Wiederholen ist nicht gestohlen VI

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Aussenmission



*=/\= Auf dem Breen Schiff =/\=*


Nach dem t'Shann die Selbstzerstörung abbrechen konnte, und ich das Kommando von dem Breen Schiff Übernommen hatte. Habe ich denn Ersten Befehl geben. „Suchen sie das gesamte Schiff nach Versteckten Breen durch! Ich will keine weiteren Überraschungen an Bord haben!“ und so gingen die Suchmannschaften durch das Schiff. Es dauerte, aber sie waren Gründlich sie haben mehre Breen in denn Zugangsrohren gefunden und Eliminiert. Sie haben sich drauf hin gemeldet und mir denn Bericht erstattet „Sir hier ist das Team 2, wir haben mehre Breen in denn Zugangsrohren gefunden und ausgeschaltet“ Ich habe schon so was vermutet aber es waren die Letzten die gefunden worden waren. Der Rest war schon Tot.


Ich habe drauf hin geantwortet „Gute Arbeit!“ nach dem die, die letzten waren und das Schiff in einem Guten zustand war. Lies ich denn Status zur Blutschwinge von dem Offizier der an der Kommunikation stand schicken mit dem Befehl. „Komm Offizier, geben sie denn Status von uns an die Blutschwinge durch, und sagen sie ihnen wir sind bereit für die Basis!“ Der Offizier bestätigte mit einem „Aye Sir!“ nach dem das geklärt war gab ich dem Steuermann denn Befehl auf dem viele gewartet haben. „Setzen sie kurz auf die Basis im Eliagh-System!“ Er antwortete mit einem kurzen knappen „Aye Sir“




TBC->
 

Ravna

Member
AUSSENMISSION


*=/\= Auf dem Breen Schiff =/\=*

"T'Shann an Brücke! Die Selbstzerstörung wurde deaktiviert."
"Gut!"Die Anetnen t’Tomalak hatte den Ruf entgegengenommen, und sie zog dieses Wort etwas länger "Wie steht es um den Hauptcomputer?"
"Der ist auch unter Kontrolle."
"Wir beamen ein paar Offiziere hinüber um die Stationen zu besetzen. Brücke Ende"

Und schon war die Verbindung zur Brücke wieder unterbrochen. Ravna starrte noch einen Moment ins Leere, bevor sie ihre Arbeit wieder aufnahm. Sie wurde einfach nicht schlau aus der Anetnen und die kurzen Wortwechsel über Kom, die sie von dem Gor Taan aus mit ihr gehabt hatte, trugen eher zur Verwirrung bei als zur Klärung. Nach der Krisenbesprechung der Führungsoffiziere auf der Blutschwinge war Ravna überzeugt davon gewesen, dass t’Tomalak ihr misstraute und sie vielleicht in Zukunft genauer beobachten würde. Später hatte die Anetnen ihre Ingenieurskunst gelobt und ganz selbstverständlich Vertrauen in sie gesetzt, dass sie die Selbstzerstörungssequenz der Breen rechtzeitig deaktivieren konnte. Das war Ravna auch gelungen, aber jetzt wo sie davon Meldung machte, schlug die Anetnen schon wieder so einen merkwürdigen Tonfall an, den Ravna nicht deuten konnte. Kurz gesagt, es war ihr ein Rätsel, wie t’Tomalak zu ihr stand.

Die Selbstzerstörungssequenz abzuschalten und den Hauptcomputer unter Kontrolle zu bringen war im Prinzip ein und dasselbe gewesen. Es hatte sich nämlich gezeigt, dass nur die Autorisierung mit dem persönlichen Code des Schiffskommandanten die getarnte Subroutine stoppen konnte und so hatte die Lösung darin bestanden, diesen Code zu knacken. Damit hatten die Rihannsu auch Vollzugriff auf den Computer erhalten.

In Absprache mit tr’Mor hatte Ravna beschlossen, die Kontrollen vorerst auf der Brücke zu belassen, bis die Offiziere von der Blutschwinge eintrafen, die die verschiedenen Stationen besetzen sollten. Während tr’Mors Soldaten das Gor Taan nach überlebenden Breen durchsuchten, prüfte Ravna den Status aller Schiffssysteme und die Log-Aufzeichnungen seit dem Überfall.

„Ta’krenn, hier!“ sagte sie fasziniert zu tr’Mor und legte einen der Statusberichte auf den Hauptbildschirm. „Das ist der Status der Außenhülle. Sie hat eine organische Komponente, eine Art Haut. An der Stelle, wo wir sie unter Feuer genommen haben, hat der Heilungsprozess schon eingesetzt. Sie repariert sich von alleine. Ist das nicht großartig?“

Sie ging die Berichte weiter durch. Interessant waren vor allem die Aufzeichnungen der Kommunikationseinheit und die Möglichkeiten des Antriebs. Während Ravna ihren Bericht zusammenstellte, trafen die angekündigten Offiziere von der Blutschwinge ein und im Hintergrund hörte sie, wie tr'Mor ihnen ihre Arbeitsstationen zuwies.

„T’Shann an Brücke“, meldete sie kurz darauf an die Blutschwinge, „folgendes ist der Status des Gor Taan. Wir haben Vollzugriff auf die Datenbank und sind dabei, sie herunterzuladen und nach Informationen zu durchsuchen. Das Schiff hat eine sich selbst reparierende Außenhülle mit organischen Bestandteilen. Die Integrität der beschossenen Stelle liegt schon wieder bei 37% und steigt weiter an. Waffensysteme einschließlich Energiedämpfung sind einsatzbereit, der Warp-Antrieb auch. Die Beschleunigung ist ausgezeichnet, das Schiff ist sehr wendig, aber Transwarp bietet es nicht.“

„Mnekha“, bestätigte der Leih und Ravna fuhr fort:

„Die Breen haben einen Notruf abgesetzt, bevor sie die Selbstzerstörungssequenz eingeleitet haben. Sie melden, dass Rihannsu dem Gor Taan bei dem Schiffsfriedhof aufgelauert, es überfallen und geentert haben. Einen weitergehenden Zusammenhang stellen sie nicht her - bis jetzt jedenfalls nicht. Es könnte aber geschehen, dass die Empfänger...“

„Erei'Arrain t'Shann“, schnitt ihr der Leih ungeduldig das Wort ab, „diesen Notruf haben wir abgefangen. Er hat das Störfeld der Blutschwinge niemals passiert.“ In seinem Tonfall schwang eine grimmige Zufriedenheit mit und Ravna begriff, warum auf dem Gor Taan nie eine Antwort eingegangen war.

„Komm Offizier, geben sie denn Status von uns an die Blutschwinge durch, und sagen sie ihnen wir sind bereit für die Basis!“ befahl nun tr’Mor und der Offizier bestätigte mit einem „Aye Sir!“ nach dem das geklärt war gab tr‘Mor dem Steuermann denn Befehl auf dem viele gewartet haben. „Setzen sie kurz auf die Basis im Eliagh-System!“ Er antwortete mit einem kurzen knappen „Aye Sir“

„Befehl zurück!" Die Stimme des Leih klang jetzt herrisch und schneidend scharf. " Vah-udt, khre’Arrain tr’Mor, was für Eigenmächtigkeiten erlauben Sie sich!! Setzen Sie Kurs zurück zu dem Schiffsfriedhof. Das Gor Taan nimmt so viel von den Überresten des klingonischen Kreuzers an Bord, wie in die Lagerräume passen. Erei’Arrain t’Shann, Sie treffen die Auswahl. Man soll die Teile für Überreste eines ganzen Schiffes halten können. Haben Sie verstanden?“

„Ssuaj-ha“, murmelte Ravna. Der Leih klang so wütend, dass sie sich am liebsten geduckt hätte. „Ssuaj-ha“, bestätigte auch tr’Mor mit ausdruckslosem Gesicht. „Steuermann, bereiten Sie einen kurzen Warpsprung vor, damit wir keine Zeit verlieren“, befahl er dann.

