Tiefenraummission VIII

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
(Ezri)

Ich war schon fast wieder froh auf dem Schiff zu sein. Hier fühlte ich mich irgendwie sicher. Auf ch'Rihan war ich nur knapp dem Tod entkommen. Das Haus s'Halpek verübte einen Giftanschlag auf mich, aus Rache wegen den Verlust ihres Sohnes, um mir zu beweisen, wie sterblich ich war und wie leicht es doch war mich vom Leben in den Tod zu befördern. Lediglich dem Umstand, daß das Haus s'Drevoux ein so mächtiges Haus ist, war es zu verdanken daß ich noch lebte. Die 3 Wochen auf ch'Rihan würde ich so schnell wohl nicht vergessen. Jedoch nicht wegen der Sehenswürdigkeiten des Planeten oder der hervorragenden Gastfreundschaft des Hauses s'Drevoux sonder eher wegen des Attentats. Am Tag der Abreise überraschte Ben mich auch noch auf eine sehr unangenehme Art und Weise. Er hatte doch tatsächlich dem Hause s'Drevoux eine Sklavin abgekauft. Eine Sklavin. Da dachte ich ich würde ihn kennen. Und dann sowas. Ben, ein Mann mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn kauft sich eine Sklavin. Ich war erschüttert und empfand nur noch Verachtung für ihn. Ich hatte ihn geliebt. Ich dachte er wäre mir ein guter Freund. Aber ich kann nicht mit jemanden befreundet sein, der sich eine Sklavin mal eben kauft, wie man eine Flasche kauft. Oh Ben, was tust du mir an, jetzt wo ich einen Freund wirklich gebraucht hätte. Kaum auf dem Schiff angekommen verkroch ich mich erstmal in mein Quartier. Nun sitze ich hier und weine. Um mich, um den Beginn meiner Einsamkeit, um den Verlust eines Freundes. Ich beschloß meinen Dienst erst am nächsten Tag wieder auf zunehmen und informierte den diensthabenden Arzt. Ich ließ meinen Tränen freien Lauf und ich wußte ich würde für den heutigen Tag mein Quartier nicht wieder verlassen.
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
(Ben)

Die drei Wochen im Eisn System waren wie im Fluge vergangen. Das drei Wochen so kurz sein können... So schwer es mir fiel meine Familie zu verlassen, auf der Blutschwinge fühlte ich mich wohl, sie wurde, denke ich, langsam zu meinem zuhause. Es war lange her, dass ich mich irgendwo so wohl gefühlt hatte. Sehr lange. Seit Setoks Tod um genau zu sein. Erst als ich Caithlin kennen lernte, lernte ich wieder die Freuden des Lebens zu genießen. Wie schön diese drei Wochen mit Caithlin gewesen waren. Das wir außerdem während unseres Aufenthalts Ezris Probleme erfolgreich gelöst, ihr Leben und ihre Karriere gerettet, hatten, hatte meine Freude über den Aufenthalt auf ch'Rihan nur vergrößert. Nun konnte ich mich wieder der Zukunft zuwenden, und das hatte ich vor. Aber vergessen würde ich die Vergangenheit nie. Im Moment allerdings hatte ich weder Zeit noch Muße auch nur einen Gedanken an die Vergangenheit zu verschwenden. Die Türen des Turboliftes öffneten sich und gaben den Blick auf die Brücke frei. Mein 1. Offizier hatte gerade den Befehl gegeben auf Warp zu gehen, auf Rihannsu. Er hatte einen schrecklichen Akzent, aber man konnte verstehen, was er meinte. Ich betrat die Brücke und übernahm das Kommando. Ich nahm im Kommandosessel platz, überprüfte die Werte und nickte Benjamin anerkennend zu. Er hatte gute Arbeit geleistet und mich auf ch'Rihan sehr überrascht, was wollte er mit dieser Sklavin? Hin und wieder waren Menschen mir ein echtes Rätsel. Er wollte ihr die Sterne zeigen, ihr die Möglichkeit geben die Sternenflottenakademie zu besuchen. Sind alle Menschen so edel und gut? Oder tun sie bloß so? Wenn man sich etwas mit der menschlichen Geschichte beschäftigt
hat, kann man kaum glauben, das sie wirklich so gut und edel sind. Ich hatte beschlossen, auf Selia ein Auge zu haben. Sie war eine Rihanna, auch wenn sie eine Sklavin war, so blieb das Reich ihr gegenüber verantwortlich. Das Reich schützt alle Rihannsu egal ob frei oder nicht, zumindest solange sie nicht versuchen dem Reich zu Schaden. Der Navigator drehte sich an seiner Konsole um und machte Meldung.
-Rekkhai, wir haben die Koordinaten erreicht, bei denen wir den Kurs wechseln müssen um auf Transwarp gehen zu können.
- Wechseln sie den Kurs, Errein.
- Jawohl. Kurs liegt an.
- Maschinenraum, Status des Transwarpantriebs?
- er Transwarpantrieb arbeitet innerhalb der normalen Parameter. Er ist voll einsatzbereit. Maximale Geschwindigkeit steht zur Verfügung.
Ich lächelte, so eilig hatte ich es doch gar nicht.
- Sehr gut. Brücke Ende.
- Navigator, Transwarpfaktor 1.
- Transwarpfaktor 1, Kurs auf das Manövergebiet liegt an.
- Energie.
Ich beobachtete auf dem Hauptbildschirm das Farbenspiel der Beschleunigung auf Transwarp und das noch faszinierendere Spiel der Farben und Formen während des Fluges mit Transwarp.
- Alle Werte im grünem Bereich. Der Transwarpantrieb und die anderen Systeme des Schiffes arbeiten innerhalb normaler Parameter.
Ich nickte.
- Sehr gut. Wann erreichen wir das Manövergebiet?
- Bei dieser Geschwindigkeit in 2 Stunden und 48 Minuten.
- Gut. Taktik, führen sie eine Diagnose der taktischen Systeme durch. Achten sie vor allem auf die Übungsprotokolle. Wir wollen nicht aus versehen auf unsere Verbündeten feuern.
- Jawohl, Rekkhai.
Diese Überprüfung war eigentlich unnötig, aber lieber einmal zu oft, als einmal zuwenig die Systeme überprüfen, so sagte mein Lehrer an der Flottenakademie immer, und er hatte Recht damit.

