Tiefenraummission VII

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
(Ben)

Ich stand in meiner Kabine und schaute mich um ob ich etwas vergessen hatte. Das Bett war gemacht, die Wände abgehängt, die schränke lehr, sogar das Holo von Ezri war vom Regal verschwunden. Meine erste große Liebe und ich würde sie nun verlassen. In meinem herzen zog sich etwas zusammen! Ich stand regungslos mitten im Raum und wartete auf den Befehl von Bord zu gehen! Nach 5 Minuten warf ich den Seesack in die Ecke und schmiß mich auf mein ehemaliges Bett. Ich verschränkte meine Arme hinter dem Kopf und starte die kahle Decke an. Ich schloß die Augen!

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Ezri lacht mich direkt ins gesicht an. Es war ein schöner tag, sie zog mich zum Schwimmbad auf dem Campus. Sie duckerte mich unter und ich erschrak. Auf einmal sah ich meine Mutter, die verbrannte Leiche, die ich in unserem alten Haus fand. Sie hatte noch einen Kochlöffel in der Hand. Es sollte Mittagessen geben. Auf einmal sah ich wieder Ezri, wir waren auf dem Mond essen. Sie schob sich gerade grinsend etwas zu essen in den Mund. Mir viel ihr Kleid auf was perfekt zu ihr paßte. Mein Bruder wie er lachend mit essen nach mir warf als wir in der Küche Zuhause aßen. Das Essen auf dem Piratenschiff und dann wieder eine lachende Ezri. Auf einmal verzog sich Ezris lachen zu einem qualvollen Ausdruck. Es war das Verhör. Aus ihrem Gesicht wurde das schmerzerfüllte Gesicht des Piratencaptains und danach der gequälte Ausdruck meines alten Schwertmeisters. Ich sah das Schwert auf mich zukommen und eine Parade beginnen, aber der angriff ging durch. Es wurde schwarz. Das Bild war wieder da. Ein Schmerzerfüllender Anblick. Weißes Licht. Ich versuchte meine Augen vor schmerzen zu schließen, aber ich konnte es nicht. Der Schmerz durchzuckte mich, dann sah ich Ezri wieder vor schmerzen zucken als ihr implantat aktiviert wurde. Ihr Augen weiteten sich vor Überraschung. Die Umgebung verschwand und wir waren auf einer Lichtung. Ich hörte einen Phaser feuern und ein Klingone tauchte grinsend auf. Ich hörte den Destruptor als die Jäger meine Stadt vernichteten, ich hörte das Kreischen von metall auf Metall und einen Romulaner den ich durch das schließende Schott warf. Ein lachendes Romulanergesicht, auf einmal überlagert von dem meiner Mutter, jetzt Bruder, jetzt Vater, jetzt Piratencaptain, jetzt Tehlak, jetzt Rikal, Jetzt Ezri! Ich hörte eine stimme schreien!

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Ich bemerkte das es meine Stimme war die schrie! Ich schien eingeschlafen zu sein! Auf meinem Alten Bett. Nach einem Blick auf das Chronometer merkte ich das es keine 3 Minuten schlaf waren. Was auch vielleicht so besser war.
Ich wusch mir noch mal schnell mein Gesicht und dann wartete ich von neuem. Und ich achtete scharf drauf das mich mein Dolch im rücken wachhielt...
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
(Rikal)

=/\= Luftschleuse 2 =/\=

In drei Minuten würde Lieutenant Aino von Bord gehen, ich sah mich um, ob auch alle an ihrem Platz waren. Der Gang der zur Luftschleuse führt ist knapp acht Meter breit, an der rechten und linken Wand standen jeweils eine doppelreihige Ehrenformation, links die Crew der Blutschwinge, rechts die Marineinfanterie. Dem Anlass entsprechend in Galauniform, die traditionellen Sienae an ihrer Seite. An der Luftschleuse selbst, also am Ende der Ehrenformation die Lieutenant Aino abschreiten würde, warteten neben mir N'Vek, Lakpar und Ezri, ebenfalls in Gala. Zwei Minuten später kam Aino um die Ecke des Ganges und sah die Ehrenformation, die Haltung angenommen hatte und in seine Richtung sah, auch wir vier hatten Haltung angenommen. Der Lieutenant verharrte kurz und setzte dann seinen Weg
fort. Irgendwie schaffte er es die Überraschung aus seinem Gesicht zu verbannen, aber nicht aus seinen Augen, trotz seiner Sonnebbrille konnte ich sie sehen. In diesen Augen stand aber noch mehr, er freute sich über diese Verabschiedung, und er hatten nicht mit ihr gerechnet. Während Aino die Ehrenformation abschritt, wendeten ihre Mitglieder ihren Kopf und folgten seinem Weg, während sie ihre Sienae präsentierten. Von Aino aus gesehen stand als erstes Lakpar neben der Ehrenformation. Er stoppte vor ihm und drehte sich zu ihm um. Die beiden hatten während der letzten Wochen in der wissenschaftlichen Abteilung zusammengearbeitet und sich angefreundet. Die beiden verabschiedeten sich und verabschiedeten sich auf traditionelle Weise: Sie hoben den rechten Arm und legten die Hand auf die Stelle, bei denen bei den Menschen das Herz liegt.Er ging weiter zu N'Vek. Auch die beiden wechselte einige Worte miteinander, er hatte sie im inneren des Torpedos entdeckt, in den sie von dem Wechselbalg gesperrt worden war. Auch die beiden verabschiedeten sich auf die traditionelle Weise. Dann erreichte er Ezri. Ihre Blicke trafen sich, ich konnte in ihnen noch immer Liebe erkennen. Sie wechselten einige Worte, dann umarmte Ezri kurz Ben, der
diese Umarmung erwiderte. Nun war ich an der Reihe.
- Lt. Aino, ich wünsche ihnen alles guten auf ihrem weiterem Weg. Ich bin sicher, daß sie ihn machen werden. Die Curie bekommt einen sehr guten Offizier, ich lasse sie nur sehr ungern gehen.
- Danke, Sir. Ich verlasse die Blutschwinge auch nur sehr ungern. Erlaubnis von Bord gehen zu dürfen, Sir?
- Erlaubnis erteilt. Mögen die Elemente mir ihnen sein, Lt. Aino.
- Mögen die Elemente auch mit ihnen und ihrem Schiff sein.
Der Lieutenant wand sich der Luftschleuse zu und durchquerte sie. Er hatte die Blutschwinge verlassen. Leider, ich hasse es gute Offiziere zu verlieren. Ich glaubte in seinen Augen einen Schimmer der Rührung gesehen zu haben. Er war wirklich gerührt gewesen.
- Ehrenformation weggetreten.
Als ich mich umdrehte, hatte die Formation bereits kehrt gemacht und sich aufgelöst. Die einzelnen Mitglieder waren auf dem Weg zu ihren Quartieren. Auch Ezri war bereits verschwunden, Lakpar ebenso. N'Vek bog gerade um die Ecke.
- N'Vek, einen Moment, bitte.
- Ja, Rekkhai?
- Bitte melden sie ich in einer Stunde in meinem Büro. Wir haben etwas zu besprechen.
- Jawohl, Rekkhai. Ich werde in einer Stunde da sein.
Ich sah einwenig Irritation in ihren Augen, aber das war mir egal. Sie schien wirklich nicht zu wissen, was ich von ihr wollte. N'Vek hatte mich unterschätzt. Ich hatte erfahren, daß sie Errein Kastor vorgeschlagen hatte sich einer sehr
gefährlichen Operation zu unterziehen. Einem meiner Kommandosoldaten so etwas anzubieten.
Ich blieb noch eine Weile in der Luftschleuse stehen und dachte nach, über die letzten Wochen und die Änderungen in meinem Leben die stattgefunden hatten. Was als kurze Episode gedacht war, die Übernahme des Postens des 1. Offiziers der Blutschwinge, um meine Verwicklung in eine Intrige zu verschleiern, war zu einer dauerhafteren Einrichtung geworden als geplant. Aber so schlimm war das gar nicht, es gefiel mir mal wieder ein Schiff zu kommandieren, es war sehr lange her, seit ich das letzte mal die Gelegenheit dazu gehabt hatte. Ich wußte, ich
kann ein Schiff führen, aber meine wahren Talente lagen auf einem etwas anderem Gebiet. Was nicht heissen soll, das ich im kommandieren eines Schiffes wesentlich schlechter wäre. Es war einfach nur so, daß bisher mir die andere
Sache mehr Erfüllung gebracht hatte. Aber die Zeit bleibt nicht stehen und man ändert sich. Während ich so nachdachte, näherte sich mir ein junger Rihannsu. Er schien nervös zu sein. Er hatte ein Padd bei sich. Ich kannte ihn, er gehörte zur
Brückencrew, aber weshalb war er so nervös. Meine Instinkte waren erwacht, ich tastete nach meinem Disruptor, den ich unter meiner Robe trug. Als er näher kam, erkannte ich, daß er nicht nervös war, weil er mich töten wollte, sondern weil er mir eine unangenehme Nachricht überbringen sollte. Zumindest dachte er, daß diese Nachricht unangenehm sein würde.
- Rekkhai, wir haben vor einer Minute diese Meldung von der Erde erhalten.
Er gab mir das Padd. Ich lass es, dann lass ich es erneut. Das Hauptquartier der Sternenflotte hatte Lieutenant Ainos Befehle geändert, er sollte nun nicht mehr auf die Curie versetzt werden, sondern bis auf weiteres auf der Blutschwinge
bleiben. Ja, diese Nachricht war wirklich unangenehm. Sie kam zwei Wochen zu spät. Ich war etwas verärgert, gelinde ausgedrückt.
- Warum habe ich das nicht eher erhalten?
- Rekkhai, diese Nachricht hat uns erst vor einer Minute erreicht.
- Diese Befehle sind zwei Wochen alt.
- Wir haben uns außerhalb der Kommunikationsreichweite des Föderationsrelaisnetzwerkes befunden. Die Nachricht hat uns nicht erreichen können, und den Weg zur Erde haben wir zu schnell zurückgelegt, die Nachricht war länger unterwegs als wir. Das Relaissystem der Föderation ist nicht für Schiffe die mit Transwarp fliegen ausgelegt. Deshalb hat uns die Nachricht erst heute erreicht.
- Nun, gut. Holen sie ihn zurück. Rasch und ohne großes Aufsehen. Geben sie ihm diese Befehle, er soll sein Quartier wieder beziehen und auf weitere Befehle der Sternenflotte warten.
- Ja, Rekkhai.
Der junge Mann begab sich auf die Suche nach Lt. Aino. Ich hoffte, daß er ihn schnell finden würde.

=/\= Eine Stunde später in meinem Quartier =/\=

N'Vek stand in Habacht Stellung vor meinem Schreibtisch. Ich stand neben ihr.
- N'Vek, ich dachte wir hätten Frieden geschlossen, aber sie mischen sich schon wieder in Sachen, die sie nichts angehen. Haben sie geglaubt, daß ich nichts von ihrem Angebot an Errein Kastor erfahren würde? Ich habe diese Leute mit ausgebildet. Der Errein hat sich an seinen Kommandeur gewandt, und der an mich gewandt und gefragt, was ich davon halte. Wie können sie ihm nur solche Hoffnungen machen, und ihm den Preis dafür verschweigen. Die TalShiar würden sich seiner bedienen, sie würden eine Gegenleistung verlangen, dann noch eine und wieder eine. Er würde auf immer in ihrer Schuld stehen, er würde nicht freiwillig für sie arbeiten wie jetzt. Bedenken sie das, wenn sie das nächste
mal jemandem so einen Vorschlag unterbreiten.
- Rekkhai,...
Ich wollte nicht wissen, wieso sie das getan hatte.
- Weggetreten.
N'Vek machte auf dem Absatz kehrt und verließ mein Büro. Sie war wohl schon lange nicht mehr so angefahren worden. Mir war das egal, wie konnte sie nur jemandem so etwas vorschlagen. Wenn sich den TalShiar solch eine Situation bot, würden sie sie ergreifen, und ihn nie wieder loslassen. Ich schickte eine Nachricht an Ezri, ich bat sie, mit Errein Kastor über die ihm von N'Vek angebotene Operation zu sprechen, über ihre Möglichkeiten und Risiken.
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
(Ezri)

=/\= Krankenstation =/\=

Soeben hatten wir Ben verabschiedet. Er würde seinen zukünftigen Dienst auf der Curie verrichten. Somit war ich ab sofort der einzige Sternenflottenoffizier an Bord der Blutschwinge. Ben würde mir sehr fehlen. Er fehlte mir jetzt schon, obwohl sein Abschied kaum mehr als eine halbe Stunde her war. Es war zwar zwischen uns nicht mehr so wie es früher einmal war. Aber dennoch verband uns ein Band der Freundschaft und der Vertrautheit. Ich versuchte die trüben Gedanken zu verdrängen in dem ich mich wieder mit meiner Arbeit beschäftigte. Auf einer Krankenstation gab es immer viel zu tun. Wie auch an diesem Tag. Ich saß mal wieder an meinem Schreibtisch um lästigen Bürokram zu erledigen, als mich eine Nachricht von Captain Rikal erreichte. Ich solle Errein Kastor über eine Behandlungsmethode, die äußerst risikoreich ist, aufklären. Froh über eine Ablenkung von der Büroarbeit machte ich mich unverzüglich auf den Weg zu Errein Kastors Quartier, nachdem ich meinen Besuch bei ihm angekündigt hatte.

=/\= Quartier Errein Kastor =/\=

Ich betätigte das Türsignal und es erklang fast sofort ein Herein während sich die Tür öffnete. Ich ging auf Errein Kastor zu um ihn die Hand zu reichen, welche er dann auch annahm. Er deutete mir Platz zu nehmen und bot mir ein Getränk an. Ich entschied mich für Tee. Nachdem wir uns gesetzt hatten, fing Errein Kastor an zu reden:" Dr. Chaz, Sie haben mir geschworen, solange ihr Symbiont lebt würden sie nach einer Heilmethode für mein Bein forschen. Mir wurde nun eine Heilmöglichkeit angeboten. Meine beiden Beine einschließlich der Hüfte würden durch künstliche Gelenke und Gliedmaßen ersetzt werden. Ich könnte also meine Karriere dort fortsetzten wo sie begann." Ich musterte ihn kurz und antwortete: " Mir sind solche Methoden durchaus bekannt Errein. Aber sie sind äußerst risikoreich. Zum einen müßte ihnen wegen des Kräfteausgleichs auch ihr gesundes Bein entfernt und durch ein künstliches ersetzt werden und zum anderen, weil sie eine neue Hüfte erhalten müßten, wäre auch eine Verstärkung ihrer Wirbelsäule nötig. Technisch gesehen ist es zwar machbar, aber nur 12,5 % aller Eingriffe dieser Art glücken auch. Der Rest, nämlich 87,5 % aller Versuche, scheiterten aus verschiedenen Gründen. Zum einen wurden bei den Eingriffen zu oft die Nervenbahnen irreparabel beschädigt, daß heißt die Patienten blieben danach querschnittsgelähmt, oder aber das Immunsystem reagierte so mit so starker Abwehr, daß die Implantate vollständig entfernt werden mußten. Davon abgesehen opferten die männlichen Patienten für diese Behandlung ihre Zeugungsfähigkeit und die weiblichen Patienten ihre Empfängnisfähigkeit. Und alles nur um "normal" laufen zu können. Das sind die Gründe, warum ich ihnen diese Behandlungsmethode verschwiegen habe. Ich denke wenn es die Möglichkeit geben sollte, wovon ich fest überzeugt bin, irgendwann ihre zerstörten Nervenenden zu regenerieren. Werden Sie der erste sein, der davon profitieren wird. Errein Kastor, es ist und bleibt ihre Entscheidung was Sie machen werden. Sollten Sie sich für die Bionik entscheiden, dann informieren Sie sich bitte bei den dafür zuständigen Spezialisten, die wie ich denke, es auch auf Romulus gibt. Ich beherrsche diese Technik nicht und ich befürworte sie nicht. "Ich sah ihn eindringlich an und hoffte er würde sich für das Richtige entscheiden." " Gut Dr. Chaz. Ich danke Ihnen für ihre Offenheit und ich werde über ihre Worte nachdenken. " Ich trank meinen Tee aus, stand auf und verabschiedete mich von Errein Kastor.

