doch, Projektilwaffen. Aber mich immer verlachen wenn ich sagte es sei sinnvoll sie zu benutzen.“

„Ja. Aber seit wir uns das letzte mal sahen merkte ich das es doch Sinnvoller ist das einige Leute Projektilwaffen benutzen. Und heute hat es sich bewiesen wie Sinnvoll.“ Wandte sich dieser an Taroc.

„Ab sofort Patrouillieren wir wieder. 2er Gruppen bilden. Jeder Mann holt sich zusätzlich eine Projektilwaffe und genügend Munition. Jeder Fremde wird genauestens unter die Lupe genommen. Wenn er Waffen trägt werden sie eingezogen. Und bei der ersten Verdächtigen Bewegung erschießt ihn. Wir werden es ihnen zeigen was es heißt in unser Gebiet einzudringen und uns Konkurrenz machen zu wollen. Wir haben sie lange genug toleriert. Sie wollen den Kampf, also bekommen sie ihn.“

Nach diesen Worten zerstreuten sich die Söldner die zugehört hatten. Einige würden sich sofort Waffen holen, während die anderen dem Rest der Söldner bescheid geben würde. Auch die Planetare Bevölkerung würde sich beteiligen, auf Seiten der Söldner. Und Taroc sowie der Söldnerführer wussten das, sobald ein fremder auftauchte und auf diesen geschossen wurde, mindestens ein Schuss aus einer Projektilwaffe erfolgen würde. Einfach um sicherzugehen das dieser keinen Schild anhatte. Fremde würden auf dem Planeten keine Chance mehr haben und als Fremd wurde definiert wer nicht zu den Söldnern gehörte. Und in deren Hauptquartier, wohin Taroc, seine Begleiter und der Söldnerführer hingingen, würde man nur noch unbewaffnet hinkommen wenn man nicht zu den vertrauten des Anführers gehörte. Und unter seinen vertrauten gab es absolut niemand der Verrat begehen würde. Taroc brachte den Söldnerführer dazu das Tarik und Tahl in Begleitung eines Söldners sich die Basis und Stadt ansehen konnten während er mit Rekar in das Hauptquartier ging. Auf einen Wink des Söldnerführers durften sie ihre Waffen behalten.
Da der Anführer noch einiges zu regeln hatte, Beispielsweise sich die Daten anzusehen die man über die 10 toten Angreifer gewonnen hatte, wurden sie von seinen „Bediensteten“ umsorgt. Mit einem gewissen Grinsen hatte er Taroc darauf hingewiesen das dieser jedweden Dienst von den „Bediensteten“ Damen in Anspruch nehmen durfte. Da Taroc dessen Geschmack kannte wusste er das er wunderbar würde entspannen können und doch am meisten Informationen so gewinnen konnte. Deswegen bedeutete er Rekar unauffällig das er Aufmerksam bleiben sollte und zog sich mit 2 Schönen in einen Nebenraum zurück wo er entspannte und Informationen sammelte.



-tbc-

[NRPG: Jo, wir ham Überlebt ;). Aber, bevor jemand auf Dumme Gedanken kommt, in das Hauptquartier kommt keiner mehr rein. Nicht nach diesem Anschlag. Jeder Fremde wird sofort Durchsucht und im Zweifelsfall sofort getötet. Reinbeamen geht nicht da Scrambler aktiv sind. Und Verräter gibt es auch nicht unter den Söldnern. Das mal nur so als kleiner Hinweis.
@Arfeh, nette Idee. Ich hoffe es ist nicht zu schlimm das deine leute mit in die Luft geflogen sind. ;) :D

PS: Das Lokal war vorbereitet um es zu Sprengen. Denn der Anführer hat immer einen Ausgang, sollte die Sache Aussichtslos sein. Und gegen eine Übermacht oder einen Sehr gut geschützten Gegner hilft am besten eine Explosion die alles Vernichtet.]
 