Für Ravna war es aber eine hervorragende Gelegenheit, die Maschinen und die Reaktionen des Gor Taan zu testen. Sie gab dem Steuermann vollen Impuls, um das kleine Kriegsschiff in sichere Entfernung zur Blutschwinge zu manövrieren. Dann ein kurzer Warpstoß und zielgenau landete das Gor Taan auf der richtigen Seite des Schiffsfriedhofs. Das fremde Schiff ließ sich mit solcher Leichtigkeit und Eleganz manövrieren, dass Ravna sich augenblicklich in es verliebte.


- TBC -
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
+/\+ Krankenstation +/\+

Die Anzahl der Verletzten beim Außeneinsatz hielt sich in Grenzen. Das Team leistete gute und schnelle Arbeit. Ich hatte Zeit, mir ein paar Gedanken zu machen. Da ich leider nicht zur Einsatzbesprechung einbrufen war, hatte ich nur einen groben Bericht erhalten, was geplant war.
Für Einsätze dieser Art ist es recht ungewöhnlich, dass ich nicht zur Einsatzbesprechung hinzugeholt wurde. Es gibt ein Protokoll, welches besagt, dass der leitende Offizier der Krankenstation bei Planungen dieser Art mit einbzogen wird. Sein Wort hat zwar nicht gerade Gewicht, aber es dient auch zur direkten Information, damit dieser seine Arbeit bestmöglich vorbereiten und erledigen kann.
Diesmal wurde das Protokoll nicht eingehalten.

Vielleicht ist der neue Leih mit diesem Protokoll nicht vertraut?

Ich verfasste eine Datei, die beim Leih direkt auf dem eigenen Bildschirm angezeigt werden würde, wenn ich fertig war.

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Empfänger: Riov Lai tr'Drevoux - höchste Priotirät

Aefvadh Riov tr'Drevoux,

da ich zur Einsatzbesprechung, wie das Protokoll eigentlich vorgibt, nicht eingeladen war aber mir der Bericht vorliegt, erhalten Sie auf diese Weise meinen Vorschlag, welcher zum Gelingen dieses Teilbereichs der Mission hoffentlich beitragen wird.

Mein Vorschlag:

Um die Illusion eines Angriff durch Klingonen zu vervollständigen, möchte ich vorschlagen Biomasse mit klingonischer DNS herzustellen. Diese kann dann entsprechend an den Trümmern des klingonischen Schiffes angehaftet werden.
Bitte um schnellstmögliche Rückmeldung, da die Herstellung solcher Biomasse etwas Zeit beansprucht.

Jolan'tru

Arrain
Ezri Chaz t'Drevoux
Daisemi'Maenek


**************************************************************************************************

Ich hoffte, dass er den stillen Vorwurf als Hilfestellung verstand und nicht als persönlichen Affront. Eine Fingerbewegung und das "Schreiben" war abgeschickt.

Biomasse mit klingonischer DNS herzustellen war nicht schwer, es brauchte allerdings ein paar Tlhojur. Entsprechend präparierte Biomasse würde einer oberflächlichen Untersuchung gut standhalten und würde das Trümmerfeld und die Waffensignaturen entsprechend aussehen, dann käme niemand auf die Idee, dass die Basis von Rihannsu zerstört wurde...

-tbc-
 

Raeva

New Member
◘◘◘ Brücke der Blutschwinge ◘◘◘
Nach kurzer Zeit erhielten wir vom Komm Offizier des Breen-Schiffes die Nachricht, dass sie startbereit seien.
Im Hintergrund hörte man tr'Mors Stimme: "Setzen sie kurz auf die Basis im Eliagh-System!"
"Befehl zurück!" hörte ich den Leih neben mir. "Vah-udt, khre’Arrain tr’Mor, was für Eigenmächtigkeiten erlauben Sie sich!! Setzen Sie Kurs zurück zu dem Schiffsfriedhof. Das Gor Taan nimmt so viel von den Überresten des klingonischen Kreuzers an Bord, wie in die Lagerräume passen. Erei’Arrain t’Shann, Sie treffen die Auswahl. Man soll die Teile für Überreste eines ganzen Schiffes halten können. Haben Sie verstanden?"
Ich konnte mir ein leichtes, schadenfrohes Grinsen nicht unterdrücken.
Man sollte genau wissen wo seine Grenzen liegen. Wenn er sich nicht bald einfindet, bleibt er nicht lange Erster Offizier.
„Ssuaj-ha“ meldeten t'Shann und tr'Mor.
„Steuermann, bereiten Sie einen kurzen Warpsprung vor, damit wir keine Zeit verlieren“, befahl Tr'Devoux dann. Seine Wut schwang noch immer mit.
Er setzte sich in seinen Sessel. Kurz darauf erhielt er eine Nachricht. Sie schien seine fast verebbte Wut nocheinmal aufzuwühlen. Seine Augen funkelten und seine linke Hand hatte umkrallte die Armlehne. Wütend drückte er auf den Knöpfen herum und schien eine Antwort zu senden. Ich wandte meinen Blick ab.
Ich darf ihm jetzt bloß nicht in die Quere kommen. Auch wenn er nicht auf mich wütend war, so würde ich es doch zu spüren bekommen und darauf hat bekanntlich niemand Lust.
Ich wies ein paar Unteroffiziere an das Thrai in eines der Shuttlehangars zu holen.
Als Kind konnte ich mich während der Wutausbrüche meines Großvaters nahezu unsichtbar machen, sodass sie mich nicht trafen, erinnerte ich mich.
Nach etwa 4 kevn waren sowohl die Blutschwinge als auch das Breen-Schiff startklar. Die Wut des Leihs war nun vollkommen verebbt und er hatte wieder diese steinerne Miene.

"Kurs gesetzt"
"Warp 6" befahl tr'Devoux.
In etwa 1,5 stel würden wir das Eliagh-System erreichen. Genug Zeit um sich auszuruhen und neue Kräfte zu sammeln. Meine Schicht würde in 1 tarim enden und dann stand noch das Dinner mit dem Riov aus. Ich dachte an mein Quartier und überlegte kurz ob ich einen der Sklaven beauftragen sollte es zu säubern, entschied mich dann aber doch dafür, es selbst aufzuräumen. Irgendwie würde das schon funktionieren. Ich erinnerte mich auch nocheinmal selbst, dass die Flasche Yffirn-Weins noch in meinem Büro stand.
Meine Gedanken drehten sich nur noch um das bevorstehende Abendessen und dessen Vorbereitungen.


-tbc-
 
Aussenmission


*=/\= Auf dem Breen Schiff =/\=*


Vah-udt, khre’Arrain tr’Mor, was für Eigenmächtigkeiten erlauben Sie sich!! Setzen Sie Kurs zurück zu dem Schiffsfriedhof. Das Gor Taan nimmt so viel von den Überresten des klingonischen Kreuzers an Bord, wie in die Lagerräume passen. Erei’Arrain t’Shann, Sie treffen die Auswahl. Man soll die Teile für Überreste eines ganzen Schiffes halten können. Haben Sie verstanden?"


Willkommen bei meinem Versagen! Ich habe versagt, und eine Grenze überschritten, aber warum? Ich weiß es nicht. Ich dachte wohl, sie würden die teile mit bringen, denn wir haben mit dem Abstecher Zeit verloren. Und da hatte ich falsch gedacht! Ich hätte es wissen müssen! Denn ich weiß ich kann es besser, und ich hoffe ich kann es mit dem Leih klären, und das er mich nicht als Schade ansehen wird.





Mit „Ssuaj-ha“ meldete t'Shann und ich mich, der Steuermann flog zurück zum Friedhof.
Nach dem wir beim Feld angekommen, sind Zog ich mich für die Ladedauer zurück um nach zudenken. Ich möchte mir keine weitere Fehler erlauben, denn ein paar der Mannschaft würden das sicher gerne sehen. Was hat die Crew davon, einen Ersten Offizier zu haben auf dem man sich nicht verlassen kann? Garnix, und ich versage nicht! Die Beste Möglichkeit in weiteren Missionen nicht zu versagen...


