eMobilität - na klar

Ezri

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Mitglied Galactic Alliance
Erwarte demnächst einen Ring, der einen RFID-Chip beinhaltet. Das wird dann der neue "Shuttleschlüssel" :wohoo
 

Sandra

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Ein Tesla ist so schön, kann mir aber leider keinen leisten, da müßte schon ein größer Geldgewinn her - auch hier am Land sind die Ladestationen sehr sehr rar. Ich hab nur eine im Nachbarort gesehen.

Ein Ring ist cool :) und dann noch auf den Apex von DT warten :)
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
Es gibt Apps, die einem Ladestationen zeigen.
Auf dem Land braucht man eher weniger, da die meisten ja eh in einem eigenen Haus wohnen und/oder eine Garage haben und da langt schon eine ganz normale Steckdose.
Wir haben uns allerdings eine 11kw legen lassen, aber der normale Haushaltsstrom tut es auch :blabla
 

Ezri

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Mitglied Galactic Alliance
So eine verrückte Sendungsverfolgung habe ich auch noch nicht gesehen.
Ring wurde in Georgien los geschickt nach Dubai, von Dubai nach London und von London wieder nach Dubai :verwirrt
Kommt der irgendwann auch mal hier an? :hmm
 

Ezri

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Mitglied Galactic Alliance
Weil das Thema so schön ist, von Facebook:

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Was für Argumente man sich immer anhören muss wenn es um das e-Auto geht... echt der Hammer... da werden alle Register gezogen,
Würde ich den Verbrenner schlecht reden wollen, und so argumentieren wie viele in diversen Gruppen, würde es so aussehen:
Verbrenner sind scheiße, weil ich muss irgendwo hin fahren, um es mit Benzin oder Diesel voll zu machen, dann brauchen die mindestens 25 Liter auf 100km (Hummer) passt nix rein (Lupo), kann kein Wohnwagen mit 2.500kg ziehen (Smart), die brennen ja ständig (13.000 pro Jahr in Deutschland), wenn alle morgens um 6 Uhr tanken fahren, hätten wir an jeder Tankstelle eine Schlange von 3.000 PKW stehen, wie soll das denn gehen?
Und überhaupt, wo soll denn der ganze Sprit her kommen? Sonne und Wind haben wir selber, aber gar keine Ölvorkommen... ihr wollt wohl das ganze Öl mit Schiffen hier her transportieren, oder? Über die 350 Kreuzfahrer meckern weil sie ja sooo schmutzig sind, aber bei 40.000 Handelsschiffen drücken wir man ein Auge zu! Strom braucht man auch noch zur Herstellung von Kraftstoffen. ca. 1,6kWh/Liter Sprit... Um all unsere Autos in Deutschland betanken zu können, sind das schon mal 80TWh Strom im Jahr.. und das nur für die Herstellung von Kraftstoff die sind dann ja noch nicht mal einen Meter gefahren!!! Wo soll der ganze Strom denn her kommen?
Und die 50 Milliarden Liter Kraftstoff die wir in Deutschland pro Jahr verbrauchen wird aus Apfelsaft gewonnen, oder wie? Und dann fährt man auch noch mit 60l hoch brennbare Flüssigkeit durch die Gegend und im Motor finden kleine Explosionen statt! Das ist doch nicht euer ernst!?!
Und dann die Förderung von Rohöl... Einfach mal "Nigeria Ölsand" oder "Kanada Ölsand" Googlen. Alleine in Kanada wird 145.000km² Wald platt gemacht um das Öl aus Sand zu spülen und wir verseuchen das komplette Gebiet mit Chemikalien für Generationen, aber wehe in der Atacama Wüste verdunstet Wasser auf 44km²...
Wie viele Kriege sind nicht schon im Namen des Öls geführt worden, die ganzen Tanker und Bohrinsel-katastrophen... und vom ganzen Kobalt welches bei der Sprit-Herstellung VERBAUCHT wird mal ganz zu schweigen... schämt sich der Verbrenner-Käufer nicht? Wegen euch müssen kinder auf ewig arbeiten! In den ersten AutoAkkus ist schon gar kein Kobalt mehr drin, und wenn, dann wird es dort GEBRAUCHT und so gut wie rückstandslos recycelt.
Ach, BioFuels wie z.B. BioDiesel wollt ihr nutzen? Für jeden Liter BioDiesel wird 3.500l Wasser benötigt. Würde man dies Flächendeckend für Deutschland einführen, bräuchte man 73,5Billionen Liter Wasser. Das wäre das 1122 Fache vom Wasser bei der Lithium-Gewinnung. Schon heute, und wir haben nur 7% BioFuels in unserem Diesel, wird 61% des in Deutschland importierten Palmöls für BioFuels verbraucht. Schön die Kekse wieder ins Regal stellen weil ja Palmöl drin ist und dafür der Regenwald abgeholzt wird, aber mit dem Diesel durch die Gegend fahren. Ihr habt Regenwald im Tank! Schon heute wird jedes Jahr eine Fläche Regenwald von halb Deutschland abgeholzt... Ihr wollt auf Lithium und Kobalt verzichten und dabei fahren die Verbrenner nicht einen Meter weit ohne...
Wie, Wasserstoff soll dann die Zukunft sein? Ich dachte wir haben kein Strom? Mit 20kWh produzierten Stroms fährt das BEV (eAuto) 80km weit, ein FCEV (Wasserstoffauto) nur etwa 40km... Und wer soll denn die Wasserstofftankstellen alle aufstellen? Heute gibt es etwa 14.000 konventionelle Tankstellen, aber nur etwa 70 mit Wasserstoff. Eine H2-Tankstelle kostet etwa 1,5-2,5 Millionen Euro. Würden wir die restlichen 13.930 aufbauen wollen, würde dies (bei 2 Mio. Euro im Schnitt) knapp 28 Milliarden kosten. Und wer soll das bezahlen?
Und was kostet eine Ladeinfrastruktur zum Vergleich? Aktuell gibt es schon um die 20.000 Ladesäulen für BEV. Man sagt, man bräuchte insgesamt etwa 70.000 Ladepunkte für eine flächendeckende Versorgung. Würden wir nun die restlichen 50.000 noch aufstellen, kostet es nur 1,5 Milliarden... Aber eMobilität wird teuer...
Synthetische Kraftstoffe (eFuels) sollen es dann eben richten? Vergleichen wir doch mal die Wirkungsgrade:
- BEV = etwa 73%
- FCEV = etwa 36%
- Verbrenner mit eFuels = etwa 12%
Somit fährt man mit 20 eingesetzten kWh nur 13km weit... und das wollt ihr einem anpreisen? Das wollt ihr wirklich fahren? Dann müssten wir nur für die eFuels die Stromproduktion verdoppeln!
Fassen wir mal zusammen:
- BEV: Einfache und simple Technik, Vergleichsweise günstige Ladeinfrastruktur, laden Zuhause möglich, mit eigener PV-Anlage kostenloses Laden, Akkus aus eAutos gehen vor dem recyceln in ein SecondLife als stationärer Speicher, nach 20-30 Jahren Nutzung können die Rohstoffe im Akku zu 97% zurück gewonnen werden. Per Handy App kann ich das BEV vorkühlen/-heizen, Bremsen halten 300.000km und mehr wegen der Rekuperation, sehr geringe Inspektionskosten.
- FCEV: Enthält auch einen Akku, aufwendige Technik, teuer im Aufbau der Infrastruktur, Fahrzeuge wesentlich teurer, Wartungsintensiv, unsicher, und verbraucht 3x so viel Strom wie das BEV.
- Verbrenner: Problematische Rohstoffgewinnung, BioFuels zerstören Regenwald und verbrauchen Unmengen Wasser, gesundheitsschädliche Abgase, stinken und sind laut, ineffizient, im Winter geht einem im Stau schon nach 30h der Sprit aus, man kann nicht mal Zuhause tanken. teuer im Unterhalt durch die ständigen Inspektionen,
Aber das eAuto schlecht reden! Sowohl Verbrennungsmotor wie auch Wasserstoff wird sich nie durchsetzen!