Chateya

geschecktes Zwergschaf
(N’nhaeirhu)

Der heutige Tag begann wie die letzten auch. Nachdem sie sich einige Male im Bett hin und her gewälzt hatte und die quälenden Gedanken, die ihr abends und morgens keine Ruhe ließen, weil gerade da das Gehirn tatsächlich ungestört arbeiten konnte und mit keiner ablenkenden Tätigkeit beschäftigt war, nicht mehr ertrug, schob sie schließlich ihre Decke beiseite und stand auf. Ein Blick in ihre Umgebung hätte sie allerdings all zu gern kehrt Marsch machen lassen. In ihrem Quartier sah es aus, als hätte ein Fremder darin gewütet und nach irgendetwas gesucht. Viel zu lange aber schob sie diese lästige Arbeit nun schon vor sich her und nahm sich vor, heute, nachdem sie sich dieses Chaos schon einige Tage jeden Morgen ansehen musste und es dem ersten Schrecken des Tages gleichkam, der einen nur möglichst schnell hier heraus trieb, hier endlich einmal Ordnung zu schaffen. Doch erst die wohlverdiente Dusche nach der langen Nacht.
Zufällig kam sie an einem Chronometer vorbei.
Lange Nacht? ging es ihr durch den Kopf angesichts der Tatsache, dass ebendiese gerade einmal vier Stunden gedauert hatte. Für Rihannsu war es normal, dass sie zur Regeneration lediglich ein Fünftel des gesamten Tages benötigten, doch N'nhaeirhu empfand es als nicht unangenehm und schon gar nicht schadhaft, ab und an mal etwas länger zu schlafen.
Währenddessen war sie ins Bad gegangen, hatte sich ausgezogen und genoss nun die wohlige Wärme des Wassers, dass auf sie herab rieselte.
Nach etwa zwanzig Minuten schließlich konnte sie sich endlich losreißen und der Dusche den Rücken kehren, nachdem sie dabei mehrmals versagt hatte und noch ein paar Minuten mehr diese Wärme an ihre Haut ließ.
Dann folgte der unangenehmere Part und sie versuchte sich zu beeilen. Überall lagen PADDs verstreut in der Gegend herum, zwischendrin einige Kleidungsstücke und Gegenstände, die sie ganz offensichtlich nach dem Gebrauch einfach da hatte fallen lassen, wo sie gerade stand. Innerlich schüttelte sie den Kopf über ihre augenscheinliche Faulheit, doch in nicht allzu ferner Zukunft würde es hier sicher wieder ähnlich aussehen – dessen war sie sich sicher.

Und jetzt erst begann der Tag im eigentlichen Sinne.
Es war etwa eine halbe Stunde nach Schichtbeginn, als sie in einer frischen Uniform ihr Quartier in Richtung ihres Büros verließ. Der Tag versprach genauso zu werden, wie die vorangegangenen. Langweilig, angefüllt mit Papierkram.
Seit sie an Bord der Schwinge war, hatte sie ihres Erachtens nach übermäßig mit solchem Zeug zu tun und es schien immer mehr zu werden. Ihre eigentliche Arbeit als CIS schien dabei unter zu gehen. Ihre eigentliche Arbeit als Tal’Shiar-Agentin, die sie früher gemacht hatte – flüchtige Subjekte staatlicher Ärgernisse zu verfolgen, zu verhören, ihrer Rolle im Ganzen klar zu werden. Irgendwie vermisste sie das.
Es war keineswegs so, dass es bis vor kurzem an Bord nicht ähnlich zu ging, doch jetzt war es ruhig geworden. Nichts passierte, die Crew saß regelrecht herum und wartete darauf, dass man etwas von der Oberfläche von dem Außenteam zu hören bekam. Doch nichts geschah. Und N'nhaeirhu musste unwillkürlich an die Geiseln denken.

Als sie den Vorraum des Büros betrat sprang ihre Mitarbeiterin bereits auf und reichte ihr einige Berichte entgegen, die die CIS mehr oder weniger missmutig entgegen nahm. Sanra war fleißig und N'nhaeirhu gab sich Mühe, ihr ab und an zu zeigen, dass sie beeindruckt war von diesem Fleiß. Doch Gesichtsausdrücke wie der momentane ließen die jüngere Rihanna Lobe als Hohn verspüren. Obwohl sie nur nicht verstand, dass N'nhaeirhus Missmut nicht ihr sondern den Berichten galt. Sanra konnte dies nicht nachvollziehen, sie hatte zuvor nie die Arbeit getan, die N'nhaeirhu gewohnt war. Für sie war es eher die Ausnahme, als Tal’Shiar in Erscheinung zu treten und bei einer Aktion auch mal Risiken einzugehen. Sie gehörte zu der großen Gruppe an Agenten, die die Arbeit im Hintergrund machten – gewissenhaft, fleißig und mit Spaß an der Sache. N'nhaeirhu gehörte zu der anderen Gruppe, zu den „aktiven“ Agenten, und ging mit ihren Berichten schließlich ins Büro.

