Tiefenraummission I

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
(Rikal)

=/\= Rikals Quartier - Morgens =/\=

Ich war gerade aufgestanden, hatte meine morgendlichen Übungen beendet und gefrühstückt, als ich mir die Berichte des vergangenen Tages ansah. Glücklicherweise war gestern wirklich gar nichts von Bedeutung geschehen. Keine Verletzten, keine Schäden und die Erforschung des Quadranten ging gut vorran. Die Sicherheitsprotokolle waren dann schon wieder etwas interessanter, Ens. Chaz hatte erneut eine verschlüsselte Nachricht zur Starbase One gesendet, und das was mir der Computer als decodierten Text anbot machte keinen Sinn. Die standard Entschlüsselungsprotokolle würden mir bei diesem Code wohl nicht weiterhelfen. Ich würde etwas tiefer in meine Trickkiste greifen müssen. Ich wies den Computer an, die Dechiffrieralgorithmus Rikal 1 und 2 anzuwenden. Suche nach wiederkehrenden Mustern, die nicht auf den Erkenntnissen romulansicher Wissenschaft beruhen. Außerdem stellte ich fest, dass Enriov N'Vek meine Personaldatei eingesehen hatte. Sie schien ihr geglaubt zu haben, denn sie hatte sie nicht nachgeprüft. Nicht das die Nachprüfung etwas ergeben hätte... Ich verließ mein Quartier und nahm meinen Dienst auf der Brücke auf.

=/\= Offiziersmesse - Dienstende =/\=

Ich betrat die Offiziersmesse um eine Mahlzeit einzunehmen. Ich entdeckte Ens. Chaz allein an einem Tisch sitzend und beschloß mich an den selben Tisch zu setzen. Für eine Weile unterhielten wir uns über den Dienst, wie es ihr auf der
Blutschwinge gefiel, über den Genesungsprozess Lt. Ainos und wie es zu der Verletzung gekommen war. Ich sah den Schmerz in ihren Augen, auch wenn sie ihn wirklich gut verbarg, als ich auf dieses Thema zu sprechen kam, aber
es mußte sein. Solch ein beiderseitiges Fehlverhalten werden ich auf der Blutschwinge nicht tolerieren. Nach dem ich ihr klar gemacht hatte, was für Konsequenzen ein solches Verhalten beim zweitenmal haben würde, schwiegen wir eine Weile, dann kam ich auf unsere Trainingseinheit zu sprechen. Ich überließ ihr die Wahl der Kampfart. Sie entschied sich für den bewaffneten Nahkampf. Nun gut. Wir werden sehen wer der bessere Nahkämpfer ist, ein voll ausgebildeter
Schwertkämpfer der Schule von T'Rahin mit 58 Jahren Erfahrung oder eine Trill die von einem Klingonen den Umgang mit dem Bat'leth ausgebildet worden war. Nach dem ich aufgegessen hatte, verabschiedete ich mich von Ens. Chaz und
ging in mein Quartier. Es wurde Zeit meine beiden Schwerter auszupacken.

=/\= Trainingshalle 3 - Abends =/\=

Ens Chaz stand mir mit ihrem Bat'leth gegenüber. Dieses mal hatte sie ein Übungsbat'leth mitgebracht. Meine Schwerter befanden sich in einer speziellen Hülle für Übungskämpfe. Außerdem würden wir unsere Schmerzemulatoren und Defektorschirme verwenden, um das Risiko einer echten Verletzung zu vermeiden.
Schon nach dem erstem Waffengängen fiel mir auf, dass Ens. Chaz sehr gut im Umgang mit ihrem Bat'leth war. Sie hatte mich überrascht, dieser Kampf würde mir mehr abverlangen als der Kampf mit N'Vek. Sie hatte mich
deutlich unterschätzt. Ens Chaz schien dies nicht vorzuhaben. Sie war vorsichtig und kämpfte aus einer starken Defensive heraus. Aber sie war nicht an einen Gegner gewöhnt, der zwei Schwerter gleichzeitig führt, das war mein Vorteil. Unser Kampf wog eine Zeit lang hin und her, aber an seinem Ende lag Ens. Chaz auf dem Rücken und hatte die Klinge meines einen Schwertes an der Kehle während mein rechter Fuß auf ihrem rechtem Oberarm ruhte. Ihr Bat'leth lag zwei Meter von ihr entfernt. Der Entwaffnungsschlag Meister Jareks war bisher immer erfolgreich geblieben. Ich muß Ens Chaz die Anerkennung zollen, dass sie sofort einsah das sie
verloren hatte. Ich verzichtete auf das Grinsen mit dem ich N'Vek bedacht hatte und half ihr auf.
Dann zeigte ich ihr, wie sie diesen Angriff abwehren konnte. Nur um sie danach feststellen zu lassen, dass es sehr viele Varianten dieses Entwaffnungsschlages gab. Nachdem dieses Gefecht seinen pädagogischen Effekt erfüllt hatte, sorgte ich noch dafür, dass es auch seinen moralischen erfüllte. Ich gab ihr die Möglichkeit mich zu treffen und zu Boden zu schicken. Sie sollte nicht den Eindruck gewinnen, dass ich sie zu diesem Übungskampf
eingeladen hatte, um sie fertig zu machen. Sie war verdammt gut, und das sagte ich ihr. Ich sagte ihr auch, dass die Angriffe die ich auf sie ausgeführt hatte, mit einer Waffe kaum abzuwehren waren. Das auch die Techniken um Meister Jareks Schlag abzuwehren, mit einer Waffe meist fehlgingen. Aber sie hatte es geschafft. Nach dieser Mitteilung hellte sich ihre Miene wieder auf. Als unser Übungskampf vorbei war, schlug ich ihr vor, diese Übungskämpfe wöchentlich zu wiederholen. Sie bat um etwas Bedenkzeit. Die gab ich ihr gerne.
Nachdem sie den Übungsraum verlassen hatte, deaktivierte ich meinen Schwerzemulator sofort. Die Kleine hatte einen verdammt heftigen Schlag, meine gesamte rechte Seite brannte wie Feuer. Dieses Gefühl verschwand
nicht sofort, nachdem ich den Emulator ausgeschaltet hatte. Es wurde erst besser, nachdem ich eine Schalldusche genommen hatte und mich auf meinem Bett ausstrecken konnte. Verdammt, die Kleine hatte mich mehr gefordert, als ich erwartet hatte, und sie lernte schnell, sehr schnell. Wenn wir unsere Übungskämpfe fortsetzen würden, dürften diese sehr Interessant werden.
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
(Tehlak)

=/\= Büro des Kommandanten =/\=

Ich schaute auf mein Terminal. Schon wieder hatte eine verschlüsselte Nachricht unser Schiff verlassen. Leider konnten unsere Deschiffrierexperten nichts mit der Verschlüsslung anfangen. Auch Rikal's Bemühungen den Code zu knacken schienen sich im Sande zu verlaufen. Aber ich vertraute auf seine Fähigkeiten und sein Glück bei solchen Dingen. Ich
lies mir den nächsten Bericht anzeigen. Er war wissenschaftlicher Natur. Der Sektor war nahezu Sternfrei, allerdings waren an einigen Stellen gewaltige Trümmerfelder zu finden. Ich würde die Wissenschaft aufsuchen und mir die Daten genauer anschauen - später. Ich ging die Berichte der Crew durch und fand nichts Besorgniserregendes, bis ich auf einen Stieß, der mich stuzig machte. Commodore N'Vek hatte bei Ezri "gnade" walten lassen, und das war ganz und gar nicht ihre Art. Aber ich würde ihre Intentionen schon herrausfinden. Der Rest der Berichte war mehr oder weniger das übliche und ich hackte sie mit gewohnter Routine ab. Dann machte ich mich auf, die Wissenschaft zu besuchen.

=/\= Wissenschaftliche Station =/\=

Es wurde schlagartig Still, als ich die Wissenschaftliche Station betrat. Einerseits war ich bei der Crew verehrt und gefürchtet, andererseit wusste die Wissenschaftliche Crew von meiner Kompetenz in diesem Gebiet. Ich hatte viele Jahre in der Wissenschaftlichen Flotte der Galae Rihanna gedient, und nur meinem Einfluss war es zu verdanken, das Schiffe der D'Deridex Klasse für Forschungseinsätze benutzt wurden. Ich winkte den Ranghöchste Wissenschaftler zu mir.
W: "Ie Rekkhai? Was kann ich für Sie tun?"
Ich: "Ich hätte gerne die detailierten Ergebnisse eines der Trümmerfelder."
W: "Selbstverständlich Rekkhai!"
Er nahm drückte mir ein paar Padds, und verließ nahezu fluchtartig den Raum. Es hatte Vor- und Nachteile, gefürchtet zu sein. Ich ging in einen abgetrennten Bereich der Einrichtung und fing an, die Daten genauer zu untersuchen und mit einigen Referenzdaten von früheren Missionen zu erreichen. Nach einer ganzen Weile waren die üblichen Mittel erschöpft, und ich sah die Notwendigkeit, auf einige meiner Daten von früher zurückzugreifen. Ich brauchte 15 Minuten um alle Sicherheitsabfragen zu bestehen. Dann hatte ich zugriff auf einige der am besten Gehüteten Dateien des Reiches. Selbst Rikal oder N'Vek standen diese Daten nicht zur Verfügung und selbst die TalShiar hatten nie von diesen Daten erfahren. Die Flottenleitung war vor 14 Jahren zu dem Schluß gekommen die Daten unter strengstem Verschluss
zu halten. Seit damals, als der kleine Forschungskreuzer Reas Helm unter dem Kommando eines jungen Cmdr. tr'Ratleifik ein gewaltiges altes Schiff entdeckte. Über vier Jahre hatten die Untersuchungen gedauert, bis feststand, das es sich bei dem Schiff um einen I'kon Sonnenkiller handelte. Die Aufzeichungen und Datenbestände auf dem alten Schiff ergaben, das sich kurz vor dem Untergang des T'Kon Imperiums eine Gruppierung abspaltet, die sich selbst die I'kon nannten. Wenige Jahre nach der Abspaltung kam es zu einem schrecklichen Bürgerkrieg, bei dem die
T'Kon und die I'kon sich nahezu auslöschten. Die wenigen überlebenden hatten keine Chance, Ihre Basen und Stützpunkte gegen Plünderung und Invasionen von kleinern Rassen zu verteidigen. Ich suchte in unseren Aufzeichungen nach ein paar Sensordaten. Und ich hatte mich nicht getäuscht. Die Verteilung der Trümmer deutet auf den Einsatz eines Sonnenkillers hin. In mir keimte die Hoffnung, das wir einen Planeten oder eine alte Basis finden würden, die mir noch mehr Aufschlüsse auf die T'Kon erlaubte. Ich deaktivierte die Verbindung, und begab mich auf die Brücke, um meine Befehle der neuen Situation anzupassen.