Nach dem ich mich von meinem Versagen erholt, hatte ging ich auf die Brücke des Breen Schiffes wo wir Startbereit waren, man gab uns denn Befehl mit Warp 6 zum Eliagh-System Fliegen in 1,5 Stel erreichen, wir das System und die Basis. Wo wir, die Basis Zerstören werden, und die Trümmer der Klingonen verteilen werden


TBC->

[OT: Das Grüne ist bei mir was mein Char denken wird]
 

Ravna

Member
Aussenmission


*=/\= Auf dem Breen Schiff =/\=*


Ravna hatte von der Blutschwinge zusätzliche Techniker zugeteilt bekommen, um den klingonischen Kreuzer weiter zu zerlegen, so schnell es ging, und die Beute an Bord zu nehmen. Von der Brücke des Gor Taan aus koordinierte sie die Auswahl der Teile und ihre Einlagerung in dem begrenzten Stauraum auf dem Breen-Schiff. Kurz nachdem sie den Friedhof erreicht hatten, hatte tr’Mor die Brücke verlassen und sich zurückgezogen und Ravna war darüber erleichtert. Während des kurzen Warpfluges hatte tr’Mor kein Wort mehr gesprochen, aber die düstere Stimmung, die ihn umgab, war beinahe körperlich spürbar. Da Ravna Zeugin geworden war, wie der Leih ihn heruntergeputzt hatte, wusste sie kaum, wie sie jetzt mit ihm umgehen sollte. Sie hatte es vermieden, in seine Richtung zu schauen, und ausschließlich auf ihre Konsole gestarrt. Jetzt wo er weg war, atmete sie spürbar freier.

In den nächsten vier Kevn füllten sich die Laderäume des Gor Taan mit klingonischen Waffen, Instrumenten, Metallteilen, Kabeln. Sogar ein wenig Mobiliar ließ Ravna an Bord nehmen; die Sitzbänke, Betten und der Sessel des Kommandanten würden liebevolle Details in der Schrottmasse darstellen. Es bot sich an, dass vieles ohnehin beschädigt, verschmort, verbeult war durch den Kampf, den der klingonische Kreuzer hinter sich hatte. Als allerletzte Maßnahme ließ Ravna den Warpkern des klingonischen Schiffes untersuchen und vermessen. Bestimmt würde es überzeugend wirken, wenn man bei dem Schrott auch Teile des Antriebs fand. Seine Außenmaße passten gerade so in die Innenmaße des Shuttlehangar des Gor Taan. Ravna ließ die Dilithiumtanks sauber abtrennen. Diese ungesichert an Bord zu nehmen, war viel zu gefährlich. Den Rest aber erfasste sie in groben Umrissen mit dem Transporter und beamte ihn in den Hangar. Da sie keine Rücksicht auf anschließende Funktionsfähigkeit nehmen musste, ging das recht fix.

Als tr’Mor kurz darauf die Brücke wieder betrat, wirkte er ruhig und entschlossen.

„T’Shann, Bericht!“ verlangte er und seine Stimme klang beinahe so wie sonst, vielleicht ein klein wenig ernster. Offensichtlich hatte er beschlossen, den peinlichen Vorfall hinter sich zu lassen und wieder an die Arbeit zu gehen. Es war genau dasselbe, was Ravna in seiner Situation auch getan hätte, und so fiel es ihr leicht, darauf eine Antwort zu finden.

„Ssuaj, khre’Arrain“, erwiderte sie und auch ihre Stimme klang beinahe so wie sonst. „Folgendes haben wir geladen: …“ und sie informierte tr’Mor über alles, was sich in den Laderäumen des Gor Taan befand.

Die ersten ein, zwei Kevn des Fluges ins Eliagh-System verliefen ruhig. Weder Ravna noch tr’Mor schien gerade daran gelegen zu sein, viel zu reden. Außerdem forderte die Bedienung des fremdes Schiffes ihre volle Konzentration. Doch schon bald wurde ihnen der Umgang damit immer geläufiger und Ravna spürte, wie ihre Stimmung sich immer mehr aufhellte. In 1 ½ Stel würden sie ihr Ziel im Eliagh-System erreichen und Ravna spürte, wie Spannung und Vorfreude zurückkehrten, sobald sie daran dachte.

- TBC -
 

Lai

New Member
=/\= ChR Blutschwinge, Brücke =/\=

"Steuermann, bereiten Sie einen kurzen Warpsprung vor, damit wir keine Zeit verlieren" befahl Lai.

Er war wütend; wütend über die Situation, über seine Offiziere und auf sich selbst. Zuvieles war in den letzten Tlhojur schief gegangen. Nein, nicht nur in den letzten Tlhojur, seit sie das Eisn System verlassen hatten. Lai war sich anderes gewohnt; eine militärische Niederlage, wohlgemerkt eine, konte dem besten Legaten widerfahren. Aber was der Blutschwinge bisher auf dieser Mission in die Quere kam, übertraf alles, Inkompetenz inklusive.

Er hatte gerade seinen ersten Offizier scharf zurechtgewiesen. Stellte er zu hohe Ansprüche? Lai schüttelte innerlich den Kopf. Hätte er die Besatzung anders zusammengestellt? Vielleicht. Aber er war im Herzen Soldat. Für einen Centurion, Tribun oder Praefect, wie er es war, zählten andere Qualifikationen als für einen Brückenoffizier. Vielleicht waren die Brückenoffiziere ja auch in Ordnung? Lai überlegte, mit wem er sich darüber unterhalten konnte. Nicht mit der Anetnen, es musste eine neutrale Person sein; es schien ihr Vergnügen bereitet zu haben, als er tr'Mor zurechtgewiesen hatte und dies bereitete ihm Sorgen. Seine Vertrauten an Bord, waren mehrheitlich Soldaten und für diese Art von Unterhaltung nicht geeignet. Er dachte an die Daisemi'maenek, immerhin war Ezri Mitglied des Hauss s'Drevoux. Aus ihm unerfindlichen Gründen, fiel ihm auch Sora ein, doch er verwarf den Gedanken. Ihm blieb während dem Flug ins Eliagh-System noch genügend Zeit, darüber nachzudenken.

Auf dem Display des Riov ging eine Nachricht der höchsten Priorität ein, Absender war die Daisemi'Maenek. Sie bestand aus einer Mischung aus Empörung, Vorwürfen und Vorschlägen. Seine Wut kochte nochmals hoch und seine linke Hand umkrallte die Armlehne. Er verfasste eine für ihn übliche knappe Antwort.

..:: Daisemi'Maenek, Vorschlag akzeptiert. Erwarte Bericht in 10 Tlhojur. Lai tr'Drevoux ::..

Er sah sich die restlichen Nachrichten durch, während das Thrai an Bord geholt wurde und die Vorbereitungen für den Flug in das Eliagh-System getroffen wurden. Der Cipaerih meldete "Kurs gesetzt"; Lai sah hoch. "Warp 6" befahl er kurz und beschloss, sich in sein Büro zurückzuziehen.


-tbc-
 

Taev

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
GA Vorstand
=/\= ChR Blutschwinge, Brücke =/\=

Lhaes war froh, nicht in Schusslinie des Leih zu stehen, geschweige denn in tr'Mors Haut zu stecken. Der Leih hatte ihm ganz schön zugesetzt und sein Wutausbruch schien noch nicht abgeebbt zu sein. Der OPS Offizier überwachte die Aufnahme des Thrai, welche die Anetnen einigen Unteroffizieren übertragen hatte. T'Shann koordinierte an Bord des Breen Schiffs die Aufnahme von klingonischem Schrott und einer ihrer Untergebenen übermittelte eine Liste des von ihr ausgesuchten Schrotts. Sie füllte wie vom Leih verlangt die Frachträume und das Shuttlehangar des Gor Taan bis unter die Decke. Nach gut vier Kevn meldete t'Shann, dass die Aufnahme des Schrotts erfolgreich abgeschlossen war. Lhaes gab die entsprechenden Informationen an die Brückenoffiziere weiter und signalisierte dem Cipaerih, dass er Kurs setzen konnte.

