Am Abgrund IX

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Rikal

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Posting für Ezri:

=/\= Brücke =/\=

„Schilde bei 14%“

Wie ein Raunen drangen diese Worte leise zu mir durch. An meinem Rücken verspürte ich einen gewissen Druck und auch ein Vibrieren. Ein unkontrollierter Impuls ließ mein rechtes Bein einmal heftig zucken, fast wie ein Aufbäumen. Tief holte ich Luft, die Hintergrundgeräusche der Brücke traten noch weiter in den Hintergrund und fast überlaut kam ein gequältes Stöhnen über meine Lippen. Ich zuckte zusammen, erschrocken über diesen Laut. Und dann hämmerte es in meinem Kopf. Jede einzelne Erschütterung des Schiffes, egal wie sanft sie auch war, potenzierte sich in meinem Kopf ins Unermessliche. Die eine Hand presste ich mir an die Schläfe und die andere Hand durchsuchte fast schon hektisch, aber blind den Medikit, der gehalten durch einen Tragegurt mit mir am Boden lag. Endlich ertasteten meine Fingerspitzen den Injektor, aber nun kam ich nicht drum herum, nun musste ich meine Augen öffnen, um die richtige Ampulle zu greifen. Ein Schmerzmittel, welches hoffentlich stark genug sein würde, meine Kopfschmerzen niederzuringen. Ganz langsam und sehr vorsichtig hob ich meine Augenlider. Sie schienen aus Blei zu sein, so schwer kamen sie mir vor. Gleißendes Licht ließ meine Iris verkrampfen. Meine Netzhaut schien zu glühen und nur langsam, schemenhaft und verschwommen bildete sich meine Umgebung ab. Langsam und zittrig hielt ich mir ein paar Ampullen vor die Augen und mühsam versuchte ich die Symbole zu entziffern. Endlich, die dritte Ampulle enthielt das Gewünschte. Selbständig und ohne mein bewusstes Zutun luden meine Hände die Ampulle in den Injektor. Mit der kühlen Spitze des Gerätes suchte ich nach bloßer Haut und mit einem leisen Zischen entlud sich der Inhalt der Ampulle in meinen Körper.
Wenige Augenblicke später griff eine unsichtbare Hand in meinem Kopf nach dem Schmerz, ballte ihn zusammen und schob ihn wehrlos in eine Ecke, in der er unwirksam vor sich hin waberte.

Endlich war ich in der Lage aufzustehen und wieder aktiv am Geschehen teilzunehmen. Die Eindringlinge auf der Brücke waren erfolgreich abgewehrt worden. Die überlebenden Eindringlinge wurden so eben von Sicherheitsoffizieren abgeführt und je nach schwere der Verletzungen auf die Krankenstation oder direkt in den Zellentrakt gebracht. Die Rückstände derer, die von Disruptoren vernichtet wurden, blieben achtlos liegen und wurden von den Anwesenden zertreten.
Auf dem Hauptschirm offenbarte sich mir nicht nur, das Kampfgeschehen mit den Föderations-Schiffen, sondern ich erkannte auch weitere Warbirds und Shrikes. Verwundert schaute ich zu Rikal hin. Er bemerkte meinen Blick und beantwortete meine stumme Frage:

„Es ist Riov Ael mit derChR Reas Helm.“

„Oh, aber wie… ?“

„Nach dem Kampf.“

Ich nickte stumm und wandte mich wieder meiner Arbeit zu. Einige Offiziere konnte ich direkt auf der Brücke behandeln, so wie die junge Offizierin an der taktischen Station. Das Blut wurde an den Wundrändern schon dunkelgrün, ein Zeichen, dass der Gerinnungsprozess einsetzte. Mit dem Hautregenerator stoppte ich die Blutung vollends, so dass die Taktikerin sich wieder voll auf ihre Arbeit konzentrieren konnte. Desweiteren veranlasste ich, dass die gefallenen Marines abtransportiert wurden. Ihre Bestattung würde noch warten müssen. Die Krankenstation ist zum Glück von der Enterung verschont geblieben und somit noch voll einsatzfähig.

-tbc-
 

Rikal

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Posting für Tahl:

=A= Shuttle der ChR Blutschwinge =A=

Inzwischen wurde Tahl immer öfter von Wellen des Hasses erfüllt. Er fühlte in seinen Nervenspitzen das es Probleme mit der Blutschwinge gab und saß währenddessen in einem Shuttle fest ohne das er was bewegen konnte oder sich an einem Kampf beteiligen konnte. Natürlich konnte er das Funkgerät benutzen doch was sollte dies bringen ? Die Feinde der Förderation würden das Signal anpeilen und in kurzer Zeit würde es hier nur so von Schiffen wimmeln...
Er betrachtete sich die relativ wenigen Chancen die ihm zur Verfügung standen um sich mit dem Shuttle aus dieser verzwickten Lage zu befreien aber es sah schlecht aus. Die einzige Möglichkeit würde sich nur ergeben wenn sich jemand nach draussen begeben würde. Die Anzüge und die Materialien waren an Bord vorhanden und die technische Ausbildung hatte Tahl immerhin zu genüge genossen. Er dachte noch einmal ausgiebigst darüber nach und beschloss mit Alidar diese Möglichkeit zu erörtern...
 
T

Tarik

Gast
*so meld mich dann mal zurück *gg*

=A= Brücke der Schwinge =A=

Langsam aber sicher rappel Ich mich wieder auf. Etwas verwirrt schaue Ich mich auf der Brücke um. Ich sehe gerade noch, wie die letzten Eindringlinge zu den Zellen gebracht werden. Plötzlich merke Ich, wie etwas stechend warmes an meinem Geischt herunter läuft. Ich nehme die Hand und wische mir instinktiv durch's Gesicht. Voller Erstaunen schaue Ich anschließend auf meine Hand, die vom Blut überströmt war.
Wie konnte das passieren? Ich überlege einen Moment, aber Ich kann mich nicht mehr erinnern. Dann plötzlich kommt alles wieder. Es ist alles ziemlich schnell gegangen. Ich erinner mich noch, dass Ich zusammen mit dem Leih und den Anderen die Brücke verteidigt hatte. Dabei ist mir ein Fehler unterlaufen. Ich hatte dabei meinen Platz an der CONN verlassen und nicht germerkt, wie sich einer der Feinde von hinten anschlich. Erst im letzten Moment drehte Ich mich um. Obwohl Ich sofort geschossen hatte, war es schon zu spät. Ich sah noch wie mein Gegenüber vom Disrputor getroffen zu Boden sank, merkte aber gleichzeitig auch, wie mich etwas an Schulter und Kopf traf. Ich kämpfte gegen die Bewustlosigkeit an, doch schließlich sackze Ich zusammen.
Ich schüttel die Gedanken ab und schaue zu meiner Konsole, wo Ich noch immer die Überreste von meinem Feind liegen sehe. Dann lasse ich meinen Blick über die Brücke schweifen, auf der Suche nach dem Leih.
"Arrain, Sie sollten besser zur Krankenstation gehen!" Hörte Ich die Stimme eines Offiziers. Ich überlege einen Moment und spiele mit dem Gedanken, zu einer Erwiderung anzusetzen, doch die Schmerzen sind enorm und Ich bin mir nicht sicher, wie und wo Ich getroffen wurde, so das Ich nur knapp nickend die Brücke verlasse und mich zur Krankenstation begebe.

=A= Krankenstation =A=

Während Ich durch die Korridore gehe und mich genau auf dem Schiff umseh, wird mein Entsetzen immer größer. Ich kenne die Schwinge nun schon eine ganze Weile. Ich hatte sie als prachtvolles und elegant wirkendes Schiff in Erinnerung, doch jetzt wirkt Sie eher wie eine Müllhalde. Innerlich merke Ich wie tiefe Trauer in mir hoch steigt, aber Ich merke auch die unermessliche Wut, die ebenfalls in mir hoch kommt und mich zerfrisst. Viele Rihannsu hatten heute und hier Ihr Leben gelassen. Manche waren nur Rihannsu, aber manche waren auch Freunde gewesen, gute Freunde oder wenigstens Kollegen.
Ich hatte die Föderation schon immer gehasst, doch nach diesem Tag hasse Ich sie noch mehr. Ich schwöre innerlich, alles daranzusetzen, um mein Volk gegen diese Menschen zu unterstützen. Egal zu welchem Preis. Voller Hass auf der einen, aber auch voller Trauer auf der anderen Seite betrete Ich die Krankenstation.
Ich muss einen Moment warten, bevor ein junger Pfleger zu mir kommt und meine Wunde untersucht. "Ist es schlimm?" Frage Ich den jungen Unteroffizier, der einen Monet zögert, bevor Er antwortet. "Ka Rekkhai, Sie haben Glück gehabt. Ist nur ein Streifschuss.Ein bisschen höher oder etwas weiter nach rechts und Sie würden in einem dieser Dinger liegen." Bei den letzten worten deutet der Pfleger auf die Biobetten, in denen die Toten umhüllt von Stasisfeldern liegen. Ich folge dem Blick des Pflegers, dann nicke Ich Ihm zu und mache mcih auf den Weg zur Brücke.
Wieder gehe Ich durch das Schff, wieder bemerke Ich die Trümmer. Während Ich durch das Schiff zum Lift laufe, sehe ikch vor meinem inneren Auge jede Sektion, jeden Abschnitt des Schiffes, wie er intakt ist. Immer größer wird meine Wut, auch auf mich selber. Hatte ich wirklich alles getan? Ich war der Steuermann des Schiffes. Wenn ich besser geflogen wäre, hätten wir dann besser da gestanden? "Tarik, du hast dein Bestes getan!" Rufe Ichgh zu mir selbst. Da muss wohl was dran sein, immerhin haben wir überlebt.. wenn auch nur knapp. Ich betrete den Lift und erreiche die Brücke schon kurze Zeit später.