=/\= Brücke =/\=

Off: "Captain auf der Brücke!"
Ich: "Aefvadh! Aufgrund einiger von mir gesichteter Daten ändert sich der von mir befohlene Kurs wie folgt: Wir werden eine Positionsserfassung aller aktiven Sternensystem mit Planeten erstellen und dann einen Kurs erstellen, der uns DURCH jedes dieser System führt. Ich wünsche VOLLE Nachbereichsscanns und möchte die Daten unverzüglich auf meinem Tisch haben!"
Off: "Ie Rekkhai!"
Ich verließ die Brücke wieder und ging in mein Büro.
Ich: "Computer: Öffne eine Verbindung zur Erde, Rear Admiral Quarf. Maximale Verschlüsselung!"
Computer: "Befehl wird ausgeführt... bitte warten... bitte warten... Verbindung steht!"
Auf dem Schirm meines Terminals erschien das Gesicht von RAdm Quarf, den Leiter der Wissenschaften der Föderation. Aus irgendeinem Grund hatte der Ferengi mich zu seinem Stellvertreter ernannt - wohl auch mit Blick auf
meine Kompetenz und Erfahrung.
Ich: "Aefvadh Rear Admiral Quarf!"
Quarf: "Guten Tag, Rear Admiral tr'Ratleifik!"
Ich: "Ich komme wie immer gleich zur Sache - wir haben Spuren der T'Kon entdeckt!"
Quarf: "Sehr gut - überraschend, aber dennoch nicht ganz unerwartet - halten Sie mich auf dem laufenden."
Ich: "Aye Sir!"
Der Bildschirm wurde dunkel als Quarf die Verbindung beendete. Sekunden später piepste es, und der Computer meldetet einen ankommen Ruf.
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
(Ezri)

=/\= Korridor =/\=

Kaum daß sich die Tür des Übungsraumes geschlossen hatte, humpelte ich in Richtung meines Quartiers. Wann auch immer mir ein Besatzungsmitglied begegnete bemühte ich mich um einen geraden und aufrechten Gang. Nicht, daß ich wirklich verletzt wurde, aber diese Geschichte mit dem Schmerzemulator nahm mich doch sehr mit. XO Rikal ist mehr als nur ein guter Kämpfer, er ist ein exzellenter Kämpfer und würde sicherlich auch ein guter Lehrmeister sein. Ich hatte heute schon einige Lektionen gelernt, wenn auch sehr harte. Irgendwie konnte ich XO Rikal noch nicht so richtig einschätzen. Was bewegte ihn, einen Trill in romulanische Kampfkunst einzuweihen? Sehr ungewöhnlich.

=/\= Ezri`s Quartier =/\=

In meinem Quartier angekommen ließ ich mich erstmal auf das Bett fallen. Es gab kaum ein Körperteil, der nicht schmerzte. Leicht hatte ich es ihm allerdings auch nicht gemacht. Allerdings ist es nicht einfach mit einer einzelnen beidhändigen Waffe gleich zwei Schwerter abzuwehren oder gar einen Angriff zu starten. Nur langsam klangen die Schmerzen ab. Als ich sie nur noch als dumpfes Pochen wahr nahm, ging ich erstmal unter die Dusche. Ich entschied mich für eine Wasserdusche. Nach dem Duschen beschloß ich Benjamin auf der Krankenstation zu besuchen. Ich wollte nochmals seinen Arm kontrollieren und welche Fortschritte die Heilung machte.

=/\= Krankenstation =/\=

Als ich die Krankenstation erreichte, kam mir Benjamin schon entgegen. Freudig lächelnd schwenkte er seinen Arm herum. "Schau mal Ezri, er ist wieder vollkommen hergestellt. Du kannst mich diensttauglich schreiben." Ich lächelte ihn an und gab ihm erstmal einen Begrüßungskuß "Ich freue mich, daß es Dir wieder so gut geht. Ich will dennoch deinen Arm untersuchen, ich will jedes Risiko ausschließen." Bei der Umarmung zuckte ich zusammen. "Was ist los, was hast du?" fragte mich Ben besorgt. "Ich habe vorhin einige Lektionen im bewaffneten Nahkampf von XO Rikal bekommen. Ich denke ich muß noch ne Menge dazu lernen." Währenddessen scannte ich Benjamins Arm mit dem Handscanner. "In der Tat, die Verletzung ist außerordentlich gut ausgeheilt, deine Heilungsquote liegt deutlich über der von Menschen von der Erde." "Wie, du hast mit dem XO trainiert?? Wie kam es dazu? Geht es dir auch wirklich gut?" Ich erzählte Ben bis in das letzte Detail und ohne Beschönigungen was mir in dem Trainingsraum widerfahren war. "Und? Wirst du noch mal mit ihm trainieren?" fragte Ben mich. "Ja, ich denke schon. Ich kann von ihm sicherlich noch eine Menge lernen. Und außerdem will ich nicht gleich kneifen, nur weil ich mal einstecken mußte. Vielleicht ergibt sich ja mal die Möglichkeit, daß wir alle zusammen trainieren." Antwortete ich ihm. "Also gut. Lt. Benjamin Aino, sie sind wieder diensttauglich." Sagte ich mit gespielten Ernst zu ihm. "Gehen wir zu dir oder zu mir?" Überrascht sah mich Ben an:" Äh, zu Dir? Was essen? Kerzenlicht? Leise Musik?" Ich lächelte ihn an und wir begaben uns in mein Quartier.

=/\= Ezri`s Quartier =/\=

Ich schlüpfte rasch in bequeme Zivil-Kleidung während Ben die Kerze anzündete. Gemeinsam deckten wir den Tisch, als ich bemerkte daß ich eine Nachricht von Admiral Tehlak erhalten hatte. Ich beschloß diese erst zu lesen, wenn Ben wieder gegangen war. Wir replizierten gemeinsam ein 3 Gänge Menü, halb Trill und halb Ben`s Heimatessen. Genüßlich speisten wir unser Dinner und unterhielten uns angeregt. Anschließend saßen wir einfach nur an einander gekuschelt da und beobachteten die Sterne. "Weißt du was ich gerne machen würde?" Flüsterte ich. "Was denn?" "Ich würde jetzt gerne da draußen sein, bei den Sternen. Nur mit Dir zusammen in einem kleinen Shuttle." Benjamin schwieg. Irgendwann sehr viel später, Benjamin verabschiedete sich von mir. "Ich werde jetzt wohl schlafen gehen. Ich will an meinem ersten richtigen Arbeitstag nicht durch auffallende Müdigkeit glänzen." Er gab mir noch einen sehr langen Abschiedskuß und ging davon. Kurz nachdem er gegangen war las ich mir die Nachricht von Admiral Tehlak durch. 'Dr. Chaz, ich möchte Sie bitten, wenn es ihre Zeit zu läßt, mich in meinem Privatquartier aufzusuchen. Bringen Sie bitte ihren Medi-Kit mit. Diese Nachricht ist vertraulich zu behandeln. Adm. Tehlak.' Ich nahm mir vor, Admiral Tehlak sofort am nächsten Morgen zu kontaktieren
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
(N'Vek)

=/\= Nebennische des Zimmers von Commodore N'Vek =/\=

Die Commodore saß an ihrem Schreibtisch und dachte über die vergangenen Tage nach. Sie war im grossen und ganzen mit sich zufrieden und analysierte sich und ihre Umwelt - rein routinemäßig. Fast schon eine Art Meditation. Der Unfall zwischen Ens. Chaz und Lt. Aino in den ersten Tagen kam sehr unerwartet. Noch unerwarteter wurde ihre Reaktion aufgenommen - uneingeschränkte Gnade. Sie hoffte, damit genug Verwirrung gestiftet zu haben, damit alles nach Plan lief. Und sie merkte schon, wie auch niederrangige Offiziere weniger Scheu wurden. Sie witterten bei einer /anscheinend/ weniger strengen Vorgesetzten eine bessere Chance zur Beförderung. Der Kampf mit Cmdr. Rikal war auch zufriedenstellend gewesen. Hart, sogar für einen Kormetek-Kampf kurz, aber sie konnte Rikal nun etwas besser
einschätzen. Und hatte sich schon eine Taktik für den nächsten Kampf zurechtgelegt. Er hatte sich anscheinend angesehen, daß sie sich seine Akte angesehen hatte, aber weiteres hatte er, ihren Schleicherprogrammen zufolge, nicht
entdeckt. Sie hatte ein paar mehr Nachforschungen angestellt, aber nur Informationen gefunden, die nicht sonderlich interessant waren, aber echt aussahen. Sie hatten eine gute Mischung aus guten und schlechten Seiten gefunden und
nichts erweckte den Anschein, im grösseren Maße gefälscht zu sein. Ihr Paranoia-Instikt liess da nur einen verdacht zu: Das musste faul sein. Um die verschlüsselten Nachrichten, die Ezri schickte, machte sie sich keine grösseren Gedanken. Das war Rikal Aufgabe und jede Einmischung wäre ein Zeichen der Respektlosigkeit. Schon eher gab ihr der plötzlich geänderte Kurs zu denken. Sie hatte schon mit etwas derartigem gerechnet - eigentlich nicht nur sie sondern jeder - da ein D'Deridex Advanced war wirklich ein paar Kategorien zu gross für eine Karthografierung war. Ihre diversen Quellen - schließlich war sie vor dem Fall des Imperiums auch Vertraute von Teilen der Aussenspionage der Tal Shiar gewesen (als ex-Botschaftlerin ist das fast schon selbstverständlich). Diese Quellen hatten einige interessante Informationen offenbart. Sie öffnete einen gesicherten Kanal zu Tehlak. Er schien für einen Bruchteil eines Moments etwas erstaunt, dann zog er gelassen eine Augenbraue hoch.
- Commander?
- Rear Admiral Tehlak, hat unsere Kursänderung einen besonderen Hintergrund?
Er lies sich selbstverständlich nichts anmerken.
- Natürlich, Commander. Es geht hier um die Neuerschließung ungekannten Gebietes. Das ist eine der Interessantesten Aufgaben der Föderation.
Beim Wort Föderation lief ein kurzen Zucken über N'Veks Gesicht. Dann fing
sie sich wieder.
- Ich habe ein bisschen recherchiert und bin auf hochinteressante Geschichten gestossen. Dürfte ich Sie fragen, was Sie davon halten?
- Selbstverständlich, Commander.
- Während das Imperium zu seiner Zeit eine Politik der Isolation betrieb, arbeitete die Tal Shiar an einem Projekt zur Karthografierung der angrenzenden Gebiete. Eine grobe selbstverständlich, nur um nach neuen Grossmächten oder riesigen Ressourenvorkommen zu suchen. Einer der Mitarbeiter waren Sie.
Tehlak behielt sein Pokerface, nur seine Augen wurden etwas kälter.
- Nur wurden Sie, diesem Bericht hier zufolge, mit sehr schleierhaften Gründen beurlaubt, Ihr Schiff "generalüberholt" und der Sektor für den Sie zuständig waren, nie erforscht. Und der gesamten Besatzung fehlt in diesem Zeitraum jede Spur. Zumindest jede Spur, die nicht, zugegebenermaßen sehr gewissenhaft, gefälscht wäre.
- Dürfte ich frei sprechen?
Tehlak reagierte zuerst nicht. Nach einigen Sekunden deutete er ein langsames, kühles Kopfschütteln an.
- Nein. Nicht hier. Wir treffen uns Alpha Zeta Icks.
Dann wurde der Bildschirm schwarz und der romulanische Adler erschien auf dem Schirm.
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
(Aino)