=/\= Krankenstation =/\=

Nach der Mittagspause saß ich wieder in meinem Büro und verrichtete wieder diesen wirklich lästigen Bürokram, als sich meine Tür öffnete. " Darf ich eintreten? " Hörte ich eine mir wohl bekannte Stimme sagen. " Ben! Ich denke Du bist auf dem Weg zur Curie? Was machst du denn noch hier? " Ich strahlte ihn an. " Mein Befehl wurde kurzfristig geändert, ich bleibe hier auf der Blutschwinge, es scheint so, als würde ich von diesem Schiff nicht mehr herunterkommen. " Grinste er mich an. Ich dimmte das Licht auf ein Minimum herunter damit Ben seine Brille abnehmen konnte. " Ich freue mich ja so, Ben. Ich dachte ich wäre jetzt hier ganz allein unter den ganzen Rihannsu und als einziger Sternenflottenoffizier. Ich habe übrigens auch eine gute Nachricht für Dich. Ich habe den chemischen Filter für deine Augen modifizieren können und wenn du magst operiere ich dich wieder. " Ben schaute mich an und schien über das eben gesagte nachzudenken. " Nochmal diese Operation? Nochmal diese höllischen Schmerzen? Darüber muß ich erstmal nachdenken, Ezri. Verlockend ist es schon, aber wenn ich mich an das letzte Mal erinnere. Ich schwor mir damals, daß ich das nicht nochmal erleben will. " "Ben, ich habe in den letzten Tagen stundenlang mit meinem MHN trainiert, um die OP-Zeit auf ein Minimum zu reduzieren. Der Eingriff dauert nicht länger als 7,8 Minuten. Was sind die paar Minuten gegen ein Leben ohne Verdunklungsbrille? Was ist, wenn du die Brille mal bei einem Kampfeinsatz verlierst? Du wärst geblendet, faktisch blind! Denke darüber nach, Ben. Mein Angebot steht. " " Ok, wenn ich mich dafür entscheiden würde, wo sollte denn dann die Operation stattfinden. Du sagtest doch, daß die Krankenstation der Blutschwinge nicht dafür ausgelegt sei. Und bis zu deiner Verhandlung darfst du die Blutschwinge nicht verlassen. " " Wir sind hier auf Starbase One. Ich kann mir die fehlenden Sachen schicken oder bringen lassen. Daß ist nun wirklich kein Problem. Ich hatte sowieso vor meine Krankenstation umrüsten und modifizieren zu lassen. " " Nun gut, wenn ich mich dafür entscheide, wann wollen wir die Operation machen? " " Wenn du willst heute Nachmittag schon. Wie wäre es mit 16:00 Uhr Bordzeit? " "Ok, Ezri. Ich bin einverstanden. " Seufzte Ben. Ich lächelte ihn zuversichtlich an. "Gut, Ben, dann werde ich jetzt alles notwendige veranlassen. Ich sehe dich dann um 16:00 Uhr hier auf der Krankenstation. " " Ben erwiderte mein Lächeln und ging in sein altes Quartier um seine Sachen wieder auszupacken.

16:00 Uhr

Ben betrat pünktlich die Krankenstation. Zögerlich legte er sich auf das Biobett. Sein Unbehagen als ich ihn auf dem Biobett fixierte kann ich nur zu gut nachvollziehen, aber nur ein minimalstes Zucken von ihm und es kann ihn das Augenlicht kosten. Ich dimmte das Licht abermals auf ein Minimum herunter. Dann nahm ich ihn die Brille ab. Eine Schwester überwachte seine vitalen Lebensfunktionen. Ich aktivierte meine MHN und setzte mir zu Bens Erstaunen ein spezielles Nachtsichtgerät auf. Ich bemerkte seinen fragenden Blick. " Mit diesem Gerät kann ich auch unter diesen Lichtbedingungen arbeiten, damit erspare ich dir jetzt auf jedenfall die Blendung während der Operation. Bist Du bereit? " Ben sah mich an und antwortet: " Laß es uns schnell hinter uns bringen. " Ich schob Ben das Beißstück zwischen die Zähne und nahm zeitgleich mit meinem MHN den Mikroinjektor in die Hand. Synchron durchstießen wir die oberste Schicht von der Hornhaut von Ben`s Augen. Er stöhnte schmerzerfüllt auf. Immer wieder setzten wir an verschiedenen Punkten neu an um den chemischen Filter in die Hornhaut einzubringen. Ruhig und konzentriert arbeiteten wir weiter und ließen uns von Ben`s Schmerzreaktion nicht ablenken. Endlich, der letzte Punkt war gesetzt und ich konnte Ben nachträglich ein schwaches Schmerzmittel verabreichen. Ich nahm das Sichtgerät ab, löste seinen Fixierungen und ließ das Licht wieder auf normales Niveau erhellen. Ben zwinkerte noch etwas, weil er ein Fremdkörpergefühl in den Augen hatte, aber das würde vergehen. Ich schaute ihn prüfend an. " Wie geht es Dir? Was siehst Du? " Ben richtete sich langsam auf: " Ich fühle mich etwas wackelig, aber so ging es mir letzes Mal ja auch. Der Filter arbeitet einwandfrei. Ich sehe alles genauso wie mit der Brille oder wie in der Dunkelheit. " Er lächelte mich an und gab mir einen Kuß auf die Wange: " Ich danke Dir, Ezri. " Der Kuß auf der Wange versetzte mir einen kleinen Stich und zeigte mir an, was ich noch immer für Ben empfand. Ich verbarg das Gefühl hinter Geschäftigkeit. " Ok, Ben. Ich hab hier noch so einiges zu tun, wenn Du mich entschuldigen würdest..." Ben lächelte mich nochmal an - Wie ich dieses Lächeln noch immer liebe - und verließ die Krankenstation.
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
(Ben)

Das warten hatte ein Ende! Ich nahm meinen Seesack und marschierte zur Luftschleuse. Auf dem weg grüßten mich alle, wünschten mir viel Glück und was mir auffiel zum ersten mal sprachen diese Spitzohren richtig mit mir! Waren die etwa so froh mich endlich los zu sein? Luftschleuse! Ich war da, in weniger als einer Minute war ich von diesem Schiff runter, klamm und heimlich! Ich hoffe Ezri hat jetzt besseres zu tuen als an mich zu denken, ich mochte es nicht wenn sie traurig war. Ich bog um die Ecke und blieb wie angewurzelt stehen! Ich hatte mit allem gerechnet, ein Phaserschuss in den Rücken, eine verschlossene Schleuse oder das die später den druck nicht ausgleichen konnte
und ich dort starb. Aber das was mich erwartete, war anders, es entsprach ganz und gar nicht dem wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich versuchte keine Gesichtsregung zu zeigen als ich die Ehrenformation abschritt. Am Ende der
Foramtion warteten in Habachtstellung N'Vek, Lakpar, Ezri und Rikal. Irgendwie versuchte ich mir auf halber strecke ein lächeln zu verkneifen! Das war mehr als meine ehre verdiente, aber ich musste gestehen das es mich freute das die alle daran gedacht hatten. Als erstes verabschiedete ich mich von Lakpar, er war einer der wenigen "Freunde" an Bord, die 100%ig Romulaner waren. Wir hatten gemeinsam viel erreicht und auch so viel unternommen! Es schmerze mir ein bischen ihn hier alleine zulassen da sein Genie mißverstanden wurde. Romulaner waren Krieger, integranten aber keine Genies auf dem Gebiet der Wissenschaft. Ich erinnerte mich an eine unser ersten stunden, als er versuchte mir die Romulanische Sprache und Schrift und Mimik beizubringen. Ich erinnerte mich an den traditionellen Gruß und setzte zu diesem an. Ein Lächeln huschte über sein Gesicht als er merkte das ich mich ein klein wenig an seine Lehrstunden erinnerte. Mit N`Vek wechselte ich auch ein paar Worte. Wir hatten zusammen ein Abenteuer, wenn auch nur ein kleines, bestanden! Ezri, sie stand wieder vor mir. In Galauniform. Wie ich diese Dinger haßte. Aber an Ezri sahen sie wirklich gut aus. Ich sah das sie traurig war und ich war es auch. Wir waren mehr als freunde und werden es auch immer bleiben. Im Stille schickte ich ein gebet an irgendeinen Gott, egal welcher Spezies oder Religion, das ich sie wiedertreffen würde. Wir umarmten und sprachen kurz miteinander dann lösten wir uns voneinander. Eine letzte Person wartete auf mich! Es war der CO der Blutschwinge. Die Abzeichen des CO`s standen ihm wirklich. Als auch diese verabschiedung hinter mir lag ging ich in die Luftschleuse. Ich drehte mich nicht mehr um, ich könnte es nicht ertragen. Gradewegs lief ich auf den jungen Ensign auf der anderen Seite zu. Dieser Salutierte vor mir!
Ensign:"Guten Abend, Sir! Wenn sie mir bitte folgen würden, wir haben ein Quartier für sie während sie auf ihre neuen Befehle warten."
Ich:"Ok Ensign dann mal los!"
Ich folgte dem Ensign duch mehrere Gänge ins innere der Station. Es war riesig. Wir bogen um eine ecke und ich hörte hinter mir das vertraute summen eines romulanischen Transporters. 2 Romulanische Soldaten materialisierten hinter uns. Wärend der eine sich leicht verbeugte fing der andere an zu sprechen!
Romulaner:"Sir, es ist von Nöten das sie uns begleiten ohne großes aufsehen zu erregen!"
Ich kannte ihn, er war bei dem damaligen Kommandounternehmen dabei! Und ich sah das Fiese grinsen in seinem Gesicht. War jetzt das was ich mir schon gedacht habe? "Niemand entkommt den Romulanern!" ?
Der Ensign der mich begleitete griff zu seinem komunikator, und einer der Romulaner hob sofort den Distrubtor. Erkannte seinen Fehler und senkte ihn sofort wieder. Der Kommandosoldat sah ihn scharf an und fing dann an zu lächeln. Ein ehrliches lächeln.
Kommandosoldat:"Ensign, es gibt keinen Grund, etwas unüberlegtes zu tun!"
Damit reichte er ihm ein PADD! Der Ensign schaute erst das PADD an, dann die romulaner und dann mich, dann wieder zum Padd und dann zu den Romulanern. Er zuckte mit den schultern.
Ensign:"Sir, tut mir leid, aber ich werde dann wohl gehen müssen!"
Ich:"Machen sie das Ensign!"
Ich riss ihm das PADD aus der Hand.

Von:Oberkommando der Sternenflotte
An:Lieutnant Benjamin Aino, Stationiert ChR Blutschwinge
Datum:<vor 2 wochen>
Nachricht:
Hiermit müssen wir ihnen mitteilen, das die USS Curie nicht wie vorgesehen starten wird. Das heißt ihre Versetzung ist hiermit rückgängig und sie werden weiterhin auf der Chr Blutschwinge stationiert sein! Wir entschuldiegen uns für diesen Fehler.
Gez.
Admiral (soundso)
Oberkommando der Sternenflotte

Ich schaute das Padd ungläubig an. Die beiden Romulaner lächelten uns an und der Kommando meinte:
Komandosoldat:"Willkommen zurück, Sir!"
Wir beamten an Bord der Schwinge wo ich mich in mein Quartier begab und auf neue Befehle warten sollte. In der 1. Stunde richtete ich mein Quartier wieder ein. Dann viel mir Ezri ein die ja dachte das ich nicht mehr an Bord bin. Ich
lächelte und zog meine Uniform an. Dann machte ich mich auf den Weg zur Krankenstation.
Ezri war, gelinde gesagt Überrascht mich zu sehen. Ich konnte die Freude und den Schmerz in ihren augen lesen. Der Farbe ihres Infrarotbildes konnte man entnehmen das sie im gesicht rot war.
Dann schlug sie mir etwas vor was mich innehalten lies. Die Wiederholung der Operation! Die die so viele Schmerzen verursachte, als das man ertragen könnte. Wollte ich das wirklich? Ich sah Ezris Hoffnung. Sie hatte immer wieder geübt und versucht mir die schmerzen zu ersparen, sie hatte alles getan was sie konnte. Für mich! Ja, für dich Benjamin Aino, für dich, für dich, für dich, für dich, für dich! Ein Echo hallte in meinem kopf!
"Ok Ezri, ich bin dabei!
Die Operation war ebenfalls gelinde gesagt Schmerzerfüllend. Folter mußte dagegen angenehm sein! Als es vorbei war war ich froh. Ich war stolz jemanden wie Ezri zu kennen, ihr Freund sein zu können! Irgendwie liebte ich sie noch
immer! Rein reflexartig und auch aus dank, gab ich ihr einen Kuß auf die Wange! (Auf den Mund traute ich mich nicht) und sie zuckte ein wenig zusammen! Dann verabschiedete sie sich, da sie, wie sie meinte noch viel zu tun hätte. Ich ging zurück zu meinem Quartier. Die Brille wieder einmal in der Tasche tragend. Für mich blieb in nächster zeit nur noch ein paar dinge zu erledigen! Wenn ich länger auf der Schwinge bleiben würde, wollte ich meine eigene Ausrüstung hier haben, und mich ein wenig häuslicher einrichten. Ich fing an aufzuschreiben was ich brauchte...
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
(Rikal)