von Ove Kröger

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Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
„Liebe Anti-Elektroauto-Populisten,
- Wenn in Afrika oder sonstwo
Kinderarbeit herrscht, etwa um eure modischen Klamotten zusammenzunähen,
eure Sneakers zusammenzuleimen oder euer iPhone zusammenzubasteln, dann
ist das okay; aber wehe es handelt sich auch nur um eine einzige
Komponente, die mit Elektroautos zu tun hat, dann ist DAS ganz, ganz
schlimm?
- Wenn in Afrika in Minen nach Gold, Diamanten und
Kupfer geschürft wird, ist das okay; bei Kobalt, das ebenfalls in
Kupferminen vorkommt und einfach NEBENHER gewonnen wird, DAS ist dann
Ausbeutung?
- Wenn in Kanada durch das Ausspülen von Ölsand Milliarden Liter
TATSÄCHLICHES Trinkwasser verseucht werden, ist das okay; wenn in der
Atacamawüste in einem SALZsee ungenießbares, VERSALZTES Grundwasser für
Lithium hochgepumpt wird, um es verdampfen zu lassen, ist DAS dagegen
Zerstörung der Umwelt und Vergeudung von Grundwasser?
- Wenn
rund 100 kWh aufgewendet werden müssen, damit EIN klassisches
Verbrenner-Auto 100 km Distanz zurücklegen kann, halten das die
Stromnetze selbstverständlich aus, dass dieselbe Strommenge aber FÜNF
Elektroautos jeweils über die selbe Distanz antreiben würde, DAFÜR soll
das Netz dann nicht ausgelegt sein und zusammenbrechen?
- Wenn
ein Motor nach 300.000 Km einen Lagerschaden erleidet, dann hat er gute
Dienste geleistet; wenn eine Antriebsbatterie nach 500.000 Km
ausgetauscht und zu 90% rekonditioniert wird, und nach drei Lebenszyklen
und 1.500.000 Km noch einmal zehn Jahre als Pufferbatterie in Smart
Houses Anwendung findet, soll DAS eine Entsorgungskatastrophe sein?
- Wenn man jeden Tag von neuen Kraftstoffpreisen überrascht wird, schon
jetzt für den Sommer von der nächsten Preisspitze ausgehen kann und
sich nicht gegen diese Preiswillkür wehren kann, ist das okay; wenn man
den Preis für den Strom selber wählen und ihn sogar selbst zuhause
produzieren kann, soll DAS aber nachteilig sein?
- Wenn ein
Verbrennerauto kurz nach der Zulassung bereits 30% - und mehr - seines
Marktwertes verliert, ein Tesla aber erst nach 300.000 Km, DESWEGEN
sollen sich Elektroautos nicht rechnen?
- Wenn man nach 300 km
Fahrt zum pissen anhält, ist das okay; hält man zum pissen, Kaffee
trinken UND gleichzeitigem Elektroauto aufladen an, DAS ist dann aber
zeitraubend und unpraktisch?
- Wenn pro Jahr rund 15.000 Autos
auf Deutschlands Straßen Feuer fangen, noch dazu an ca. 25.000 Autos pro
Jahr Schmorschäden entstehen, ist das okay, DASS in China EIN Tesla auf
eine merkwürdige Verpuffung Feuer fängt, DAS ist dann die ganze große
Gefahr der Elektroautos?
- Wenn Experten schätzen, dass in den
letzten 50 Jahren mehr als 2.000.000 Tonnen Rohöl aus Pipelines oder
Bohrinseln im Nigerdelta ausliefen und die Lebenserwartung von 30
Millionen Nigerianer durch die Verschmutzung von Luft, Gewässern und
Böden um etwa zehn Jahre verkürzt wurde, ist das okay, aber wenn
Windenergieanlagen mehr als 45 Dezibel Betriebsgeräusch absondern, DAS
ist dann ein unzumutbares Gesundheitsrisiko?
- Wenn in
Westsibirien jährlich durchschnittlich über 15.300.000 Tonnen (!) Rohöl
in die Umwelt gelangen, wenn in der Nordsee rund 9.000 Tonnen Öl aus dem
Alltagsbetrieb der Bohrinseln Jahr für Jahr ins Meer sickern, und rund
100.000 Tonnen Chemikalien aus der Verarbeitung bewussst eingeleitet
werden, so dass am Meeresboden eine Fläche zweimal so groß wie das
Saarland verschmutzt ist, dann ist das okay, aber dass in Biogasanlagen
bei der Vergärung proteinhaltiger Stoffe es durch Schwefelverbindungen
zu einer Geruchsbelästigung der Umgebung kommen KÖNNTE, DAS soll ein
Problem sein?
- Wenn allein in den letzten zehn Jahren durch
Unfälle auf hoher See rund 860.000 Tonnen Rohöl in das Ökosystem der
Meere gelangte und Mangrovenwälder, Korallenriffe und Wattgebiete
verseuchte, was in Folge Seevögeln, Meeressäuger und Meeresschildkröten,
ja sogar Eisbären in verenden liess, ist das okay, wenn aber irgendein
Schmuddelportal die Fake-News veröffentlicht, dass Elektroautos
umweltschädlicher als solche mit Dieselmotoren seien, freut ihr euch ein
Rad ab und verteilt diesen heuchlerischen Schwachsinn auch noch
weiter???
Bei so viel Heuchelei muss man doch zur
Schlussfolgerungen kommen, dass ihr Hater schlicht keine Ahnung habt,
wovon ihr da redet, oder es stimmt irgend etwas nicht so ganz mit euch.“
Copyright: Mario-Alberto Bauér, ex-Journalist und Faktenaktivist
 