Ich war glücklich das ezri mich wieder diensttauglich schrieb. Nach einem netten abendessen bei ihr machte ich mich auf zu meinem Quatier. Ich lies mir noch mal das durch den kopf gehen was ezri mir so erzählt hatte. Irendetwas nagte in meinem Hinterkopf, aber mir wollte einfach nicht einfallen was es war. So kam ich dann an mehreren Romulanern vorbei die mich mistrausch und ein wenig schadenfroh anschauten, aber dies war mir relative egal. In meinem Quatier duschte ich ersteinmal ausgibig lange und setzte mich dann vor meinen Computer.
"Computer: Gegnwärtieger Status des Schiffes?"
"Diese Option kann nicht aufgerufen werden"
ich fluchte!
"Computer, nenne mir die Sicherheitsfreigabe von Lieutnant Benjamin Aino, Wissenschaftler der Sternenflotte!"
"Ihnen fehlt die Sicherheitsfreigabe!"
okok 2 mal kann so etwas passieren, aber alle guten dinge sind drei!
"Computer, zeige die Position des Schiffes auf einer aktuellen Sektorkarte dar und nenn mir den sektor"
"Die CHR Blutschwinge befindet sich derzeit..."
Vor mir tauchte ein diagramm und eine Karte auf wo ein heller roter punkt verzeichnet war. Mhm, die sicherheit hatte inene fehler gemacht, aber jetzt wusste ich endlich wo ich überhaupt war! Erst jetzt bemerkte ich das gleichmäßiege blinken am oberen rechten bildschirmrand. Ich hatte eine Nachricht. Nachdem ich sie gelesen hatte lehnte ich mich zurück und konnte ein grinsen nicht mehr unterdrücken. Ich würde als Wissenschaftler auf der Blutschwinge tätig sein, an den sensoren!
Meine hand schmerzte, nur der kleine finger nciht, und das machte mich immer noch ein wenig nervös. Aber Ezri konnte dafür nichts, das wusste ich!
Ich zog mich aus und ging ins bett. Ich träumte davon, wie Rikal und Ezri sich gegenüberstanden und miteinander kämpften. Und als Ezri besiegt wurde sich Rikal zu mir wandte und mich in mein gesicht grinste, sein gesicht
veränderte sich zu dem des Söldneranführers der meine eltern ermordet hatte und ic hhörte beide stimmen gelichzeitig hämisch lachen! Nachdem ich (unfreiwillig) aufgewacht war duschte ich erstmal und zog mir eine frische unfiorm an, die mich als mannschaftsmitglied der blutschwinge auswies. Ich Steckte meinen Famielendolch hinten in den hosenmund unter die uniform (in einer scheide natürlich) und machte mich dann auf den weg zur Sensorstation.
Dort wurde ich von einer wirklich bildhübschen Romulanerin begrüst die wie sich kurz darauf herausstellte meine direkte kollegin war und mir helfen sollte mich an board einzuleben und "Wohlzufühlen". Der anfängliche
misstraun gegen einen Starfleet Offizier ging schnell verloren als wir uns gegenseitig in wissenschaftlichem fachinesisch volltexten. Sie erklärte mir die sationen an den wir arbeiten würden, führte mich dann durch das schiff (lies aber die Krankenstation aus, ach ja und die Brücke) und erklärte mir wie sie zu erreichen sei. Dabei setze sie jedesmal ein höfliches lächeln auf, welches normalerweise jedes männerherz zum schmelzen gebracht hätte. Nicht so bei mir, ich hatte ezri...oder doch nciht? Irgendwie schlich sich ein gedanke in mein kopf, und immer wieder tauchte der name Rikall auf. Ich schüttelte den gedanken natürlich ab, denn ich wusste, das Ezri sich nie mit jemandem anders einlassen würde, aber ich beschloss Rikal doch etwas im auge zu behalten. Nach meinem Dienst versuchte ich ezri in der krankenstation zu erreichen aber sie war leider nciht da, also beschloss ich, um mich auf dem schiff irgendwann mal auszukennen, nach ihr zu suchen.
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
(N'Vek)

=/\= Shuttledeck N =/\=

Der Raum war dunkel. Ab und zu tastete ein grüner Laserstrahl, oder zumindest irgendwas, was nach einem grünen Laserstrahl aussah, langsam den Raum ab. N'Vek schaute auf ihre Uhr, die auf diese Art ihr Gesicht erleuchtete. Plötzlich entdeckte sie im Augenwinkel hinter sich eine Gestalt. Sie fuhr herum und richtete ihre Disruptorpistole auf Tehlak, der ebenfalls mit einer gezückten Disruptorpistole hinter ihr stand. Tal Shiar standart. Beide sahen sich eine Zeitlang in die Augen, dann steckten sie ihre Waffen perfekt synchron in die Halfter. Ein altes Tal Shiar spiel, das zeigte, daß man schon genug Erfahrung in diesem Geschäft hatte. Tehlak fing an zu sprechen, seine Stimme klang kalt und tonlos und überhaupt nicht nach ihm. Er setzte einen Stimmmusterkompensator ein, so sollte es unmöglich sein, herauszufinden, wem seine Stimme gehörte. N'Vek setzte ein genau identisches Gerät ein. Standart Geheimdienstparanoia.
- Sie haben also Nachforschungen angestellt.
- Ich hielt es für meine Pflicht.
Tehlak grinste.
- Und was fanden Sie heraus? Abgesehen von dem schon gesagten?
- Nun, anscheinend hatten Sie dort etwas entdeckt oder etwas unternommen, was *sehr* geheim war. Dehalb wurde das vertuscht. Sogar vor der TalShiar.
- Das hört sich nicht sehr konkret an.
- Nun, die Informationen, die ich fand, waren nicht sehr solide. Aber angeblich sollen Sie damals eine Splitterkolonie der Vulkanier gefunden haben. Einem anderen Bericht zufolge eine Art Vorfahre der Cardassianer. Können Sie etwas davon bestätigen?
Ein lächeln huschte über Tehlaks Gesicht.
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
(Ezri)

=/\= Krankenstation =/\=

Ich ließ mir den gestrigen Tag noch mal durch den Kopf gehen. Das Kampftraining mit unserem XO ließ mir keine Ruhe. Nicht, daß ich da meinen Meister gefunden habe sondern eher die Tatsache daß der Schmerzemulator bei mir so einen nachhaltige Wirkung entfaltete. Wohlweislich hatte ich mir dieses Gerät nicht implantieren lassen. Ich trug während des Trainings einen mobilen Schmerzemulator. Aber die Schmerzstimulation meiner Nervenbahnen während des Trainings waren so extrem, daß ich noch lange danach damit zu kämpfen hatte. Da unterscheiden sich Trill und Romulaner doch entscheidend. So fing ich an den mobilen Schmerzemulator mit Hilfe eines romulanischen Kollegen neu zu justieren. Und zwar auf meine Physiologie abgestimmt. Ich konnte es auch irgendwie nicht nachvollziehen, daß sich Romulaner sowas freiwillig implantieren lassen. Denn wer auch immer Zugriff auf die Steuerung dieser Implantate innehatte, der hatte die Kontrolle über das jeweilige Individuum. Es war dann auf jedenfall ein sehr effektives Machtinstrument. Mittlerweile hatte das Schiff den Kurs gewechselt, das war sogar mir aufgefallen. Obwohl ich von solchen Dingen überhaupt keine Ahnung hatte. Der Missionsauftrag hatte irgend etwas mit Erfassen und Kartographieren eines noch unerforschten Sektors zu tun. Nach reiflicher Überlegung und auf Grund der Tatsache, das ich meinen Schmerzemulator neu justiert hatte, beschloß ich das Angebot des wöchentlichen Trainings mit XO Rikal anzunehmen. "Computer: Lokalisiere XO Rikal" Computer: "XO Rikal befindet sich auf der Brücke." Da derzeit in der Krankenstation nicht viel los war, beschloß ich XO Rikal persönlich aufzusuchen.