=/\= Büro des Kommandanten =/\=

Ich hatte Lieutenant Aino zu mir gebeten, ich hatte ihm etwas mitzuteilen. Er stand in Habachthaltung vor meinem Schreibtisch und wartet darauf zu erfahren, was er wollte.
- Lieutenant, sie wollen sicher wissen, was sie demnächst auf der Blutschwinge tun sollen. Wie sie vielleicht wissen, habe ich bei der Sternenflotte einen Offizier angefordert, dieser soll den Posten des 1. Offiziers übernehmen. Ich
hab dem Hauptquartier der Sternenflotte und dem Hauptquartier der Galae Rihanna sie vorgeschlagen.
Ich sah, wie sich seine Augen vor Überraschung weiteten.
- Die Führung meiner Flotte hat bereits gestern zugestimmt, die Sternenflotte heute morgen.
Ich stand auf.
- Nehmen sie ihren neuen Posten an, Lieutenant?
Ainos Überraschung war noch gewachsen. Er konnte es wirklich kaum glauben, daß er zum 1. Offizier der Blutschwinge ernannt worden war. Er zögerte eine Weile bevor er antwortete. Für einen Moment glaubte ich, daß er ablehnen würde.
- Ich nehme an.
- Sehr gut. Herzlichen Glückwunsch, Lieutenant.
Ich streckte meine Hand aus, er nahm sie und wir schüttelten unsere Hände. Ich wußte, daß Menschen sich so gratulieren, also warum sollte ich ihm nicht auf diese Art gratulieren?
- Mögen die Elemente mit ihnen seien.
- Danke, Sir.
- Computer, Kommandocodes des 1. Offiziers auf Lieutenant Aino übertragen.
- Befehl ausgeführt. Alle Kommandocodes übertragen.
- Nun sind sie der 1. Offizier der Blutschwinge. Kommen sie mit auf die Brücke. Wir werden die Crew informieren.
Mein erster Offizier nickte und folgte mir auf die Brücke. Ich hatte mit den Text der Befehle auf ein Padd überspielt und nahm dieses mit. Wir betraten die Brücke und blieben in der Mitte stehen. Ich blickte zum wachhabendem Offizier
und gab ihm zu verstehen sitzen zu blieben.
- Öffnen sie einen Kanal zu allen Decks.
- Kanal offen, Rekkhai.
- Mannschaft der Blutschwinge, hier spricht Riov tr'Drevoux.
Ich laß die Befehle der Hauptquartiere vor.
- Von Sternenflotten Hauptquartier an Riov Rikal tr'Drevoux, Kommandant der ChR Blutschwinge. Ihre Anfrage, Lt. Aino zum 1. Offizier der ChR Blutschwinge zu ernennen, wird entsprochen. gezeichnet Admiral Sartek
Von Flottenkommando ch'Rihan an Riov Rikal tr'Drevoux, Kommandant der ChR Blutschwinge. Ihre Anfrage, Lt. Aino zum 1. Offizier der ChR Blutschwinge zu ernennen, wird entsprochen. gezeichnet khere'Enriov T'Stal
Ich blickte auf und ließ das Padd sinken.
- Von heute an ist Lieutenant Benjamin Aino der 1. Offizier der ChR Blutschwinge. Mögen die Elemente mit ihm sein.
Ich nickte dem Wachhabendem zu, und er schloß den Kanal. Dann blickte ich der Brückencrew ins Gesicht. Ich wollte wissen, was sie von der Ernennung Ainos zum 1. Offizier hielten. Die Reaktionen reichten von Verwunderung und Überraschung bis zu gut verborgenem Ärger. Aino würde sich bewähren müssen, er würde sich den Respekt der Crew verdienen müssen, aber ich war mir sicher, daß er das tun würde.
- Lieutenant, machen sie sich mit ihrem neuem Posten vertraut. Wenn sie fragen haben, wenden sie sich an mich. Ich bin in meinem Quartier.
- Ja, Sir. Das werde ich tun.
Aino drehte sich um verließ die Brücke. Ich tat es ihm gleich, ich hatte noch einiges zu erledigen. Einige private Dinge. Ich hatte vor mit Caithlin in Paris zu Abend zu Essen, Paris soll eine sehr romantische Stadt sein. Man nennt sie die Stadt der Liebe, mal sehen, ob das wirklich stimmt...
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
(Ben)

Ich bekam eine Meldung von Rikal: "Lieutenant, kommen sie SOFORT in mein Büro!" Das reichte um mir Beine zusammen, ich lief zum Turbolift und machte mich dann auf den weg zu Rikals Büro. Dieser saß lässig hinter dem schreibtisch und schaute mich durchdringlich an. Ich ging in Habacht Stellung. Er offenbarte mir das ich der neue 1. Offizier an Bord werden sollte. Das traf mich wie ein schlag ins Gesicht. Was sollte ich tun. Ich war ein Fast-mensch,
ich war noch nicht sehr lange bei der crew und viele crewmitglieder verachteten mich noch immer weil ich ein "mensch" war. Würde das gut gehen? Ich beschloss das Risiko einzugehen und willigte ein. Er gratulierte mir und dann wurden die Kommandocodes übertragen!
Auf der Brücke herrschte schweigen als Rikal die Nachricht an die Mannschaft weitergab. Man konnte die Verwunderung, den ärger und die Neugierde in den Augen der crew lesen. Ich nahm an daß das hier jetzt zu vielen Gesprächen an Bord geführt hatte. Mein nächster Befehl war es mich mit meinem Job vertraut zu machen!
Als erstes ging ich in mein Quartier, dort lag eine neue uniform für mich bereit. Sie war nicht mehr technisch gelb sondern Kommando rot. Puh, daran muß ich mich erstmal gewöhnen dachte ich mir und zog sie an. Danach lud ich mir die dinge herunter die Rikal immer getan hatte als er 1. Offizier war. Rundgang durchs Schiff, mit der crwe reden, CO vertreten, dafür sorgen das die moral oben blieb, etc. Die Liste war ziemlich lang. Ich beschloß ersteinmal einen Rundgang durchs Schiff zu machen um zu sehen wie die Crew diese neue Situation auffaßte. Denn mir war eines klar, den Respekt der Crew mußte ich mir erst noch verdienen!
Auf meinem Rundgang entdecke ich viele mürrische Gesichter. In der Wissenschaft bedachte man mich eigentlich nur mit einem freundlichen Blick, keiner war mürrisch, dafür hatten wir auch zu lange zusammengearbeitet. In den andern
Abteilungen war es gemischt.
Ich betrat die Krankenstation. Mit einem Schlag wurde es still als ich eintrat. Es waren nicht viele kranke da, darum schaute jeder auf mich. Mir war sehr unbehaglich zumute. Dann kam Ezri aus ihrem Büro um zu schauen wiso es auf
einmal so still war. Sie sah mich und ihre Augen verrenkten sich. Sie musterte mich von oben bis unten, dann umarmte sie mich kurz und flüsterte mir ins ohr: "Ich bin froh, das du noch der alte bist! Glückwunsch!" Dann löste sie sich, stand vor mir stramm und salutierte. "Guten Abend, Sir!" Dann fing sie schallend an zu lachen und ich mußte sie zu einem Bett bringen. Die Spannung löste sich augenblicklich und die anderen grinsten. Ein Glück das ich nun weiß das man, sollte ich mal operiert werden nicht aus versehen die falsche Sache auf- bzw. abschneidet. Nach einer kurzen Unterhaltung mit Ezri und den anderen Krankenschwestern und Patienten, wo ich mich vorstellte (was kaum nötig war da viele Gerüchte im Umlauf waren die sogar stimmten) begab ich mich zurück in mein Quartier.
Der Quartiermeister hatte mir eine Auswahl an neuen Quartieren gelassen. Sie alle sahen vom Grundriß riesig aus zu dem was ich derzeit hatte. Es schien unfair der crew gegenüber, so ein Quartier zu beziehen, aber ich musste es schon
alleine wegen des neuen postens tuen. Ich entschied mich für eines der mittleren Kommandoquartiere auf dem Kommandodeck. Ich packte alles in einen Seesack was ich hatte (was nicht viel war) und machte mich zum neuen Heim auf. Als ich vor der Tür stand war dort sogar Name und Rang angebracht, nicht nur eine Quartiernummer, und ich sah viel weniger Türen auf diesem gang.
Ich: Computer, öffne die Tür!
Die Tür glitt ohne ein Geräusch zu verursachen zur Seite. Ich befand mich nun in einem kleinen Gang von dem mehrere andere Zimmer abzweigten. Ein unbegreiflicher Luxus an bord eines Raumschiffes. Ich schaute mich ungläubig an. Ein Wohnzimmer, eine eigene Küche mit Replikator, ein Badezimmer, ein Schlafzimmer. Dann war da noch ein Arbeitszimmer mit Computer und allem drum und dran und ein Raum welches man als meditationsraum nutzen konnte. Es war einfach Riesig. Ich fing an meine sachen aufzustellen und stellte das Holo von Ezri auf die Kommode im Schlafzimmer. Die Wohnung war immer noch kahl, ich beschloß ein paar dinge aufzutreiben oder zu tauschen.

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Die nächsten tage machte ich mich mit meinen pflichten vertraut und kam in den XO Trott hinein. Als ich wie immer Abends alleine beim essen saß (es gab ein schnellgericht, das gleiche wie jeden abend), piepste auf einmal mein Com.
"Rikal an Aino"
"Aino hier"
"kommen sie in 20 Minuten in den Freizeitraum 3, in Galauniform!"
"Aye, Sir!"
"Rikal Ende"
"mhm, was das wohl zu bedeuten hat" dachte ich bei mir und duschte, zog mir meine Galauniform an und machte mich auf den Weg zum Freizeitraum 3. Dort angekommen erwartete mich ein absurder zustand. 3 tische waren zu einer Tribüne zusammengerückt worden, Rikal stand oben und ich konnte Ezri in der menge erkennen. Ich ging auf sie zu!"
Ich:"Hi Ezri, sag mal, was ist den hier los?"
Ezri:"keine Ahnung Ben, aber ich denke er wird es uns gleich sagen!"
Rikal betrat den raum und kletterte elegant auf die "Tribüne".
Rikal:"Sehr geehrte anwesende Crew. Es ist mir eine Freude heute diese Schiffscrew und ein paar Personen im speziellen zu belobigen!"
*kurze pause*
Rikal:"Lieutnant Aino, 1. Offizier der Chr Blutschwinge, treten sie bitte vor!"
Eine gasse bildete sich und ich fing an zu schwitzen! Dann trat ich vor und salutierte!
Rikal:"Wegen ihrer hervorragenden Arbeit für die Föderation, die Technische Abteilung und auf der Blutschwinge, befördere ich sie hiermit in den Rang eines Lieutenant Commanders! Herzlichen Glückwunsch!"
Gedämpfter applaus wurde hörbar als Rikal sich nach unten beugte und mir das neue Rangabzeichen ansteckte.
Ich: "Danke, Sir!"
Ich trat wieder zurück in die Menge. Ezri war viel zu sehr damit beschäftigt sich den Rangpin anzusehen und mich zu umarmen als das sie Rikal hören konnte.
Rikal:"Ensign Dr. Ezri Chaz, bitte treten sie vor!"
Ich stupst Ezri an und sie schaute mich verwundert an. Nachdem ich mit dem Kopf Richtung Rikal gezuckt hatte begriff sie und trat ebenfalls vor!
Rikal:"Für ihre Arbeit an Bord der Blutschwinge, wegen ihren Leistungen in der Medizin, ist es mir eine ehre sie in den rang eines Lieutnant Junior Grade zu befördern! Herzlichen Glückwunsch!"
Rikal steckte ihr ebenfalls den neuen Rangpin an und ich sah wie sich Ezri sichtlich versteifte. Damit hatte sie nicht gerechnet. Auch jetzt erscholl Applaus. Ich umarmte Ezri stürmisch und küßte sie auf die Wange. Ich sah sofort wie rot sie wurde. (Für mich ja nicht schwer)
Ezri: "Danke.....Sir!" stotterte sie Richtung Rikal
Rikal:"Ich bedanke mich für ihr kommen und wünsche den beförderten und der gesamten Crew viel Spaß bei der Feier!"
Mit diesen Worten war die Zeremonie beendet.
Ich konnte Ezri noch "morgen, 1900 in meinem Quartier, Einladung zum Abendessen" zuflüstern und dann wurden wir auseinandergerissen.

Nach der Feier, die nicht lange dauerte, ging ich zurück in mein Quartier. Da es immer noch sehr Kahl war, ging ich los und besorgte mir ein paar blumen und einen kleinen "Benjamin" den ich im Boden in einer Ecke verankerte. Nach dem
Aufstellen der Blumen sah es schon etwas wohnhafter aus. Dann besorgte ich mir ein Modell der Blutschwinge, ein Holo der Erde und noch ein paar andere dinge die ich aufstellte. Jetzt hatte das Quartier schon einen etwas lebendigeren Ton im infrarotspektrum. Ich überprüfte die Minibar und bemerkte das da überhaupt nichts drin war. Mein Vorgänger hatte eine Minibar eingebaut die im Wohnzimmer stand, und ich hatte vor sie mit "echtem" Stoff zu füllen. Ich strich meine Uniform glatt, befingerte das neue Rangabzeichen und machte mich dann auf zur Luftschleuse. Die Station war groß und ich fand den riesigen Geschäftsbereich praktisch sofort. Es gab auch einiege Läden die echte Spirituosen und auch andere alkoholische getränke verkauften. Ich kaufte mir eine Flasche irdischen Wein, 2350er Jahrgang (also eine alte flasche), eine flasche Sekt, eine Flasche Donnergurgler (echten), sowie ein paar Bier. Dann bot mir ein Verkäufer einen 10er beutel mit getränken an, wo alles gemischt war. Ich kaufte ihn. Jetzt hatte ich zu jedem Anlas das richtige zu trinken. Wieder zurück an Bord füllte ich die Minibar, und räumte noch mal alles auf. Dann vielen mir auch schon die Augen zu und ich schlief in dem neuen Bett (mal wieder) ein.
Am nächsten morgen verging der Dienst wie im Flug, wir trafen bereits vorbereitungen zum abdocken. Ich gab die entsprechenden befehle und schaute wie diese ausgeführt wurden. Man beboachtete mich scharf, aber da ich alle Befehle richtig gab (und auch, nach 3 stündiegem, nächtlichem training) auf romulanisch auswendig kannte, schien niemand zu nörgeln.
Nach dem Dienst, 1800 Bordzeit zog ich mich in mein Quartier zurück. Ich replizierte mir die zutaten um Ezri ein kleines menü zu kochen. Wir waren zwar nicht mehr zusammen aber auf ein nettes und gutes abendessen brauchte man ja deshalb nicht verzichten. Ich deckte den Tisch, aktivierte leise musik, und machte mich frisch. Ich zog meine normalen Zivilklamotten an, die ich bei unserem ersten abendessen anhatte ("was für ein zufall"dachte ich dabei).
Um punkt 1959 summte es an der Tür. Ich öffnete und Ezri stand vor mir, so schön wie eh und je das ich (mal wieder) das atmen volkommen vergaß. Ihr infrarot bild pulsierte, sie war eine der lebendigsten, schönsten und besten frauen die ich bis jetzt kennengelernt hatte und ich traute immer noch, das wir nicht mehr zusammen waren. Ich fasste mich wieder, und ezri amüsierte sich köstlich. Ich verbeugte mich!
Ich:"Treten sie ein, schöne Lady!"
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
(Rikal)