Als sie den Raum durchquerte, warf sie einen flüchtigen Blick auf die Überwachungsmonitore, die seit Ezris Einschleusung nur noch die Arrestzellen mit den Gefangenen der Föderation zeigten. Nichts hatte sich seit dem Verlassen des Büros am Vortag verändert, die drei Personen saßen noch immer auf der einen, Ezri auf der anderen Seite und warteten.
Aber worauf warteten sie? Das etwas geschah – aber was?
N'nhaeirhu legte die Berichte auf eine Ecke des Tisches, auf dem sich schon Stapel bildeten, ging zum Replikator und orderte ein Frühstück. Die morgendliche Lektüre stand dafür schon fest und sie mochte es ganz und gar nicht, derart Trockenes schon zum Frühstück lesen zu müssen. Doch sie kam kaum noch hinterher und sie fragte sich plötzlich angestrengt, wie das passieren konnte. Wie konnte es sein, dass gerade in einer Zeit, wo es ruhig an Bord war und es für die geheimdienstliche Vertretung eigentlich nichts zu tun gab, die Berichte und der Bürokram derart Überhand nahmen?
Ließ Sanra in letzter Zeit nach?
Nein, das konnte nicht sein.
Aber warum existierte dieses Phänomen dann?
Nach längerer Überlegung und nachdem sie ihr Frühstück fast beendet hatte, war sie zu keinem Schluß gekommen. Vielleicht würde sie nachher ihre Mitarbeiter dazu mal fragen, vielleicht aber beließ sie es auch dabei, begnügte sich einfach mit der Tatsache und wartete während der ungeliebten Arbeit auf Abwechslung.
Oder sie schuf sich ihre Abwechslung selbst.
Als sie das Geschirr zum Replikator gebracht hatte, stand sie erneut vor den Monitoren. Es grämte sie, dass Ezri keinen Erfolg erzielte, nachdem ihre Idee mit der Einschleusung N'nhaeirhu sehr gefallen hatte. Dass diese Sternenflottenoffiziere so verschwiegen waren – ob sie nun Ezri nicht vertrauten oder einfach nur Stillschweigen wahrten. Um die Ungewissheit wenigstens in einer der beiden Angelegenheiten zu vertreiben, begab sie sich nun zu den Arrestzellen, um den möglichen Akt der Annäherung auf beruflicher Basis etwas zu forcieren. Drei Tal’Shiar-Soldaten, die sie benachrichtigt hatte, dass sie ihre Hilfe benötigte, trafen zum selben Zeitpunkt vor dem Arrestbereich ein und nickten ihr zu zum Zeichen ihrer Loyalität. Zu ihrer Zufriedenheit stellte die CIS fest, dass diese drei jungen Rihannsu keinen so verbissenen Gesichtsausdruck hatten, wie ihr jetziger Vorgesetzter, mit dem sie vor einigen Tagen gesprochen hatte bezüglich Ireghs Nachfolge.