Der OPS Offizier hatte noch 4 Tlhojur Dienst, bevor er sich für einen Stel zurückziehen konnte. Er würde noch einen Abstecher ins Casino machen, bevor er sich in sein Quartier zurückzog um sich auszuruhen. Lhaes hob den Kopf als der Leih aufstand, der Anetnen die Brücke überliess und in sein Büro ging. Er wandte sich wieder seinen Anzeigen zu. Das klingonische Schiff, welches das Breen Schiff zurückgelassen hatte, war nach wie vor an Ort und Stelle. Die Beschädigungen waren minimal, Lhaes vermutete, dass die Breen das Schiff mittels ihrer Energiedämpfungswaffe ausser Gefecht gesetzt und dann geentert hatten. Der Kurs würde die Blutschwinge in nur geringer Entfernung an dem Schiff vorbeiführen und vielleicht konnte es ihnen noch gute Dienste erweisen. Er entschloss sich, der SO den Vorschlag zu unterbreiten; den Leih wollte er nach dem erlebten Wutausbruch lieber nicht direkt kontaktieren.

"Anetnen t'Tomalak" sprach er die SO an, welche sich umdrehte "Ich habe gerade eine interessante Entdeckung gemacht."
"Was gibt es?" fragte sie leicht gereizt. Sie schien gerade in Gedanken gewesen zu sein.
"Unser Kurs führt uns an dem klingonischen Schiff vorbei, welches von den Breen auf dem Weg zum Friedhof zurückgelassen wurde. Es handelte sich um einen D-12 und gemäss den Scannern ist er intakt." erwiderte er. Die Anetnen schien interessiert zu sein, da sie wortlos aufstand und zu seiner Station kam
"Zeigen Sie mir die Daten." wies sie in an und der OPS Offizier zeigte ihr die Scannerdaten. Sie nickte. "Ich werde den Leih informieren" sagte sie und ging auf das Büro des Leih zu. "Lieber sie als ich" dachte Lhaes und wandte sich wieder seiner Arbeit zu.

-tbc-
 

Raeva

New Member
◘◘◘ Brücke der Blutschwinge ◘◘◘
"Sie haben die Brücke für den Rest Ihrer Schicht." sagte der Leih und zog sich dann in sein Büro zurück.
Ich setzte mich in den Kommandantensessel. Er war viel zu hoch für mich, sodass meine Füße nicht den Boden berührten. Ich kam mir vor wie ein Kind und beschloß wieder aufzustehen.
Umso mehr sich meine Schicht dem Ende näherte, desto mehr dachte ich über das bevorstehende Dinner nach. War es vielleicht doch ein Fehler gewesen? Der Leih war sehr wütend und wohlmöglich ist dieser Umstand schlecht für persönliche Gespräche.
Hinter mit erklang eine Stimme: "Anetnen t'Tomalak"
Ich drehte mich um. Es war der OPS Offizier
"Ich habe gerade eine interessante Entdeckung gemacht."
"Was gibt es?" fragte ich. Hoffentlich war es nichts Belangloses. Falls doch würde sein Dienst wohl länger werden.
"Unser Kurs führt uns an dem klingonischen Schiff vorbei, welches von den Breen auf dem Weg zum Friedhof zurückgelassen wurde. Es handelte sich um einen D-12 und gemäss den Scannern ist er intakt."
Den hatte ich ganz vergessen. Ich stand auf und ging zu ihm.
"Zeigen Sie mir die Daten." wies ich ihn in an. Kurz darauf erschienen auf dem Bildschirm die Scannerdaten.
Interessant. Dieses Schiff könnte dem Imperium von Nutzen sein.
"Ich werde den Leih informieren" tr'Rehu schien erleichtert zu sein, dass ich diese Aufgabe übernehmen würde.
Ich ging zum Kommandantensessel und tippte eine kurze Nachricht an den Leih ein. Ich wollte ungern in sein Büro gehen. Kurz darauf erhielt ich seine Zustimmung.
"Tr'Rehu?" ich ging wieder zu seiner Station.
Ich hatte mir noch kein besonderes Bild von ihm gemacht. Bisher erschien er mir ein kompetenter Offizier zu sein. Vielleicht könnte ich mich auch mal mit ihm persönlich unterhalten um meine Kontakte auf der Blutschwinge zu erweitern.
Er drehte sich um.
"Wir werden einen kurzen Blick auf der Klingonen-Schiff werfen, soviele Daten wie möglich sammeln und auch die Computerdaten überspielen. Mitnehmen werden wir es nicht. Es würde uns nur behindern, aber die Daten könnten wichtige Informationen enthalten. Ich übertrage Ihnen die Verantwortung für dieses Vorhaben."
"Ssuaj'rau" antwortete er knapp.
"Und wenn Sie damit fertig sind, dürfen Sie Ihre Schicht beenden. Sie haben heute sehr guten Dienst getan."
Ich wies den Kommunikationsoffizier an, die Besatzung des Breen-Schiffes über die kurze Pause zu informieren.
Tr'Rehu machte sich sofort an die Arbeit, da wir bereits in Scannerreichweite des Klingonenschiffs waren und schien fleißig zu arbeiten. Ich setzte mich nun doch wieder in den Kommandantensessel, jedoch weit an die Kante, sodass meine Zehen den Boden berührten. Nun hatte ich wieder Ruhe um meine Gedanken schweifen zu lassen für den Rest Schicht.




-tbc-
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
+/\+ Krankenstation +/\+

Auf meinem Bildschirm erschien relativ kurz nach meiner Anfrage an den Leih die Antwort: ..:: Daisemi'Maenek, Vorschlag akzeptiert. Erwarte Bericht in 10 Tlhojur. Lai tr'Drevoux ::..

Das war für mich das Startsignal. Ich hatte nur 10 Tlhojur Zeit, für eine derartige Aufgabe nicht gerade viel. Das Berechnen der Biomasse, die dazu benötigt wurde, war noch das kleinste Problem. Die Biomasse musste mit klingonischer DNS versehen werden und zwar so, dass man auf mehr als auf nur ein Individdum schließen konnte.
Natürlich gab es an Board der Blutschwinge auch Klingonen, doch sie mussten auch bereit sein, ihre DNS zur Verfügung stellen zu wollen. Natürlich könnte man sich auch einfach so welche geben lassen, aber das Haus s'Drevoux ging sehr gut mit seinen Sklaven um und dazu gehörte auch einige Entscheidungsfreiheiten über ihre eigene Person selber.

Zunächst einmal musste ich ohne hin ein Team zusammenstellen. Ich ließ den Computer auflisten, welche wissenschaftliche und medizinische Mitarbeiter eine Ausbildung im Bereich Gentechnik hatten, außerdem ließ ich den Computer auflisten, wieviel klingonische Sklaven es an Board gab bzw. auch freie Klingonen, je mehr desto besser.

Die erste Liste war nicht sehr lang, nur zwei Wissenschaftler und ein Mediziner verfügte über die entsprechende Ausbildung, aber das musste genügen. Über das schiffsinterne Intercomm bat ich die Personen in mein Büro, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
Ein weiteres Team wies ich an, Biomasse in der entsprechenden Menge aus den Biotanks zu holen. Diese Biomasse würde uns künftig als Nahrung nicht mehr zur Verfügung stehen, aber es war zu verschmerzen.