=A= Brücke der Schwinge=A=

Das erste was Ich tue, nachdem ich die Brücke erreicht habe, Ich werfe einen Blick drüber. Es hatte sich schon einiges geändert. Dann bemerke Ich den Leih. Langsam und unsicher gehe Ich auf Ihn zu. Das kam bisher nicht oft vor. Ich schätze den Leih und Ich mag Ihn, hatte aber nicht mehr wirklich Angst vor Ihm. Dennoch gehe Ich nur sehr langsam, bis Ich kurz vor Ihm stehe. "Rekkhai?" Der Leih dreht sich dofort zu mir um. "Ie Arrain?" Ich melde mich schnell zurück, der Leih nickt bestätigend, nachdem er vorher ausgiebig meine Verletzung betrachtet hatte. Dann willer sich wieder umdrehen, doch als Er bemerkt, dass Ich noch da steh wendet Er sich wieder mir zu. "Ja Arrain?" Ich überlege einen Moment und meine Angst wird größer. Dann sage ich fest und mit nur minimaler unsicherheit, aber voller Reue, was Ich auf dem Herzen habe. "Nun Rekkhai, es..es tut mir leid!" Der Enarrain schaut mch nun mit einer Mischung aus Verwunderung und Erwartung an. "Ja Arrain?" Ich überlege dann sage Ich: "Nun, Ich habe versagt. Wenn ich die Steurung besser unter kontrolle gehabt hätte, wären wir bestimmt besser davon gekommen. Es tut mir leid Rekkhai."

<tbc>
 

Chateya

geschecktes Zwergschaf
(N'nhaeirhu)

Wie überall im Schiff herrschte geordnetes Chaos. Die Schäden, welche während des Kampfes entstanden waren, wurden umgehend repariert, wobei Schadenskontrollteams und Reparaturteams dabei des öfteren selbst unter Beschuß durch die Eindringlinge gerieten. Dies hatten sie durch einige ihnen zu Hilfe eilenden Truppen erfahren.
Doch im Gegensatz zu den meisten anderen an Bord war die Gruppe der Tal’Shiar-Soldaten, mit der CIS und ihrer Mitarbeiterin im Schlepptau, bisher auf keinen einzigen Eindringling gestoßen und N'nhaeirhu begann sich zu fragen, weshalb.
Nicht, daß sie scharf auf eine Auseinandersetzung war. Im Gegenteil, sie war eher jemand, der lieber im Hintergrund die Fäden zog. Doch noch von früher war sie es ebenso gewohnt, bewaffnet hinter Flüchtigen herzujagen, sie in die Falle zu locken wie einen wilden Thrai.
Und auch jetzt schlichen sie, jeder mit einem Latta’sivas’lliu in der Hand, welche sie unterwegs, genauso wie die Schutzanzüge für die beiden Agenten, aus dem Waffenlager geholt hatten, durch die abgedunkelten, nur von dem Eindringlingsalarm beleuchteten Gänge.

Alsbald bemerkte N'nhaeirhu, wo hin sie unterwegs waren. Der Maschinenraum. Sie hatte zwar keinerlei Meldung über den Funk gehört, daß dort etwas im Gange sei, doch sie vertraute darauf, daß der Soldat, welcher die Gruppe anführte, ein Gespür hatte für das, was kommen mochte. Nicht umsonst war er Soldat geworden.
Ein Stück noch waren sie entfernt von ihrem Ziel, als der Soldat meinte, die Gruppe aufzuteilen. Auf diese Weise konnten Eindringlinge, die sich dem Hauptmaschinenraum nähern wollten, besser abgewehrt werden. Denn Hauptziel war es, diese wichtige Sektion nicht in fremde Hände fallen zu lassen. Auf der Brücke mochte das Gehirn der Blutschwinge platziert sein, doch hier war sein Herz. Und legte man dieses lahm, erstarb die Gewalt des großen Schiffes augenblicklich und gab es im wahrsten Sinne des Wortes zum Abschuß frei.
Der Anführer teilte alle in Gruppen zu je drei Personen ein, N'nhaeirhu wurde dabei mit zwei anderen Soldaten etwas weiter entfernt vom Eingangs hinter einem Vorsprung im Gang postiert. Nicht weit davon war eine Gangkreuzung und sie ging in die Hocke, lauschte, ob sich wer näherte und wechselte vorsichtshalber die Hand, mit welcher sie bisher ihr Gewehr getragen hatte. Zum Tragen hatte der noch immer etwas taube linke Arm ausgereicht, doch Halten konnte sie die schwere Waffe nicht mehr. Aber sie war von klein auf beidhändig trainiert worden, wodurch dies kaum eine Schmälerung ihrer Zielgenauigkeit ausmachte.

So hockten sie dort, warteten auf den Feind, der sicher früher oder später hier eintreffen würde, hatte er ein echtes Interesse an der Enterung der Blutschwinge.
Und kurz darauf war es auch schon soweit.
Im Display ihres Helmes zeigten sich näher kommende Lebensformen, beinah im selben Augenblick, wie sie sie hören konnte. Sie kamen aus der senkrecht zu dem Gang verlaufenden Richtung und näherten sich nur mäßig schnell. Vermutlich rechneten sie damit, überrascht zu werden, zumindest wenn sie die Rihannsu für schnell genug einschätzten. Bemerkt konnten sie die Gruppe nicht haben, immerhin befanden sich alle im Tarnmodus, wodurch sie sich dem jeweiligen Hintergrund anpassten.
Die Personen relativ vor ihnen kamen weiter näher, als plötzlich ein Schuß hinter der Gruppe an der Nische zischte. N'nhaeirhu drehte sich kurz um, um zu sehen, von wo dieser Schuß gekommen war, wobei ihr auffiel, daß sie kaum jemanden von den Soldaten erkennen konnte, selbst die Optik und Scanner im Helm verbesserten diese Lage nicht. Kurz zur hatte sie eine verschwommene Bewegung wahrgenommen, doch das war alles. Dann drehte sie sich ob der Gefahr vor ihr wieder in Richtung der näher kommenden Eindringlinge, die jedoch stehen geblieben war.
Und jäh überkam sie die Erkenntnis, daß sie ein gewaltiges Problem hatten. Jetzt steckten sie mitten zwischen zwei Einsatzgruppen ihrer Gegner fest, als Ausweichmöglichkeit blieb nur der Maschinenraum. Doch dort hinein sich zurück zu ziehen, konnte sich noch mehr als taktischer Fehler heraus stellen, als jener, den sie mit dem Beziehen der gegenwärtigen Stellung gemacht hatten. Und deshalb gab der Anführer durch, im Gang zu bleiben, auch wenn alle wussten, nicht jeder würde das nun kommende Gefecht überleben.

Kaum einen Augenblick später zuckte ein weiterer Phaserstrahl durch den Gang und brannte sich hinter N'nhaeirhus Gruppe in eine Wand. Und dann folgte die Gegenwehr. Die wohl den Eindringlingen am nächsten stehende Gruppe erwiderte das Feuer, Schreie erklangen von jenen, die nicht tödlich getroffen wurden. Es war nicht ungünstig, wenn nicht alle Gegner starben, so konnte man sich vielleicht bei einigen einem kleinen Verhör widmen.
Schließlich rückte auch die andere Gruppe der Eindringlinge näher, hatte sie die Gelegenheit für eine Zweifrontenschlacht offensichtlich erkannt, und eröffnete das Feuer. Die Position von N'nhaeirhus Gruppe erachtete sich dabei als recht günstig, Strahlen zischten immer wieder über ihren Köpfen hinweg und verpufften an der Wand, wogegen einige der Föderierten durch ihre Schüsse bereits zu Boden gingen und reglos liegen blieben.
Einer nach dem anderen fiel, bis niemand mehr da war.
Im Gegensatz zu dem Gefecht in ihrem Rücken, welches immer noch von statten ging.
Undeutlich konnte sie erkennen, daß sich auch in den eigenen Linien Lücken gebildet hatten, wenngleich die reglosen Rihannsu Schemen glichen als sichtbaren Gestalten. Die Eindringlinge schienen dagegen in der Überzahl zu sein und offenbar auch noch aus mehreren Richtungen zu kommen. Sie entsann sich daran, daß der Gang hinter dem Eingang zum Maschinenraum zwei Abzweigungen und dahinter noch einmal mehrere dieser Art aufwies. Wahrscheinlich hatten sich die Soldaten aufteilen müssen, um der Übermacht Herr zu werden, was sich jedoch als ungünstig heraus stellte, denn sie kamen dadurch dem Haupteingang näher als gehofft.
Kurz darauf sah die CIS, umgedreht in die andere Richtung schauend, einen der Eindringlinge um die Ecke schauen und schoß. Der Kopf ruckte zurück, doch im selbem Moment bewegte sich einer der Schemen, den sie vorher nicht gesehen hatte und sich offensichtlich direkt vor dieser Ecke sich aufgehalten hatte, und kippte nach vorn in den ferner abzweigenden Gang.
Ohne Emotion stellte sie fest, daß sie gerade auf einen der eigenen Leute geschossen hatte – ob er noch lebte, konnte sie nicht feststellen. Doch im Moment war auch das Ziel, den Maschinenraum vor der Besetzung zu bewahren, vorrangig. Und sie schob den Gedanken beiseite, rückte mit den beiden anderen Soldaten auf dem Bauch robbend in Richtung Abzweigung und machte sich erneut schussbereit.