=/\= Brücke =/\=

An Rikal gewendet:" Sir, ich bitte die Brücke betreten zu dürfen." "Bitte gewährt, Dr. Chaz. Was führt Sie zu mir?" Ich werde mich wohl nie so richtig daran gewöhnen, daß die Rihannsu ihre Mimik ebenso sparsam einsetzten wie die Vulkanier. So konnte ich nicht so richtig abschätzen, ob derjenige der mir gegenüberstand wohlgesonnen war oder nicht. Aber auch emotionell hielten sich die Rihannsu stark unter Kontrolle, so halfen mir meine schwachen emphatischen Fähigkeiten auch nicht weiter. "Ich wollte ihnen mitteilen, daß ich einverstanden bin mit den wöchentlichen Trainingseinheiten, Sir. Ich habe meinen mobilen Schmerzemulator auf meine Trillphysiologie eingestellt. Und ich bin immer bereit neues hinzu zu lernen." Ich lächelte ihn an. "Gut Doktor, dann werden wir uns wöchentlich zum Kampftraining treffen und ich werde sie unterrichten. Wenn das alles ist, können Sie wieder auf ihre Station gehen." Erwiderte Rikal. "Aye Sir." Mit diesen Worten verließ ich die Brücke wieder. Schade ich hätte mich dort gerne noch länger aufgehalten. Es fällt mir doch äußerst schwer, XO Rikal einzuschätzen und ich hoffte sehr ich würde ihn während unserer Trainingseinheiten besser kennenlernen.

=/\= Krankenstation =/\=

die Blutschwinge ist ein wirkliche riesiges Schiff. Für diese unglaubliche Größe und der ungewöhnlich großen Crew hab ich hier erstaunlich wenig zu tun. Das lag wohl in erster Linie daran, daß die Rihannsu eine äußerst disziplinierte Rasse sind und daß ich einen sehr fähigen Mitarbeiterstab hatte. Die Ärzte und das Pflegepersonal sind hervorragend aufeinander eingespielt. Ich wurde zwar als Vorgesetzte anstandslos akzeptiert, aber im sozialen Bereich weitestgehend ignoriert. Ich hoffte doch sehr, daß sich das im Laufe der Mission noch ändern würde. Mein MHN hatte ich leider noch immer nicht wieder erhalten. Dabei wollte ich es noch mit romulanischen Daten füttern, um seine Effektivität zu steigern. Am Ende meines Arbeitstages freute ich mich auf ein Wiedersehen mit Ben. Wir hatte uns in der Messe verabredet.

=/\= Offiziersmesse =/\=

Fast gleichzeitig erreichten wir die Messe. Freudig umarmten wir uns gingen gemeinsam hinein. Es war noch recht leer hier und so hatte wir freie Tischwahl. Wir suchten uns einen Tisch am Rande des Raumes mit Blick auf die Sterne. Kurze Zeit später trafen auch XO Rikal und SO N'Vek ein. Nachdem Sie uns bemerkten kamen sie auf uns zu. "Lt., Ensign. Wir würden uns gern zu Ihnen setzten, wenn es ihnen recht ist." sagte N'Vek. Erstaunt sahen Ben und ich uns an, sollte das eine freundschaftliche Annäherung werden? Wir stimmten zu. XO Rikal und SO N'Vek setzten sich zu uns und wir beginnen eine belanglose Unterhaltung. Irgendwie versuchte jeder jeden abzuschätzen. Als wir unser Essen erhielten schwiegen wir eine ganze Weile. Immer wieder warf mir Ben staunende Blicke zu, die von Rikal nicht unbemerkt blieben. "Lt." Begann er:" Da wir längere Zeit miteinander auf diesem Schiff verbringen werden hielten wir es für angebracht, daß wir uns irgendwie arrangieren. Das wir irgendwie miteinander positiv auskommen. Ich hoffe doch sehr, daß das auch in Ihrem Sinne ist." "Ja, Sir." Antwortete Ben:" Ich denke das ist ein sehr guter Gedanke und ich freue mich, daß wir nun einen Ansatz gefunden haben uns miteinander zu verständigen." Nach einiger Zeit löste sich diese ungleiche Runde wieder auf. Wir verabschiedeten uns und gingen in Richtung unserer Quartiere. Ben brachte mich noch zu mein Quartier, doch da er einen langen und anstrengenden Tag im Labor hatte, verabschiedete er sich auch rasch.

=/\= Ezri`s Quartier =/\=

Ich war nun wirklich sehr müde, aber eine Sache mußte ich noch schnell erledigen. Ich änderte die Codierung meiner abgehenden Nachrichten an Starbase One so, daß man zwar die Nachricht an Mark Hansen würde lesen können, aber man würde nicht die Subnachricht an das Haus von Tokmar bemerken, die ich immer mit anhängte. Beim Anblick der harmlosen Mitteilungen, die ich an Mark sendete hoffte ich doch sehr, daß man nicht weiter forschen würde. Und das man nicht bemerken würde, was ich da noch alles mit raus schickte. Nachdem ich dies erledigt hatte, verfaßte ich mal wieder eine neue Nachricht:

Hallo Mark,
mittlerweile versuchen die Rihannsu in freundschaftlichen Kontakt zu uns treten. Ben hat seine Tätigkeit in der Wissenschaft nach diesem schrecklichen Unfall aufnehmen können. (Tokmar, pagh chu´, Ezri). Uns geht es gut. Liebe Grüße an Jaxa.
Alles Liebe Ezri

"Computer: Nachricht verschlüsseln, Code Ezri Tokmar II und absenden."
Nachdem ich das gemacht habe legte ich mich schlafen.
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
(Rikal)

Nach dem Essen begab ich mich in mein Quartier. Nach einer entspannenden Schalldusche machte ich mich daran den täglichen Papierkram zu erledigen. Während ich an den Crewbewertungen schrieb, meldete das automatische
Überwachungsprogramm eine ausgehende Meldung. Ens. Chaz hatte erneut eine Nachricht an Starbase One gesendet, diese wurde automatisch an das Dechiffrierprogramm weitergeleitet. Dieses meldete sich auch nach kurzer
Zeit. Hatte es etwa den von Ens. Chaz Code geknackt? Nein, hatte es nicht. Die letzte Meldung war nicht kodiert gewesen. Das weckte meinen Argwohn, alle ihre Sendungen waren bisher codiert gewesen. Diese sah ich mir näher an. Ihr Inhalt war wenig spektakulär, nur ein Bericht der Ereignisse der letzten Tage an Mark Hansen. Sie hatte also keinen Grund diese Nachricht zu codieren, aber was unterschied dann diese von den anderen Nachrichten? Ich wies den Computer an den Text mit der Größe der Sendung zu vergleichen. Nach wenigen Augenblicken kam das Ergebnis: die Textmenge der Nachricht war zu klein, für eine Sendung dieser Größe. Nun wies ich den Computer an, die Sendung zu zerlegen, den Text zu entfernen und den Anhang zu finden und zu dechiffrieren. Ich wußte, das dies lange dauern würden, zuerst mußte der Computer den Anhang finden und dann den Code knacken, was ihm bisher noch nicht gelungen war. Auch wenn er langsam Fortschritte machte. Die von mir verwendeten Algorithmen waren sehr gut und sehr gründlich, aber auch sehr umfangreich. Deshalb brauchte der Computer so lange. Außerdem war der Computer der Blutschwinge nicht so leistungsfähig, wie die Computer die normalerweise mit diesen Algorithmen arbeiteten. Zu
weiteren Verzögerungen führte der Umstand das der Computer nicht seine volle Kapazität auf das Dechiffrieren der Nachrichten lenken konnte, mir standen weniger als 2% der Computerleistung zur Verfügung. Aber das war egal, die Algorithmen würden den Code knacken, und wenn Ens. Chaz konnte das Schiff nicht verlassen, wenn sie etwas zu verbergen hatte. Wenn sie nichts zu verbergen hatte, hatte sie nichts zu befürchten. Ich überlies die Nachricht dem Computer und verließ mein Quartier. Ich hatte vor Tehlak aufzusuchen. Ich wollte etwas von ihm wissen. Ich wollte
wissen, was wir hier suchten. Auch ich wußte, was Tehlak gefunden hatte, und er hatte meine Sicherheitsstufe unterschätzt. Damals hatte ich dieses Schiff mituntersucht. Ich wußte, was wir gefunden hatten. Ich ahnte was wir suchten, aber es gefiel mit nicht. Es gefiel mir ganz und gar nicht.

Erst als ich im Turbolift war, viel mir auf, daß ich gar nicht wußte, wo er war. Nachdem ich den Computer befragt hatte, macht ich mich auf den Weg zu seinem Quartier. Dort angekommen betätigte ich die Klingel und wurde herein gebeten. Tehlak saß hinter seinem Schreibtisch. Ich hatte beschlossen gleich zur Sache zukommen.
- Wir suchen die T'kon oder die I'kon.
Tehlak sah mich ziemlich überrascht an.
- Ich habe mir die Sensordaten angesehen, die Du angefordert hast. Die Zerstörung der Systeme deutet auf einen I'kon
Sonnenzerstörer hin. Hier in diesem Sektor werden T'kon oder I'konbasen vermutet, richtig? Oder sollte ich besser sagen, ihr vermutet es gab hier mal welche.
- Tehlaks Überraschung war noch gewachsen.
- Ich wollte dich nur wissen lassen, daß ich weiß was wir suchen. Du hast damals das I'konschiff gefunden. Ich habe es mit untersucht. Ich habe vier Jahre auf diesem Schiff gearbeitet. Weißt Du wieviele Leute wir an die Sicherheitssysteme dieses Schiffes verloren haben?
Tehlak schüttelte den Kopf.
- Nein, ich weiß nicht wieviele Leute wir verloren haben.
Ich glaubte ihm, daß er nicht wußte, wieviele Leute wir damals verloren hatten. Über die Verluste und das Ende dieses Projektes gab es keinen offiziellen Bericht.
- Wir haben 63 Rihannsu verloren. Die Sicherheitssysteme dieses Schiffes waren noch aktiv. Als wir begannen die Daten kritische Bereich zu entschlüsseln, hat sich das Schiff selbst zerstört. Hast Du mal auf einer Sternenkarte das System gesucht, in dem wir den Sonnenzerstörer untersucht haben? Du wirst es nicht finden. Es ist zerstört worden, als der Sonnenzerstörer sich vernichtet hat. Er hat auf die Sonne gefeuert. Nach über 600.000 Jahren konnte er noch feuern.
Verstehst du, was ich dir sagen will? Die Sicherheitssysteme haben noch funktioniert. Wenn wir eine Basis oder ein
Schiff finden, dann sei vorsichtig. Ich möchte so etwas nicht noch mal erleben.
Tehlak nickte verstehend. Dann entschuldigte ich mich für meinen Ausbruch. Aber unter Freunden und Kampfgefährten darf so etwas schon mal geschehen. Dann erzählte ich ihm von meinen Erlebnissen auf dem Sonnenzerstörer. Danach beschloß er wirklich vorsichtig zu sein. Nachdem das geklärt war, erzählten wir uns alte Geschichten und Erlebnisse. Verdammt, wir kannten uns schon fast ein dreiviertel Jahrhundert lang. Auch während unseres Dienstes für das Reich waren wir uns oft begegnet, auch wenn wir oftmals für verschiedene Organisationen tätig waren. Speziallisten treffen immer wieder aufeinander und wir beide sind Spezialisten.
Nach einem langem Abend verließ ich leicht angetrunken sein Quartier und fiel ins Bett.
Am nächstem Morgen hatte ich einen kleinen Kater. Verdammtes romulanisches Ale. Aber von so etwas lässt ein Romulaner sich nicht unterkriegen. Bevor ich auf die Brücke ging, tat ich unseren beiden Föderationsoffizieren einen Gefallen. Ich hatte beschlossen, daß sie unser Vertrauen wert sind. Na ja, nicht ganz, aber immerhin weit genug um ihnen eine Sicherheitsfreigabe zuzuweisen und Ens Chaz ihr MHN zurückzugeben. Die Sicherheitsfreigabe war nicht hoch, aber Lt. Aino würde nun zugriff auf den Speiseplan, eine Positionskarte und andere für seine Tätigkeiten wichtige Daten bekommen. Aber keinen Zugriff auf technische Daten, zumindest nicht auf die geheimen. Und welche Daten über einen D'Deridex Advanced sind nicht geheim? Für Ens Chaz galt das selbe, auch sie sollte zugriff auf alle für sie
wichtigen Daten bekommen. Zusätzlich aktivierte ich noch ein Überwachungsprogramm, ich wollte wissen welche Daten sich unsere beiden Föderationsoffiziere ansahen. Nachdem ich alles erledigt hatte, ging ich auf die Brücke und tat meinen Dienst an. Kurz bevor ich gehen wollte, viel mir eine Meldung auf. N'Vek hatte meine Personaldatei nicht nur gelesen, sondern auch nachgeforscht. Aber was soll`s, sie war perfekt. Sogar zu perfekt. Bestimmt war ihr TalShiarmistrauen geweckt worden. Aber egal, sie war kein Problem. Es gab keinen TalShiar mehr, und das ich in ihren Untergang involviert war, wußte niemand außer Tehlak und mir.
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
(Tehlak)