Fünf freie Klingonen befanden sich an Board der Ch'R Blutschwinge. Überläufer, ehemalige Sklaven, adoptierte (so wie ich) Klingonen. Sie stellten nur zu gern ihre DNS zur Verfügung und fanden sich rasch in der Krankenstation ein, um ihre DNS-Proben abzugeben.
Fünf verschiedene DNS sind nicht genug, also begab ich mich selber in den Sklavenquartiere. Die Erfahrung hat gezeigt, dass Nicht-Rihannsu vor allem bei neuen Sklaven zugänglicher waren, wenn man eine Bitte an sie richtete. Von den 23 klingonischen Sklaven erklärten sich 19 bereit, ihre DNS für unser Vorhaben abzugeben. Das Stichwort "Ehre" wirkt bei Klingonen genauso, wie ein Lolli bei Kindern. Mit 19 DNS-Proben begab ich mich in das Labor, welches das Dreierteam schon entsprechend umgerüstet hatte.
Die Biomasse wurde auf Container in der Anzahl einer durchschnittlichen Besatzung eines klingonischen Schiffes aufgeteilt. Die DNS wurde mehrfach miteinander kombiniert, damit diese bei einer nicht allzugenauen Untersuchung, individuell erschien.
Aus einem gewissen Anteil eines jeden Containers Biomasse wurden Knochen repliziert, aus dem Rest klingonisches Fleisch und all das mit den entsprechenden DNS versehen. Es musste nicht akurat und ordentlich sein, es sollte nur einer oberflächlichen Untersuchung standhalten. Lang genug, um die Klingonen gegen die Breen aufzubringen.

Sora, die Idee ist wirklich nicht schlecht

Tlhojur vergingen, medizinische Replikatoren arbeiteten auf Hochtouren, die "Bündel" klingonischer Scheinleichen mehrten sich und nahmen Platz ein...

-tbc-
 
Aussenmission


*=/\= Auf dem Breen Schiff =/\=*

Die Zeit und die Spannung der Crew steigen an, wir nähern uns mit den vollen Frachträumen, mit Klingonischen Trümmern der Basis, die wir angreifen und vernichten werden.

Die Crew macht Ihrer Arbeit und bereitet sich vor, auch ich tue dieses denn ich will keine weiteren Peinlichen Zwischenfälle riskieren.

Es Trennen uns nur noch ein Stunde, das Schiff ist Kampfbereit genauso wie die Blutschwinge.
Aber um unseren Kampf vorzubereiten, und auch den Gewünschten Ausgang dieser Handlung gab ich ein dem Offizier der an der OPS sitzt die erste bitte um neue Infos.

„OPS, wie stehst um die Basis? Sind andere Breen Schiffe auf den, Sensoren von denn wir noch nix gewusst haben? Und wenn Ja, welcher Klassen gehören sie an?“

Ich gab denn, Offizier der an der OPS sitz einen Moment Zeit.
Als er suchte fragte ich t’Shann, ob sie bereit ist.
„t’Shann, sind sie und Ihr Team bereit?“ Sie schein sich etwas unwohl zu sein, da sich mich vor nicht allzu langer Zeit, richtig wütend gesehen hat, und ich wollte ihr auch so zeigen das ich wieder in Ordnung bin.

Ich blickte danach Kurz allen in Brücken Offiziere in die Gesichter, ein paar scheinen etwas Nervös zu sein, und ich fing an mir Sorgen zu machen, Einer dieser Offiziere war noch sehr Jung und er hatte große Angst, ich sprach ihn an.

„Sie haben Angst richtig?“ er blickte mich kurz an und antwortete mir „Ja Sir, dies ist mein dritter Auftrag, und ich fühle Unbehagen“ Ich habe kurz nachgedacht „Nun, ich bin mir sicher dass wir alle das schaffen, und die Befehle des Rivo, mit Erfolg abschließen können!“ Ich schien ihm seine angst etwas zu nehmen, und Antworte mir mit einem: „Danke Sir, das hoffe ich auch!“ ich nickte kurz und wendete mich wieder denn anderen zu der OPS-Offizier sollte fertig sein und die Antwort von t’Shann stand ebenfalls aus.

Wir kommen immer näher und näher.

TBC->
 

Ravna

Member
AUSSENMISSION

*=/\= Auf dem Breen Schiff =/\=*


Hinter Ravna lag eine unruhige Nacht auf der Liege im früheren Bereitschaftsraum des Breen-Kommandanten. Ravna genau wie tr’Mor hatten beide schon eine lange und harte Schicht hinter sich gehabt, als sie am Vorabend das Gor Taan eroberten. Beide hatten dringend ein paar Stunden Schlaf gebraucht, bevor sie die Basis im Eliagh-System erreichten. Es war ja bekannt, dass Übermüdung und Erschöpfung zu schlechter Konzentration, verzögerten Reaktionen und gedanklichen Aussetzern führten. So etwas konnte den Erfolg der gesamten Operation gefährden. Also hatten sich Ravna und tr‘Mor abwechselnd für jeweils sechs Tarim auf die Liege im ehemaligen Bereitschaftsraum des Kommandanten zurückgezogen und versucht, ein wenig zu schlafen. Essensrationen waren ihnen noch vor dem Abflug vom Schiffsfriedhof von der Blutschwinge herübergeschickt worden. Auf gar keinen Fall sollten sich die Rihannsu an den Replikatoren der Breen gütlich tun und sich dabei Vergiftungen oder gar noch Schlimmeres zuziehen.

Es war Ravna schwergefallen abzuschalten und Hunger hatte sie keinen verspürt. Da ihr aber klar war, dass sie den ganzen letzten Tag über seit dem Frühstück nichts gegessen hatte, zwang sie sich dazu, ihre Rationen hinunterzuwürgen. Wirre Gedankenfetzen waren durch ihren Kopf gewirbelt, bis sie endlich vom Schlaf übermannt worden war. Am Morgen hatte sie sich kaum erholt gefühlt und sich nach frischer Außenluft gesehnt. Ein paar Lhaekh-ae’rl Übungen hatten geholfen, ihren Körper in Schwung und ihren Geist zur Ruhe zu bringen. Danach fühlte sie sich wesentlich besser und hatte das anschließende Frühstück mit mörderischem Hunger und entsprechendem Appetit verspeist.

Den Morgen über war sie die Aufzeichnungen im Bordcomputer der Breen weiter durchgegangen, um vielleicht noch mehr nützliche Informationen über die Basis im Eliagh-System zu finden. Eine Kopie davon war längst an die Blutschwinge und den Leih gegangen und vermutlich tat er drüben an Bord der Blutschwinge gerade dasselbe. Doch jetzt trennte nur noch eine Flugstunde die beiden Schiffe von der Basis im Eliagh-System und als Ravna tr’Mors Stimme hörte, blickte sie von den Aufzeichnungen auf.

„OPS, wie stehst um die Basis? Sind andere Breen Schiffe auf den, Sensoren von denn wir noch nix gewusst haben? Und wenn Ja, welcher Klassen gehören sie an? - T’Shann, sind sie und Ihr Team bereit?“

„Ssuaj, wir sind bereit“, antwortete Ravna und meinte es auch so. „Auch das Gor Taan ist bereit. Über Nacht hat sich die Außenhülle vollständig regeneriert.“

„Die Basis selbst wird erst in einer Kevn in Sensorreichweite kommen, Rekkhai“, antwortete gleich darauf der OPS-Offizier, „und damit auch die Schiffe, die dort eventuell stationiert sind. Im Moment registriere ich nur ein weiteres Schiff. Ein Frachter am äußersten Rand unserer Reichweite. Er nähert sich der Basis aus dem Kerngebiet der Breen. Geschwindigkeit Warp 2,5.“

„Auf den Schirm“, befahl tr’Mor und der OPS-Offizier tat es.

„Vah Laar Klasse“, kommentierte tr’Mor sachkundig die Anzeige, „viel Stauraum und effiziente Verteidigungssysteme, aber sehr langsam und kaum für einen Angriff zu gebrauchen. Sollte uns nicht allzu viele Sorgen bereiten, er ist weit entfernt. Versuchen Sie weiterhin, ein Signal von der Basis zu bekommen.“

„Ssuaj-ha“, erwiderte der OPS-Offizier.

- TBC –

[NRPG: Die Antwort des OPS Offiziers, sobald die Basis in Sicht kommt, wäre doch ein sehr schöner Einstieg in den nächsten Zug von tr’Mor und – je nachdem was er sagt - in die Kampfhandlungen. Was auch noch zu klären wäre, ist ob das Gor Taan getarnt ist oder nicht. Das hab ich mal offen gelassen.]
 