Nach einer knappen halben Stunde war das Gefecht vorüber und die Bilanz erschreckend.
Wenngleich die ihre Aufgabe erfüllt und das Herz vor dem Tod bewahrt hatten, hatten sie einige Verluste einstecken müssen. Um sie herum lagen aber etwa 50 Eindringlinge, die meisten tot. Und dies konnte den bitteren Beigeschmack des Erfolgs etwas lindern.
Als N'nhaeirhu schließlich aufstand, entdeckte sie an ihrem Anzug einige verbrannte Stellen, ignorierte diese aber, da keiner der Treffer mehr als nur die Oberfläche angekratzt hatte – es waren alles nur Streifschüsse gewesen.
Und dann ging sie zurück zu der Ecke und blickte auf den Rihannsu hinab, der dort lag.
Er war tot.

-tbc-
 
T

Tarik

Gast
=A= Brücke der Blutschwinge =A=

Der Leih sieht mich einen Moment lang an, dann sagt Er mir, dass Ich es nicht hätte verhindern können. "Im Gegenteil, es hätte noch weitaus schlimmer enden können." Waren seine letzten Worte. Ich setze zu einer Erwiderung an, doch Ich beschließe nichts zu sagen. Ich nickte nur und machte mich auf den Weg zu dem, was mal die CONN gewesen war. Ich setze mich auf den nun etwas schief stehenden Sessel und beschließe erst einmal die Instrumente zu prüfen, um wenigstens einen groben Überblick über meine Möglichkeiten zu haben und um sollte jemand einen Bericht verlangen, wenigstens einige Antworten parat zu haben.
An der Konsole sitzend versinke Ich in Gedanken. Aber es waren keine Schuldgefühle mehr übrig.. zumindets waren Sie nur noch minimal. Ich denke über die Worte des Leih nach. Ich führe im Inneren eine Diskussion mit mir selbst. Dann komme Ich zu dem Entschluss, dass Er Recht hat. Es waren zu viele und es ging zu schnell. Ich hätte wirklich nichts machen können. Ich schüttel diese Gedanken ab und wende meine Aufmerksamkeit wieder der CONN zu. Der Warpantrieb arbeitete immer noch nicht und der Impulsantrieb war nur eingeschrnkt bereit. "Das ist mir alles nicht neu!" Sage Ich leicht verärgert zu mir selbst und stelle eine Sekunde später fest, dass Ich gar nicht weiß warum Ich verärgert bin. Ich komme zu dem Entschluss, dass Ich ganz offensichtlich etwas anderes erwartet hatte zu sehen. Vielleicht war es aber auch einfach der Stress der letzten Tage, der genau wie die Schlacht und das ganze drum rum einfach an meinen Nerven zehrte. Ich beschließe als nächstes die Nav Sensoren zu überprüfen. Ein paar Tastendrucke reichen aus. Die Sensoren der CONN arbeiten mit 92%. Das ist zwar schon mal besser gewesen, aber es ist immer hin keine normale Situation und unter diesen Umständen bin Ich froh, dass es überhaupt etwas gibt, dass so effizient arbeitet. Ich beende die Überprüfung mit einer Diagnose der Ebene drei. ICh beschließe anschließend dem Enarrain kurz Meldung zu machen und eidme mich dann wieder meiner Arbeit an der CONN.

=A= Brücke der Schwinge, einige Zeit später =A=

Ich sitze noch immer an der CONN und laut Chronometer ging der Tag nun langsam zu Ende. Meine Schicht sollte eigentlich auch schon seid 2 Tarim zu ende sein, aber angesichts der Situation war an Ablösung überhaupt noch nicht zu denken. Ich habe mich innerlich bereits darauf eingestellt, dass Ich diesen Stuhl wohl noch einige Tage lang nicht verlassen würde. Aber ich wollte wenigstens sehen, dass Ich an etwas zu Essen komme.
Schnell überprüfe Ich nochmal meine Instrumente und als soweit alles in Ordnung ist, erbitte Ich bei dem Leih die Erlaubnis, die Brücke mal kurz zu verlassen.
Der Leih gab mir die Genehmigung sofort und Ich mache mich auf den Weg zum Lift um mich in mein Quartier zu begeben.

=A= Quartier von erei'Arrain tr'Tarik =A=

Ich erreiche das Quartier diesmal später als sonst, da Ich noch immer einige Umwege machen musste.
In meinen Quartier angekommen, stelle 'Ich mich als erstes unter die Dusche und wechsel die Uniform. Dann repliziere Ich mir mein Abendessen und ein Ale. Sofort nachdem ich aufgegessen habe mache Ich mich wieder fertig um zur Brücke zu gehen. Ich repliziere mir noch ein paar Brote, die Ich mit auf die Brücke nehmen will, dami Ich nicht nochmal hier runter kommen musste.
Dann mache Ich mich auf den Weg. Ich habe mein Quartier gerade verlassen, als Ich bemerke das Ich meinen Disruptor liegen gelassen habe. Verärgert über diese Leichtsinnigkeit gehe Ich wieder zurück und hole Ihn, dann mache Ich mich auf den Weg zur Brücke.
Ich gehe die Korridore entlang und und gehe unachtsam über eine Kreuzung, als plötzlich direkt neben mir ein Phaserstrahl die Wand durchbohrt. Entsetzt springe Ich zurück in den Korridor, den Disruptor in der Hand. Ich bleibe einen Moment lang stehen, dann schaue Ich mich vorsichtig um, um in Erfharuzng zu bringen, wieviele Feinde anwesend sind. Erst sehe Ich gar nicht, dann mache Ich drei aus. Sie waren gut verschanzt und waren sicher schwer zu treffen. Ich versuche noch mehr zu erkennen, doch ein weiterer Schuss zwingt mich den Kopf einzuziehen. Instinktiv erwiedere Ich das Feuer. Der andere geht in Deckung und Ich nutze die Gelegenheit, die Kreuzung zu passieren, da man von der anderen Seite eine wesentlich bessere Schussposition hat. Außerdem kam noch dazu, dass dort der Turbolift wesentlich näher war. Auf der anderen Seite angekommen habe Ich eine gute Schussgelegenheit. Ich drücke ab. Der Strahl des Disruptors trifft den völlig überraschten Mann mitten in die Brust was die anderen zum Rückzug ermutigt. Ich überlege einen Moment, ob Ich Sie verfolgen soll, doch das ist nicht meine Aufgabe. Ich wollte die Brücke nur kurz verlassen und war nun schon viel zu lange weg. Ich berühre meinen Kommunikator. "Tarik an Brücke!" Es dauert nur einen kleinen Moment, dann hörte Ich die Stimme des Leih durch das kleine Gerät. "Wo sind Sie?" Ich erwidere "Rekkhai Ich bin auf dem Weg zur Brücke von den Eindringlingen angegriffen worden. Ich befinde mich im Korrior direkt vor meinem Quartier. Einen habe Ich getroffen, die Anderen haben sich zurückgezogen, weiß nicht wie viele." Einen Moemtn war Schwigen, dann antwortet der Leih: "Gut, Ich schicke ein Team sobald wie möglich." Ich bestätige dies. "Ie Rekkhai, Ich bin auf dem Weg." Die Komverbindung wurde beendet und Ich mache mich auf den Weg zum Turbolift.

=A= Turbolift irgendwo auf dem Schiff =A=

Ich betrete den Lift und weise Ihn an zur Brücke zu fahren. Sofort setzt sich der Lift mit einem Rucken in Bewegung. Ich bemerke wie das Rucken nicht nachlässt und halte mich vorsichtshalber fest. Dann wird es plötzlich fast dunkel und der Lift bleibt stehen. Ich sehe mich wütend um. "Khhe'cha!" Entfährt es mir nur. Die kleine Kabine wird einzig von der Notbeleuchtung erhellt, die ebenfalsl zum Teil nicht mehr funktioniert.
Einen Moment überlege Ich, dann versuche Ich den Computer erneut anzuweisen weiterzufahren, doch es klappt nicht. Auch der Versuch den Lift manuell in Bewegung zu setzten scheitert. Ungeduldig und wüten zugleich berühre Ich wieder mein Komgerät. "Tarik an Brücke" Ich warte einen Moment, aber es kommt keine Antwort. "TARIK AN BRÜCKE!!" Rufe Ich diesmal laut und wünsche mir sofort danach, dass es keiner gehört hat und es schien als sollte es so sein, denn es kam wieder keine Antwort. Ich versuche es noch einige male, dann setze Ich mich resigniert auf den Boden. Es würde mich schon wer finden. Irgendwer würde merken das ICh nicht komme oder würde wenigstens bemerken, dass der Lift kaputt ist.

<tbc>

NRPG: Lasst euch Zeit bei der Befreiung Tariks. Ich will noch ein
log schreiben, wie Tarik ein, zwei Tarim im Lift steckt.. *g*
 

Raha Rei t'Rona

New Member
=A= Maschinenraumsektion der Schwinge, Enterkomando der Förderation=A=

Lt. Gate: "Team Alpha und Blau in den Bereich da drüben, die anderen Teams versuchen sich da durchzuschlagen."