=/\= Brücke der Blutschwinge =/\=

Ich saß in meinem Sessel auf der Brücke der Blutschwinge und ließ die letzte Woche Revue passieren, während ich auf die "Bereit zum Ablegen" Meldung wartete.
Ich war mit Caithlin in Paris gewesen, nach einem Dinner bei Kerzenschein in einem Restaurante mit sehr angenehmen Ambiente, waren wir durch Paris geschlendert. Die Seine entlang, an Notre-Dame vorbei zum Eifelturm. Ich frage mich zwar, was die Terraner an diesem Turm so bemerkenswert finden, aber egal. Wir stiegen auf die Plattform des Turm, blieben dort eine Weile eng aneinander geschmiegt und genossen die Aussicht. Später zogen wir uns in ein verträumtes Hotel zurück und blieben dort. Leider mußte ich am nächstem Tag nach San Francisco, ich sollte mich mit Ezris Verteidiger beraten und dem Ankläger Rede und Antwort stehen. Mir war bewusst gewesen, daß ich vor Gericht wegen Ezris Verhalten auf dem T'Konschiff würde aussagen müssen, aber es gefiel mir nicht, gegen sie auszusagen. Ob mein Unbehagen an ihrer Person, oder daran lag, daß ich gegen ein Crewmitglied aussagen sollte, wußte ich nicht. Aber letztendlich, war das auch egal. Ich hatte keine Wahl. Wohl aber die nicht unbegründete Hoffnung, das Ezri glimpflich, die Menschen würden mit einem blauem Auge, davon kommen würde. Zwei Tage später sollte ihre Verhandlung stattfinden, bis es soweit war, sah ich weder Caithlin noch Ezri. Ich hatte mehrere Sitzungen mit Sternenflottenoffizieren, besuchte die Sternenflotten Akademie, das Hauptquartier der Flotte, über die Führung durch das Hauptquartier amüsierte ich mich insgeheim, denn ich kannte mich im HQ gut aus, und versuchte den Kommandeur
der Starbase One, der über unser etwas plötzliches auftauchen nicht sonderlich erfreut war, zu besänftigen. Ich hatte mit seiner Erregung gerechnet, ich hätte wohl nicht anders reagiert, aber insgeheim amüsierte es mich doch, der wir beide
wussten, daß er mir nichts anhaben kann. Außer einen Protest an ch'Rihan zu senden. Der aber dort auch nur für Erheiterung sorgen würde. Dann kam der Tag der Verhandlung, als Zeuge mußte ich vor dem Sal warten, aber ich sah Ezri, als sie mit ihrem Verteidiger den Saal betrat. Ich nickte ihr, mit einem angedeutetem Lächeln, zu, Ezri erwiderte den Gruß, aber sie sah nicht sehr optimistisch aus. Es dauerte eine ganze Weile, bis ich in den Sitzungssaal gerufen wurde. Ezri sah noch immer nicht sehr zuversichtlich aus, ehr noch weniger als vor der Verhandlung. Ich hatte zwar Zweifel, daß meine Aussage ihr Schaden könnte, also berichtete ich wahrheitsgemäß, abzüglich einiger geheimer
Details, was sich an Bord des T'Konschiffes zugetragen hatte. Auch von dem Inhalt der sich an die Mission anschließenden Unterredung berichtete ich. Nach einem kurzem Kreuzverhör wurde ich aus dem Zeugenstand entlassen und konnte mir die restliche Verhandlung im Gerichtssaal ansehen. Ich setzte mich neben Caithlin und verfolgte gespannt den Fortgang des Prozesses. Es kam so, wie ich es erhofft hatte. Ezri wurde in fast allen Anklagepunkten freigesprochen. Nur wegen der Einnahme des Kaetrons wurde sie verurteilt, sie erhielt in einen Verweis in ihrer Personalakte. Was ist schon eine Personalakte ohne einen Verweis? Auch in meiner findet sich der ein oder andere. Ezris Mine hellte sich während sie das Urteil vernahm schlagartig auf, sie hatte während des ganzen Prozesses mit einer Verurteilung gerechnet, und nun wurde sie frei gesprochen. Ihr standen Tränen der Erleichterung in den Augen. Nachdem ihr alle Gratuliert hatten kehrten wir mit einer überglücklichen Ezri auf die Blutschwinge zurück, dort feierten wir ihren Freispruch. Caithlin und ich gingen sehr früh, ich wollte Ezri nicht mit meiner Anwesenheit belasten, sie fühlte sich in meiner nähe noch immer nicht richtig wohl, und Caithlin wollte etwas von mir.
Am nächstem Tag hatten Ezri und ich wieder eine Doppelsitzung, Mentaltraining und Reha. Meine Schulter hatte ihre alte Beweglichkeit zurück, aber ich wollte das noch nicht zugeben, sie kann zu gut massieren. Ich selbst hatte begonnen sie Llaekh-ae'rl zu lehren. Die Kunst der Lachenden Todes, eine sehr alte und sehr gute Kampftechnik. Die hervorragend mit der Meditationstechnik harmoniert, die ich ihr versuche beizubringen. Wie immer lernte sie schnell, sehr schnell. Lag es daran, daß es ihr gefiel ihren ehemaligen Peiniger ungestraft angreifen zu können? Mir war es egal, weshalb sie so schnell lernte, wichtig war mir, daß sie lernte, was ich ihr beibringen wollte. Die Vereinigung von Körper und Geist, gepaart mit einem anschließendem Mentaltraining nach den Lehren des Tar'Pek. Das hilft den Geist zu festigen, und so den Weg zur Persönlichkeit finden zu können.
Nach den Übungen berichtete ich Ezri von meinem Vorhaben, alle Föderationsoffiziere während des Landurlaubs auf ch'Rihan auf das Landgut meiner Familie einzuladen. Genau genommen lud ich sie ein. Ich erzählte ihr, daß ich sie mit den anderen fünf Sternenflottenoffizieren in einem Gästehaus wohnen würde. Sie war davon nicht begeistert, aber von dem Gedanken alleine auf der im Dock liegenden Blutschwinge zu bleiben, gefiel ihr noch fiel weniger. Also nahm sie das Angebot, zu meiner Erleichterung, an. Auf dem Landgut meiner Familie war sie sicherer als auf der Schwinge, wenn sie im Dock liegt. Die Familie des Toten könnte versuchen ihn zu rächen. Auf dem Landgut wird sie von den Truppen meines Hauses beschützt werden, aber während der Wartungsarbeiten einen Auftragsmörder einzuschleusen ist nicht weiter schwer. Während wir im All unterwegs sind, ist sie auf der Schwinge sicher, aber wenn sie im Dock liegt nicht mehr. Mittlerweile war die Situation noch unangenehmer geworden, zumindest wenn es um Ezris Sicherheit geht. Benjamin und sie waren befördert worden, bei Benjamin konnte ich das verstehen, aber bei Ezri? Sie hatte den Tod eines Crewmitgliedes verursacht, die Verletzung von mehreren anderen und war von einem Medikament abhängig geworden. Die Begründung für ihre Beförderung leuchtete ein, ihr Verhalten während des letzten Gefechtes war
beispielhaft gewesen. Sie hatte unzähligen Rihannsu, mich eingeschlossen, das Leben gerettet. Aber das war für die Familie des Toten irrelevant, für sie sah es so aus, als ob Ezri, obwohl sie den Tot eines Familienmitgliedes verursacht
hatte, befördert wurde. Sie könnte darin sogar eine Art von Belohnung sehen. Ezris Beförderung wird ihnen nicht gefallen haben. Nun, daß war ein Problem das in der Zukunft lag. Im Moment war es für mich interessant zu erfahren, wann wir endlich startklar seien werden. Diese Frage wurde wenige Sekunden später geklärt. Mein neuer XO meldete sich, mir fiel erneut auf, daß ihm das Rot gut stand.
- Sir, alle Mann an Bord. Wir sind bereit zum Ablegen.
- Sehr gut. Taktik, öffnen sie einen Kanal zur Andockkontrolle.
- Jawohl, Rekkhai.
Ich hörte das vertraute Geräusch von Händen die Schaltflächen berührten. Dann meldete der Taktitikoffizier:
- Kanal offen.
- Andockkontrolle, hier spricht die Blutschwinge. Wir sind bereit zum Ablegen.
- Blutschwinge hier ist die Andockkontrolle. Erlaubnis zum Ablegen erteilt. Die Raumschotten werden in 60 Sekunden offen sein. Wir wünschen ihnen einen guten Flug.
- Andockkontrolle, bemühen sie sich nicht die Raumschotten zu öffnen. Wir werden unsere Interphasentarnung aktivieren und einfach durch sie hindurch fliegen.
- ...
- Andockkontrolle?
- Äh,... Gehen sie nach eigenem Ermessen vor.
- Verstanden Andockkontrolle. Im Namen der Besatzung der Blutschwinge möchte ich mich für die freundliche Aufnahme bedanken.
- Gern geschehen Blutschwinge. Andockkontrolle Ende.
- Kanal geschlossen, Rekkhai.
- Steuermann, lösen sie die gesamte Verankerung.
- Verankerung ist gelöst.
- Nehmen sie Kurs auf die Raumschotten, 1/4 Impuls.
- Rekkhai, die Vorschriften der Föderation erlauben innerhalb einer Raumstation nur den Einsatz der Manövertriebwerke.
- Gelten für uns die Vorschriften der Föderation?
- Nein, Rekkhai, natürlich nicht. 1/4 Impuls, Kurs auf die Raumschotten liegt an.
- Sehr gut.
Ich könnte mir ein amüsiertes Lächeln und blickte zu meinem XO. Auch er lächelte.
- Taktik, aktivieren sie die Interphasentarnung, mit einer Phasenverschiebung von 0,2.
- Rekkhai, bei einer Verschiebung von 0,2 werden wir nicht unsichtbar. Wir können nur Materie durchdringen.
- Dessen bin ich mir durchaus bewußt. Führen sie meine Befehle aus und vertrauen sie mir.
- Ja, Rekkhai.
Die Interphasentarnung wurde aktiviert, die Blutschwinge war nun in der Lage ede Art von Materie zu durchdringen, aber sie war noch Sichtbar und zu Orten. Meine Brückencrew war pflichtbewußt, sie weiß mich auf Dinge hin, von denen sie dachte, daß ich nicht daran gedacht hatte. Das war gut, aber noch besser, war das sie diese auch ausführte, und zwar ohne zu zögern.
- Zwanzig Sekunden bis zu den Raumschotten.
- Sehr gut.
- Rekkhai, die Andockkontrolle möchte sie sprechen.
- Stellen sie sie durch.
- Ja, Rekkhai.
- Andockkontrolle, hier ist die Blutschwinge.
- Blutschwinge, sie werden in wenigen Sekunden die Raumschotten rammen...
- Andockkontrolle, sein sie beruhigt. Das wissen wir.
- Blutschwinge sie werden sofort...
In diesem Augenblick erreichte die Blutschwinge die geschlossenen Raumschotten. Der Bug "berührte" die Innenseite der Schotten und verschwand in dem Schott. Dann folgte der Rest der Blutschwinge, die Andockkontrolle war verstummt.
- Andockkontrolle, wir haben Starbase One verlassen. Wir werden in dreißig Minuten das Sol System verlassen.
- Verstanden. Guten Flug. Andockkontrolle Ende.
- Steuermann. Setzen sie Kurs auf Eisn. Maximum Impuls, sobald wir das System verlassen haben gehen sie auf Transwarp Stufe 1.
- Jawohl, Rekkhai.
- Taktik, stellen sie die Interphasentarnung auf eine Phasenverschiebung von 1,0.
- Ja, Rekkhai.
Nun wurde die Blutschwinge endgültig unsichtbar. Eine halbe Stunde später hatte die Blutschwinge das Solsystem verlassen und beschleunigte auf Transwarp. Ich liebe das Farbenspiel der Bildschirm zeigt, wenn wir uns mit Transwarp bewegen. Nach zwanzig Minuten Flug erreichten wir das Eisn System. Ich gab Befehl die Interphasentarnung zu deaktivieren und die Systemkontrolle zu Kontakten.
- Blutschwinge, hier ist die Systemkontrolle.
- Systemkontrolle, die Blutschwinge meldet sich zurück. Wir bitten um Erlaubnis an Dock 12 der T'Rheu Werften Andocken zu dürfen.
- Erlaubnis erteilt. Willkommen zu Hause, Blutschwinge.
- Danke, Systemkontrolle. Wir freuen uns wieder hier zu sein.
Die Blutschwinge flog in das Eisn System ein. Wir nahmen Kurs auf das Dock Nummer 12. Wir erreichten es binnen zwanzig Minuten und dockten an. In weniger als drei Stunden würde ich wieder auf dem Land meiner Familie stehen. Wie ich mich darauf freute. Fast so sehr wie darauf drei Wochen lang mit Caithlin allein zu sein. Niemanden vor dem wir unsere Beziehung verbergen müssen. Diese drei Wochen würden sehr, sehr schön werden. Die Blutschwinge würde diese drei Wochen im Dock verbringen. Einige Routinechecks mußten durchgeführt werden, einige Modifikationen am
Transwarpantrieb, um seine Leistung zu verbessern, sollten durchgeführt werden und wir würden einige neue Crewmitglieder an Bord nehmen. Ich würde in dieser Zeit nicht gebraucht werden, auch der größte Teil der Crew nicht. Also hatten fast alle drei Wochen frei. Die, die dieses Glück nicht hatten, würden aber mindestens eineinhalb Wochen frei haben.

=/\= drei Stunden später =/\=

Ich steuerte selbst eines der Shuttle der Blutschwinge und wir befanden uns im Anflug auf den Landeplatz des Landes meiner Familie. Ich konnte es wirklich kaum erwarten. Als ich den Landeplatz sah, mußte ich lächeln. Typisch Vater. Er hatte einen Teil der Truppen unseres Hauses antreten lassen um mich zu empfangen. Sie standen in Paradeformation und wartete darauf das mein Shuttle landete. Ich konnte sehen wo mein Vater stand und meine Mutter. Ich landete das Shuttle und wartete bis alle unsere Gäste das Shuttle verlassen hatten. Ich konnte einen Blick auf Ezri erhaschen, ihr Miene war versteinert. Es gefiel ihr ganz und gar nicht ch'Rihan zu betreten. Aber es war besser für sie. In einer Woche hatte sie einen Termin bei der Familie des Toten. Sein Haus war nicht so mächtig wie meines, aber es war stark. Ezri würde sich bei ihnen entschuldigen müssen und sie würde sich überzeugend entschuldigen müssen, oder sie würde nie wieder sicher sein. Nirgendwo. Aber daran wollte ich jetzt nicht denken. Ich wollte jetzt meine Familie wiedersehen. Ich verließ das Shuttle, Caithlin und meine Gäste warteten am Shuttle auf mich. Ich ging auf meine Eltern zu. Ich blieb vor meinem Vater stehen und salutierte, er erwiderte den Salut. Dann umarmten wir uns. Dann umarmte ich meine Mutter. Mit meinen Eltern ging ich zu meinen Begleitern und stellte sie vor. Als Mutter Caithlin sah, hob sich kurz eine ihrer Augenbrauen. Sie wußte was zwischen uns war, und sie schien sie zu akzeptieren. Darüber war ich sehr erleichtert. Meine Eltern, unsere Gäste und ich gingen zurück und nahmen die Parade unserer Truppen ab. Dann gingen wir alle zum Gästehaus. Welch Untertreibung... Dieses Gebäude als Haus zu betreiben, ist eine schamlose Untertreibung. Aber Residenz trifft es auch nicht. Es gleicht eher einem mittelgroßem Barockschloß auf der Erde, was Ausmasse und Prunk angeht. Vom Baustil her hatte es kaum Ähnlichkeit. Klassische Rihannsuarchitektur. Wir waren fast fünf Minuten unterwegs, bis wir es erreichten. Unsere Gäste dachten wohl das "Haupthaus" vor sich zu haben. Aber sie irrten sich. Als mein Vater ihnen eröffnete, daß sie die nächsten drei Wochen hier wohnen würden, konnte man die Überraschung in ihren Augen deutlich sehen. Mein Vater teilte ihnen noch mit, daß sie mit uns heute zu Abend essen würden. Er übergab unsere Gäste an das Personal des Gästehauses, dann ging ich mit meiner Familie und Caithlin weiter zur Familienresidenz. Ich fragte mich, wie es ihnen wohl in diesem Haus gefallen würde, und wie die Familie des Toten, das Haus t'Halpek, Ezris Entschuldigung wohl aufnehmen würde?
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
(Ezri)