Lai

New Member
[OT Chatlog von Raeva und Lai]

=/\= ChR Blutschwinge, Quartier der Anetnen Raeva t'Tomalak =/\=


* Lai tr'Drevoux steht vor dem Quartier der Anetnen und zieht noch einmal seine Uniformjacke glatt
<lai tr'drevoux=""> *klingel*
* Raeva wartet auf den Lai. Sie trägt eine grüne Tunika. Auf dem Tisch steht bereits ein festliches Mahl und 2 Gläser mit Yffirn-Wein.
<raeva>Raeva: "Herein"
* Lai tr'Drevoux hört die Stimme von Raeva die ihn hereinbittet; sie scheint etwas zittrig zu sein. War sie nervös? Er selbst war - abgesehen von den Essen mit seinen Kameraden, den offiziellen Anlässen und den obligaten Familienfeiern - schon länger nicht mehr zum Essen eingeladen worden. Hatte er deswegen vielleicht die Einladung angenommen?
* Lai tr'Drevoux betritt das Quartier; Lai analysierte sofort die Umgebung, eine solche Prägung war nur schwer abzulegen
<lai tr'drevoux=""> Lai: "Guten Abend"
* Raeva verschränkt die Arme hinter dem Körper um das Zittern zu verbergen.
<raeva>Raeva: "Guten Abend. Bitte setzen Sie sich"
<lai tr'drevoux="">Lai: "Vielen Dank"
* Lai tr'Drevoux begibt sich zum Sofa im Wohnbereich
<raeva>Raeva: "Ich hoffe Sie mögen Yffirn-Wein."
* Raeva holt eine Flasche Wein hervor und überreicht sie dem Riov
<raeva>Raeva: "Als Glückwunsch zu Ihrer Beförderung"
* Lai tr'Drevoux überlegt, ob er der Anetnen eine Kleinigkeit hätte mitbringen sollen. Innerlich schüttelte er den Kopf. Nein, das wäre falsch gewesen.
* Lai tr'Drevoux nimmt die Falsche entgegen. Wenn sie wüsste....
<lai tr'drevoux="">Lai: "Danke. Wäre nicht notwendig gewesen. <lai tr'drevoux="">Ich werde sie zu einem besonderen Anlass öffnen"
<raeva>Raeva: "Sie ist von dem Weingut meiner Großeltern. Wollen Sie etwas trinken? Ich habe noch eine offene Flasche?"
<lai tr'drevoux="">Lai: "Danke, nein. Ich trinke vor Gefechten nicht."
<raeva>Raeva: "Dann etwas Frucht-Ale?"
<lai tr'drevoux="">Lai: "Gerne. Wissen Sie, ich bin in einem Alter, in dem sich sowas schnell bemerkbar macht."
* Raeva lächelt
<lai tr'drevoux="">Lai: "Und, wie haben Sie sich auf der Blutschwinge eingelebt?"
* Raeva dreht sich um und holt aus dem Replikator ein Frucht Ale und für sich schenkt sie sich ein Glas Wein ein.
* Raeva schaut den Riov unsicher an
<raeva>Raeva: "Nunja, es ist für mich nicht leicht Bekannschaften zu schließen. <raeva>Das mag wohl mit meinem Alter zusammenhängen"
<lai tr'drevoux="">Lai: "So? In der Tat sind sie recht jung für den Posten, den sie bekleiden. <lai tr'drevoux="">Ich nehme an, mein Cousin wusste aber, was er tut"
* Lai tr'Drevoux wundert sich in der Tat darüber, was seinen Cousin dazu geritten hatte, eine solch junge Person als SO an Bord zu holen
<raeva>Raeva: "Ich finde das Alter spielt keine große Rolle. Viel wichtiger sind Charakter, Überzeugungen und Leistung. Man kann in jungen Jahren bereits Weise sein und eine Menge Erfahrung. Hingegen handeln einige Ältere noch sehr naiv."
* Raeva versucht vom Thema abzulenken und überreicht das Glas Frucht-Ale
<raeva>Raeva: "Ich habe etwas Hlai'vanu zubereitet. Wenn sie möchten *weist auf den gedeckten Tisch*"
* Lai tr'Drevoux nimmt das Glas entgegen, nippt daran und schaut dabei Raeva an. Sie schien vom Thema ablenken zu wollen und das machte Lai erst recht neugierig. Er hatte sich bereits vorgenommen, in einer ruhigen Kevn die Personalakten durchzusehen. Er wollte keine Spekulationen anstellen zu diesem Zeitpunkt und beliess es deswegen dabei.
<lai tr'drevoux="">Lai: "Oh, das klingt gut"
* Lai tr'Drevoux erhob sich und ging, das Glas Frucht-Ale in der Hand, zum Tisch
* Raeva wartet bis sich der Lai gesetzt hat und setzt sich dann auch. Beginnt zu essen.
* Lai tr'Drevoux nahm gegenüber von Raeva platz; das Essen sah köstlich aus. Hatte sie es selbst gekocht? Er hatte noch nie gekocht, nicht einmal als Kind. Später standen Feldrationen an der Tagesordnung
<raeva>Raeva: "Sind Sie eigentlich sehr überrascht gewesen, dass Sie die Position Ihres Cousins übernehmen?"
Lai: "Als Soldat darf man nie überrascht werden. <lai tr'drevoux=""><lai tr'drevoux="">Das mit meinem Cousin ist tragisch, jedoch bin ich einer der wenigen Verwandten von Rikal an Bord der Blutschwinge"
* Lai tr'Drevoux stocherte etwas im Essen. Es schmeckte nicht schlecht doch er war mit seinen Gedanken bereits halbwegs in der Schlacht.
<lai tr'drevoux="">Lai: "Schmeckt gut. Haben sie es selbst gekocht?"
<raeva>Raeva: "Sehen Sie sich immer noch als Soldat? Das erinnert mich sehr an Valdore."
* Raeva nimmt einen Bissen
<raeva>Raeva: "Ja, ich koche meist selbst, wenn ich die Zeit habe. Schmeckt es Ihnen denn nicht?"
<lai tr'drevoux="">Lai: "Ich war, bin und werde immer Soldat sein, auch wenn ich die Rangabzeichen eines Galae Riovs trage. Sobald diese Mission abgeschlossen ist, wird wohl ein anderer Angehöriger des Hauses s'Drevoux die Position des Leih übernehmen. <lai tr'drevoux="">Nein, das Essen ist einwandfrei. Sie erwähnten einen Valdore - darf ich fragen wer dies ist?"
<raeva>Raeva: "Admiral Valdore. Er war im 22. Jahrhundert einmal Senator und zweifelte an der Lehre der unbegrenzten Ausdehnung. Er sah sich selbst immer als Soldat und starb auch als solcher."
* Lai tr'Drevoux nahm sich einen Nachschlag aus der Schüssel in der Mitte des Tischs
<lai tr'drevoux="">Lai: "Ach Admiral Valdore, natürlich. Es ist so..."
* Lai tr'Drevoux überlegte sich wie er es am besten formulieren sollte
* Raeva nimmt einen Schluck Wein und schaut Lai erwartungsvoll an
<lai tr'drevoux="">Lai: "... man merkt einfach, ob man als Soldat geboren ist oder nicht. Ich bin gerne Soldat und freue mich auch, wieder ins Feld zu ziehen. Für das Reich, für das Haus s'Drevoux und die Ehre."
<raeva>Raeva: "Woran glauben Sie merkt man, ob man ein Soldat ist? *schmunzelt leicht*"
<lai tr'drevoux="">Lai: "Nun... es gibt Soldaten, die lediglich das Handwerk erlernen, so wie ein Techniker das seine erlernt. Doch wenn man sich dazu berufen fühlt und es nicht nur als Beruf sieht, wenn jede einzelne Faser in seinem Körper sich danach sehnt, dann weiss man, dass man sich dazu berufen fühlt"
* Raeva nickt
* Lai tr'Drevoux trink einen Schluck Frucht-Ale
<lai tr'drevoux="">Lai: "Fühlen Sie sich denn zu etwas berufen?"
<raeva>Raeva: "Ich denke ich bin Diener des Reiches. Nicht der Kampf ist es, der bei mir an oberster Stelle steht. Das Imperium muss ebenso von Innen heraus stark sein. Und je nachdem, was verlangt wird für Stabilität und Stärke, das werde ich auch tun."
<lai tr'drevoux="">Lai: "In der Tat. Bereits der grosse Prätor Jarok war dieser Ansicht. <lai tr'drevoux="">Aber ich bin kein Politiker und dazu stehe ich offen. Aber die Elemente weisen jedem seinen Pfad"
<raeva>Raeva: "Solange es nicht der Pfad des Verrats ist. <raeva>Wollen Sie noch einen Nachtisch? Vielleicht einen Osol Twist?"
* Lai tr'Drevoux war über die Aussage der Anetnen etwas verwirrt
<lai tr'drevoux="">Lai: "Sie verbinden die Elemente mit Verrat?"
<raeva>Raeva: "Die Elemente können manchmal sehr verwirrend sein und manch einer wird von seinem Pfad abgebracht."
* Raeva leert ihr Glas und schenkt noch etwas Wein nach
<raeva>Raeva: "Wissen sie ... <raeva>es gab da mal einen Senator, seinen Namen habe ich wohl nicht mehr im Kopf. Dieser schien besondere Ansichten über die Förderation zu haben und war der Ansicht, dass eine Allianz möglich wäre. <raeva>Ich glaube er gehörte zu diesen Personen, die verwirrt waren. Doch die Elemente haben das geregelt"
* Raeva schweigt kurz und nimmt einen kräftigen Schluck
<raeva>Raeva: "Er ist verstorben. <raeva>Seinen Platz nahm ein junger Mann ein, der von den alten Idealen überzeugt ist"
<lai tr'drevoux="">Lai: "Ich bin geneigt zu sagen, dass die Tal'Shiar die Angelegenheit geregelt haben. Wie gesagt bin ich kein Politiker sondern Soldat. Ich bilde mir meine Meinung, folge aber den Befehlen meiner Vorgesetzten, solange diese zum Wohle des Reichs sind. <lai tr'drevoux="">Wir sollten aber nicht länger über Politik sprechen und lieber zu ihrem Nachtisch übergehen"
* Raeva lacht leise auf, als Lai die Tal'Shiar erwähnt. Steht dann auf und holt einen Osol Twist
<raeva>Raeva: "Der ist allerdings repliziert"
* Lai tr'Drevoux lächelte
<lai tr'drevoux="">Lai: "Wissen Sie, ich bin Feldrationen gewohnt, da werde ich einen replizierten Osol Twist auch überleben"
* Raeva lächelt.
<raeva>Raeva: "Ich kann mich daran nur schwer gewöhnen. Bis zu meinem Antritt auf einem Schiff habe ich nur sehr selten Replikator-Essen gehabt"
<lai tr'drevoux="">Lai: "Die Blutschwinge verfügt über verhältnismässig grosse Gärten; vielleicht können Sie sich dort etwas Gemüse anpflanzen? Die Frau eines Centurions welcher unter mir gedient hat betreut die Gärten; ich bin mir sicher, dass sie etwas Platz für sie findet"
<raeva>Raeva: "Das ist eine gute Idee. Das werde ich wohl mal in Angriff nehmen und vielleicht könnten wir ein Dinner wiederholen. Mir scheinen Sie jedenfalls ein angemessener Gesprächspartner zu sein."
<lai tr'drevoux="">Lai: "<lai tr'drevoux="">Vielen Dank"
<raeva>Raeva: "Ich habe zu danken."
* Lakasaema an Riov tr'Drevoux; sie wollten informiert werden, wenn wir in Sensorenreichweite der Basis kommen.
<lai tr'drevoux="">Lai: "Entschuldigen Sie"
* Raeva steht auf und verbeugt sich leicht
* Lai tr'Drevoux an Erei'Arrain Laksaema. Danke. Senden Sie alle Informationen auf meine Station
<raeva>Raeva: "Ich werde mich eben umziehen und dann ebenfalls auf die Brücke kommen. Für das Gefecht wird jeder benötigt"
<lai tr'drevoux="">Lai: "Tun Sie dies. Und noch einmal Danke für das Essen, es war wirklich gut"