Die Teams bestätigten und betraten die Schwinge vorsichtig. Schnell waren sie am Einsatzort angelangt, einige andere hatten mehr Probleme gehabt. Lt. Gate entfernte sich recht schnell von Team Rot und bewegte sich auf einen abzweigenden Gang zu. Dann ging alles sehr schnell, auf allen Seiten gab es Verluste. Doch leider, so stellte der Lt. fest, befanden sich die Feinde in ihrem Heimatgebiet, welches sie am bessten kannten. So gelang es den "Grünblütern" auch ihnen so hohe Verluste zuzufügen. Die Bilanz sah nicht so gut aus 50 ihrer Leute waren verwundet oder Tod, doch sie konnten es nicht riskieren, ihnen zu helfen und auch noch angegriffen zu werden. Ein kleiner Trup um Lt. Gate bewegte sich entlang der Quartiere der Feinde, vielleicht konnten sie einige dort überraschen. So war es dann auch gewesen, allerding hatte der Rihannsu ihre Vorhud niedergestreckt und war in einen Trubolift geflohen. Jenachdem wie man die Situation sah, hatten sie sich angesicht des Opfers ihers Mannes zurückgezogen, oder waren vielleicht aus der Sicht eines Rihannsu auf der Flucht. Der Lt. zog sich mit 3 Mann in eine der viellen Verbindungsröhren des Schiffes zurück. Ein paar Scanns hatten ergeben, wo sich die Steuerungsschaltkreise des Turbolifts befanden, zum Glück waren sie gleich in der Nähe und so setzten sie das Gefährt außer Gefecht. Anschließend machten sie sich auf den Weg dem "Gefangenen" einen Besuch abzustatten, jetzt wurde Leben mit Leben bezahlt. Er sollte für das Opfer des Mannes, welchen er getötet hatte büßen. Die anderen 2 Personen seiner Gruppe hatten sich woanders hin verzogen und sollten vorallem die nahenden Verfolger ablenken und ausschalten. Es drufte einfach nicht sein, dass die Romulaner dieses Gefecht gewannen.

-tbc-

Nrpg: huhu Tarik dann schreib mal ich komme :) ach Ich darft doch mitschreiben oder? Vielleicht komme ich auch wieder auf die Schwinge, wenn ich darf und noch ein Posten frei ist.
 
T

Tarik

Gast
=A= Turbolift irgendwo auf der Schwinge =A=

Ich saß noch immer in diesem verdammten Lift fest. Alle Versuche, sich zu befreien waren bisher gescheitert. Ich hatte schon versucht die Tür zu öffnen, aber der Lift befand sich zwischen zwei Decks, so das auch auf diesem Weg kein entkommen war. Somit blieb nur noch der Weg, den Wartungsausgang an der Decke des zu benutzen. Das würde zwar nicht einfach sein und Ich würde auch sicher einen anstrengenden Weg vor mir haben, aber Ich hatte nicht vor hier zu versauern. Langsam such Ich an der Wand halt und öffne die Luke an der Decke. Sie bewegt sich langsam, doch dann bleibt sie hängen. Ein lauer Fluch entfährt mir, dann bemerke Ich, dass die Luke durch Trümmer versperrt ist. Ich nehme meinen Disruptor und beseitige das Problem.
Ich feder mich am Boden ab und springe los. Ich bekomme so gerade oben die Kante zu fassen, so dass Ich mich aus der Luke in den Schacht begeben kann.
Nachdem Ich die Lift verlassen habe schaue Ich mich erstmal um. Ich befinde mich offensichtlich zwischen Deck 30 und 31 in der Kopf Sektion, das hieß das der Lift mich noch ein ganzes Stück befördert hatte, bedeutete aber auch, dass Ich noch 12 Decks voller Feinden zu durchqueren hatte. Immerhin waren die vorderen Sektionen schon alleine auf Grund der Tatasache das sich dort Haupt und Hilfsbrücke befanden sehr interessant. Einen Möment lang überlege Ich und rufe mir die Schiffspläne ins Gedächtnis um mir einen Weg zu überlegen. Dann beschließe Ich den Schacht nach oben zu klettern, bis Ich das nächste Deck erreiche. Es wäre auch gut möglich gewesen, ganz durch den Schacht zu klettern, bis Ich die Brücke erreiche, oder Brücken nähe, aber Ich will einen schnelleren Weg finden. Außerdem bemerke Ich als Ich mich genauer umschau, dass die Leiter und der Schacht an sich weiter oben in einem ziemlich schlechten Zusatnd ist. Somit hatte sich meine Überlegung dann eh erledigt.
Ich erreiche das nächste Deck und versuche die Tür mit den Kontrollen zu öffnen. Einen Moment lang passiert nichts, dann öffnet Sie.
ich mache mich auf, den Schacht zu verlassen, doch gerade als ich den Korridor betrete, bemerke ich eine Gruppe Föd Soldaten, die sofort das Feuer eröffnen. ich springe hinter der nächsten Ecke in Deckung, doch dieser Trupp der Feinde war nicht nur in der Überzahl, sonder in seiner Position auch noch im Vorteil.
Einen Moment lang überlege ich. Der Korridor hinter mir war unzugänglich. Ein Hüllenbruch hatte dor dafür gesorgt, dass von diesem Teil des Decks nicht mehr viel übrig war. Es gab nur den anderen Weg und da befand sich der Feind. "Geben Sie auf! Ihnen wird nichts passieren!" Höre ich einen der Männer, vermutlich ihren Captain sagen. Sofort erwider ich eiskalt: "Ich? Mich ergeben? Lieber sterbe ich bevor ich mich für einen Menschen ergebe!" Einen Moment ist Ruhe, dann antwortet der Mann: "Sie haben es nich anders gewollt, dann werden Sie sterben." Der Mann hatte noch nicht fertig geredet, dann kamen zwei seiner Leute um die Ecke, die Phasergewehre Feuerbereit. Sofort feuer Ich und der eine löst sich in einem Blitz auf. zeitgleich feuert der Andere. Ich bemerke es jedoch zu spät und als Ich in Deckung gehe, merke Ich einen stechenden Schmerz an den Rippen. Ich feuere sofort zurück, was dazu führt, dass sich der Zweite wieder zurückzieht.
Ich nutze die Gelegenheit und schaue mich an. Der Schuss hatte mich an der Seite erwischt. Die Wunde klaffte unter der Uniform und ich bemerke schon auf dem ersten Blick, dass sie nicht klein ist. Ich wunder mich aber das Ich noch lebe. Offensichtlich schossen die Föd Soldaten zwar auf Töten, aber nicht auf Entmateriallisieren. Oder Sie schossen auf einer Stufe, die Schmerzen versuchachte, aber nicht tötete, vielleicht um Gefangene zu machen. Ich verdränge den Schmerz und die Gedanken und begebe mich an die Ecke des Korridors. Ich luke hervor und Feuer drei mal wild in den Korridor, was dazu führt, das die vier anderen Soldaten in Deckung gehen. Diesen Moment nutze ich um in den Korridor zu springen und Ich laufe im Zick zack, wie ein Hase, während Ich mich immer weiter von der Truppe entferne. Rings um mich treffen Phaserstrahlen die Wände oder zischen an mir vorbei, mir kommt es so vor, als wäre der ganze Korridor damit überfüllt. Dann erreiche ich eine Abzweigung. Ich biege in einen anderen Korridor. Eine der Türen schien nicht verriegelt zu sein und ich beschließe den Raum zu betreten.
Dort angekommen verstecke ich mich hinter einem Schrank und warte, doch nichts passiert. Die erwarteten Föd Soldaten bleiben aus. Entweder Sie hatten mich nicht verfolgt, oder Sie waren flsch gelaufen. Wieder bemerke Ich meine Wunde, die blutete. Ich musste was dagegen tun, sonst würden mich die Födis bald finden. Ich reiße mir einen Teil der Uniform ab und verbinde die Wunde, dann begebe ich mich vorsichtig wieder zum Korridor. Gerade als ich ihn betreten hatte und um die nächste Ecke abbog, bmerkte ich die Gruppe Föds von eben, die offensichtlich meiner Blutspur gefolgt war. Instinktiv beschleunige Ich meine Schritte. Dann erreiche einen weiteren Korridor und ein Disruptorstrahl geht knapp an meinem Kopf vorbei. "HALT!" schreie Ich sofort und der Rihannsu stellt sofort das Feuer ein. "Entschuldigung Rekkhai! Ich habe Sie für einen der Menschen gehalten." "Sehe Ich etwa aus wie einer von denen?" Frage ich erbost, dann verlange ich seinen Namen und einen Bericht. "Nun Rekkhai, Ich bin Nrrin Tevek r'pahl tr'Surthe, Sicherheitsoffizier." Nachdem der Nrrin sich vorgestellt hat, gibt er noch seinen Bericht ab. Ich erfahre, dass diese Sektion heftig umkämpft war und das wir sie wohl verlieren würden, wenn wir das nicht sogar schon hatten. "Gut!" sage Ich "Ich muss auf die Brücke! So schnell wie möglich! Sie kommen mit mir." Entsetzt sieht mikch der junge Rihannnsu an. Er ist sich offensichtlich nicht sicher was besser ist. Hier zu kämpfen, oder die Brücke versuchen zu erreichen. "Ssuay!" antwortet Er jedoch dann und folgt mir. Wir laufen noch über einige Korridore, dann erreichen wir einen Turbolift, der noch funktioniert. Die Türen öffnen sich und ein Phaserstrahl streckt den Nrrin nieder. Noch eh ich regaieren kann, zielen die Föds auf mich und ein Blick nach hinten zeigt eine weitere Gruppe Föd Soldaten. Ich war umzingelt. Zwei der Marines kamen auf mich zu und nahmen mir die Waffe ab. Dann forderten Sie mich auf die Hände hinter den Kopf zu legen. Ich spiele einen Moment lang mit dem Gedanken mich zu weigern, doch es war sinnlos. Sie würden es mich bereuen lassen. Also tue ich wie mir befohlen, das Gesicht voller Hass und mit eiskalten Blick, dann trifft mich ein Schlag und ich merke wie mir schwarz vor Augen wird.