=/\= Quartier =/\=

Ich hatte die Gelegeheit genutzt, und ausgeschlafen. Somit blieb mir ein Kater erspart, den mir das Ale vom gestrigen abend eingebracht hätte. Ich lies es geruhsam angehen und mir die täglichen Berichte vom Computer in mein Quartier schicken. Lt. Aino forderte für die Wissenschaft ein Shuttle an. Und er wollte natürlich selber fliegen. Die Idee mit dem Shuttle gefiehl mir, die Idee, das er alleine fliegen würde nicht. Also nahm ich ein PADD un lies gleich 6 Shuttle mit einer je 5 Köpfigen Besatzung bereit machen und Aino teilte ich die Aufgabe zu, den Einsatz zu koordinieren. Er würde mitfliegen, aber durch die anderen Rihannsu hatte ich ihn immer gut unter kontrolle. Die nächstn Berichte waren alle eher obligatorische Art und ich hakte sie innerhalb von einer viertel Stunde ab. Dann folgten wieder einige interessante wissenschaftliche Berichte. Es gab tatsächlich Anzeichen, das ein System in diesem Cluster den Kampf zwischen T'Kon und I'Kon überlebt hatte. Ich beschloss, das wir diesen Sektor genauer untersuchen würden, wenn wir unser Suchmuster beendet hatten. Aber auch der Gedanke war nicht befriedigen für mich. Ich überlegte eine ganze Weile, dann kam mir die rettende Idee - Hangar N. N'Vek würde sich zwar aufregen, aber damit würde ich leben können. Ich lies Rikal zu mir ins Büro kommen.
Er: "Was kann ich für dich tun, alter Freund?"
Ich: "Wir sind näher am Ziel, als ich dachte. Ich werde die Blutschwinge für ein paar Tage verlassen, und du wirst dafür sorgen, das es keinem Auffällt."
Er: "Aber was ist mit dem fehlenden Shuttle - das kann selbst ich nicht verbergen."
Ich: "Das lass du mal meine sorge sein, das mit dem Shuttle wird kein Problem sein."
Er: "Und wie soll ich deine Abwesenheit erklären?"
Ich: "Ich werde gar nicht weg sein."
Ich machte eine kurze Pause und Rikal schaute mich fragen an.
Ich: "Computer - Persönlichen Hologramm Ersatz aktivieren."
In meinem Quartier erschien ein exaktes abbild meiner selbst.
Ich: "Das ist mein Ersatz. Ich werde es aktivieren, nachdem mir Dr. Chaz eine kurze Krankheit bescheinigt hat, nach der ich nicht diensttauglich bin. Sorg du einfach nur dafür, das niemand hier reinkommt."
Er: "Du kannst dich auf mich verlassen!"
Ich: "Danke alter Freund"
Wir reichten uns nach altem Kriegersbrauch die Hände, und er verließ mein Quartier. Etwa eine Stunde war ich damit beschäftigt, einige Sachen zusammen zu packen. Anschließend stellte ich den Computer noch so ein, das er wichtige Nachrichten an mich weiterleiten sollte, dann sagte ich:
"Computer - bestelle Dr. Ezri Chaz in mein Quartier."
Ich gab meinem Hologramm noch ein paar letzten Anweisungen, aktivierten den Lebensformsimulator, und verlies mein Quartier richtung Hangar N.

=/\= Hangar N =/\=

Da stand sie - schön wie eh und je. Sie war mein ganz persönlicher Schatz, auch wenn sie eigentlich von N'Vek entwickelt worden war. Ich betrat sie durch die Rampe an der Seite und verriegelte sie von innen. Sie war selbst
von innen eine Schönheit. Ich setzte mich in den bequemen Kommandosessel und aktivierte ihre Systeme. Nur ein kleines Kontrollicht zeigte mir, das alles bereit war. Sie war eine heimliche Schönheit. Unsichtbar, versteckt,
verschlagen. Ganz wie ihre Schöpfer. Ich drückte einen Kontrollschalter und sah zu, wie um mich herrum alles schimmerte, dann aktivierte ich die Steuerdüsen und glitt langsam und unsichtbar durch die Hülle der Blutschwinge. Vorsichtig Manövrierte ich Sie aus dem Warpfeld der Schwinge, und befreit von den letzten Bindungen beschleunigte ich Sie auf Warp meine unbekannten Ziel entgegen.
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
(Ezri)

=/\= Krankenstation =/\=

"Dr. Chaz, begeben Sie sich unverzüglich in Admiral Tehlaks Privatquartier." Kam es aus meinem Kommunikator. Ich schnappte mir mein Medi-Kit und ging zum nächsten Turbolift. "Deck 1" Der Lift fuhr an. Nach kurzer Zeit öffnete sich die Lifttür wieder und ich befand mich unmittelbar in Admiral Tehlaks Quartier. Nur mit einer besonderen Zugangsberechtigung war es überhaupt möglich in sein Quartier zu gelangen. Ich hatte zwar diese Authorisation nicht, aber der Admiral hat mich für diesen Fall "freigeschaltet". So war es für mich möglich in sein Quartier zu gelangen.

=/\= Quartier Admiral Tehlak =/\=

Direkt an der Lifttür fing mich XO Rikal ab. "Gut, daß Sie da sind, Ensign. Folgen Sie mir." Aye, Sir" Ich folgte ihm und sah mich dabei neugierig um. Das Quartier war wirklich riesig. Schlicht, aber äußerst geschmackvoll eingerichtet. Nach kurzer Zeit erreichten wir das Schlafgemach. Das ist wohl der richtige Ausdruck dafür. Für ein Schlafzimmer war der Raum nämlich viel zu groß. Tehlak lag in seinem Bett. Ich öffnete sofort meinen Medi-Kit um den Scanner herauszuholen. "Den werden Sie nicht benötigen, Dr. Chaz" sagte XO Rikal mit schneidender Stimme zu mir. "Aber wie soll ich.....?" fragte ich. "Es wird sicherlich auch ohne Bio-Scann gehen, Doktor." Fiel mir XO Rikal noch nachdrücklicher ins Wort. "Bin ich hier der Arzt, oder Sie, XO Rikal." Gab ich wütend zurück. "Immer wieder versuchen mir hier an Bord irgendwelchen Laien zu erklären, wie ich meinen Beruf auszuüben habe. Erst SO N'Vek und nun Sie." "Dr. Chaz, ich erteile ihnen einen direkten Befehl und ich rate ihnen diesen zu befolgen. Es könnte sonst äußerst unangenehm für Sie werden. Ich hoffe ich habe mich da klar und deutlich ausgedrückt." entgegnete mir daraufhin XO Rikal mit einer leisen aber gefährlich klingenden Stimme. "Sie werden Admiral Tehlak untersuchen, ohne Bio-Scann, und ihn dann entsprechend behandeln, das ist ein Befehl." "Aye, Sir." Wütend packte ich den Medizinischen Tricorder wieder ein. Und entnahm dem Medi-Kit Instrumente zum Temperaturmessen und um Blutdruck und Pulsschlag zu messen. Der Admiral lag bisher unbeteiligt da und wartete ab. Ich ging zu ihm hin. "Sir, ich möchte Sie bitten ihren Oberkörper freizumachen, damit ich ihre Lungen und ihr Herz abhören kann." Stumm kam er meiner Aufforderung nach. Sein Gesicht war sogar für einen Rihannsu äußerst blaß und fahl. Während ich mittels eines altmodischen Stethoskops sein Herz und seine Atmung abhörte, stellte ich ein rasselndes Geräusch in der Lunge fest. Seine Körpertemperatur war erhöht und sein Blutdruck beunruhigend niedrig. Die Symptomatik war ähnlich einer menschlichen Lungenentzündung. Um Sicherheit in der Diagnostik zu erlangen wollte ich ihm Blut abnehmen. Admiral Tehlak hielt mit eisernen Griff meine Hand fest und schaute mir scharf in die Augen. Sein Blick duldete keinen Widerspruch. "Keine Entnahme von Körperflüssigkeiten, Doktor." Ich widerstand dem Blick nur wenige Sekunden. An Rikal gewandt:" Ich kann aufgrund der ungenügenden Daten keine genaue Diagnose erstellen, Sir. Ich werde Admiral Tehlak nur ein Medikament gegen die Symptome erstellen können. Außerdem verordne ich ihm strengste Bettruhe für 3 - 4 Tage. Desweiteren werde ich jeden Tag kommen und nach ihm sehen" Ich griff nach meinem Padd machte einen Eintrag in die Krankenakte. Anschließend wollte ich gehen. Rikal hielt mich auf. "Dr. Chaz, gehen Sie in den Nebenraum, waschen Sie sich die Hände und lassen Sie ihr Padd hier liegen. Kommen Sie erst wieder in diesen Raum, wenn ich es ihnen sage. Das ist ein Befehl." Ich schaute ihn an, schüttelte den Kopf und ging in den Nebenraum. - Was ist das für ein seltsames Gebaren? Warum durfte ich a) keinen Bio-Scann machen und b) kein Blut abnehmen? Und dann diese verdeckte Drohung gegen mich. Was geht hier nur vor? Ich werde wohl nicht mehr genug Zeit haben, es herauszufinden. - Währenddessen: XO Rikal nahm sich das Medi-Padd und veränderte den Eintrag. Mit einem seiner Geheimcodes machte er ein erneutes Überschreiben des Eintrages unmöglich. "Dr. Chaz, Sie können wieder hereinkommen." Ich betrat wieder das Schlafzimmer von Admiral Tehlak. "Ich muß sie sicherlich nicht an ihre Schweigepflicht erinnern, Dr. Chaz. Sie werden jetzt auf ihre Krankenstation gehen, daß Medikament generieren und es herbringen. In den nächsten Tagen werde ich Sie dann rufen, damit sie nach dem Admiral sehen." "Aye, Sir." Es widerstrebte mir zwar, aber ich mußte mich wohl oder übel fügen. Nachdem ich mein Medi-Kit gepackt hatte, begleitete mich XO Rikal zum Turbolift.