-tbc-


OT: * sind Gedanken und Aktionen -- das ganze ist, wie man unschwer erkennen kann, ein Live Log aus dem IRC :)</lai></raeva></lai></raeva></lai></lai></raeva></lai></raeva></lai></raeva></lai></lai></raeva></raeva></raeva></raeva></raeva></raeva></lai></raeva></raeva></lai></lai></raeva></lai></lai></raeva></lai></lai></raeva></lai></lai></raeva></raeva></lai></lai></lai></raeva></lai></raeva></raeva></lai></lai></raeva></raeva></lai></lai></raeva></lai></raeva></lai></lai></raeva></raeva></lai></raeva></lai></raeva></lai>
 
Zuletzt bearbeitet:

Sora

Administrator
)*( Büro Sora t'Ptraval )*(

Der graue Alarm hatte auf Gefechtsalarm gewechselt. Das mächtige Schiff schoss unsichtbar seinem Ziel entgegen. Das gekaperte Breenschiff signalisierte der Basis seine Ankunft. Endlich lief mal was nach Plan, auch wenn dies außerhalb der eigentlichen Mission stattfand.
Zufrieden aber mit gedämpfter Hoffnung schaute ich auf den Bildschirm.

Der Leih war zum Glück nicht total beratungsresistent, zum Glück für das rihannische Sternenimperium und dem Haus s'Drevoux.

Alle Sensoren, sofern es die Tarnung zuließ und den Angriff nicht gefährdete, waren auf Empfang gerichtet, je mehr Daten sie einfangen konnten, desto besser.
Die Energienazeige der Stationsschilde zeigte ein niedriges Niveau an, ein Zeichen, dass die der Ruf des Breenschiffs empfangen wurde.
Nur noch wenige Ewa und die mächtige Ch'R Blutschwinge würde sich enttarnen und zusammen mit dem Breenschiff ihre gesamte Waffenenergie auf die Station richten....

-tbc-
 

Ravna

Member
AUSSENMISSION

*=/\= Auf dem Breen Schiff =/\=*

„Bis es soweit ist und die Basis in Sensorreichweite gelangt, will ich von Ihnen eine Zusammenfassung aller Informationen über das Eliagh-System hören, die wir haben“, befahl tr’Mor.

„Ssuaj-ha“. Der OPS-Offizier auf dem Gor Taan tätigte ein paar Eingaben auf seiner Konsole und die Anzeige auf dem Hauptbildschirm veränderte sich.

„Das ist ein Überblick über das Eliagh-System als Ganzes“, erläuterte er, und wie die anderen Anwesenden auf der Brücke betrachtete auch Ravna interessiert die Grafik.
Eliagh war ein Stern der Klasse K und, wie die eingeblendeten astrometrischen Daten zeigten, nicht besonders groß und massereich für seinen Typus. Auf dem Schaubild war er in sattem Orange eingezeichnet. Der OPS-Offizier halbierte den Bildschirm in der Horizontalen und legte die Grafik in die untere Hälfte.

„Und so sieht das für rihannische Augen aus“, fuhr er fort. Noch ein paar Eingaben auf der Konsole, und in der oberen Bildschirmhälfte erschien die Aufzeichnung, die die externen Sensoren des Gor Taan in diesem Moment lieferten. Eliagh leuchtete glutorange in der Schwärze. Ravna konnte sich leicht ausmalen, dass unter diesem Licht alles so aussehen musste wie im Widerschein eines niederbrennenden Feuers. Gleich darauf schüttelte sie ärgerlich den Kopf. Woher nahm sie nur immer wieder diese romantischen Regungen? Die Farbe eines Sterns hing von seiner chemischen Zusammensetzung ab. Das Orange verriet lediglich einen hohen Metallanteil und war kein Grund, darüber in Verzückung zu geraten.