<tbc>

NRPG: Raha, sei bitte nich zu hart mit mir *bettel* das gilt auch für die Anderen die die Föds schreiben *ggg* Werd nachher nochmal was schreiben, muss los *g*
 

Chateya

geschecktes Zwergschaf
(N'nhaeirhu)

Da lag er, friedlich, wie als wenn er eingeschlafen wäre. Nichts schmälerte diesen Eindruck, es waren keine Brandspuren von Phaserstrahlen an seinem Anzug und nichts anderes dergleichen. Lediglich die Blutlache unter seinem Hals war verräterisch.
Der Winkel zwischen ihr und dem Föderierten war so ungünstig für ihn gewesen, daß sich sein Hals unmittelbar in der Schußlinie befunden haben musste. Doch als sie ihm den Helm abnahm und in sein Gesicht schaute, war sie sich sicher, daß er sofort und ohne Schmerzen gestorben war. Merkwürdig fand sie nur, daß sie sein Tod kaum rührte. Daß es sie vor allem kaum bewegte, daß sie ihn auf dem Gewissen hatte. Doch ihr Unterbewusstsein redete ihr gegenwärtig ein, daß es ein Unfall war, daß so etwas während eines Gefechts passieren kann. Vielleicht gab es ja im Nachhinein eine Untersuchung dieses Unfalls, aber das fiel für sie momentan nicht ins Gewicht.
Der vorübergehende Kommandant der Kommandosoldaten trat schließlich an N'nhaeirhu heran und wartete einen Augenblick, ehe er sie ansprach. Offenbar fielen ihm ebenso die fehlenden Kampfspuren an dem Schutzanzug auf, möglicherweise zog er sogar die richtigen Schlussfolgerungen. Doch dann brach er das Schweigen.
„Helfen Sie uns, die Verwundeten in den Maschinenraum zu bringen, damit sie in Sicherheit sind und erstversorgt werden können.“ Mit relativ ruhigen Worten einer Bitte gleichkommend hatte er sich an sie gerichtet, bekleidete er zwar den gleichen Rang wie sie, hatte ihr gegenüber allerdings keinerlei Befehlsgewalt.
Mit einem knappen Nicken wandte sie sich schließlich ab und half den anderen. Beruhigt stellte sie dabei fest, daß es ihrer Mitarbeiterin nach diesem Gefecht noch gut ging. Sie hatte zwar auch einige oberflächliche Treffer, aber keineswegs etwas ernsteres. Und auch die Soldaten der Föderation wurden in den Maschinenraum gebracht, wo sie unter strengster Bewachung durch das anwesende Personal gestellt wurden. Aber für die Kommandosoldaten gab es nun noch einige andere Dinge zu erledigen.
„Die restlichen Einheiten der Entertruppe, die hier in der Nähe rematerialisierte, sind geflohen. Ein Teil davon Richtung Mannschaftsquartiere, der andere Richtung Transporterräume. Wir müssen verhindern, daß sie dorthin gelangen können und sich so vielleicht frei im Schiff bewegen können.“
Wieder nickte die CIS.
„Stellen Sie mir eine Handvoll Ihrer Leute zur Verfügung, dann werde ich denen zu den Quartieren folgen.“
Der Rihannsu überlegte kurz, nickte aber schließlich bestätigend. Vermutlich ging er davon aus, daß sie unterwegs auf einige ihrer eigenen Einsatztruppen treffen würden, die ihnen als Verstärkung dienen konnte. Im Gegensatz dazu würde sich bei den Quartieren wohl kaum jemand aufhalten. Was die Eindringlinge dort wollten, war ohnehin eine gute Frage.
Schließlich machten sie sich auf den Weg. Einen kleinen Umweg legten sie über ein Waffenlager ein, wo sie sich noch etwas eindecken wollten. Nur für den Fall.

Nach nur einem kurzen Fußmarsch erreichten sie die entsprechende Sektion. Es war ruhig, zu ruhig für ihren Geschmack und behutsam und vorsichtig rückten sie Gangkreuzung um Gangkreuzung weiter. Bis sie irgendwann schwarze Spuren an den Wänden sahen. Offenbar hatte hier ein Kampf stattgefunden. Und sie bemerkte etwas klebriges auf dem Boden, das sich bei genauerer Betrachtung als teilweise angetrocknetes Blut entpuppte. Mit Fortschreiten des Ganges wurden die Blutstropfen größer, endeten an einer Tür, führten aber in die gleiche Richtung weiter. Und noch immer folgten sie ihr, bis sie leise Geräusche eines Gesprächs hörten.
An einer Abzweigung führten zwei Spuren auseinander, doch die Gruppe entschied, den Geräuschen zu folgen. Damit hatten sie vermutlich mehr Glück, denn N'nhaeirhu identifizierte die Sprache als Standard, also saßen hier offenbar einige der Eindringlinge in der Nähe fest. Ein kurzer Blick um die nächste Ecke bestätigte dies. Und gleichzeitig machte die CIS eine erschreckende Beobachtung. Zwischen den Eindringlingen saß ein Rihannsu an die Wand gelehnt, eine zerrissene Uniform mit Insignien, die ihn als Offizier auswiesen, tragend und ein Streifen derselben um die Brust gewickelt, um die Blutung einer Wunde zu stillen – leider nur mäßig, wie sie feststellen konnte, denn dunkelgrünes Blut tränkte einen Großteil der Uniformjacke unterhalb der Rippen. Sein Gesicht war sehr blaß, was sie sogar in dieser schlechten Beleuchtung erkennen konnte, und er atmete schwer. Aber wenigstens war er bei Bewusstsein, so konnte er vielleicht ein wenig bei seiner Befreiung behilflich sein.
Dann zog sie den Kopf zurück, nur um kurz darauf ei zweiten Blick zu riskieren und festzustellen, daß sie den Offizier, der dort saß, gut kannte.
„Tarik“, flüsterte sie und fragte sich inständig, weshalb er während einer solchen Situation, wo die Schwinge von innen und außen bedroht wurde, nicht auf der Brücke war. Doch an sich war dieser Umstand nebensächlich, jetzt ging es darum, ihn aus seiner misslichen Lage zu befreien.
Als sie sich wieder ihren Begleitern zuwandte, berichtete sie, was sie gesehen hatte. Daß 12 Eindringlinge dort saßen, was sie sich von ihrem Scanner im Helm hatte bestätigen lassen. Somit waren sie zwei zu ein unterlegen. Aber eine Chance hatten sie allemal.
Kurz diskutierten sie leise über eine Strategie, entschlossen sich schließlich dazu, vorerst aus der Ferne zu operieren. Und dann legte sich einer der Soldaten, der gemeint hatte, eine Scharfschützenausbildung genossen zu haben, in den Gang und fokussierte einen der Föderierten an. Ein leiser Schuß erklang, das Opfer fiel vornüber und rege Panik bei den Eindringlingen kam auf. Im selbem Moment aber fiel schon ein zweiter tödlicher Schuß. Der Rihannsu kam daraufhin zurück um die Ecke, denn jetzt wurde es brenzlich.
Duzende Phaserstrahlen zuckten daraufhin durch den Gang, wutentbrannt machten sich die Eindringlinge Luft darüber, daß sie überrascht worden waren. Doch bald ebbte die heiße Energie ab und Ruhe kehrte wieder ein.
„Wollen Sie nicht herkommen und Ihren Mann abholen?“ erklang eine mühsam beherrschte Stimme.
„Warum?“ ergriff N'nhaeirhu das Wort. „Er ist ohnehin fast tot!“ Sie hoffte, daß Tarik ihr ihre Worte nicht übel nehmen und sie verstehen würde, worauf sie hinaus wollte.
„Warum kümmern wir Sie dann?“
„Das liegt doch auf der Hand.“ N'nhaeirhu hatte vor, einerseits etwas abzulenken, während der Scharfschütze nun in den Gang kroch, da sich die Eindringlinge tiefer in die dahinter liegende Nische zurückgezogen hatten, und andererseits zu provozieren. Ein weiterer Soldat nahm währenddessen Stellung an der Ecke auf, von wo aus N'nhaeirhu das Gespräch führte, und gab seinem Kameraden Rückendeckung. „Sie haben dieses Schiff geentert.“
„Und wir werden es auch erobern!“ Die Stimme wurde etwas garstig und wütend.
Und daraufhin erklang ein leises Lachen. N'nhaeirhu fand es in gewissem Sinne schon witzig, wie selbstsicher diese Föderierten waren, die vermutlich zur Sektion 31 gehörten. Doch die Selbstsicherheit hatte sie oft genug erlebt und wusste diese daher auszunutzen.
Ihr Gegenüber schien dagegen langsam das Maß voll zu haben. Er schickte einen seiner Leute an, Tarik auf die Beine zu zerren, was ihm sichtlich Schmerzen bereitete.
„Dieser Mann lebt noch und wenn Sie sich Mühe geben, wird er das Ganze hier vielleicht auch überleben. Sie müssen nur ...“
„Wir verhandeln nicht!“ übertönte N'nhaeirhu ihn in maximaler Lautstärke und stellte Entschlossenheit dar. „Pinky!“ setzte sie noch hinzu und brachte damit das Faß zum Überlaufen.
Noch ehe die ersten Eindringlinge um die Ecke stürmten, schoß der Schütze den Mann nieder, der Tarik gehalten hatte, woraufhin beide zu Boden gingen. Die nächsten zwei wurden ebenfalls von dem Schützen im Gang getroffen, zwei weitere von seinem Kameraden hinter ihm. Der nächste der Föderierten hatte mehr Glück. Er hatte gesehen, was passiert war und kam hinter seiner Ecke nicht vor, legte aber dennoch an und traf den Rihannsu, der im Gang lag. Grün flackerte die Tarnung, die ausfiel, und die destruktive Energie prasselte ungehindert auf den Anzug nieder, woraufhin er reglos zusammensackte. Wenn er Glück hatte, hatte er nur Brandwunden am Rücken.
Und wieder herrschte kurze Stille.
„Sind Sie sich immer noch so sicher?“ rief N'nhaeirhu durch den Gang. Doch diesmal blieb eine wütende Reaktion aus. Nicht einmal eine Antwort erklang.
Schließlich riskierte es N'nhaeirhu, legte ihr Gewehr ab, ging langsam um die Ecke durch den Gang, drückte sich dabei dicht an die Wand, um möglichst nicht gesehen zu werden, und rückte bis an die Ecke heran, hinter der die Eindringlinge waren. Dann holte sie eine der größeren Blendgranaten hervor, damit sie auch ganz sicher gehen konnte, daß sie außer Gefecht gesetzt wurden, und stellte den Zünder auf eine Sekunde.
Kurz darauf polterte ein Gegenstand in den Gang, zwei legten an auf die Person, die mit einem kurzen Sprung die Distanz zwischen der Ecke und dem Rihannsu an der Wand überbrückte, die anderen drei blickten auf die Granate ... als sie auch schon zündete.
Als das grelle Licht und der Impuls abflaute, hob N'nhaeirhu wieder den Kopf und drehte sich herum, um Gewissheit zu haben, daß keine Gefahr mehr drohte. Nun hatten sie fünf Gefangene.
Es war ein Akt, der an Selbstmord grenzen konnte. Hätten die Eindringlinge bereits gezielt, bevor jemand in ihrer Schusslinie erschienen war, wäre sie vermutlich jetzt nicht mehr am Leben. Doch Tarik hätte die Wirkung der Granate sicher nicht gut getan, hätte sie sich nicht zwischen ihn und die kleine Bombe gehockt.
Anschließend blickte sie zu Tarik zurück, in ein Gesicht, welches Abscheu in erstaunlich klaren Augen zeigte. Offenbar hatte er ihre Worte allesamt mitgehört.
„Ich werde Ihnen das später erklären. Jetzt bringen wir sie erst einmal zur Krankenstation.“