=/\= Krankenstation =/\=

"Computer: generiere folgendes Medikament mit der Zusammensetzung........."
Während der medizinische Replikator das Medikament für Admiral Tehlak zusammen stellte, programmierte ich an meinem MHN, welches ich endlich wieder erhalten hatte. Mit den Gedanken war ich allerdings ganz woanders. Was hatte das alles zu bedeuten? Sollte ich nicht wirklich herausfinden was mit dem Admiral war? Wieso ließ er mich rufen? Hätte ein romulanischer Arzt vielleicht sofort gesehen woran er erkrankte? Wollte er eine eventuelle Schwäche nicht zugeben? Ich kam zu keiner Lösung. Als das Medikament fertig war, brachte ich es sofort in das Quartier von Admiral Tehlak. XO Rikal nahm es mir an der Turbolifttüre ab. Ich instruierte ihn noch in der Dosierung und begab mich wieder in meine Krankenstation.
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
(N'Vek)

=/\= Irgenwo in den tiefen, verschlungenen Gängen der ChR Blutschwinge =/\=

Commodore N'Vek ging einen langen Gang entlang. Sie kam von der wissenschaftlichen Abteilung, wo sie die Sensordaten persönlich überprüft hatte - man konnte nie wissen, was Tehlak oder sonstwer verheimlichen wollte - und wollte nun zurück in ihr Quartier. Sie unterhielt sich mit Lt. Aino, der neben ihr lief über völlig belanglose Kleinigekeiten - Smalltalk eben. Plötzlich blieb sie wie angewurzelt stehen. Benjamin Aino merkte das erst ein paar Schritte später, drehte sich um und sah sie fragend an. N'Vek bewegte sich nicht mehr, aber er erkannte viele sehr kleine grüne Punkte in der Pupille von N'Vek. Er hatte schonmal davon gehört, daß sich manche Verrückte ein Implantat in die Augen setzen liessen, um auf ihrer Netzhaut Informationen darstellen zu können. Und N'Vek erhielt anscheinend gerade eine Nachricht. Als er gerade darüber nachdachte, was das für eine Nachricht sein könnte, rannte N'Vek plötzlich los und rief ihm noch ein "Entschuldigen Sie bitte!" hinterher.
N'Vek war in Rage. Tehlak hatte es mal wieder geschafft - kaum vertraute sie ihm ein winzig kleines bisschen, so nutzte er dies unverzüglich auch. Nicht, daß sie bisher auch so gehandelt hätte - aber diesmal ging er zu weit. Er klaute *ihr* Schiff. Ihre Nachtschwinge. Dafür würde er büssen.
- Commodore?
Irgendeine Stimme hinter ihr. Unwichtig.
- Commodore?
Sie kam näher. N'Vek beschleunigte ihren Schritt zusätzlich. Plötzlich schmetterte sie es gegen das unsichtbare Kraftfeld, sie brach sich ein paar Knochen und wurde ein paar Meter zurückgeschleudert. Sie blieb für eine halbe Sekunde auf dem Boden liegen, sprang dann trotz mehrerer Brüche, Prellungen und einem ziemlich starken Schock auf die Beine, zog gerade ihren Geheimdienstdisruptor, als sie von hinten eben ein solcher Schuss traf. Erneut wurde sie auf den Boden geworfen. Ihr rechter Brustkorb war nur noch in Teilen vorhanden. Sie wollte ihren automatischen Notfalltransport initiieren, aber ihre Cyberimplantate funktionierten nicht mehr. "Zielgerichteter EMP?" war das einzige, was sie noch zu denken in der Lage war, als erneut aufsprang, ihr Bioimplantate viel zu viel Nitrodrenalin ausschütteten und sich auf ihren Gegner warf.

=/\= kurze Zeit später =/\=

Das Notfallteam, bestehend aus 4 Sicherheitsbeamten und einem Arzt, kam rennend um die Ecke. Die Sicherheit hatte ihre Dispruptorgewehre im Anschlag und ging sofort in knieende Kampfposition. Doch im Gang stand nur eine stolze Commdore N'Vek. Sie war in traditioneller Kormetek Angriffspostition und lächelte dünn. Um sie herum waren ein paar Dispruptoreinschusslöcher und ein bisschen verbrannte Asche lag auf dem Boden.
- Enschuldigen Sie, daß wir nicht beamen konnten. Jemand hatte ein Kraftfeld aktiviert. Ausserdem gab es starke Spuren von EMP-Strahlung. Sind sie verletzt?
- Nein, ich bin unversehrt. Die gute Vorbereitung des Attentats lässt wohl darauf schliessen, daß es sich um eine Verschwörung handelt. Gibt es Sensoraufzeichnungen?
- Maam, leider wurden auch die internen Sensoren -
Ein scharfer Blick der Commodore veranlasste den Sicherheitsoffizier dazu, lieber nicht weiterzureden.
- Nungut. Wir haben also eine Verschwörung an Bord. Ich werde die Untersuchung persönlich leiten. Wegtreten!
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
(Ezri)

=/\= Krankenstation =/\=

Ein Lieutenant der Sicherheit betritt meine Krankenstation: "Dr. Chaz? Ähm..." "Sir? Was kann ich für Sie tun?" schaute ich ihn fragend an. "Ich äh...könnte ich Sie unter vier Augen.....?" stammelte er verlegen. An den Pfleger gewandt: "Lassen Sie uns einen Moment alleine, Tolan. Ich rufe Sie, wenn ich sie wieder benötige." "Ja, Ma'am." Mit diesen Worten verließ der Pfleger mein Behandlungszimmer. "So, Sir. Nun sind wir allein. Was für ein Problem haben Sie?" "Ich äh.... ich hab ein Problem beim Was*nuschel*... ." "Bitte? Reden sie bitte deutlich, ich kann ihnen nicht helfen, wenn sie mir nicht klar und deutlich sagen, was für ein Problem sie haben. Also sie haben ein Problem beim was?" Sagte ich energisch. "Beim Wasserlassen, Ma'am." Ich hätte nie gedacht, daß Romulaner Schamgefühl haben oder gar erröten können, welches bei ihrer sonst so blassen Haut um so mehr ins Auge sprang. "Also gut, Sir. Ich möchte Sie bitten sich freizumachen, damit ich sie untersuchen kann." Der Lieutenant zögerte. "Wenn sie sich nicht freimachen, kann ich ihnen nicht helfen. Und außerdem sind wir hier allein. Vergessen Sie einfach, daß ich eine Frau bin. Ich bin Arzt, das einzige was jetzt zählt." Ermunterte ich ihn. Verschämt drehte sich der Lieutenant um, um seine Hosen runter zulassen. "So, dann will ich mir das mal ansehen. Sir, wenn Sie sich jetzt bitte zu mir umdrehen würden?" Ich nahm meinen Tricorder und den Bio-Scanner um den Lieutenant zu untersuchen. "Sir, ich will Sie nur untersuchen und dann heilen, also legen Sie bitte den Phaser wieder weg, danke." Widerwillig steckte der Lieutenant den Phaser wieder in seinen Halfter, den er mir zuvor an die Stirn hielt. Beruhigt wandte ich mich wieder der Untersuchung zu. Nach einem gründlichen Scann seines Geschlechtsteils stand die Diagnose fest. Er hatte sich, um es mal in menschlichen Maßstäben auszudrücken, eine Harnleiter- und Blasenentzündung zugezogen. "Sir, ich werde ihnen ein lokales Hypospray verabreichen, sie werden ein leichtes Ziehen verspüren. Danach sollten die Schmerzen sofort weg sein." Erklärte ich ihm. Als ich mich ihm mit dem Hypospray näherte zuckte seine Hand wieder zu seinem Phaser. Ich schüttelte leicht den Kopf und seufzte unhörbar. Ich verabreichte das Hypospray und der Lieutenant zuckte etwas zusammen. "So, Sie können sich jetzt wieder anziehen. Gegen die Entzündung gebe ich ihnen noch ein Medikament mit. Ich empfehle ihnen außerdem mindestens 3 - 4 Liter Tee am Tag zu trinken in den nächsten Tagen. Übermorgen sollte die Entzündung vollständig abgeheilt sein. Sollten Sie danach noch Beschwerden haben, möchte ich sie bitten wiederzukommen. Und? Sind die Schmerzen noch da?" Der Lieutenant schüttelte den Kopf, während er sich die Hosen wieder hochzog:" Nein, ich spüre gar nichts mehr. Danke Doktor. Ich brauche Sie, glaube ich, nicht auf ihre ärztliche Schweigepflicht hinzuweisen." Mit diesen Worten verließ er das Behandlungszimmer. Mit einem ungläubigen Kopfschütteln fing ich an die Krankenakte des Lieutenant zu schreiben. Anschließend untersuchte ich das Programm meines MHN`s. Die Rihannsu hatte offensichtlich nichts entdeckt. Gut. Nun würde es sich zeigen, wie gut mein romulanischer Lehrmeister auf der Kromcor war. Ich startete in meinem MHN ein kleines Subprogramm. Es war ein Mini-Collector, er würde sich durch die Datenbanken des Schiffes schleichen und hoffentlich taktische Daten über das Schiff einsammeln. Da dieses Subprogramm eine romulanische Signatur aufwies, war gewährleistet, daß es nicht entdeckt werden würde. Zumindest nicht, wenn man nicht direkt danach suchen würde. Nach dem ich den kleinen Trojaner gestartet hatte, widmete ich mich wieder meinen täglichen Pflichten. Es wurde langsam Zeit für mich Admiral Tehlak einen "Hausbesuch" abzustatten. Noch immer rätselte ich, an was der Admiral erkrankt sein könnte. Auch ein Suche in den medizinischen Datenbanken der Blutschwinge gaben keinen Aufschluß darüber. Ich nahm meinen Medi-Kit und begab mich zum Turbolift. "Dr. Chaz an XO Rikal. Ich bitte um Zugang zu dem Privatquartier des Admirals" "Zugang gewährt" klang es aus meinem Kommunikator. "Deck 1." Der Turbolift brachte mich innerhalb kürzester Zeit in das Quartier des Admirals.