Es war viel passiert in letzter Zeit. Ich wurde in fast allen Anklagepunkten freigesprochen und für die mißbräuchliche Einnahme von Kaetron erhielt ich einen Verweis in die Personalakte und die Auflage mich einer psychologischen Behandlung zu unterziehen. Direkt nach der Außenmission hatte ich jedoch eine Entgiftung gemacht und mich in psychologische Behandlung begeben. Ben wurde nicht nur zum Lieutenant Commander befördert, er wurde auch von Captain tr'Drevoux zum Ersten Offizier der Blutschwinge ernannt. Eine große Ehre für einen Nicht-Rihannsu. Unverständlicher Weise wurde auch ich befördert, ich durfte mich nun Lieutenant Junior Grade nennen. Ich vermute die Beförderung war auf meinem Einsatz während des Gefechts zurück zuführen. Benjamin hatte mich in sein neues Quartier zum Essen eingeladen und ich war nun eiligst damit beschäftigt mir ein passendes Kleid aus meinem bescheidenen Bekleidungsbestand herauszusuchen. Endlich hatte ich was passendes gefunden. Schlicht und dennoch geschmackvoll umschmeichelte der anthrazitfarbene Stoff aus Yanok-Seide meinen Körper. Meine roten Haare bildeten einen harmonischen Kontrast zu der dunklen Farbe des Kleides. Auf Assessoires verzichtete ich gänzlich. 19:47 schnell noch eine Flasche Wein unter den Arm geklemmt und schon eilte ich los zu Bens neuem Quartier. Den Weg dorthin hatte ich mir vorher nochmal extra vom Computer erklären lassen. Ich wollte auf keine Fall zu spät kommen nur weil ich mich mal wieder verlaufen hatte. Unterwegs bemerkte ich noch den einen oder anderen bewundernden Blick einiger Rihannsu, die durch mein Äußeres zu sehr von ihre Abneigung gegen mich abgelenkt waren. 19:59 Ich betätigte Ben`s Türsignal und augenblicklich öffnete er. " Tretet ein schöne Lady " Mit diesen Worten begrüßte er mich und brachte mich doch tatsächlich zum erröten. Mit einem Lächeln versuchte ich meine Verlegenheit zu überspielen. " Guten Abend, Ben. Ich habe hier für uns einen Wein mitgebracht, zur Feier des Tages. " Ich trat ein und übergab Ben die Weinflasche, auch mir war es gelungen auf der Erde einen kleinen Einkauf zu tätigen und fand in einen der vielen Läden in San Francisco diese Flasche L'Dro-Wein, auf Trill eine Köstlichkeit. Weich und leicht lieblich im Geschmack ohne süß zu wirken. Während Ben die Weinflasche zum öffnen in die Küche brachte schaute ich mich bewundernd in seinem Quartier um. " Du hast doch nichts dagegen, wenn ich mich hier ein wenig umschaue, Ben, oder? " " Nein mach ruhig, ich kümmere mich derweil um das Essen. " Erscholl es aus der Küche. Bei meiner Besichtigung in Bens Quartier fiel mir sofort das Holo von mir auf, das nun seinen Platz auf der Kommode in Bens Schlafzimmer gefunden hatte. Ein wenig wehmütig dachte ich zurück an die schöne Zeit die wir zusammen hatten. Ich seufzte und versuchte den Gedanken zu verdrängen. Wieder im Wohnzimmer angelangt, Ben war gerade dabei das Essen aufzutragen, viel mir auf, daß er die gleichen Sachen trug wie damals auf der Excalibur bei unserem ersten Rendevouz. Und genau wie damals hatte er dieses irdische Mal, Pizza genannt, aufgetragen. Ich lächelte. Während ich mich an den Tisch setzte löschte Ben rasch das Licht und zündete die Kerzen an. Echte Kerzen. Für einen kurzen Moment verspürten wir beide den Zauber der Vergangenheit und wir sahen uns schweigend in die Augen. Nachdem dieser Moment sich verflüchtigte schenkte Ben den Wein ein und wir fingen an zu essen. Langsam und stockend kam eine Unterhaltung zustande in deren Verlauf wir immer gelöster wurden. Nach einiger Zeit lachten und scherzten wir, wie es nur zwei alten Freunden zu eigen war. Wir erinnerten uns an die Zeiten auf der Excalibur, dem Turbolift und der unbeschwerten Zeit auf dem Campus. Erst sehr spät in der Nacht (Bordzeit) verließ ich Ben`s Quartier wieder, um zu Bett zu gehen. Ich war seit langer Zeit mal wieder so richtig gelöst und innerlich frei. Als ich in meinen Spiegel schaute nahm ich den alten Glanz meiner Augen wieder war. Ja, das war ich. Die Ezri, die ich kannte. Zufrieden legte ich mich hin und schlief fast sofort ein.

- Zwei Tage später -

=/\= ch'Rihan =/\=

Captain tr'Drevoux steuerte eigenhändig das Shuttle welche uns zu seinem zu Hause brachte. Während die Blutschwinge im Dock lag hatte er alle Förderations Offiziere zu sich nach Hause eingeladen. Die nächsten 3 Wochen sollte das Anwesen seiner Familie unser zu Hause sein. Ich wäre lieber an Bord der Blutschwinge geblieben, aber gegen einen Befehl konnte ich mich nicht wehren. Ich fühlte mich äußerst unwohl, da ich wußte ich würde mich bei der Familie des getöteten Soldaten noch entschuldigen müssen. Und mir war zu dem noch bekannt, daß auf ch'Rihan nur äußerst selten andere Rassen anzutreffen waren. So waren Ben und ich so etwas wie " Exoten " auf diesem Planeten. Eine militärische Einheit sowie die Eltern von Captain tr'Drevoux empfingen uns auf dem Shuttlelandeplatz. Wir stiegen aus und begrüßten uns gegenseitig. Anschließend gingen wir zum so genannten Gästehaus. Wie bei allen anderen Dingen auch neigten die Rihannsu auch bei sowas profanem wie einem Gästehaus zu Gigantismus. Zur Unterbringung für eine Handvoll Offizieren der Förderation hätte ein 5tel des Gebäudes völlig ausgereicht. Und das inklusive dem kompletten Personal, welches uns in den nächsten 3 Wochen zur Verfügung stehen sollte. Von dem Personal, ich sah, daß einige einen Halsreif trugen, wurde ich wenn auch sehr diskret, neugierig beäugt. Die anderen Offiziere wurden ebenfalls so angeschaut. Ich konnte es den Rihannsu nicht verdenken. Einige von ihnen hatten noch nicht mal Abbildungen anderer Rassen zu Gesicht bekommen und nun wurden sie direkt damit konfrontiert. Zunächst wurden wir in unsere wirklich großzügig gestalteten Räumlichkeiten geführt, wo wir ausreichend Zeit hatten uns frisch zu machen und zu entspannen. Um 17:00 Rihannsuzeit sollten wir abgeholt werden um mit der Familie zu speisen.
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
(N'Vek)

=/\= Quartier von Commodore N'Vek =/\=

Die Commodore schaute sich noch einmal um. Das Quartier, das sie noch einmal mental durchging, war gross und leer. Was nicht depliziert worden war, also alles was für sie von Wert war, trug sie mit sich. Insgesamt eine kleine Sporttasche, vor allem mit PADDs gefüllt, deren Inhalt sowieso auf diversen geschützten Servern gespeichert war. Ein Hologram hier, ein streng geheimer Bericht dort, eine persönliche Konfiguration für ihr Lieblingsschokoladeneis ein
paar Dateien weiter.
Das war also ihr Leben.
Sie zuckte mit den Schultern. Sie hatte sich schon längst daran gewöhnt.
Die Computerstimme schreckte sie aus ihren Gedanken. "Commodore N'Vek, Ihr Langstreckenshuttle ist Startbereit."
Nun, dann würde sie jetzt gehen. Sie würde das Flagschiff der romulanischen Flotte verlassen, für irgendeinen Offiziersaustausch auf einem Sternenflottenschiff. Irgendjemand da oben musste sie hassen. Wenn sie sich beschwerte, daß ihr der Posten des SOs nicht mit genügend Verantwortung verbunden war, dann wurde sie als Reaktion darauf zum "Austauschoffizier" gemacht. Na, danke!
In ihrem grauen Freizeitanzug, mit ihrer Sporttasche umgehängt machte sie sich auf dem Weg zur Shuttlerampe, das sie zu DS5 bringen sollte.
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
(Rikal)

=/\= Landsitz der Familie s'Drevoux =/\=

Meine Eltern, Caithlin und ich waren, nachdem wir unsere Gäste dem Personal der Gästeresidenz übergeben hatten, weiter zum Familiesitz gegangen. Wir hatten uns Zeit gelassen und so etwa 30 Minuten durch die Parkanlagen bis zum Hauptgebäude gebraucht. Wie ich diese Parks vermisst hatte, ich war seit Jahren nicht mehr hier gewesen. Als ich das "Haupthaus" sah, blieb ich stehen und betrachtete nur das Haus. Da waren so viele Erinnerungen, an meine Kindheit und Jugend und natürlich an Selok. Es waren glückliche Zeiten gewesen, aber sie waren so abrupt geendet. Da waren die Erinnerungen an ihre Verhaftung und an ihre letzten Augenblicke...
Ich spürte wie eine Hand meine umschloss. Ich drehte den Kopf und sah Caithlin, die mich vorsichtig anlächelte. Ohne ein Wort zu sagen, nahm sie mich in ihre Arme. Ich barg mein Gesicht in ihren langen Haaren, schloß die Augen und genoß des Duft ihres Körpers. Nach wenigen Augenblicken verblassten die schlimmen Erinnerungen. Meine Mutter legte mir eine Hand auf die Schulter, ich drehte mich zu ihr um und lächelte sie an. Sie erwiderte mein Lächeln. Dann gingen wir weiter. Während mein Vater sich mit mir unterhielt, sprach meine Mutter mit Caithlin. Es beruhigte mich zu sehen, daß meine Mutter Caithlin zu mögen schien.
Ich fand mich noch immer blind in diesem riesigem Gebäude zurecht und ich war noch immer von seiner schlichten Schönheit beeindruckt. Es war bei weitem nicht so mit Verziehrungen überladen, wie die Gästeresidenz. Es war eher nach meinem Geschmack, als die überladene Gästeresidenz. Aber die Gebäude dienten auch anderen Zwecken, die Gästeresidenz sollte Gäste beeindrucken und der Familiensitz der Familie ein angenehmes Heim bieten. Caithlin und ich bezogen meine alten Zimmer, ich hatte diese Räume seit Seloks Tot nicht mehr betreten. Ich fühlte den Schmerz ihres Verlustes. Was Caithlin nicht entging, sie nahm mich wieder in die Arme, und wir kuschelten eine Weile
miteinander. Dann mussten wir uns beeilen um rechtzeitig zum Essen fertig zu sein. Wir zogen dem Anlass entsprechende Zivilkleidung an, mir viel auf, daß ich Caithlin noch nie in Zivilkleidung gesehen hatte. Sie sah hinreisend aus. Vor dem Essen traf ich den Rest meiner Familie: meine Großeltern, meine Schwester, ihren Mann und ihre Kinder, meine restlichen Anverwandten waren nicht eingeladen. Nach einer herzlichen Begrüßung warteten wir gemeinsam auf unsere Gäste. Pünktlich um 17.00 Uhr erschienen sie. Sie waren von einem Gleiter gebracht worden und wurden von einem Diener in den Speisesaal geführt. Sie trugen ebenfalls alle dem Anlass angemessene Zivilkleidung. Mir viel auf, das auch Nicht-Rihanna in Kleidern hinreisend aussehen, Ezri und ihre weibliche Sternenflottenkollegien waren hervorragende Beweise dafür. Caithlin gab mir einen leichten Stoß in die Rippen als sie sah, wie ich unsere weiblichen Gäste ansah. Mein Vater stellte unseren Gästen die ihnen noch unbekannten anwesenden Familien
Mitglieder vor. Der engste Kern der Familie war anwesend, was für unsere Gäste eine große Ehre war. Wir nahmen platz und das Essen wurde aufgetragen. Es gab Showjiqiuu Suppe, Viinerine Auflauf, Hlai'vanu, Hlaiinrine und Riesen-Mollusken sowie Osol Twist zum Nachtisch, dazu gab es Yffirnwein. Während des Essens vielen mir zwei Dinge auf: zum einem wie steif sich alle benahmen, es wurde sich kaum unterhalten, und wenn, dann nur zwischen der Familie oder den Sternenflottenoffizieren. Das kannte ich nicht von meiner Familie, normalerweise waren wir nicht so steif. Zum anderem viel mir auf, wie mein Neffe mit unseren beiden weiblichen Gäste flirtete. Obwohl es mich anfangs amüsierte, sah ich mich gezwungen einzugreifen, als ich merkte, daß es Ezri unangenehm war. Sie blickte sich hilfesuchend um. Mit einem leisem Räuspern rief sich ihn zur Ordnung. Er ließ die beiden Frauen von nun an in Ruhe.
Nach dem Essen lockerte sich die Stimmung etwas, die Rihannsu begannen mit den Föderationsoffizieren zu reden. Zwei Stunden nachdem Essen war die Zusammenkunft vorbei. Als unsere Gäste gingen nahm ich Ezri zur Seite und teilte ihr mit, daß sie in einer Woche eine Audienz bei dem Oberhaupt des Hauses s' Halpek hat. Weshalb war ihr klar, deshalb erwähnte ich es nicht, aber ich sah deutlich in ihren Augen, daß ihr die Vorstellung nicht zusagte sich bei dem Oberhaupt zu entschuldigen. Ich lächelte sie aufmunternd an und wünschte ihr eine guten Nacht.
Wenige Minuten nach dem unsere Gäste gegangen waren zog sich die Familie in ihre Räume zurück. Caithlin und ich gingen in unsere Räume und auf den Balkon. Wir genossen eine Weile, eng aneinander geschmiegt, die Aussicht über die Länderein meiner Familie im Licht der Sterne. Nach einigen Minuten drehte Caithlin sich in meinen Armen um und wir küssten uns. Ich hob sie hoch und trug sie zum Bett. Wir küssten uns leidenschaftlich und lange, während ich sie langsam auszog und ihren Körper mit Küssen bedeckte, wußte ich wieder warum ich Rihannsukleider, obwohl Frauen in ihnen hinreisend aussehen, hasste: Warum dauerte es bloß solange, bis man sie ausziehen kann?
Als ich Caithlin endlich aus ihren Kleidern befreit hatte, und sie mich auch, liebkosten wir unsere Körper. Dann vereinigten sich unsere Körper... Eine halbe Stunde später lag Caithlin erschöpft eng an meine Seite gekuschelt, ich streichelte ihren Kopf und lauschte ihrem Atem. Wie sehr ich sie liebte, aber meine Gedanken waren woanders. Sie kreisten mal wieder um Ezri. War sie hier wirklich sicher? Wie würde das Oberhaupt auf ihre Entschuldigung reagieren? Würde er sie annehmen? Frage, über Fragen. Die wichtigste für mich war noch immer die Selbe, warum bemühte ich mich so um sie? Während ich nachdache, spürte ich, wie Caithlin sich bewegte. Ihre warmen, weichen Lippen nährten sich meinen und wir küssten uns erneut...