-tbc-
 

Sora

Administrator
+/\+ Krankenstation +/\+

Schwerbewaffnete Marines sicherten alle Zugänge zur Krankenstation, ihre Disruptoren immer schußbereit, hielten sie wachsam Ausschau nach Eindringlingen. In unregelmäßigen Abständen materialisierte der stationseigene Transporter Verwundete. Föderations-Angehörige wurden sofort in einen Raum mit Energiebarriere gesperrt und dort zu späteren Behandlung aufbewahrt. Wer von ihnen überlebte, war Kriegsgefangener, wer starb, war halt gefallen. Schicksal.
So wohlorganisiert die medizinische Crew auch zu Beginn der Schlacht war, so herrschte nun ein scheinbares Chaos. Scheinbar deswegen, weil trotz des chaotischen Äußeren auf der Station alles seinen geregelten Ablauf hatte.
Ärzte erteilten laut Befehle und leise kommunizierte das Pflegepersonal miteinander. Schmerzensschreie und Stöhnen hallten durch die Station und verstummten abrupt, durch den Einsatz von schmerzstillenden Mitteln oder durch den Tod.

Wieder wurde ein Verwundeter in die Krankenstation reingeschleift. Geduldig warteten die beiden „Träger“ des Verwundeten, bis man ihm die Person abnahm. Es war ein Brückenoffizier, wie man an seiner Uniform erkennen konnte. Oder zumindest an dem, was von seiner Uniform noch übrig war. Krampfhaft umfasste seine Hand ein kleines Päckchen und in seinem Schock, vermutlich ausgelöst durch seine Verletzung, konnte oder wollte er es nicht loslassen. Zwei Pfleger hoben ihn auf ein Biobett und verabreichten ihm ein schmerzstillendes Mittel. Fast augenblicklich hörte der Verletzte auf zu stöhnen und seine Hand, die das Päckchen umfasste wurde kraftlos. Es fiel zu Boden und aus dem Papier lösten sich zwei Scheiben Brot heraus.

Landadel schoß es Dr. t’Ptraval durch den Kopf, als sie das Brot auf dem Boden liegen sah. Sie musste nichtmal mit dem Finger zucken, da kam schon ein diensteifriger Sklave an und entfernte das Brot vom Boden. Während ein Pfleger die Reste der Uniform entfernte, scannte Dr. t’Ptraval den Offizier, der vor ihr auf dem Biobett lag. Sie kannte ihn nur zu gut, von seinem peinlichen Auftritt her, als sie in hatte von der Brücke abführen lassen. Nun lag er vor ihr, bleich und anämisch. Die Daten des Scanns zeigten an, dass er viel Blut verloren hatte und einige seiner inneren Organe durch den Phaserbeschuß stark verletzt waren. Knochen seiner Rippen waren regelrecht weggeschmolzen und seine Lungenbläschen zum Teil einfach nicht mehr vorhanden.

„Narkose und sterilisieren, Ezri 1 aktivieren.“

Wie ein Lichtblitz erschien Ezri 1, das detailgetreue Ebenbild von Dr. Chaz und ein leises Summen kündigte an, dass tr’Tarik, wie der Offizier hieß, gerade sterilisiert wurde. Nach Ende des Vorganges berieten sich Ezri 1 und Dr. t’Ptraval kurz über die Vorgehensweise der Operation. Das Labor bekam die Anweisung Knochenmasse bereitzuhalten und Lungengewebe zu produzieren.
Sorgsam schnitten Ezri 1 und Dr. t’Ptraval verschmortes Gewebe weg. Offen lag das Herz da und pumpte zuverlässig während der Narkose das grüne Blut durch die Adern des Patienten. Aber um das Blut mit Sauerstoff anzureichern, musste es durch eine Maschine geleitet werden, bis die Lunge wieder in der Lage war, ihre Aufgabe zu erfüllen. Wenn der Selbstheilungsfaktor eines Rihannsu nicht so hoch wäre, so würde Tarik nicht überleben, aber teilweise konnte man direkt zuschauen, wie das künstlich gezüchtete Lungengewebe sich mit seiner Lunge verband. Verbindungen und auch Gefäße aufbaute. Auch beschleunigt durch entsprechende Medikamentation.

„Gut, bilden wir jetzt die Rippenfragmente nach…“ Das Modellieren überließ Dr. t’Ptraval Ezri 1, die mit der Präzision einer Maschine die Rippenfragmente so nachmodellierte, wie sie im Original gewesen sein mussten.

Nach 1,5 Tarim dann: „Machen wir ihn zu, aber wir lassen ihn noch an der künstlichen Lunge hängen und versetzen ihn für 7 Tarim in Stase….“

Pfleger übernahmen Tarik und brachten ihn in die Intensiv-Station. Dr. t’Ptraval wendete sich unterdessen anderen Patienten zu…

-tbc-
 

Rikal

Active Member
(Rikal)