=/\= Quartier Admiral Tehlak =/\=

XO Rikal erwartete mich schon. "Sir, wie geht es ihm?" fragte ich. "Sehen Sie sich in selber an, aber ich würde sagen sein Zustand ist unverändert." Mit diesen Worten führte mich der erste Offizier in das Schlafgemach des Admirals. Er lag noch genauso in seinem Bett wie zuvor. Aber die Blässe war etwas gewichen. Nach einer gründlichen Untersuchung stellte ich fest, daß dir Temperatur gesunken und der Kreislauf wieder stabil war. Nur das rasselnde Geräusch in der Lunge war nach wie vor da. "Computer: Raumtemperatur auf 18°C senken." Sagte ich. Computer:" Zugriff verweigert." Ich verdrehte die Augen:" XO Rikal, Sir. Würden Sie bitte...." Der erste Offizier veranlaßte unverzüglich die Senkung der Raumtemperatur. "Da ich ja keinen Bio-Scann machen darf und auch eine Blutuntersuchung mir verweigert wird, können wir nichts weiter tun, als abzuwarten." Ich setzte mich noch mal auf die Bettkante des Admirals und schaute ihn prüfend an. Normalerweise überragte er mich um fast zwei Köpfe, aber sogar liegend war er immer noch eine imposante Erscheinung. "Ich bin wirklich ehrlich besorgt, Sir. Und ich werde alles für ihre Genesung tun, alles was in meinen Kräften steht" War es nur eine optische Täuschung, oder huschte da soeben ein schwaches Lächeln über sein Gesicht? Ich wandte mich ab. Zu Rikal:" Sir, ich weiß nicht, was dem Admiral fehlt. Ich hoffe ich kann ihm dennoch helfen. Ich werde jetzt etwas essen gehen und dann in mein Quartier. Wenn noch etwas sein sollte, informieren sie mich bitte unverzüglich." "In Ordnung, Doktor, ich bringe Sie zum Turbolift. Und was ihre Trainingseinheiten angeht, wir werden unser Trainingsprogramm nach der Genesung des Admirals fortsetzten." "Aye, Sir, und Gute Nacht." Mit diesen Worten verabschiedete ich mich. Wo nahm XO Rikal diese Zuversicht her, daß es mir gelingen würde Admiral Tehlak zu heilen?
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
(Rikal)

Ich saß auf dem Kommandosessel der Brücke und überwachte die Schiffsfunktionen, als mich eine Anfrage von Lt. Aino erreichte. Eine ziemlich ungewöhnliche Anfrage, nicht weil er ein Shuttle zum erkunden eines Nebels wollte, sondern wegen der Begleitung, um die er gebeten hatte. Er wollte das Ens. Chaz ihn begleitete. Irgendwie war mit klar,
weshalb er mit ihr in einem Shuttle alleine sein wollte. Aber konnte man so was nicht auch in seinem Quartier tun? Na gut, wenn er denn unbedingt will.
Dann kann ich in Ruhe ihre Quartiere durchsuchen und in aller Ruhe sämtliche Spuren verwischen. In der letzten Nacht war mehrfach auf geheime Daten zugegriffen worden, bisher hatte die Sicherheit keine Spur, wer daß gewesen war. Aber ich hatte da einen Verdacht, dem ich nachgehen wollte. Zusätzlich beunruhigte mich das versuchte und schlampig ausgeführte Attentat auf N'Vek. Wer wollte den SO töten? Ich weiß, daß es niemand von meinen oder Tehlaks Leuten gewesen war, dann wäre sie tot, und ich wüsste davon. Merkwürdigerweise fehlte niemand von der Crew, sie war vollständig. Sehr verdächtig, hatten wir einen oder mehrer blinde Passagiere an Bord? Ich hatte einen kompletten Sensorscan angeordnet, aber nichts außergewöhnliches war entdeckt worden. Auch eine Durchsuchung des Schiffes
hatte zu nichts geführt. Die streng geheimen Bereiche waren von meinen Leuten oder mir selbst durchsucht worden. Ich war wirklich etwas beunruhigt, vor allem weil wir nicht einmal aus den Überresten des Attentäters brauchbare Daten hatten gewinnen können. N'Veks Disruptor hatte, wie üblich für einen Disruptor dieses Typs, nichts verwertbares
übergelassen. Hatte sich jemand von außen an Bord gebeamt? Wenigstens ging es N'Vek relativ gut. Ihre Verletzungen heilten. Es blieb auch noch die Frage wo Tehlak steckte? Er hatte die Blutschwinge mit einem Shuttle verlassen, daß über eine Interphasentarnung verfügt und war in die Weiten des Alls verschwunden. Ich hatte keine Ahnung wo er war,
und das gefiel mir nicht. Ich hoffte nur, daß Tehlak wußte was er tat und sich nicht in Schwierigkeiten brachte. Aber er war gut genug um sich nicht unnötig in Gefahr zu bringen. Hoffentlich kam er bald zurück, Ens Chaz war ziemlich gut und würde irgendwann herausfinden, daß sie nicht Tehlak behandelte. Ein weiterer Vorteil, wenn sie in einem Shuttle war, sie konnte nicht herausfinden, daß Tehlak weg war.
Ich genehmigte Lt. Aino seinen Flug mit Ens. Chaz. Zur Nebelerkundung, wieso rechnete ich nicht wirklich mit vielen relevanten Daten? Dann wand ich mich wieder meinen Aufgaben auf der Brücke zu.
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
(Ezri)

=/\= Krankenstation =/\=

Ich war gerade dabei mir die Krankenakte von SO N'Vek anzusehen. Sie wurde schwer verletzt, zog es aber vor ausschließlich von romulanischen Ärzten behandelt zu werden. Ich respektierte diesen Wunsch. Da tönte es aus meinem Kommunikator:" Dr. Chaz, Lt. Aino hier, wenn es ihre Zeit erlaubt möchte ich sie bitten zur hinteren Shuttlerampe zu kommen." "Aye, Sir." Verwundert legte ich die Krankenakte zur Seite und verließ die Krankenstation in Richtung Shuttlerampe.

=/\= Shuttlerampe =/\=

Freudestrahlend kam mir Ben entgegen. "Schau mal Ezri, in 3 Stunden starten wir mit diesem Vögelchen." Er deutete auf eines der Shuttle. Es war recht groß und dennoch das kleinste unter den Shuttles auf der Blutschwinge. Ich schaute ihn mit großen Augen an:" Was meinst du mit wir? Ich auch?" "Ja, Du kommst mit. Offiziell werde ich einen Nebel untersuchen und inoffiziell werden wir....." er lächelte mich viel sagend an. "Wann sagtest Du fliegen wir los? In 3 Stunden? Dann werde ich jetzt noch schnell ein Picknick vorbereiten." Ich gab Ben schnell einen Kuß und eilte davon.

=/\= Ezri`s Quartier =/\=

Während ich eilig ein paar Sachen zusammen suchte kontaktierte ich XO Rikal:" XO Rikal, Dr. Chaz hier. Ich gehe davon aus, daß Sie den Ausflug genehmigt haben. Danke Sir. Wenn sich am Zustand des Admirals was ändern sollte, mein persönliches MHN steht ihnen uneingeschränkt zur Verfügung." "Alles klar, Ensign. Ich wünsche ihnen viel Spaß." Das mit dem Shuttleausflug kam mir wirklich sehr gelegen. Langsam wurde es gefährlich für mich hier an Bord der Blutschwinge. Das war vermutlich meine einzige Chance und ich würde sie wahrnehmen. Ich nahm ein Padd und programmierte eine Fluchtsequenz. Ich versandt noch eine letzte Nachricht an Mark:

Lieber Mark,
heute machen Ben und ich einen Shuttleausflug. Ich freue mich schon riesig. Ich weiß nicht, wie er es geschafft hat, aber ich darf mitkommen. Ich hoffe dir und Jaxa geht es gut.
(An das Haus von Tokmar. Dies wird voraussichtlich meine letzte Nachricht sein. Alle technische Daten, die ich bekommen konnte sind in dieser Nachricht enthalten. Wenn ich es nicht schaffen sollte, sehen wir uns im Sto-Vo-Kor. Qapla' Ezri)
Liebe Grüße
Ezri

Dann packte ich einige persönliche Dinge ein und ließ mir vom Replikator ein Picknick generieren. Mein Bat'leth ließ ich an der Wand hängen. Es war zu groß und zu auffällig. Ich würde es sehr vermissen. Ein letztes mal ließ ich meinen Blick durch mein Quartier gleiten, dann schloß sich die Türe. Ich bemerkte nicht, daß ich mein persönliches Log-Padd liegen ließ. Mit einer größeren Tasche an der Schulter hängend und einer kleineren in der Hand begab ich mich zum Shuttle wo Ben schon ungeduldig auf mich wartete.