Und dann traten sie ein.
Die Blicke der Gefangenen hoben sich und zugleich sprang der Klingone auf an das Kraftfeld heran und begann die Neuankömmlinge zu beschimpfen, sowohl auf klingonisch als auch auf Föderationsstandard. Die beiden anderen musterten die Tal’Shiar nur neugierig und argwöhnisch, denn hier hatte sich N'nhaeirhu, anders als in dem Bereich, in dem die Menschen untergebracht waren, noch nicht blicken lassen. Und die beiden waren sicherlich gespannt darauf, was nun folgen würde. Doch die CIS interessierte diese drei Personen nicht, ihr Augenmerk lag auf der Trill, die sie gezielt ansah. Irgendwie schien es ihr persönlich richtig zu sein, dass die Ärztin dort saß, immerhin hatte sie Hochverrat begangen und nachdem sich herausgestellt hatte, dass sie doch nicht ermordet worden war, hatte man ihr ihre gerechte Strafe noch nicht zukommen lassen. Doch so sehr sie sich an diesen Anblick gewöhnen konnte, rief sie sich schließlich ins Gedächtnis, warum sie hier war, warum Ezri dort hinter dem Kraftfeld saß und daß die Trill unter dem Schutz des Hauses s’Drevoux stand. Was sie in ihren Augen zwar nicht weniger schuldig machte – aber es oblag nicht ihrer Entscheidung, die Konsequenzen zu ziehen.
Und Ezri erwiderte ihren Blick. Sie spielte die Rolle gut, sie ließ Angst in ihren Augen aufblitzen, doch N'nhaeirhu wusste, dass sie ihr die stumme Frage stellte, was das sollte. Warum sie sich in ihre Mühen einmischte. Doch das würde sie noch früh genug erkennen.
Die CIS deutete den Wachen, dass Kraftfeld zu senken, und augenblicklich hoben die Soldaten ihre Waffen – der eine richtete seine auf den Klingonen, der noch immer recht nahe am Feld stand und der andere zielte auf die beiden Offiziere auf der Bank.
„Treten Sie zurück, Klingone“, formulierte sie ihre Worte in Standard an ihn, der darauf etwas verblüfft wirkte, jedoch unter weiteren leiseren Flüchen gehorchte.
Schließlich fiel das Kraftfeld und der dritte Soldat trat ein und näherte sich Ezri. Diese wich instinktiv zurück, wollte ihm entgehen, doch sie hatte keine Chance. Bald schon stand sie mit dem Rücken zur Wand und musste sich von ihm die Handschellen anlegen lassen. Dann ergriff er ihren Arm und zog sie unsanft aus der Zelle. Die Energiebarriere baute sich wieder auf. Und die Trill stand nun vor der Agentin.
„Feiges Romulanerpack!“ ließ sich der Klingone vernehmen, doch N'nhaeirhu interessierte dies nur beiläufig. Sie neigte sich zur Seite, so dass sie den Klingonen ansehen konnte.
„Sei still, du unterbelichtete Kreatur. Wie die Sternenflotte nur auf die Idee kommen konnte, Klingonen in ihre Dienste treten zu lassen ... ein Zeichen für Minderbemitteltheit? Oder eine absolute Zwangsmaßnahme?“ Ein Lächeln der Rihanna folgte und der Klingone schlug wutschnaubend aber ohne Effekt gegen das Kraftfeld.
„So, und du wirst mir jetzt deine Geheimnisse verraten!“ wandte sie sich herblassend an die Trill, deren Augen sich weiteten, als sie am Arm gepackt und von ihr hinausgezerrt wurde. Im Gang schließlich wagte sie Offenheit, als der Griff N'nhaeirhus sich löste.
„Verdammt noch mal, was soll das, N'nhaeirhu?“ Wütend über die womöglich schädliche Unterbrechung ihrer Observierung fuhr sie die Rihanna an, doch diese blieb gefasst.
„Sie haben bis jetzt keinen Erfolg gehabt, sich das Vertrauen dieser Offiziere zu bemächtigen. Deshalb werde ich ein wenig nachhelfen.“ Wieder packte sie Ezris Arm und zog daran.
„Wo gehen wir hin?“ fragte sie, Angst breitete sich in ihren Gedanken aus. Doch die CIS antwortete nicht und das Gefühl verstärkte sich, sie glaubte, dies sei echt, die Rihanna würde tatsächlich ernst machen und sie nun einem Verhör unterziehen.
„Wo gehen wir hin, will ich wissen!“ Sie musste sich bemühen, ihre Stimme zu beherrschen, daß sie sich nicht überschlug. Ezri wehrte sich gegen sie, doch sie hatte weit weniger Kraft und ihre Versuche blieben erfolglos. Bis sie schließlich einen Turbolift erreichten und N'nhaeirhu das Ziel nannte.
„Krankenstation!“ Verblüfft sah die Trill sie an, bis ihr ein Licht aufging und sie sich etwas entspannte. Und dann taute auch N'nhaeirhu etwas auf, die es zuvor nach Ezris Auffassung sicherlich genossen hatte, diese schiere Angst in ihren hellen Augen zu sehen.
„Auf die bisherige Art und Weise haben Sie von ihren Mitgefangenen nichts erfahren, aber die Geiseln halten vielleicht nicht mehr lange durch. Und sollte das Außenteam ohne wertvolle Hinweise zurückkehren, sind Sie unsere vorletzte Hoffnung.“ Die letzte Möglichkeit war die Anwendung von Gedankensonden oder eine Mentalverschmelzung, doch gegen beides weigerte sich N'nhaeirhu momentan noch. Die Albträume hatten in letzter Zeit wieder zugenommen und vor allem waren sie realer geworden. Deswegen ließ sie sich die Methode der gewaltsamen Aussage noch so lange wie möglich offen.

Nach einem kurzen Spaziergang erreichten beide Frauen die Krankenstation und betraten das Büro der Daisemi’Maenek.
„Doktor t’Ptraval, Doktor Chaz hat ein schweres Verhör hinter sich. Ich möchte, daß man ihr dies ansieht!“ Und die Ärztin nickte verstehend, erhob sich und führte die Trill an N'nhaeirhu hinaus aus dem Büro. Währenddessen nahm die CIS Platz und machte es sich bequem. Die real erscheinende chirurgische Veränderung würde Zeit in Anspruch nehmen, doch es eilte auch nicht. Ein Verhör brauchte schließlich auch Zeit, um fruchtbar zu sein und für die anderen Gefangenen sollte auch dieser Faktor echt erscheinen.