=/\= 2 Stunden und 48 Minuten später =/\=

Die Blutschwinge erreichte das Manövergebiet und beendete den Transwarptransit. Wir waren noch nicht ganz aus dem Transwarp heraus, als bereits die Tarnung aktiviert wurde. Standartvorgehen der Flotte nach dem Transwarptransit, man weiß nie, was einen erwartet. Unsere Sensoren entdeckten nur die USS Iowa und ihre Begleitschiffe. Das Manöver würde erst in einigen Tagen beginnen, eines der Schiffe war aufgehalten worden. Auch wenn sie unseren Transwarptransit bemerkt hatten, so wussten sie nicht wo wir waren. Ich gab Befehl die Distanz zur Iowa bis auf 10.000 km zu verringern und dann zu stoppten. Ich wartete einige Sekunden, dann gab ich den Befehl zum enttarnen. Wären wir im Krieg, wäre die Iowa jetzt in ernsten Problemen.
- Öffnen sie einen Kanal zur Iowa.
- Kanal ist offen Rekkhai.
- USS Iowa hier spricht Riov tr'Drevoux von der ChR Blutschwinge. Wir melden uns wie befohlen zum Manöver der Ressource Fleet.


7. Februar 2001

Wir gingen auf Transwarb! Damit war meine Arbeit für die nächsten 3 Stunden getan. Ich meldete mich ab und ging in mein Quartier. Als ich die Quartiertür öffnete blieb ich nur noch mit offenem mund stehen. Selia hatte das gesammte
Quartier aufgeräumt und geputzt. Das machte mich etwas nachdenklich. Wärend meiner Piratenzeit, wo ich rache nahm, hatte ich mit Sklavenhändlern zu tuen und ich hasst sie. Ich hasste die Sklaverei. Dann aber sah ich Selia glücklich
lächeln und ich lobte sie dafür!
Ich:"Und, bereit für einen kleinen Rundgang?"
Selia:"Klar!"
Ich holte einen Komunikator aus der Tasche und reichte ihn ihr:
Ich:"as hier ist ein Komunikator. Er weißt dich als Angehöriege dieses schiffes aus und du kannst damit verbindung zu den personen aufnehmen mit denen du reden willst. Und das geht folgendermaßen....."
Ich erklärte ihr das Prinzip des Komunikators und wie er funktionierte. Danach befestigte sie ihn an ihrer Kleidung und wir machten uns auf die Führung. Ich zeigt ihr die Kantine, die Trainings und Gesellschaftsräume. Dabei erklärte ich
ihr auch was sie tuen sollte wenn Gelber oder Roter Alarm ausgelöst wurde. Wir beide wurden von mehreren Rihannsu neugirig beeugt. Dann kamen wir zum Maschinenraum, wo wir nur kurz vorbeischauten und begutachteten auch die
Hangars. Als sie sich die Schiffe anschaute, wurde Selia ganz aufgeregt. Diese kleinen Jäger und Shuttles, es waren alle kleine Raumschiffe. Und ein Pilot erlaubte ihr sich in einen Jäger hineinzusetzten und erklärte ihr wie soetwas funktionierte. Die Zeit wurde langsam knapp. In 40 Minuten würden wir den Manöverraum erreichen. Ich machte mit Selia noch eine Steppvisite durch die Krankenstation wo ich aber Ezri nirgends fand. Ich seufzte hörbar und Selia schaute mich komisch an. Dann führte SIE uns zurück zu meinem Quartier. Leider wurde es Zeit mich von ihr zu verabschieden. Ich erklärte ihr noch schnell, das sie alles hier im Quartier machen könne, und die Trainingsräume und