=/\= ChR Blutschwinge, Brücke =/\=

Nun standen sieben Schiffe der Rihannsu gegen fünf Schiffe der Sektion 31, während die vier Sternenflottenschiffe noch immer in sicherer Entfernung ihre Position hielten. Auch die Shuttles der Blutschwinge, die die gefangenen Sternenflottenangehörigen zu ihren Schiffen gebracht hatten, warteten nur wenige hundert Kilometer von den Sternenflottenschiffen entfernt auf das Ende des Gefechtes. Sie blieben so nahe bei den Sternenflottenschiffen, damit sie sich gegebenenfalls in deren Schutz zurückziehen können.
Das Schlachtenglück hatte sich aber zu Gunsten der Rihannsu geneigt, so das die Shuttles vermutlich nicht mehr auf den Schutz der Föderationsschiffe angewiesen sein würden. Zu deutlich waren die neu angekommenen Schiffe ihren fünf, mehr oder weniger angeschlagenen, Gegnern von der Feuerkraft und dem Defensivpotential her überlegen. Schließlich hatten sie kein langes Gefecht hinter sich.
Die sechs Schiffe hatten sich, kaum waren sie unter Transwarp gegangen getrennt. Ein D’Deridex Typ E, die ChR Speer, und die beiden Shrikes griffen die Nebula und die in ihrer Nähe befindliche Defiant an, während die restlichen Warbirds zur Blutschwinge durchbrachen und um sie herum in Position gingen, mit den angeschlagenen Warbird eine Formation bildeten. Die Blutschwinge mochte angeschlagen sein, wehrlos aber war sie keines Wegs. Noch immer spieen ihre Waffen unablässig tödliche Energien aus. Energien, die nun durch die Bordwaffen der anderen Schiffe verstärkt wurden. Die Rihannsu waren in der Offensive und dies wurde dem Kommandeur ihrer Gegner schlagartig bewusst. Auch ihre Gegner formierten sich, zu einer sehr viel defensiveren Formation als die Rihannsu. Sie bereiteten ihre Flucht vor, auch wenn sie es vermutlich als Rückzug bezeichnen würden.
Die unbekannte Konstruktion bildete mit der verbliebenen Saber und der Steamrunner eine Formation, während die Defiant und die Nebula, unter dem Feuer der sie verfolgenden drei rihannischen Schiffe, versuchten sich dieser anzuschließen. Mit großem Unbehagen erkannte Rikal das der Kommandant der Speer, der die beiden Shrikes gegen die Nebula führte, offensichtlich auf Ruhm aus war als einige Sturmshuttles den Hangar der Speer verließen. Dieses Schlächter hatte tatsächlich vor die Nebula entern zu lassen. Die Schilde dieses Schiffes waren noch aktiv, sie waren geschwächt aber aktiv, und auch ihre Waffensysteme arbeiteten noch mehrheitlich. Mehrere der Sturmshuttles vergingen in kleinen, hellen Feuerbällen wenn die nach ihnen leckenden Phaser- und Torpedosalven eines trafen. Was viel zu oft geschah. Erst kurz bevor die Shuttles die Schilde der Nova erreichten gelang es der Speer selbige auszuschalten. Wenigstens konnten die verbliebenen vier Shuttles andocken und die Entermannschaften absetzen. Sechs hatten es nicht geschafft, aber dennoch. Es waren viel zu wenige um dieses Schiff einnehmen zu können. Angewidert schüttelte Rikal den Kopf.
Zwischenzeitlich hatte die Defiant es geschafft sich der Formation der anderen drei Schiffe anzuschließen. Diese gaben sich nun gegenseitig Deckung und feuerten gemeinsam auf ihre Gegner. Allerdings taten dies die Rihannsu auch. Langsam begann Rikal sich zu fragen, wieso ihre Gegner nicht längst auf Warp gegangen waren, als ihm auffiel, dass eines der Schiffe, die Saber einen Schaden am Warpantrieb erlitten hatte. Dieser wurde bereits repariert, Rikal war mehr als angenehm überrascht wie gut die Sensoren seines Schiffes noch arbeiteten, aber es würde noch eine Weile dauern, bis es wieder auf Warp würde gehen können. Offensichtlich war ihr Kommandeur aber nicht bereit dieses Schiff aufzugeben und riskierte durch sein Verhalten alle anderen Schiffe und das Leben ihrer Besatzungen.
Das ihre Gegner nicht fliehen konnten und wollten war auch dem Kommandanten der Speer nicht entgangen. Seine Ruhmsucht war offensichtlich sehr viel größer als sein Verantwortungsgefühl und sein Verstand. Mit Entsetzen sah Rikal wie die drei Schiffe von der Nebula, die antriebslos durch das All trieb, abdrehten und direkten Kurs auf die Formation ihrer Gegner nahmen. Wie es schien wollte sein Kollege ihre Formation sprengen. Ein wahnwitziges Unterfangen. Sein Vorhaben lag klar auf der Hand, es würde sicherlich nicht seinem Gegenspieler entgehen, Ael hatte ihre Flotte nach ihrem Eintreffen seinem Kommando unterstellt. Trotz Rikal’s eindeutigem Befehl setzte der Leih seinen Plan in die Tat um. Er hielt auf die Formation ihrer Gegner zu. Die drei Schiffe konzentrierten ihr Feuer auf die unbekannten Konstruktion, während alle Schiffe der Formation, das Feuer der anderen rihannischen Schiffe ignorierend, das Feuer auf den Warbird, welcher die größte Bedrohung darstellte, vereinigten.
Nun paarte sich Dummheit mit ausgesprochenem Pech. Der Captain der Saber war stur und hielt seine Position trotz des auf sein Schiff mit Kollisionskurs zurasenden Warbirds. Ein Umstand der diesem nicht verborgen blieb. Eine Weile spielten sie Feigling, aber dann wurde dem Leih das Risiko wohl zu groß und die drei Schiffe feuerten, unterstützt von den anderen vier Schiffen, gemeinsam auf die Saber. Dennoch es war zu spät. Die Speer flog mit vollem Impuls und auch das eingeleitete Ausweichmanöver konnte nicht verhindern, dass die Schiffe sich berührten. Zuerst prallten nur die Schilde aneinander, aber die der Saber versagten schnell, zu sehr waren sie bereits geschwächt. Nun trafen die Schilde der Speer auf die Hülle und rissen diese weit auf. Die Deuteriumtanks wurden aufgeschlitzt, schwerer Wasserstoff schoss aus den Tanks ins All und traf auf die aus reiner Energie bestehenden Schilde der Speer und entzündete sich sofort. In einem grellem, gelb, rot, orangen Feuerball verging die Saber. Auch die Speer wurde von dieser Explosion schwer in Mitleidenschaft gezogen. Ihre Schilde versagten, als die Deuteriumtanks und nur wenige tausendstel Sekunden später die Antimaterietanks explodierten. Große Teile wurden aus dem Schiff herausgerissen und wirbelten durch das All. Andere Teile, meist kleinere Trümmerstücke der Saber aber auch Teile der Speer, schossen wie Schrapnell durch das Schiff und richteten zusätzlich Schäden an. Das Schiff war verloren, ein Blick auf den Hauptbildschirm genügte. Rikal hatte bereits zu oft solche Bilder sehen müssen, die Meldung seiner taktischen Offizierin bestätigte seinen Eindruck. Auch den verbliebenen Schiffen der Sektion 31 waren der Feuertod der Saber und die schweren Schäden der Speer nicht entgangen. Ihre Waffen beteiligten sich an der Vernichtungsorgie und rissen weitere Löcher in den Rumpf des einstmals so stolzen Warbirds. Eine weitere Detonation erhellte das immer schwarze All, als die Eindämmung der Quantensigularität zerstört und das kleine Schwarze Loch, welches die Speer bisher mit Energie versogt hatte, freigesetzt wurde und sofort in einer gewaltigen Implosion verging. Automatisch verdunkelte der Sichtschirm sich, um die Augen der Rihannsu auf der Brücke zu schützen. Kurz schloss Rikal seine Augen und gedachte der Toten und verfluchte ihren Kommandanten. Hätte er nur etwas eher das Ausweichmanöver eingeleitete wäre die folgenschwere Kollision zu vermeiden gewesen. Er hatte, vermutlich aus Stolz, zu lange gezögert. Nun war er Tot und mit ihm über 2.000 Rihannsu.
Es überraschte Rikal nicht im geringsten, dass die restlichen Schiffe der Sektion 31 unmittelbar nach dem feurigem Tot der Speer auf Warp gegangen waren. Für sie gab es keinen Grund mehr länger zu bleiben.
Erleichtert lies Rikal sich für eine viertel Ewa in seinen Sessel zurücksinken. Dann richtete er sich wieder auf, streckte seinen Rücken und gab Befehle.
„Sichern sie alle Stationen. Schadensbericht an die Brücke.“
An die junge Rihanna an der Taktik gewandt: „Fordern sie einen Schadensbericht von den anderen Schiffen an und Scannen sie nach Überlebenden.“
Auch wenn sein Gefühl ihm sagte, dass sie aller Wahrscheinlichkeit nach keine Überlebenden der Speer finden würden, versuchen mussten sie es zumindest. Vielleicht hatten ja auch einige Piloten die Vernichtung ihres Jägers überlebt. Wie hieß es so schön, die Hoffnung stirbt zu letzt.
„Wie ist der Status der Entermannschaften?“
Kurz atmete die Rihanna durch, dann erstattete sie Bericht. Die Blutschwinge wies schwere Beschädigungen auf und würde noch eine mehrere Tarim brauchen, bis sie wieder auf Warp würde gehen können. Die Zahlen der Opfer auf der Blutschwinge waren überraschender Weise gering. Dreiundsechzig Rihannsu hatten ihr Leben verloren, aber über 200 waren Verletzt worden. Die geringen Zahlen der Toten trotz der Enterung erklärte sich dadurch, dass die Entermannschaften der Sektion überwiegend mit Phasern schossen, die auf betäuben gestanden hatten. Dem gegnerische Enterkommando war es gelungen drei Decks einzunehmen, aber die Marines und die Sicherheit drängten sie bereits zurück. Keine vitalen Bereiche befanden sich in ihrer Kontrolle. Sie waren nicht in der Lage der Blutschwinge gefährlich zu werden, zumindest nicht mehr. Es war nur noch eine Frage der Zeit bis sie die Ausweglosigkeit ihrer Situation erkennen und hoffentlich aufgeben würden. Zumindest hoffte Rikal dies, seiner Meinung nach waren auf der Blutschwinge für heute mehr als genug Individuen ums Leben gekommen. Die Schiffen seiner Flotte wiesen keine bis leichte Schäden auf, alle waren warp- und voll einsatzfähig.
Nun war es für Rikal auch an der Zeit die Selbstzerstörung zu deaktivieren. Kein ganzes Siuren bevor die Blutschwinge sich selbst zerstört hätte. Für die Blutschwinge allerdings war dieser Kampf vorbei. Sie konnte die fliehenden Schiffe nicht verfolgen oder zur Basis der Sektion 31 zurückkehren, also übertrug Rikal Ael das Kommando und wies sie an ihre Gegner zu verfolgen und die Basis einzunehmen. Einer der Warbirds blieb als Eskorte für die Blutschwinge zurück. Seine Marines und Techniker würden auf der Blutschwinge reichlich Arbeit finden.
Vier rihannische Schiffe gingen auf Warp und nahmen die Verfolgung der fliehenden auf, während die Blutschwinge mit ihrer Eskorte und den vier Sternenflottenschiffen zurückblieb. Die Shuttles schwärmten aus und sammelten die Überlebenden ein. Tatsächlich war es drei Piloten gelungen ihren Jäger zu verlassen bevor er explodierte, und auch sieben Rettungskapseln hatten die Speer verlassen können bevor es zu spät war.
Rikal lehnte sich nun endgültig zurück und entspannte sich einige Momente, während auf der Brücke die hektische Betriebsamkeit aufkam, die entstand wenn auf einem Schiff gekämpft wurde und gleichzeitig bereits Reparaturen eingeleitet wurden.
Vor allem aber fragte er sich, wie es wohl Arrhae und N`nhaeirhu ergangen war. Den Elementen sei Dank lebten sie noch, dies hatte eine Befragung des Computers, unmittelbar nach der Deaktivierung der Selbstzerstörung ergeben. Eine weitere interessante Frage war, was aus Tarik geworden war, der zu einem ungünstigen Moment kurt vor Ende des Kampfes die Brücke hatte verlassen müssen. Auch in einem Gefecht gibt es gewisse körperliche Bedürfnisse, die berücksichtigt werden müssen.