Nach einer ganzen Weile kehrte Sora mit dem Ergebnis ihrer Arbeit zurück und N'nhaeirhu war sichtlich überrascht. Die Trill war kaum mehr als Trill erkennbar. Grüne und blaue Flecken zierten ihr Gesicht, sie hatte eine kleine Platzwunde über der Augenbraue, aus der etwas Blut sickerte, ein Auge war völlig verquollen und der Gesichtsausdruck dazu wirkte verblüffend echt. Auch an die Handgelenke, die jetzt blutunterlaufen waren und etliche tief aufgescheuerte Stellen aufwiesen, hatte Sora gedacht, dass sich Ezri während des Verhörs durch die Fesseln selbst verletzt haben könnte.
„Wir haben auch etliche Prellungen am gesamten Körper hinzugefügt – nur für den Fall!“
N'nhaeirhu nickte und lächelte etwas.
„Ausgezeichnete Arbeit, Doktor. Ich hoffe, es hilft uns auch.“ Bei den Menschen hatte das Leid des anderen nicht gewirkt, doch hier ging es darum, zu zeigen, dass Ezri das gleiche Schicksal hatte wie ihre Leidensgenossen. Das sie nichts weiter war als ein Gefangener an Bord eines Warbirds.
Einige Zeit noch wartete N'nhaeirhu, bis sie Ezri zurückbrachte in ihre Zelle und sich daraufhin wieder in ihr Büro begab, um erneut zu warten - das die Bemühungen endlich von Erfolg gekrönt waren.

-tbc-
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
# Arrestzelle #

Die Verletzungen wurden mir zwar operativ und mit Unterstützung einer Narkose zugefügt, aber Hämatome, Rißwunden und Hauptabschürfungen tun nun mal weh. Und so war mein leises schmerzerfülltes Stöhnen, als ich in die Zelle zurückgebracht wurde nicht gespielt, sondern echt.
N'nhaeirhu sah zufrieden aus, als mich die Wachen in die Zelle stießen und der Klingone deutete ihren Blick wohl richtig. Kaum, dass die Wachen sich entfernt hatten trat er auf mich zu.

„Was wollten sie wissen?“ Er fragte auf klingonisch und ich schaute ihn unverständlich an. In seinem Blick lag nur Verachtung für mich, musste er doch annehmen, dass ich geredet hatte.
„Alles… sie… sie wollten alles wissen.“ Das Sprechen mit dem geschwollenen Kiefer viel mir nicht leicht.
„Und was hast Du gesagt?“ In seiner Stimme schwang Zorn mit und der Ferengi zupfte ihm vorsichtig an seiner Uniform. Der Andorianer schien mehr an meinen Verletzungen interessiert zu sein, denn er musterte mich eingehend.
Niedergeschlagen senkte ich den Blick. Der Klingone riß mich so heftig am Kragen meiner Uniform hoch, dass der Stoff riß und wenn der Andorianer nicht so geistesgegenwärtig gewesen wäre, wäre ich ziemlich hart auf dem Zelleboden gelandet. Der Ferengi stellte sich zwischen mich und den Klingonen und der Andorianer setzte mich vorsichtig in eine Ecke.

„Selbst wenn sie alles verraten hat, es macht keinen Sinn, wenn Du sie angreifst.“ Die Stimme des Ferengi war leise und schmeichelnd.
„Wir wissen doch noch gar nicht, ob und was sie gesagt hat.“
„Ich glaube sie verliert das Bewusstsein.“ Kommentierte der Andorianer sachlich nüchtern mein Befinden.
Tatsächlich ließ ich meine Augenlider flattern um dann in seinen Armen zu erschlaffen.
Hoffentlich hat von denen keine Ahnung von Medizin

Sanft legte mich der Andorianer auf den Boden und ging dann zu dem Klingonen und den Ferengi.
Leise flüsterten sie miteinander, leider konnte ich keine einzige Silbe verstehen, doch ich vertraute auf das Abhörsystem, mit dem jede Zelle ausgestattet war. Still und lange blieb ich so liegen, zum einen, weil ich müde war und zum anderen, weil mir jede Bewegung wehtat. Irgendwann jedoch würde ich wieder „erwachen“ müssen, um nicht unglaubwürdig zu erscheinen. Bis dahin jedoch genoß ich die Untätigkeit…

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