=/\= drei Tage später =/\=

Unsere Gäste, Caithlin und ich hatten in den letzten drei Tagen die Sehenswürdigkeiten von ch'Rihan und ch'Havran und einige große Städte besucht. Wir hatten unseren Gästen unter anderem die Trikammer, die Flottenakademie, die
Blutfälle, die Altstadt von Ra'tleihfi und andere Sehenswürdigkeiten gezeigt. Ich hatte dafür gesorgt, daß Caithlin und ich auch einige romantische Plätze aufsuchen konnten und dort unser Zweisamkeit ungestört genießen konnten.
Irgendwie wartete ich auf ein Attentat des Hauses s'Halpek auf Ezri. Bis jetzt hatte ihre Eskorte sie wohl abgeschreckt, aber würde das so bleiben? Solange das Familienoberhaupt nicht ihre Entschuldigung akzeptiert, würde sie Freiwild für
rachsüchtige Familienangehörige bleiben. Ich hoffte, daß niemand es wagen würde das Haus s'Drevoux herauszufordern. Ich hoffte es wirklich. Eine Blutfehde sollte nicht wegen Ezri beginnen. So viel war sie mir auch nicht wert, aber wenn sie angegriffen werden würde, würde mein Haus reagieren müssen. Ich hoffte wirklich, daß das Haus s'Halpek ihre Heißsporne Unterkontrolle hatte.
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
(Ezri)

=/\= Landsitz der Familie s'Drevoux =/\=

Ich hatte mich gerade fertig umgezogen, als uns der Gleiter schon erwartete der uns zum Haupthaus bringen sollte, in welchem das Abendessen stattfand. Da es sich um eine private Einladung handelte, trugen wir alle zivile Kleidung. Ben hatte einen dunklen traditionellen Anzug seiner Heimatwelt an und ich hatte mich zu einem dunkelroten samtschimmernden hochgeschlossenen Kleid entschlossen, welches sanft meine Figur betonte. Die anderen Offiziere waren ähnlich festlich gekleidet, ein jeder trug eine elegante Robe oder einen entsprechenden Anzug oder Kleid, passend zum Anlaß. Der Gleiter war mit uns eine kleine Weile unterwegs, als er am Haupthaus ankam. Es überbot das Gästehaus um einiges an Größe, war aber wesentlich schlichter gestaltet. Viel Zeit um das Haus zu betrachten blieb uns nicht, da wir unverzüglich hinein geführt wurden. In einem großen Raum, den man wohl eher als Saal bezeichnen würde, wurden wir von der Familie unseres Captains empfangen. Der Herr des Hauses persönlich übernahm die Vorstellung der einzelnen Familienmitglieder und die Begrüßung. Während des Zeremoniells hatte ich Gelegenheit mir die Dame an der Seite unseres Captains genauer anzusehen. Ich kannte sie schon vom Schiff, allerdings war mir nicht bewußt gewesen, daß die beiden ein Paar waren. Als sie bemerkte, wie Captain tr'Drevoux mich und die Offizierin Solana Ters, eine Halbvulkanierin, anschaute reagierte sie leicht eifersüchtig. Nach der Begrüßungsrede durch den Hausherrn setzen wir uns auf die uns zugewiesenen Plätze. Damit eine Verständigung zustande kommen sollte zwischen uns und der Familie, wurde bei der Sitzfolge darauf geachtet, daß zwischen den Sternenflottenoffizieren immer ein Mitglied der Familie saß. Es wurde ein üppiges traditionelles Essen aufgetragen. Leider kam während des Mahls keine Konversation zustande. Anschließend allerdings brach so nach und nach das Eis und der Raum war erfüllt von anregenden Gesprächen. Zwischen mir und Solana saß einer der Neffen von Captain tr'Drevoux, welcher aufgrund seiner Jugend, ungeniert anfing mit uns zu flirten. Mir war das sehr unangenehm, in Anbetracht meiner nicht so schönen Erfahrungen mit den Rihannsu und ich sah mich hilfesuchend um. Ben war allerdings mit seinem Tischnachbarn zu sehr im Gespräch vertieft um es zu bemerken. Den heiligen Tümpeln sei Dank, bemerkte Captain tr'Drevoux meine Not und griff dezent ein. Sein Neffe verstand den Wink sofort und beschränkte sich fortan auf eine normale Unterhaltung. Nachdem das Dinner beendet war und wir fertig zum Aufbruch waren, nahm mich Captain tr'Drevoux zur Seite. Er teilte mir mit, daß ich in der kommenden Woche einen Termin im Hause s'Halpek haben würde um mich bei dem Familienoberhaupt wegen des Todes dessen Sohnes zu entschuldigen. Ich wußte ja, daß dieser Tag kommen würde, aber schon so bald? Mein Unbehagen über diese Nachricht war mir sicherlich anzusehen und ich war froh, daß wir wieder in unser Gästequartier gebracht wurden. Denn in dieser Verfassung war ich sicherlich keine gute Unterhalterin. Während die anderen Offiziere auf dem Rückweg sich noch gutgelaunt unterhielten, saß ich still in einer Ecke des Gleiters und starrte nicht gerade glücklich vor mich hin. Ben bemerkte es und er rückte näher zu mir heran. " Was ist los, Ezri. Ist was nicht in Ordnung? " " Ach Ben. Du weißt doch. Die Entschuldigung bei der Familie des toten Soldaten. Das findet schon nächste Woche statt. Und ich fühle mich überhaupt nicht wohl bei dem Gedanken daran. " Ich lehnte mich an Ben an und war Dankbar für seine Anwesenheit. Tröstend legte er den Arm um mich. Am Gästehaus angekommen brachte er mich noch zu meinen Räumlichkeiten und dann verabschiedete er sich für die Nacht.

In den nächsten Tagen unternahmen wir Besichtigungstouren. Unser Captain führte uns stolz seinen Heimat vor. Unter anderen Umständen wäre ich von den Ausflügen begeistert gewesen. Aber da wir unter einer ständigen Bewachung einer Eskorte bestehend aus 25 Soldaten des Hauses s'Drevoux standen, reduzierte sich das Vergnügen drastisch. Ich überlegte, ob es wohl möglich war, alleine, also auf eigene Faust, sich ch'Rihan anzuschauen. Zumindest die Hauptstadt Ra'tleihfi. Aber ich würde dafür wohl keine Genehmigung erhalten. Und mich einfach so davonschleichen würde wohl auch nicht funktionieren, da ich als Trill so ziemlich einzigartig war auf diesem Planeten. Unser Besichtigungstroß viel nicht nur durch die Größe der Gruppe auf, sondern auch durch die Rassenvielfalt. Immer wieder wurden wir unterwegs zum Blickfang. So wanderte dann eine Gruppe von mehr als 35 Mann zu den Blutfällen hin, oder durch die Straßen von Ra'tleihfi. Und nur 10 von uns waren in Zivil gekleidet der Rest waren Soldaten des Hauses s'Drevoux. Ich ahnte schon irgendwie, daß die Eskorte auch wegen mir da war. Es hatte sicherlich was mit dem Hause s'Halpek zu tun. Rihannsu sind, auch wenn sie es nicht unbedingt immer zeigen, recht emotionell. Und wie es schien rechnete Captain tr'Drevoux mit einem Racheakt auf meine Person. Ich fragte mich schon manchmal was es ihn kümmert, hatte ich ihm doch schon so viel Scherereien bereitet. Aber eine Antwort auf diese Frage viel mir nicht ein.
 

Ezri

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Mitglied Galactic Alliance
(Ben)

Ich lag auf dem Bett, welches ich die nächsten wochen hatte. Ich war mitten in Feindesland. Dabei waren es eigentlich Freunde. Es war kaum vorstellbar das ich mal bei einer Romulanischen Famielie zu Gast war und nun war ich hier, im Herzen des Romulanischen Imperiums. Ich lies den Tag revu passieren. Die Ankunft, das Essen, und der Rückweg.
Ich kontrollierte noch einmal sämliche fenster und türen und legte mich dann schlafen. Ein Messer hatte ich immer bereit neben mir liegen.....

------- 5 Tage Später

Wir hatten viel von dem Planeten gesehen. Rikal hatte uns sämtliche sehenswürdigkeiten gezeigt. Heute Morgen war ich mit Ezri zum Frühstück verabredet. Sie hatte mich in ihr Quartier eingeladen und ich wollte nicht zu spät kommen. Ich zog mich schnell an, richtete den Anzug, kontrollierte ob die waffen gut verborgen waren und machte mich dann auf zu ihrem Quartier. Bei ihr angekommen, wartete Ezri schona uf mich. Der Frühstückstisch war gedeckt...nur das essen fehlte! "Ezri, mhm, was gibt es denn zum frühstück? Luft?" fragte ich sie. Sie fing an zu lachen. "Nein, Ben, das essen wird unten in der Küche gemacht, und dann hochgebracht!" Es klingelte auch sogleich an der Tür. Ein Diener brachte auf einem Tablett eine sepzialität der Romulanischen Gulinarkünste + 2 gläser echten Orangensaft von der Erde. Wenn es Hier Orangensaft gab, musste Rikals Familie wirklich wohlhabend sein, denn der Import war sehr teuer, dachte ich bei mir. Wärend wir frühstückten erzählen wir uns dies und jendes, scherzten über manche dinge und versuchten uns von der kommenden Aufgabe abzulenken. Ezri musste sich bei der Familie des toten Soldaten entschuldiegen...... Ich fragte sie ob ich sie begleiten solle, aber sie winkte ab. Sie müsse das alleine tuen, sagte sie mir nachdem sie sich bedankte. Ich verstand das nur zu gut und hackte deswegen nicht hinterher. Da das Treffen erst morgen war, gingen
wir noch in den Garten um uns ein wenig zu entspannen und frische luft zu schnappen. Als wir so dahinliefen und uns unterhielten bemerkte ich, so wie jeden tag, die Sicherheitsleute die uns in respektvollem Abstand folgten. Gegen
Mittag fing Ezri an zu schwächeln! Sie schien irgendwie müde zu sein, aber bei dem Wetter war dies auch nicht verwunderlich. Es war einfach eine schöne zeit, und man konnte auf diesem Planeten schnell außer Atem kommen.
Ezri:"Ben, gehen wir bitte wieder zurück, irgendwie fühle ich mich ausgelaugt!"
Ich nickte ihr zu, drückte ihre hand und wir machten uns auf den weg zurück. Ich wäre auch erschöpft wenn ich an morgen denken würde.

------- nächster Tag, der Tag der entscheidung

Früh am morgen stand ich auf, ich duschte und zog mich an. Dann aß ich schnell einen happen und machte mich auf zu Rikal! Ich durfte zwar bei dem gespräch nicht dabei sein, aber ich hatte beschlossen den gleiter bis zum Tor des anderen
Anwesends mitzukommen. Und wenn man mich kannte wuste man, das ich mir das auch nicht ausreden lassen würde.
Als es Zeit wurde aufzubrechen, standen 3 gleiter bereit. 2 Sicherheitsfahrzeuge und eine limusiene. Aus Respekt stieg ich im vorderem Sicherheitsfahrzeug ein, bemerkte aber das Ezri ziemlich müde erschien. Irgendwie kam mir zweifel das sie das Treffen unausgeschlafen überstehen würde. Der Konvoi setzte sich in Bewegung. Ich hatte meine gesammte Kampfausrüstung in meinen Transporterpuffer für den Gürtel getan und war damit schwerstens bewaffnet. Sollte es bei dem gespräch probleme geben und Ezri in gefahr geraten........ich war gewappnet.
Der Konvoi kam beim Tor des Familienanwesends an. Die Sicherheitsfahrzeuge blieben drausen. Wir postierten sie so das beide seiten der Straße und das Tor im notfall unter feuer genommen werden konnte. Dann stieg ich aus, setzte meine Sonnenbrille auf und lehnte mich an den Fahrereinstieg.
 

Ezri

Administrator
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(Ben, Ezri und Rikal)