Ezri

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M. Urban
Eine traurige Geschichte vom armen Elektroautofahrer...
Mein täglicher Arbeitsweg beträgt nur gut 40km (wenn ich nur ins Büro fahre), manchmal auch 80km, 180km oder 280km wenn ich Kunden besuche. Ganz selten muss ich weiter als 300km am Tag fahren. Ich bin und war noch nie ein Geschwindigkeitsjunkie, mir sind schon immer 130km/h genug gewesen. Da ich meist in der Zeit zwischen 7:30 und 17:00 Uhr unterwegs bin, findet sich eh kaum ein Stück Autobahn auf dem man schneller fahren könnte. Wenn ich nach Hause komme steht der Wagen an den meisten Tagen im Jahr von 17:00 Uhr bis um 07:00 Uhr im Carport rum.
Ich habe keine Tante die mich mehrfach pro Jahr überraschend anruft und mich bittet sie innerhalb von drei Stunden, 400km entfernt, von irgend einem Bahnhof abzuholen.
Meine Freunde haben mich noch nie Nachmittags um drei angefragt ob ich sie um halb vier mal schnell nach Frankfurt zum Flughafen bringen könnte.
Ich kann mich kaum erinnern ob ich überhaupt jemals überraschend und ohne Vorlaufzeit weiter weg musste. Nächstes Krankenhaus 15km, Tierarzt 6km, Lidl/Aldi/Netto/Getränkemarkt/Pommesbude alles weniger als 3km (ländliche Gegend 20000 Einwohner Städchen). Nächste Großstadt 50km.
Einen 2 Tonnen Anhänger besitze ich nicht und 1000km am Stück musste und wollte ich bisher noch nie fahren. Es wäre Aufgrund meiner kleinen Blase (Pipi machen) und meines dicken Bauches (Hunger) auch gar nicht möglich. Auch unsere beiden Hunde, die bei Urlaubsfahrten natürlich im Kofferraum sitzen, können und wollen das nicht. Genauso wie die Kinder, die früher auf dem Rücksitz saßen das nicht wollten. Die haben/hatten immer den eigenartigen Wunsch sich zwischendurch mal die Beine zu vertreten.
Hört sich ziemlich normal an? Nein, ist es nicht. Damit gehöre ich zur absoluten Minderheit der deutschen Autofahrer. Die meisten anderen fahren jeden Tag mit ihrem Diesel (mit 1000km Reichweite) und 2,5 Tonnen Anhänger, mit einem 180er Schnitt auf der linken Spur der Autobahn, in die 300km entfernte Arbeit.
Wenn sie um 18:00Uhr wieder zu Hause sind ist zum Glück immer noch genug Sprit im Tank um die Kinder schnell zum 100km entfernten Fußballtraining zu bringen. Wenn nicht, auch nicht schlimm, denn dort gibt’s an jeder Ecke eine Tankstelle, wo Diesel und Benzin aus Rosenblüten schnell und sauber in den Tank fließt.
Nachts um 3, nachdem die Schwiegereltern noch eben nach Hause gefahren wurden (130km eine Tour) kommen sie zurück und spurten die Treppe zu ihrer Wohnung im 10 Stock einer Hochhaussiedlung rauf. Um ein Elektroauto zu laden bleibt keine Zeit, um 4:30 muss schließlich der Anhänger wieder an den Haken, für einen neuen Tag auf der Autobahn. Das nenne ich 1 aufregendes Leben ??
Wie langweilig mein Leben dagegen ist. Ich armer Wicht habe ein Elektroauto, das bei aktueller Witterung und bei vollem Akku nur 440km Reichweite anzeigt. Für mein armseliges Autofahrerleben im Außendienst mit ca. 35.000km im Jahr passt es wundersamerweise trotzdem. Denn eins habe ich allen andern voraus, ich habe eine Steckdose zu Hause ??
Wenn ich von der Arbeit komme stecke ich da mein Auto an, am nächsten Morgen hat der Akku genau den Füllstand, den ich möchte und/oder brauche. Komischerweise sind das nur ganz selten 100%. Ich weiß nämlich ziemlich oft schon am Tag vorher wo ich am nächsten Tag hin will. Meistens bekomme ich vom Aufladen noch nicht mal etwas mit, denn in der Regel schlafe ich während dieser Zeit. Das Auto hat eine Zeitsteuerung und lässt sich auf Zeiten einstellen, in denen es laden soll. Meins lädt unter der Woche Nachts, zwischen 0 und 6 Uhr, da der Strom dann bei uns billiger ist.