„Zum Eliagh-System gehören nur zwei Planeten. Keiner davon zählt zur Klasse M. Beide gehören der Klasse H an und gelten als unbewohnt“, sprach der OPS-Offizier weiter, da niemand ihn unterbrach und alle zuhörten. „Eliagh Io umkreist den Stern so dicht, dass es unmöglich ist, sich ihm zu nähern. Die Basis, die wir anfliegen, befindet sich im Orbit des äußeren Planeten Eliagh Rhe. Eliagh Rhe liegt innerhalb der habitablen Zone, jedoch wie bereits erwähnt ist es ein Planet der Klasse H. Ein Planetoforming-Programm wäre da überaus schwierig und hätte kaum Aussicht auf Erfolg.“

Ravna rief sich in Erinnerung, was sie über Spektraltypen der Sterne und die verschiedenen Planetenklassen wusste. Planeten der Klasse H hatten zwar eine feste Oberfläche, waren aber geologisch extrem aktiv und instabil. Unter einer Atmosphäre von schweren Gasen und metallischen Dämpfen lagen trockene Wüsten. Oberflächenwasser und Niederschläge gab es kaum. Es regnete nur Lava und Asche aus unzähligen Vulkanen. Auf manchen Planeten der Klasse H hatten sich niedrige Lebensformen entwickelt, aber auch das war insgesamt selten.

„Gibt es irgendwelche Hinweise auf ein Planetoforming-Projekt?“ unterbrach tr’Mor den Vortrag des OPS-Offiziers. Seine Stimme klang skeptisch.

Der OPS-Offizier verneinte. „Ka, Rekkhai. Der Planet ist um vieles größer als die Basis und von ihm empfange ich bereits telemetrische Daten. Nach den Werten der Sensoren ist er unbewohnt.“

Jetzt meldete Ravna sich zu Wort. Den ganzen Morgen hatte sie die Datenbanken des Gor Taan nach Informationen über Eliagh durchforstet und dabei wenig Brauchbares gefunden. Aber während des Astrometrie-Vortrags war ihr eine Idee gekommen, ein möglicher Zusammenhang.

„In den letzten 12 Jahren haben die Breen mehrere Forschungsexpeditionen in das Eliagh-System unternommen“, berichtete sie, „aber die Ergebnisse davon befinden sich nicht in der Datenbank und Informationen, die jünger sind als 5 Jahre, habe ich überhaupt keine gefunden“, berichtete sie. „Wahrscheinlich wurden die Forschungen zu dieser Zeit als geheim eingestuft. Ich frage mich, was die Breen auf dieser areinnyischen Welt gesucht haben und ich schlage vor, die chemische Zusammensetzung des Planeten zu scannen. Der Zentralstern gehört zur Klasse K und beide Planeten zur Klasse H. Ich tippe auf irgendetwas mit Metallen.“

„Tun Sie das“, befahl tr’Mor dem OPS-Offizier und die Scanner des Gor Taan erfassten Eliagh Rhe, tasteten den Planeten und seine Atmosphäre ab und analysierten das Ergebnis.

„Rekkhai!“ meldete der OPS-Offizier kurz darauf. „Unter der Oberfläche dieses Planeten liegen gigantische Felder flüssigen Dilithiums! Sogar die Atmosphäre ist von gasförmigem Dilithium getränkt. Die reinste Schatzkammer, wenn man das zugänglich machen und anzapfen kann!“

Jetzt starrten alle Anwesenden auf der Brücke gebannt auf die Sensorwerte auf dem Hauptbildschirm.

„Ich denke, wir haben den Zweck dieser Basis gefunden“, sagte tr’Mor nach einigen Ewas des Schweigens. „Der Leih muss davon erfahren - sofort. Der Prätor muss davon erfahren. Eliagh liegt direkt vor den Grenzen unseres Imperiums!“

Und der Erste Offizier tippte seinen Kommunikator an und öffnete einen Kanal zu Riov Lai tr’Drevoux.

-TBC-
 

Taev

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
GA Vorstand
=/\= ChR Blutschwinge, Brücke =/\=

"Wir werden einen kurzen Blick auf der Klingonen-Schiff werfen, soviele Daten wie möglich sammeln und auch die Computerdaten überspielen. Mitnehmen werden wir es nicht. Es würde uns nur behindern, aber die Daten könnten wichtige Informationen enthalten. Ich übertrage Ihnen die Verantwortung für dieses Vorhaben." befahl im die Anetnen
"Ssuaj'rau" antwortete Lhaes knapp. Er war etwas erstaunt; die Hangare waren seit dem Angriff der Borg halb leer und auch die Nachtschwinge war nicht mehr an Bord. Für den kleinen D-12 wäre problemlos Platz gewesen und hätte gut für den Angriff auf die Basis verwendete werden können, doch Befehl war Befehl und Lhaes liess es auf sich beruhen. Er hatte in den letzten Jahren gelernt, wann es besser war, den Befehlen zu gehorchen und wann er seine Meinung äussern konnte.
"Und wenn Sie damit fertig sind, dürfen Sie Ihre Schicht beenden. Sie haben heute sehr guten Dienst getan." fügte Raeva t'Tomalak hinzu bevor sie sich wieder auf ihren Platz begab. Wirklich früher beenden würde der OPS Offizier seinen Dienst aber nicht; sein Dienst endete in vier Tlhojur doch alleine der Flug zum D-12 würde beinahe drei Tlhojur dauern, das Herunterladen der Daten des D-12 ebenfalls nochmals gut eine Tlhojur. Somit könnte er vielleicht einige Siuren vorher gehen können, die Zeit würde er aber lieber für die Übergabe an die Beta-Schicht verwenden.

Lhaes übermittelte der Besatzung auf dem Breen Schiff die Kurskorrekturen; die Scans und das Herunterladen der Daten des D-12 würde nicht lange dauern, die Analyse der Daten umso länger. Die Tal'Shiar werden sich über die Flut an Informationen über die Klingonen sicher sehr freuen, dachte sich der OPS Offizier, ersparte es ihnen doch Mühe, Zeit und das Risiko, wertvolle Agenten zu verlieren. Die drei Tlhojur verflogen wie im Flug; die Anetnen hatte in der Zwischenzeit die Brücke verlassen und das Kommando an einen Offizier aus der Beta-Schicht übergeben. Der OPS Offizier hatte während des Flugs zum D-12 bereits einige Daten über das Schiff gesammelt. Das Schiff war in erstaunlich gutem Zustand, keine Beschädigungen an Antrieb oder Waffen. Da Klingonen immer Widerstand leisteten, mussten sie wohl überrascht worden sein. Die Energiedämpfungswaffen der Breen waren technisch betrachtet eine richtige Pracht. Zu schade, dass sie keine Erfindung des Reichs war. Der OPS Offizier machte sich umgehend an das Kopieren der Daten aus dem klingonischen Computer als sie in entsprechender Reichweite waren. Seine Ablösung war wie üblich einige Siuren zu früh und konnte Lhaes beim Transfer der Daten noch unterstützen. Nach erfolgreichem Abschluss informierte Lhaes das Breen Schiff und gab dem Cipaerih die Anweisung, den Kurs ins Eliagh-System fortzusetzen. Die Übergabe an die Beta-Schicht folgte einem strikten Protokoll, dauerte jedoch bei einem eingespielten Team nur wenige Siuren. Lhaes verabschiedete sich mit einem Bhai'allh von seinen Kollegen und verliess die Brücke in Richtung Casino. Er wollte sich vor dem Schlafen noch einen tikarianischen Iox gönnen, welches Lhaes viel lieber mochte als romulanisches Ale. Der hohe Preis des Iox liess Lhaes dann aber doch hin und wieder zum Ale greifen, heute aber nicht. Er hatte eine anstrengende Schicht hinter sich und nach einem Iox liess es sich immer gut schlafen.


-tbc-

[OT: Hier gehts weiter: https://www.trekkies.ch/forum/chr-blutschwinge/1054-wiederholen-ist-nicht-gestohlen-vii.html]
 
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