Wir stiegen aus den Gleitern aus. Ben und die Soldaten des Hauses s'Drevoux blieben bei den "Fahrzeugen". Captain tr'Drevoux und Ltjg. Chaz betreten das Haus von s'Halpek.
Halpek weißt das Sicherheitspersonal an die " Gäste " hinein zu geleiten
Rikal betritt mit Ezri den Empfangssaal.
Halpek kommt auf die Gäste zu
Ltjg_Chaz fühlt sich äußerst unwohl, sie ist zum einen irgendwie erschöpft und zum anderen hat sie Angst vor dem was folgen wird
Ltjg_Chaz schaut Halpek unbehaglich an
Rikal steht einen halben Schritt vor Ezri
Halpek verneigt sich leicht: Jolan'tru
Halpek verneigt sich leicht spöttisch vor Rikal " mögen die Elemente mit euch sein, bitte folgt mir! "
Rikal verneigt sich tiefer: " mögen die Elemente auch mit euch sein "
Ltjg_Chaz schweigt, senkt den Kopf und folgt Halpek und Rikal
Halpek dreht sich auf dem Absatz um und führt die " Gäste " in Richtung Sitzungssaales
Rikal folgt Halpek und bleibt immer einen halben Schritt vor Ezri
Halpek geht zu einem Sitz in der Mitte der Familie und setzt sich, er bietet den Gästen keinen Stuhl an
Rikal und Ltjg Chaz bleiben in der Mitte des Raumes stehen
Halpek wendet sich Dr. Chaz zu
Halpek fixiert Dr. Chaz
Halpek> Sie sind also die Person die für den Tod meines Sohnes verantwortlich ist?
Ltjg_Chaz senkt den Blick
Ltjg_Chaz> Ja, Sir
Halpek> Sie sind die Person die Schande über unsere Familie gebracht hat?
Ltjg_Chaz stockend> Ich.....Sir.....ich wollte das nicht
Rikal steht stumm im Raum, jetzt einen halben schritt hinter ihr
Ltjg_Chaz fällt es sichtlich schwer sich zu konzentrieren
Halpek> meinen sie, das ich akzeptiere, daß Sie die Frechheit besitzen meinen Sohn zu töten und dann anzukommen und um Entschuldigung zu bitten?
Rikal beugt sich kurz zu Ezri und flüstert ihr etwas ins Ohr
Ltjg_Chaz mit fester Stimme> Sir??.....Bitte ich beuge mich hier ihren Regeln. Ich bitte sie in aller Förmlichkeit um Entschuldigung. Es steht leider nicht in meiner Macht das Geschehen rückgängig zu machen
Halpek hebt eine Augenbraue " Aber....? "
Ltjg_Chaz schaut Halpek direkt in die Augen
Ltjg_Chaz unterdrückt ein Gähnen
Halpek dreht sich nach einem Diener um
Halpek> Holen sie unseren " Gästen " etwas zu trinken
Halpek lächelt kurz
Halpek versteinert seine Miene wieder
Halpek dreht sich wieder zu Dr. Chaz um
Halpek> Nein sie haben recht, Dr. den Tod kann man nicht mehr rückgängig machen
Halpek schaut Rikal an> " Sühnen das töten mit dem eigenen Tod! ", wer sagte das noch einmal?
Ltjg_Chaz `s Augen weite sich entsetzt
Ltjg_Chaz> Sir, es tut mir ehrlich leid. Auch ich trauere um ihren Sohn.
Rikal> S'tark
Halpek blickt nachdenklich> ja, ich glaube der war es
Ltjg_Chaz fühlt sich irgendwie schwach, sie weiß nur nicht ob es dem Klima liegt oder an dieser emotionellen Situation
Rikal> aber, er sagte auch: "Was nützt es den Tod mit dem Tod zu vergelten, wenn es immer wieder geschieht."
Halpek> ja, das ist war
Halpek denkt nach
Ltjg_Chaz schaut sich hilfesuchend zu Rikal um
Rikal hofft das seine recht offene Drohung angekommen ist
Rikal zwinkert Ezri kurz zu
Halpek> mhm, eine schwierige Situation. Die Tradition verlangt den Tod meines Sohnes mit dem Tod von Dr. Chaz zu rächen
Rikal> in der Tat
Halpek> Traditionen sind dazu da geändert zu werden
Ltjg_Chaz verliert jeden Lebensmut, als sie das hört
<Halpek> ich und meine ganze Familie trauern um meinen Sohn
Ltjg_Chaz> Auch ich trauere, Sir. Ihr Sohn hat mir das Leben gerettet
Halpek> mein Sohn, ein guter junge, eine vielversprechende Karriere im Militär
Rikal> auch meine Familie hat oft getrauert
Halpek> Sie tr`Rikal, waren für meinen Sohn verantwortlich
Rikal> wir verstehen sie. Er hatte den Befehl Doktor Chaz zu schützen. Er hat seinen Auftrag erfüllt und sein leben im Dienste des Reiches...
Halpek bringt Rikal mit einer Handbewegung zum Schweigen
Halpek läßt einen Stuhl für Dr. Chaz holen
Ltjg_Chaz spürt wie die Erschöpfung immer stärker wird
Halpek rückt den Stuhl für Dr. Chaz zurecht
Halpek> Dr. erzählen sie mir wie es genau passiert ist.
Halpek> Ich mag keine offiziellen Berichte
Halpek> ich möchte alles wissen!
Ltjg_Chaz schaut Rikal fragend an und setzt sich dann hin
Rikal nickt
Ltjg_Chaz schließt kurz die Augen, sie hat Mühe sich zu konzentrieren und fängt dann an zu sprechen
Ltjg_Chaz> Wir waren auf diesem Schiff der T'kon. Ihr Sohn war zu meinem Schutz abgestellt
Halpek schickt nach dem Tee
Ltjg_Chaz> Als ich die Sicherheitsanlagen des Schiffes auslöste und es zu einem Gefecht kam, stellte sich ihr Sohn schützend vor mich und starb
Halpek> wieso wurden die Sicherheitsanlagen des Schiffes auslöst?
Ltjg_Chaz senkt den Kopf
Ltjg_Chaz leise> ich habe unbeabsichtigt die Sicherheitsanlagen ausgelöst weil ich den Helm des Schutzanzuges abnahm
Halpek> mhmmmmmmmm
Halpek> haben sie das mit Absicht getan?
Ltjg_Chaz `s Hände zittern sichtbar
Rikal legt Ezri eine Hand auf die Schulter
Ltjg_Chaz> Ich hab mir ein Medikament verabreichen müssen, Sir. Ich konnte es nicht mehr hinauszögern
Halpek> mhmmmmmmmm
Halpek> also standen sie unter Zwang
Ltjg_Chaz holt tief Luft, ihr fällt es schwer die Erschöpfung zu verbergen
Ltjg_Chaz> Ja, Sir.
Halpek> mhm, wie fühlen sie sich Doktor?
Rikal> der Doktor litt unter einer ihr unbekannten Abhängigkeit von Kaetron
Ltjg_Chaz> Ich fühl mich nicht sehr gut, ich denke ich hab die Klimaumstellung noch nicht ganz verarbeitet
Ltjg_Chaz versucht ein weiteres Gähnen zu unterdrücken
Halpek> ahja
Halpek reicht Dr. Chaz die Teetasse> trinken sie diesen Tee, der wird ihnen helfen (Der Tee ist mit einem Gegengift präpariert)
Ltjg_Chaz> Danke, Sir.
Halpek lehtn sich zurück und beobachtet die Dr.
Ltjg_Chaz nimmt die Teetasse und schaut Rikal wieder fragend an
Rikal nickt
Ltjg_Chaz nippt vorsichtig an dem Tee
Halpek lächelt
Ltjg_Chaz verzieht das Gesicht
Halpek> nun Dr. sagen sie, wie ist das Gefühl, für den Tod einer Person, die Eltern hatte die sie liebten, verantwortlich zu sein?
Ltjg_Chaz> Es ist ein sehr schreckliches Gefühl. Und wenn ich es könnte würde ich es sofort ungeschehen machen
Halpek> ach ja, beschrieben sie es mir! Immerhin war er doch nur ein " Romulaner "!
Ltjg_Chaz> Es ist doch egal welcher Rasse er angehörte, er hat sein Leben für meines hingegeben
Halpek hebt eine augenbraue
Halpek> ja das hat er und nun ist er tot....
Ltjg_Chaz senkt betroffen den Kopf
<Ltjg_Chaz> Es tut mir unendlich leid, bitte glauben Sie mir das. Bitte
Halpek> sie wissen, das mir ihr Leben gehört
Ltjg_Chaz schluckt und atmet tief ein, mit Entsetzten schaut sie auf
Rikal 's Lippen deuten ein kurzes Lächeln an...
Ltjg_Chaz> Nein, ich weiß nicht....
Halpek> ich könnte mein Messer nehmen und ihr Herz herausschneiden! Ihnen unendliche Qualen bereiten und zwar so lange bis meine Gier nach Rache gestillt ist
Rikal schüttelt sanft den Kopf
Ltjg_Chaz ist von Halpeks Worten geschockt
Rikal> sie übertreiben etwas...
Halpek lächelt grausam
Halpek> mag sein vielleicht erschieße ich sie auch einfach aber da geht der ganze Spaß verloren
Halpek> Sagen Sie Dr. Mögen sie Orangensaft? Echten, von der Erde?
Rikal> sie möchten sicher keine Blutfehde mit dem Haus s'Drevoux...
Ltjg_Chaz> Was haben Sir vor? Ich hab mich entschuldigt und mir tut es ehrlich leid.
Ltjg_Chaz> Orangensaft??
Rikal> Orangensaft?
Ltjg_Chaz> Von der Erde?? Worauf wollen sie hinaus?
Halpek lächelt wissend
Halpek> wie fühlen sie sich?
Rikal sieht Halpek an, seine Mine hat sich verhärtet
Ltjg_Chaz> Ich fühle mich etwas erschöpft, aber sonst....
Rikal> Was haben sie getan?
Halpek> Dr.: aber sonst...?
Halpek> ich? gar nichts!
Rikal kniet neben Ezri nieder, umfaßt ihr Kinn und sieht ihr in die Augen...
Halpek schaut Rikal hart an
Ltjg_Chaz> außer der Erschöpfung fühle ich mich normal
Halpek> Nun Dr. sie haben recht, Tode kann man nicht wiedererwecken! Meine Familie wird trauern! Die beste Strafe für sie wird sein, daß sie mit dem Wissen leben zu müssen den Tod eines Unschuldigen verantworten zu haben!
Ltjg_Chaz seufzt schwer> Es ist nicht leicht damit zu leben
Halpek> mhmmmmmmm, eine Frage die mich interessiert. Ist mein Sohn wirklich ehrenhaft gestorben?
Rikal wendet seinen Kopf zum Oberhaupt des Hauses s'Halpek
Ltjg_Chaz> Er hat mit seinem Tod mein Leben bewahrt
Rikal> Was haben sie ihr gegeben?
Halpek> tr'Drevoux! wenn ich ihnen das sagen würde....
Halpek> Dr. trinken sie den Tee doch aus, er schmeckt wirklich gut und hat eine heilende Wirkung
Ltjg_Chaz versucht zu deuten, was Rikal und Halpek nicht aussprechen
Rikal nimmt Ezri den Tee weg
Ltjg_Chaz> Was haben sie mit mir gemacht?
Rikal riecht am Tee
Halpek zuckt mit den schultern
Ltjg_Chaz steht auf und geht auf Halpek zu, sie versucht in seinen Augen zu lesen
Ltjg_Chaz> Was haben sie mit mir gemacht?
Halpek lächelt wieder>
Rikal geht hinter Ezri her und gibt ihr den Tee zurück
Ltjg_Chaz spürt Panik in sich aufsteigen
Halpek flüstert> " Sühnen das Töten mit dem eigenen Tod! "
Rikal> Trinken sie ihn, Doktor
Ltjg_Chaz> Was?.....
Ltjg_Chaz schaut Rikal verwirrt an
Rikal> Trinken sie den Tee...
Ltjg_Chaz> Ich soll was? Trinken?
Ltjg_Chaz> Warum? Was passiert hier?
Rikal befiehlt> TRINKEN SIE DEN TEE, DOKTOR
Halpek lächelt Rikal an
Rikal lächelt zurück
Ltjg_Chaz schaut erschrocken den Captain an
Ltjg_Chaz> Aber.....Gut ich werde den Tee trinken
Rikal im kalten Befehlston> SOFORT
Ltjg_Chaz> Ich verstehe nicht......?
Halpek schaut auf die Uhr
Rikal nimmt Ezri die Tasse weg und flößt ihr selbst den Tee ein
Halpek> sie sollten dem Befehl folgen, Doktor, wenn die noch etwas leben wollen.
Ltjg_Chaz schluckt das Gebräu und hustet, als sie sich verschluckt.
Rikal> Ich denke wir sind uns einig?
Halpek> ja sind wir
Rikal und Halpek schauen sich an
Rikal> Sehr gut.
Rikal> Wir bedanken uns für ihre Gastfreundlichkeit und werden sie nun verlassen
Ltjg_Chaz verzieht angewidert das Gesicht, wischt sich den Mund ab und schaut ihren Captain verunsichert an.
Halpek winkt den Wachen
Halpek> leben sie wohl..beide
Halpek nickt der Doktor zu
Ltjg_Chaz schaut zurück
Rikal> Mögen die Elemente mit ihnen und ihrem Haus sein.
Halpek> ihnen ebenfalls
Rikal faßt den Doktor am Arm und dreht sie zur Tür
Halpek> ich bin mir sogar sehr sicher das sie es sind
Rikal nickt Halpek kurz zu
Halpek wartet bis die Gäste gegangen sind
Ltjg_Chaz fühlt sich noch immer seltsam und läßt sich von Rikal rausführen
Halpek lächelt
Rikal verläßt mit Ezri das Haus
 

Ezri

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(Ben)

Auf der Rückfahrt war niemandem zum reden zumute. Das sodlatenteam hatte drausen wache gestanden und als Rikal und Ezri kurze zeit später wieder vom anwesen kamen, war ich richtig erleichtert, man stieg wortlos in die schweber und fuhr zurück. Die nächsten 2 Tage verliefen recht ereignisslos. Ich blieb die meiste zeit für mich und wollte keine Gesellschaft. Ich ging in den Trainigsraum der Wachen und übte mit meinem Katana, immer schmerzhaft an meinen kleinen Finger erinnernd, und ansonsten streifte ich durch die straßen und schaute mir die Städte an. Menschen waren hier selten und so wurde ich von vielen Rihannsu und Rihanna angegschaut als käme ich vom mond. "Mhm, eine
menschliche redewendung" dachte ich bei mir und lächelte ein wenig. Da ich Zivil unterwegs war, sah man nicht das ich ein Sternenflottenoffizier war, aber eigentlich konnte nur ein Sternenflottenmitglied auf diesem planeten als Mensch frei herumlaufen. In einem Laden kaufte ich mir ein Holo von der Stadt aus der vogelperspektive. Das Holo konnte vom Weltraumaus bis nah an die häuser heranzoomen. Ich sah zum ersten mal lachende Romulaner die nicht gleich die Waffen zückten wenn sie einen Mensch sahen, ich sah Romulanische Kinder die auf der Straße spielten und lernte die Brauerein des Planeten kennen. Wenn man die Romulaner nicht gerade zum Feind hatte waren sie genauso "Mensch" wie jeder andere. Eine sache störte mich. Der Translator. Ich hasste das Ding regelrecht. Ich wollte nicht, das man meine Sprache überstzen musste damit sie jemand anders verstand. Ich fand das unhöflich, respektlos und irgendwie dumm. Als ich am dritten Tag, abends, im Gästequartier die Treppenhinaufschlich, um zu meinem zimmer zu gelangen, huschte mir auf ienmal ein kleiens romulanisches Mädchen, nicht älter als 16 Jahre aus dem Weg. Das Kind war
mir schon öfters aufgefallen. Es hatte eine Dienstschürze an, war relative schlang und hatte die typischen romulanischen Merkmale. Es schien eine heidenangst zu haben etwas flasches zu tuen oder im Weg zu stehen. Also machte es einen großen bogen um jeden der nichts von ihr wollte. Vielleicht war es meine art der bewegung, vielleicht auch mein aussehen, doch als ich stehenblieb und mich umdrehte, zuckte das mädchen zusammen. Ich setzte ein ehrliches, warmes lächeln auf und näherte mich ihr.
Kind: "wollen sie etwas zu essen?" (auf romulanisch)
Ich verstand kein wort, bis mir einfiel das ich den Translator ausgeschaltet hatte. Ich aktivierte ihn! Danach lief ich rot an!
Ich: "ähm, tut mir leid, mein Translator war ausgeshcaltet, ich trage das Ding so ungern das ich es gerne vergesse einzsuchalten..."
Kind: "Wollen sie etwas zu essen?"
Ich: "Nein eigentlich nicht! Du bist mir aber schon aufgefallen, arbeitest du hier?"
Kind: "Ja!"
Ich: "Und wie heißt du?"
Kind: "Selia T`Daya"
Ich: "oh, ich bin Benjamin Aino! Freut mich dich kennenzulernen!"
Ich reichte ihr meine hand um sie zu schütteln und dachte bei mir: "Mann du bist ein idiot so mit einer mindestens 16 jähriegen zu reden". Sie ging nicht drauf ein!
Selia: "Sie gehören zu den leuten die hier zu Gast sind, sie sind auch von dem Raumschiff. Sie sind aber keiN Rihannsu, sie sind ein Mensch. Ich dachte auf unseren schiffen dienen keine Menschen!"
Sie schien echt neugirig zu sein!
Ich: "Ja, ich bin von der Blutschwinge. Nun wir Menschen und auch anderen Sternenflottenoffiziere dienen erst seit kurzem auf dem schiff. Ich bin der 1. Offizier!"
Selia: "Ah, und wie ist es so da oben, da drausen zwischen den sternen?"
Mir kam eine idee!
Ich: "Sag mal, Selia, wie lange geht deine arbeit noch?"
Selia: "Bis um 2200!"
Ich shcaute uaf die Uhr, das war noch eine halbe stunde.
Ich: "Weißt du was, wir treffen uns um 2210 unten in der lobby, dann gehen wir in die Küche und holen uns was zu essen und dann erzähle ich dir geshcichten, ok?"
Selia schien das zu freuen, verbeugte sich leicht und verschwand! Ich konnte mir ein lächeln nicht verkneifen. Vielleicht hatte ich jetzt eine Person gefunden die mir die sprache der Romulaner beibringen konnte. Ich ging in mein Zimmer, duschte und zog mir frische sachen an, dann ging ich in die Lobby und wartete. Selia war pünktlich, sie hatte keine Arbeitssachen mehr an sondern trug zivil. Etwas schüchtern gingen wir zur Küche, holten uns was zu essen und setzten uns an einen essenstisch. Ich erzählte vieles, wie es war auf einem Raumschiff zu arbeiten, was man dort erlebte. Ihr Wissensdurst schien unbegrenzt. Ich amchte ihr den foglenden Vorschlag: Ich erzähle ihr dinge aus meinem leben, von meienr arbeit, und sie versucht im gegenzug mir romulanisch beizubringen, wenigstens die Grundbegriffe.
Wir trafen uns jeden Abend nach ihrer Schicht und unterhielten uns. Sie war fasziniert von den Geschichten die ich zu bieten hatten (und die kein Raumschiffgarn waren) und ich fand es toll das sie sich die mühe machte einem menschen romulanisch beizubringen. Die beiden Wochen vergingen im Flug und ich sah Ezri kaum bis gar nicht. Tagsüber machte ich mich über computerdatein über die romulansiche sprache her und abends saß ich mit Selia in der Lobby.
Ich hatte mitlerweile festgestellt das Selia eine Sklavin war. Das bedeutete das sie nicht so schnell die Sterne besuchen
konnte....außer.......
Eines nachmittags griff ich mir Rikal!
<Benjamin_Aino> Sir, wir müssen uns mal unterhalten *aufeinenTischdeut*
* Benjamin_Aino wartet bis Rikal sich gesetzt hat
<Rikal> In Ordnung
* Rikal setzt sich
* Benjamin_Aino setzt sich
<Benjamin_Aino> nun, Sir.....
<Benjamin_Aino> öhmm
<Benjamin_Aino> warum ich mit ihnen sprechen möchte....
<Rikal> ja?
* Rikal hebt eine Augenbraue
<Benjamin_Aino> die Leute die im Gästehaus arbeiten, das sind Angestellte und Sklaven, oder?
<Rikal> Ja, sind sie.
<Rikal> Wieso?
<Benjamin_Aino> das heißt sie sind ihr Eigentum?
<Rikal> das Eigentum der Familie
<Benjamin_Aino> mhm
<Rikal> zumindest einige von ihnen
<Benjamin_Aino> nun um es kurz zu machen, Sir, ihre zeit ist ja auch nicht unbegrenzt, ich möchte ihnen eine abkaufen!
<Rikal> Was?
<Benjamin_Aino> ich würde ihnen gerne eine bestimmte Sklavin abkaufen!
* Rikal hebt erneut eine Augenbraue
<Rikal> Wie bitte?
<Benjamin_Aino> es geht mir nicht drum sie als Sklavin zu haben
<Benjamin_Aino> es geht mehr drum....
<Benjamin_Aino> ihr zu zeigen wie es draußen ist
<Benjamin_Aino> sie hat Talente, die man draussen braucht
* Benjamin_Aino schaut beschämt zu boden
<Rikal> was für Talente?
<Benjamin_Aino> ich nehme bei ihr seit 2 Wochen Unterricht in der romulanischen Sprache!
<Benjamin_Aino> Sie beherrscht mehrere sprachen und kann gut organisieren!
<Rikal> hmm
<Benjamin_Aino> und am schluss.....
<Rikal> und sie möchten sie mitnehmen?
<Benjamin_Aino> *schluck*
<Rikal> am schluss?
<Benjamin_Aino> ich gedenke sie wenns ie alt genug ist auf die sternenflottenakademie zu schicken!
<Benjamin_Aino> bzw. ihr zu helfen dort einen Platz zu erhalten wenn sie dahin will
<Benjamin_Aino> ich möchte ihr einfach nur zeigen das es mehr gibt als diesen Planeten
<Rikal> hmm
<Benjamin_Aino> ich weiß das hört sich jetzt doof an, aber ich denke hier wird ihr Talent verschwendet
* Rikal denkt nach
<Rikal> wie heißt sie?
<Benjamin_Aino> ich kenne Sklaverei, ich weiß nicht wie es bei ihnen läuft aber der Titel "Sklave" hat nichts schönes an sich
<Benjamin_Aino> Selia T`Daya
<Rikal> hmm
<Rikal> ich stimme ihnen da zu...
<Rikal> Sklaverei ist nicht schön, aber bei den rihannsu bietet sie Sicherheit
<Benjamin_Aino> ich kenne mich da nicht aus
<Benjamin_Aino> Sir, aber trotzdem...
<Rikal> glauben sie mir
<Rikal> aber auch ich stehe auf der falschen seite...
<Rikal> ich bin frei
<Benjamin_Aino> genau wie ich, Sir
* Benjamin_Aino reicht Rikal ein Padd
* Rikal liest das Padd
<Benjamin_Aino> Hier sind die daten von 5000 Litiumstreifen und 20 Litiumbarren, die sie auf dem Mars erhalten werden!
<Benjamin_Aino> das ist alles was ich gespart habe, und was ich während meiner piratenzeit bekam
* Rikal hebt eine Augenbraue
* Benjamin_Aino wartet
<Rikal> sie ist nicht soviel wert...
<Rikal> nicht einmal ein zehntel dessen...
<Benjamin_Aino> ein leben kann man nicht in geld messen, Sir
* Rikal schmunzelt
<Rikal> manchmal schon...
<Benjamin_Aino> *wart*
<Rikal> ich denke...
<Rikal> 5 barren werden reichen
<Benjamin_Aino> aye Sir, danke Sir!
<Rikal> aber ich werde mit meinem vater sprechen müssen
<Benjamin_Aino> ja, Sir
<Rikal> aber, ich denke, wir sind uns einig
<Benjamin_Aino> Danke, Sir!
<Benjamin_Aino> *strahl*
<Rikal> bitte sehr
<Rikal> sonst noch etwas?
<Benjamin_Aino> öhm, nein Sir
<Benjamin_Aino> ich danke ihnen, Sir
<Rikal> gut
* Benjamin_Aino bleibt noch sitzen und wartet bis Rikal gegangen ist
* Rikal nickt Aino zu, steht auf und geht
Nach dem Gespräch ging ich zu Seila, die gerade in der Küche arbeitete.
Ich: "Selia, komm mal mit!"
Sie gehorchte und ich führte sie raus in den Garten. Auf dem großen Platz blieben wir stehen.
Ich: "Sag mal, möchtest du vielleicht die Sterne besuchen, vielleicht selbst mal ein Raumschiff fliegen oder komandieren, vielleicht als Wissenschaftlerin mit andere Rassen arbeiten?"
Sie schaute mich erschrocken an. Dann senkte sie den Kopf!
Selia: "Du weißt doch ich bin eine Sklavin und darf nicht weg!"
Ich fing an zu grinsen!
Ich: "Wohin du gehen darfst, bestimme immer noch ich! Ich habe Dich der Familie abgekauft. Ich möchte Dir die Sterne zeigen, das Raumschiff auf dem ich arbeite."
Sie schaute mich mehr als nur verwundert an, so als sei ich behämmert.
Ich: "Ich weiß wie viele Jahre du noch hast und ich denke das das mit deinen Eltern klargeht. Ich werde sie aber noch mal persönlich fragen. Und hast du lust?"
Sie strahlte! Ich lächelte!
Ich: "Ich geh mich jetzt mit deinen Eltern unterhalten, wenn alles gut geht, fliegst du morgen ab!"
Ich drehte mich um und ging, am Hauseingang drehte ich mich noch einmal um und sah sie die Sterne anstarren!