Am Wochenende oder wenn ich früher Feierabend habe und schönes Wetter ist, sitze ich gerne mit einem Bierchen im Garten und sehe der Sonne dabei zu, wie sie wunderbar leuchtend auf die Photovoltaik Platten auf unserem Dach scheint und den Strom durch ein dickes schwarzes Kabel über eine Wallbox in mein Auto drückt. Kostet dann nichts der Strom. Danke Sonne ??
Bisher musste ich schon 10.000km mit diesem schrecklichen Elektroauto fahren und habe erst zwei Tage gehabt, an denen ich es nicht mit einer Akkuladung wieder nach Hause geschafft habe. Das waren Touren von einmal 700km und einmal 650km und man glaubt es kaum, ich wusste das auch schon vorher. Nur an diesen beiden Tagen habe ich bisher auswärts laden müssen. Jeweils einmal 20 Minuten auf dem Hinweg (Der Frühstückskaffee wollte eh raus) und einmal 40 Minuten auf dem Rückweg. Auf dem Rückweg traf mich dann wieder die Sache mit dem dicken Bauch. Ihr wisst schon, Hunger ????? also war ich in der Zeit was essen. Übrigens hätte ich für 10000km mit dem Diesel ca 15-17 mal tanken müssen. Rechnet selber mal aus wie lange man da an einer Tankstelle rumgestanden hätte. Aber realistisch bleiben, sowas dauert länger als 2 Minuten ?? Vor allem wenn der Typ vor euch noch Zigaretten, Brötchen und zwei Snickers braucht...
Zugegebenermaßen war ich an diesen beiden Tagen länger unterwegs als ich es mit dem vorherigen Diesel gewesen wäre. Einmal tanken hätte ich aber auch müssen (nein, keiner meiner Diesel der letzten 10 Jahre schaffte 1000km) und etwas gegessen hätte ich auch. Aber komm, ich bin grad großzügig, rechnen wir es mal schlecht und sagen das ganze hat jeweils eine Stunde länger gedauert als mit einem Diesel. Das macht also einen Zeitverlust von vielleicht zwei Stunden in drei Monaten. Au weia, wenn mir die am Ende meines Lebens nicht mal fehlen werden.
In so einer Pause kann man übrigens wichtige Dinge erledigen, die Millionen andere zu Hause auf dem Sofa oder in der Firma auf dem Klo erledigen. Ein paar whatsapp Nachrichten beantworten und dumme Bemerkungen über Elektromobilität auf Facebook lesen. Da reicht die Ladepause meist gar nicht für aus...
Wir sehen, es ist einfach nur schlimm ein Elektroauto fahren zu müssen. Wenn ich an den demnächst anstehenden Urlaub denke wird mir jetzt schon schlecht. Was machen wir nur wenn der Hinweg eine Stunde länger dauert als letztes Jahr? Und der Rückweg auch? Schon wieder zwei Stunden verlorene Zeit? Werden wir dann sterben müssen? Oder freuen sich die Hunde weil sie einen längeren Spaziergang machen können bevor es wieder zurück in den Kofferraum geht? Und was sagt mein hungriger Bauch dazu? Ich werde wohl demnächst erfahren.
Da die meisten Hardcore Gegner ja eh noch nie in einem Elektroauto gesessen haben, geschweige denn mal eins gefahren sind, könnt ihr diese Erfahrung aus dem harten Elektroautoleben natürlich einfach als spinnerte gute Nacht Geschichte nehmen. Oder, vielleicht schafft es ja der eine oder andere ja mal, ganz ganz kurz, aus seinen Schienen zu springen und über die eigene festgefahrene Meinung nachzudenken.
Wenn nicht? Ist mir eigentlich auch egal ??
M. Urban
Hier kann ich mal noch die Fortsetzung schildern. Wir sind tatsächlich lebend aus dem Urlaub zurück gekehrt. 2120km gefahren und wir waren nach 14 Tagen tatsächlich wieder rechtzeitig an unseren Arbeitsplätzen. Ladekosten für diese 2120km, rund 100 Euro.
In der Zwischenzeit habe ich 16100km auf dem Tacho, die erste Inspektion hat 88 Euro gekostet und die Stromkosten belaufen sich auf 3,61Euro/100km. Bin seeeehr zufrieden, nie wieder Verbrenner ??
 
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