anderen offenen dinge aufsuchen könne. Die Abteilungen wo wir nur kurz reinschauten, erklärte ich ihr, wären zu meiden. Sie nickte. Wärend ich mich auf den Weg zur Brücke machte, veruschte ich Ezri zu erreichen, doch sie ignorierte meine anfragen. "Was hatte ich falsch gemacht?" fragte ich mich. Auf der Brücke bemerkte ich das die Tarnvorrichtung eingeschaltet wurde. Irgendwie hätte ich mir denken können das Rikal so einen Spaß macht. Nach einem kurzem Gespräch mit dem Flottenleiter wurde festgestellt das in ein paar tagen das manöver anfangen würde. Außerdem würde vorher eine CO und XO flottenbesprechung stattfinden wo ich dran teilnehmen musste. Als ich auf das Cronometer schaute erkannte ich das meine Schicht um war. Ich meldete mich ab und ging zurück in mein Quartier. Wiso überraschte es mich nicht als ich Selia kochen sah. Und wiso hatte ich so ein komisches gefühl im magen. "Sie ist deine Sklavin!" sagte mir mein gewissen. Ich hasste Sklavenbesitzer. Und nun war ich auch einer. Nur aus einem anderen Grund als der wohlstand. Ich ging in die Kochnische und half ihr. Das fand sie sehr überraschend. Aber
sie merkte bald das zu zweit kochen mehr Spaß machte als alleine. Wir utnerhilten uns dabei und lachten sogar. Sie erzählte mir einen romulanischen witz. Irgendein vergleich. Um ehrlich zu sein: ich verstand nur die hälfte. Und als sie anfing zu lachen, bat ich sie den Satz zu wiederholen.Gemeinsam deckten wir den Tisch und aßen. Sie schien es nicht gewohnt zu sein, mit ihrem "Herren" zu essen. Ich hasste das wort. Es war wie die Sklaverei. Die leute die sklaven hielten waren irgendwie nicht "besser" als irgend ein abschaum von Weltraummaden. Ich half ihr auch beim Abdecken doch irgendwie schien ihr das nicht zu behagen. Sie fühlte sich eingeängt. Ich lies sie machen und wartete vor der kochnische. Wir unterhilten usn über dies und das. Nach dem aufräumen ging ich zu einem der Fenster die mein Zimmer besaß und zeigte auf die nahe USS Iowa. Es wirklich schönes schiff, doch im vergleich zur Schwinge winzig. Selia blieb die spucke weg. Ich klärte sie drüber auf was die ganzen Schiffe hier machten. So langsam wurde ich müde. Es war wieder schön an Bord zu sein. Ich holte mein bettzeug aus meinem Schlafzimmer und machte es mir auf der Couch bequem. Im Holonetz zeigten sie gerade ein spiel der Dog Vipers (Erde) gegen die Litiumbarren (Ferengie). Ein nettes Fotoballspiel. Selia kannte das nicht und ich musste ihr lang und breit die regeln erklären.
Irgendwann ging sie schlafen und ich auch....

=A= ENDE DER MISSION =A=
 
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