=/\= Bei Selias Eltern =/\=

Ihre Eltern waren mehr als nur überrascht als ich ihr den vorschlag machte, Selia mitzunehmen und die Sterne zu zeigen. Sie schauten mich an als sei ich ein alter lüsternder mensch, der ihre tochter jederzeit ins bett mitnahm und danach rauschmiss! Ich erklärte ihnen meinen Plan. Ich wollte das Selia ihre Chacne bekam etwas aus ihrem leben zu machen. Ich sah tränen in den Augen ihrer Mutter und ich versprach ihr, das Selia kein haar gekrümt würde. Die person die das versucht müsse erstmal an mir vorbei. Außerdem versprach ich ihnen das Seila sich regelmäßig melden würde.
Sie willigten schlieslich ein. Als Selia kam, sagte ich ich lächelnd das sie ihre sachen zusammenpacken solle, denn morgen sei abflug. Dabei versuchte ich mein perfektest, absolut falsches, Romulanisch zur geltung zu bringen, aber irgendwie hörte sich das lächerlich an. Ich brauchte noch viel Übung.

=/\= nächster Tag =/\=

Ezri schaute mich etwas verwundert an als sie das kleine mädchen neben mir in das shuttle einsteigen sah. Ich lächlte Ezri zu, doch irgendwie verrit ihre Mine, das irgendetwas in ihr vorging. An Bord, Quartierte ich Selia erstmal in meinem Schlafzimmer ein und ich richtete mir die Couch im Wohnzimmer. Selia, war von allem faziniert und schaute sich jede ecke ganz genau an. Ich versprach ihr einen Rundgang durch das schiff, sobald wir auf Warb gegangen waren. Sie lächelte mich glücklich an. Ich zog mir eine frische Uniform an und machte mich auf zur Brücke.

=/\= Brücke =/\=

Da Rikal in seinem Quartier war und ungestört bleiben wollte, hatte ich das Kommando über das schiff.
Ich: "Bericht von allen Stationen!" (auf Romulanisch ohne überstzer)
Die Crew schaute mich etwas erschrocken an als seien mri gerade die elemente leibhaftig aus dem mund geflogen. Ich lächlte, denn das erste was ich mir hab beibringen lassen, waren altägliche kommandobefehle. Ich musste mri den respekt der crw verschaffen und vielleicht hatten sie jetzt ein kleines bischen mehr. Nach dem von allen Stationen das OK kam, gab ich auf romulanisch die Abdockbefehle.
Wie setzten kurs auf das Flottenmanöver!
------ demonstrative Pause ------
Ich gab den Sprungbefehl!
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
(Selia)

Vor knapp 2 Wochen war ungefähr der Zeitpunkt, der mein Leben drastisch ändern sollte. Ich bin Selia T'Daya und ich gehöre dem Hause s'Drevoux schon seit meiner Geburt. Jetzt nicht mehr, jetzt bin ich Eigentum von einem Menschen, Lieutenant Commander Benjamin Aino. Nie hätte ich gedacht, daß ich jemals verkauft werden würde, daß ich das Haus s'Drevoux verlassen würde. Was war passiert? Vor etwas mehr als 3 Wochen kam der Sohn des Hauses, Rikal tr'Drevoux, auf Landurlaub und er brachte einige Sternenflottenoffiziere mit. Sein Schiff, die Blutschwinge, sollte im Dock überholt und modifiziert werden. Ich bin Haussklavin für das Gästehaus gewesen. Meine Aufgabe war es, die Gästezimmer immer mit frischer Wäsche zu versorgen. Meine Arbeit begann immer morgens um 05:00 Uhr und endete um 22:00 Uhr. Nie zuvor hatte ich Menschen, Trill, Vulkanier oder andere Rassen gesehen. Heimlich beobachtete ich die Sternenflottenoffiziere. Sie sprechen untereinander eine Sprache, die man Sternenflottenstandart nennt. Für meine Ohren eine recht einfache Sprache. Aber sehr sinnvoll, wenn so viele verschiedene Rassen sie sprechen können muß. Sternenflotte, was für ein Wort. Es besagt ja schon, daß man die Sterne bereist. Wie oft hatte ich davon geträumt in einem dieser Raumschiffe mal mitreisen zu können, zu den Sternen. Doch ich hütete mich, jemals jemanden von meinen Träumen zu erzählen. Sonst könnte man von mir denken ich wäre unglücklich im Hause s'Drevoux. Doch das stimmte nicht. S'Drevoux ist ein sehr gutes Haus und ich war stolz darauf ihm zu gehören. Wenn ich das seltene Glück hatte mit in die Stadt zum einkaufen kommen zu dürfen, sah ich oft Neid in den Gesichtern anderer Sklaven und ich hob dann immer Stolz meinen Kopf damit mein Halsreif gut zu sehen war. Es gab nicht sehr viele Häuser, die ihre Sklaven so gut versorgten wie " mein " Haus. Es gab immer sehr gutes Essen, ich hatte eine eigene Schlafkammer und 4 Garnituren Kleidung zuzüglich meiner Arbeitskleidung. Welch ein Luxus. Außerdem noch einen freien Tag in der Woche. Aber ich schweife ab. Ich wollte ja erzählen, wie sich mein Leben veränderte. Nach dem die Sternenflottenoffiziere sich schon ca. 1 Woche auf dem Landsitz aufhielten, sprach mich eines Abends kurz bevor ich Feierabend hatte einer der Offiziere an. Ein Mensch, männlich. Ich verstand nicht was er zu mir sagte, er hatte seinen Übersetzter nicht eingeschaltet gehabt. Schnell merkte er seinen Fehler und schaltete das Gerät ein.. Er bat mich nach Beendigung meiner Arbeit zu einem Gespräch und Essen in der Küche. Er erzählte mir wundervolle Dinge von den Sternen, den Planeten und den Rassen. Er wußte es nicht doch mir tat das Herz beinahe schon weh vor lauter Sehnsucht, diese Dinge selber sehen zu wollen. Im Gegenzug zu seinen Erzählungen brachte ich ihm etwas Rihannsu bei. Mir fiel es sehr leicht Sternenflottenstandart zu lernen. Da hatte er es schon etwas schwerer. Aber er war sehr fleißig und nach kurzer Zeit beherrschte er schon eine ansehnliche Anzahl von Vokabeln. Innerlich amüsierte ich mich allerdings über seinen lustigen Akzent. So nach und nach verschwand dieser aber und ich war mir sicher, daß er die Sprache eines Tages fließend sprechen können würde. Nur leider würde ich das nicht mehr erleben, denn die Abreise der Offiziere und von unserem jungen Herren stand kurz bevor. Ich wußte das dieser Tag kommen würde, aber ich hatte den Gedanken daran verdrängt. Am Abend vor der Abreise eröffnete mir dann der Lieutenant Commander, daß er mich dem Hause s'Drevoux abgekauft habe. Ich wußte nicht ob ich jetzt traurig oder glücklich sein sollte. Traurig darüber, daß ich meine Eltern die auch hier Sklaven sind, nun verlassen mußte, oder glücklich darüber, daß ich nun endlich zu den Sternen reisen konnte, wie ich es mir schon immer wünschte. Ein seltsames Gefühl, plötzlich jemanden anderes zu gehören. Ich war seit meiner Geburt Eigentum des Hauses s'Drevoux. 16 Jahre lang. Und ich war immer stolz darauf. Jetzt sollte alles anders werden. Am Tag der Abreise war ich so nervös gewesen, daß es mir schwer viel meine Gefühle zu verbergen. Ich verabschiedete mich die ganze Nacht vorher von all meinen Freunden und von meiner Familie. Und man Abreisetag verabschiedete sich das Oberhaupt der Familie und dessen Frau persönlich von mir. Was für eine Ehre. Ich wurde sogar neu eingekleidet und einen neuen Halsreif bekam ich auch. Wie schön der glänzte. Es war alles so aufregend. Ich hielt mich immer ganz dicht an meinen neuen Herrn und schaute ihn immer wieder verstohlen an. Ich konnte es noch gar nicht fassen. Ich, eine kleine Haussklavin, würde die Sterne kennenlernen. Stolz winkte ich zum Abschied allen nochmal zu bevor ich das Shuttle bestieg, welches uns zur Blutschwinge bringen sollte. Die Blutschwinge, der größte Warbird des Reiches. Meine Geburt mußte wirklich unter einem sehr guten Stern gestanden haben. Ich nahm mir fest vor meinem Herrn immer zu seiner vollsten Zufriedenheit zu dienen. Nie sollte er über mich zu klagen haben. Er mußte schon ein besonderer Mensch sein. Er diente nicht nur auf der Blutschwinge, er war sogar ihr erster Offizier. Und das als Mensch. Auf der Blutschwinge angekommen ging mein Herr und ich unverzüglich in sein Quartier. Es war ein wirklich großes Quartier. Er bestand darauf daß ich sein Schlafgemach bewohnen sollte. Was für eine Verschwendung. Mir hätte das kleine Meditationszimmer vollkommen genügt. Bis er seinen Dienst auf der Brücke beendet hatte um mit mir den versprochenen Rundgang zu machen, machte ich mich nützlich. Ich räumte sein ohnehin schon ordentliches Quartier auf und machte mich mit den technischen Einrichtungen vertraut. So ein Replikator ist zwar eine ganz praktische Sache, aber ich zog es vor meinem Herrn frisch zubereitete Speisen zu servieren. Irgendwann spürte ich wie das Schiff bebte und als ich aus dem Fenster sah konnte ich beobachten, wie das Schiff das Raumdock verließ. Nun war es wirklich wahr geworden. Ich, Selia T'Daya eine einfache Sklavin, reiste zu den Sternen. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Und ich war meinem neuen Herrn so unendlich dankbar und stolz darauf sein Eigentum sein zu dürfen.
 
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