=/\= Shuttle =/\=

Ben nahm mir meinen Taschen ab: Was hast Du denn alles mitgenommen? Wir machen doch nur ein kleines Picknick und keine 3 wöchige Urlaubsreise." Witzelte er. Dann stiegen wir ein. Kurz darauf hatten wir Startfreigabe. Was für ein Gefühl wieder unmittelbar im All zu reisen. Der Nebel lag noch innerhalb der Transporterreichweite des Shuttles zur Blutschwinge. Während Ben es nahe heran manövrierte packte ich im hinteren Teil des Shuttles das Picknick aus. Ich breitete eine große flauschige Decke auf dem Fußboden aus und legte Teller, Besteck und das Essen auf dieselbe. Dann öffnete ich die Flasche Wein und stellte die Gläser dazu. "Ben? Das Picknick ist fertig." Rief ich ihn. "Komme sofort, ich "park" das Shuttle einfach hier und laß die Sensoren selbständig die Daten sammeln." Ben kam nach hinten und strahlte mich glücklich an. Sofort ließ er sich auf der Decke nieder. "Computer: Licht aus." Befahl Ben. Das Licht verlöschte und das Shuttle wurde nur noch von den 2 Kerzen erhellt und dem diffusen Licht des Nebels, welcher in allen Spektralfarben leuchtete und glitzerte. Wir saßen uns gegenüber, keiner wagte diese besondere Stimmung zu unterbrechen. Ich nippte an dem Wein, essen konnte ich nichts. Ben erging es ebenso. Ich schob das Essen langsam zur Seite und kuschelte mich an Ben an. Irgendwann fingen wir an uns zu küssen. Zunächst noch zaghaft, dann immer leidenschaftlicher. Ich spürte wie Bens streichelnde Hände anfingen meinen Körper zu erkunden. Wir zogen uns gegenseitig aus und spürten uns, fühlten uns. Ich genoß sehr seine Berührungen und er die meinen. Unsere Lippen trafen sich immer wieder und unsere Zungen spielten wild und leidenschaftlich miteinander. Bald schon bedeckten wir unsere Körper gegenseitig mit Küssen. Überall. Ben legte sich auf mich und ich fühlte ihn in mir. Wir wurden eins. Nichts mehr nahmen wir um uns herum mehr wahr. Rhythmisch bewegten wir uns auf einen gemeinsamen Höhepunkt zu. Die Umgebung verschwamm zu einem unbestimmten Farbenspiel für mich. Mein ganzer Körper bestand nur noch aus einem Gefühl und ich spürte, daß Ben das Gleiche wahrnahm. Keuchend, verschwitzt und glücklich blieben wir eng aneinander gekuschelt liegen. Ich weiß nicht, wieviel Zeit vergangen war, aber das war ja auch egal. Ich schaute Ben in die Augen. "Ich möchte daß du weißt wie sehr ich dich liebe, Ben." Während ich diese Worte flüsterte und Ben mich stumm anlächelte angelte meine rechte Hand nach dem Gegenstand, der sich in der Tasche die auf dem Boden lag, befand. Zischend entlud sich das Hypospray in Bens Nacken. Lächelnd schlief er in meinen Armen ein. Tränen stiegen in mir auf. "Ich hoffe, daß du mir irgendwann verzeihen wirst, Ben." Eine der Tränen viel auf sein Gesicht. Ich stand auf und drehte mich um. Meine Gesichtszüge wurden hart. Rasch suchte ich Ben seinen Kleidung zusammen und zog ihm seine Uniform an. Ich schob ihn noch einen Datenchristall in die Hosentasche. Der Christall beinhaltete eine Holographie von mir, die ihm erklären würde, was vorgefallen war und die ihm nochmals meine Liebe erklären würde. Nachdem ich das getan hatte, lud ich von dem mitgebrachten Padd, die Fluchtsequenz in den Bordcomputer des Shuttles. "Computer: Fluchtsequenz Ezri Tokmar III, Energie." Hinter meinem Rücken dematerialsierte sich Ben. Er würde direkt in sein Quartier gebeamt werden und in ca. 2 Stunden wieder erwachen. Unmittelbar danach wurden die hinteren Schilde hochgefahren und verstärkt. Das Shuttle beschleunigte in der Startsequenz auf Warp 9,8 nach kurzer Zeit auf Warp 9. Ich hatte einen wirren Kurs vorprogrammiert. Nach typischer weiblicher Logik. Es würde den Rihannsu erstmal schwerfallen ein Muster zu erkennen, sollten sie den Flug von Anfang an nachverfolgen. Während dies alles geschah generierte der Computer des Shuttles noch 2 falsche Warpsignaturen, die sich schon nach kurzer Zeit im All verloren. Erst nachdem ich das Gefühl hatte einen ausreichenden Abstand zur Blutschwinge zu haben zog ich mich an. Allerdings nicht die Sternenflotten-Uniform, sondern meinen klingonische Rüstung, welche extra für mich hergestellt wurde. Sie war bei weitem nicht so steif oder so wuchtig wie die Rüstungen meiner klingonischen Kameraden. Ich steckte die beiden Mek'leth und das D'k tahg und den Dolch von Benjamin in die dafür vorgesehenen Halfter. Dann legte ich mir noch 2 Phaser und ein Phasergewehr bereit. "Computer, die Lebenserhaltung auf ein Minimum reduzieren. Das Shuttle kühlte in kürzester Zeit aus. Ich fror, aber ich mußte Energie sparen. Ich wußte nicht, wie lang ich mit diesem Shuttle unterwegs sein würde. Nach einigen Stunden, ich wußte das mir die Rihannsu längst auf den Fersen war:" Computer: Antrieb aus und Tarnvorrichtung ein." Ich ließ das Shuttle auf dem eingeschlagenen Kurs weiter treiben und scannte nach einem Klasse M Planeten, auf dem ich mich eventuell verstecken konnte.
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
(Ace)

=/\= An Board der Righteous =/\=

Dieses Schiff war schon erstaunlich,es ist zwar klein ,im vergleich zu einem Dedirix Advanced sogar winzig doch es war mit den modernsten Systemen der Föderation und der Rihannsu ausgestattet. Es war schon ein großer Zufall gewesen als die Blutschwinge von ca 9 Monaten auf disese kleine Sensorenanomalie stieß die sich als schiff der Föderation herausstellte welches ohne Crew im Raum trieb.Unsere Sensoren konnten es kaum erfassen da es mit einer neuen Aussenhaut versehen war welche unsere Sensorsignale fast vollständig absorbierte.Die Crew hatte es verlassen da die Hauptsystem des Schiffes versagen und die Lebenserhaltung ausfiel, und auch die Selbstzerstörung (zu unserem Glück).Es gelang der Blutschwinge das Schiff zu bergen. An Bord fanden wir noch weitere neue System der Föderation wie verbesserte Waffen und Sensoren.Doch die größte Überraschung befand sich in der Datenbank: Dieser Prototyp wurde nie ofiziell von der Föderation gebaut sondern von einer geheimen Organisation namens Sektion 31 (Fast ähnlich dem Tal Shiar).Wie sich aus den Daten ergab wurde mit diesem Schiff gegen viele Verträge der Föderation mit anderen Rassen verstoßen was uns zu dem Schluß brachte das niemand das Schiff ofiziell zurückfordern oder suchen würde.Wir plazierten einige Trümmer nahe dem Fundort so das es nach einer kompletten Zerstörung der Righteous aussah.
Nun endlich nach 9 Monaten der Erforschung und Umbau war das Schiff nun fertig.Nun sollte es endlich zum einsatz kommen. Im Moment bewegten wir uns routinemäßig zum nächsten Aussenposten um die Crew zu vervollständigen. Zur Zeit steuerten wir das Schiff mit 5 Leuten was im moment auch voll ausreichte. Doch aus der Routine wurde nichts.Ca. 1 Stunde bevor wir die Basis erreichten erhielten wir eine Meldung vom Hauptquartier.Sie war kurz aber
ich wußte sofort worum es ging.
"An Righteous: Neue Order, treffen sie sich mit der Blutschwinge ,Priorität Omega"
Priorität Omega ,das konnte nur eines bedeuten : Die Blutschwinge hatte Spuren der T´Kon gefunden. Aber so schnell ?? Wir hatten damit gerechnet aber nicht in so kurzer Zeit 1-2 Monate hatten wir schon eingeplant. Die Righteous war Aufgrund seiner Tarnung und verbesserten Sensoren als Erkundungsschiff in die Mission der Blutschwinge eingeplant. Es soll wie wir hoffen nicht von den Verteidigungsystemen der T´Kon oder I´Kon Basen entdeckt werden. Wenn schon ein Schiff die ganzen Jahrtausende überstanden hatte wie gut würde eine Basis dann erhalten sein. Doch wegen technischer Probleme und der Annahmen nicht so schnell erfolg zu haben bleibt die Ritheous erstmal zurück. Wir änderten den Kurs und gingen auf Transwarp um uns mit der Blutschwinge zu treffen.

=/\= 2 Tage später =/\=

So nun waren wir nahe der Blutschwinge.Nach einem kurzen Kontakt mit dem Schiff steuerten wir einen Hangar an der uns zugewissen war.Wie winzig unser schiff im vergleich doch aussah.

=/\= Im Hangar =/\=

Wir wurden von einem Sicherheitsteam in Empfang genommen. Der Leiter des Teams führte mich und meine Begleiter zu unseren Quartieren während der Rest des Teams den Hangar bewachte ,so das niemand zur Righteous gelangen
konnte. Schon gar nicht einer der beiden Sternenflottenoffiziere. Sie wurden zwar genau überprüft doch konnten sie nicht doch der Sektion 31 angehören??
An meinem Quartier angekommen verabschiedete ich mich fürs erst von meiner Crew und betrat den Raum. Es war schön wieder hier zu sein. Genau wie ich es verlassen hatte .Ein Quartier normaler Größe aber im vergleich zu wohl den
meisten anderen Quartieren herschte hier ein leichtes Chaos ,aber ich fühlte mich sofort wieder zu Hause. Nun würde ich mich erstmal frisch machen um mich dann mit den Führungsoffizieren zu treffen um über die neusten Ereignisse informiert zu werden.
 
Oben