-tbc-
 
=/\= Blutschwinge, nach der Enterung =/\=


Nach einiger Zeit stand Taroc wieder auf und nahm seine Waffe mit der linken Hand. Auch holte er sich das Messer zurück und ging weiter in die Richtung in die er gewollt hatte. An einer besonders engen, und schon beschädigten, Gangstelle deponierte er eine Sprengladung welche kurz nachdem sie eine Bewegung wahrgenommen hatte explodierte. Vorsichtig ging er weiter. Die Sprengladung war nur eine Absicherung das ihm niemand in den Rücken fallen konnte, aber kurz darauf lief er fast in eine Gruppe Föderierter. Da er keine Schrecksekunde benötigte drehte er sich auf dem Fuß um und rannte los in die Richtung aus der er gekommen war. Da ihn das Gewehr über der Schulter beim rennen störte warf er es einfach weg und hatte so nur noch das Gewehr welches er in der Hand trug. Hinter sich hörte er wie die Gegner ihm folgten um ihn zu erledigen. Er machte langsam das sie ihn fast einholen konnten und spurtete, kurz vor der Sprengladung, nochmals los. Er wusste das er ein enormes Risiko einging, aber es war seine einzige Chance wenn er kein Aussichtsloses Gefecht eingehen wollte. Kurz nach der Stelle wo die Sprengladung deponiert war, warf Taroc sich mit einem letzten kräftigen Satz nach vorne und hielt sich die Arme schützend über den Kopf, noch während er durch die Luft flog. Die Explosion zerriss einen Teil der Gangwand und seine Gegner. Aber der Luftdruck war so groß das es ihn noch einige Meter weiter durch den Gang wirbelte. Nachdem er ziemlich hart auf dem Boden aufgeschlagen war erhob er sich und sah sich um. Die Leichen der Föderierten lagen in Verrenkten Stellungen herum und nur 2 hatten es schwerverletzt überlebt und konnten ihm nicht mehr gefährlich werden.
Als er losgehen wollte merkte er das sein Bein aus irgendeinem grund nicht mitmachen wollte und so sah er an sich hinab. In seinem Unterschenkel steckte ein Spitzer und langer Splitter, welcher ihm das gehen erschwerte. Ohne groß zu überlegen schnitt er den Splitter ab und wand ein Streifen, welchen er aus seiner Uniform riss, darum damit alles so blieb wie es war. Da seine hand wieder einigermaßen mitmachte, machte er sich keine Sorgen mehr um die Zukunft und ging einfach weiter. Als er um eine Gangecke kam sah er einige undeutliche Gestalten herumhuschen und ging hinter der Ecke in Deckung und richtete seien Waffen auf diese. Als sie näher kamen erkannte er sie als Rihannsu, der Sicherheit und des Tal`Shiar. Vorsichtig kam er aus seiner Deckung und ging langsam auf sie zu. Ihre erste Reaktion bestand darin das sie ihre Waffen auf ihn richteten bis sie erkannten das er zur Crew gehörte, auch wenn er derzeit leicht lädiert war. Besonders fiel ihm eine kleine Person im Schutzanzug auf und als sie den Helm hob war er sich sicher das N`nhaeirhu es war. Kurz trat der Ausdruck leichter Sorge in ihre Augen als sie ihn betrachtete.
Nachdem er einen kurzen Überblick über die Geschehnisse gegeben hatte und erfuhr das die Schlacht vorbei war machte er sich auf den Weg zur Krankenstation, verfolgt von ungläubigen Blicken da das Splittermuster auf seinem Rücken schon die ganze Uniform in sein Blut getränkt hatten.



-tbc-
 

Xena

New Member
(Alidar Tr’Aurata)
=A= Shuttle =A=

Einer der Marines, eine relativ junge Rihanna, die mit im Shuttle waren erkannte die Situation und half Alidar mit der Versorgung seiner Schnittwunde.

„Die Dickflüssigkeit Ihres Blutes gefällt mir überhaupt nicht, Sie sollten sich die Wunde auf alle Fälle auf der Krankenstation anschauen lassen,“ ermahnte ihn diese Rihanna.

„Danke, das werde ich auf alle Fälle auch tun,“ antwortete er ihr, als Plötzlich Tahl hereinkam.

Dieser schaute sich kurz um und fragte dann, „was ist denn mit Ihnen passiert?“

„Nur ein kleines Missgeschick,“ erwiderte Alidar.

Tahl schaute zwar ein wenig skeptisch, fuhr aber dann fort, „ ich muss Sie wegen den Reparaturen sprechen.“

„Um was geht es denn genau,“ hakte der Angesprochene nach.

„Ich denke, Angesichts der Schäden, sollten wir eine Reparatur, auch von Draußen durchführen,“ antwortete Tahl.

„Das ist eine Gute Idee, aber ich bin im Moment nicht in der Verfassung um solche Reparaturen von Draußen vorzunehmen. Ich bin mir sicher, dass unter den Marines jemand mit den Erforderlichen Kenntnissen befindet, um Ihnen zur Hand zu gehen. Die Restlichen können hier sicher auch etwas tun,“ sagte Alidar mit einer Ruhigen Stimme.

Tahl war etwas über diese Reaktion überrascht, aber ließ es dabei sein, „wie Sie meinen,“ sagte er noch, bevor er ging.


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Nach etwa einem Tarim, waren die Reparaturarbeiten an den Sensoren abgeschlossen, so dass sie sich wieder auf den Weg zurück zur Schwinge machen konnten.

Auf dem Rückweg waren laut Sensoren sehr viele Trümmerteile im Nebel, das deutliche Anzeichen eines längeren Gefechtes. Genauere Untersuchungen ergaben, dass diese Trümmerteile Teilweise von einer D’Deridex stammten, aber beim genaueren Betrachten, waren diese definitiv nicht von der Blutschwinge. Außerdem waren noch Warpspuren von Föderationsschiffen erkennbar, diese wurden mit weiteren, die von rihannischen Schiffen stammten durchmischt. Allen Anschein nach verfolgt nun eine rihannische Flotte die der Föderation.

Schließlich entdeckten sie im Nebel die Blutschwinge. Sichtlich schwer angeschlagen, aber noch manövrierfähig. Die Schlacht hatte also Erfolgreich für das Reich geendet. Angesichts dieser Tatsache, beschloss dann Tahl dann doch noch Kontakt mit der Schwinge aufzunehmen.

Nach einem kurzen und knappen Gespräch wurde dem Shuttle sofort eine Landegenemigung erteilt, offensichtlich hatte man in diesem Augenblick andere Sorgen als das Shuttle. Tahl hatte sich nach seiner Ankunft sofort auf den Weg auf die Brücke gemacht.

Nachdem alle aus dem Shuttle ausgestiegen sind, wurden für die Insassen nun auch die inneren Schäden der Blutschwinge erkennbar. Der Rauch, der von Bränden stammt, war noch nicht ganz verzogen, und teilweise lagen Kabelbäume offen herum. Auf dem Schiff ging es doch irgendwie hektisch zu. Schließlich war es zu einem Enterungsversuch gekommen, den aber die Mannschaft der Schwinge erfolgreich vereiteln konnte.

Erneut wurde Alidar nun von jener Rihanna ermahnt, die seine Verletzung, die er sich im Shuttle zugefügt hatte, behandelte doch zur Krankenstation zu gehen. Er bedankte sich bei ihr und folgte nun dieser Aufforderung.




-tbc-
 

Tahl Tahlek

New Member
=A= Shuttle der Blutschwinge =A=

Als Tahl in seinem Raumanzug an der Seite des Shuttles hing, kam er sich sehr einsam vor. Die unendlichen Weiten des Weltraums war ihm noch nie so nahe wie in diesem Moment wo er vor einer Art Verteilerkasten flog und nach Anleitung eines technisch sehr begabten Marines die Leitungen notdürftig zu reparieren um überhaupt noch zurück zur Blutschwinge fliegen zu können...
Als die Leitungen endlich überbrückt waren und die Antriebe wieder liefen begab sich das Aussenteam wieder in Richtung des Mutterschiffs...
Der Anblick der sich Tahl und Alidar bot als sie durch den Nebel hindurchmanövrierten schien wie aus einem Albtraum aufzutauchen... Die Blutschwinge hatte viele Wunden, große wie auch kleine und innerlich fühlte Tahl die Schmerzen des Schiffes für dessen Sicherheit er verantwortlich war und das er wegen einer Falle des Feindes hatte im Stich lassen müssen:
"Hier ChR Blutschwinge, unbekanntes Shuttle Sie befinden sich in Scannerreichweite. Bitte identifizieren Sie sich."
"Hier Shuttle 1a der ChR Blutschwinge. Es spricht zu Ihnen TAC/SEC Tahl Tahlek, zurück von einer Aussenmission. Ich bitte hiermit um Landeerlaubnis..."
"Wir haben Sie schon vermisst," ertönte eine erleichterte Stimme aus den Lautsprechern. "Begeben Sie sich zu Rampe 25. Sie haben natürlich umgehende Andockerlaubnis..."
"Danke," war Tahls knappes Kommentar und er steuerte die Rampe umgehend an.
Als sie andockten blieb Tahl fast das Herz stehen. Wenn es draussen schon schlimm aussah dann übertrafen die Innenräume der Schwinge die bösesten Albträume. Überall Rauchwolken, das Stöhnen von Verletzten hallte durch die Gänge und Beulen und Blut an einigen Wänden zeugte deutlich von Versuchen, das Schiff zu entern. Tahl verspürte wie Übelkeit in ihm aufstieg und beschloss sich sofort zu Rikal zu begeben. Er musste einfach mehr erfahren über das was sich hier in den letzten Stunden seiner Abwesenheit zugetragen hatte...
 

Ezri

Administrator
Mitglied Galactic Alliance
=/\= Brücke =/\=

Die Brücke war gesichert und meine Anwesenheit nicht mehr nötig.

„Ich bitte, die Brücke verlassen zu dürfen und auf die Krankenstation gehen zu dürfen.“

Wandte ich mich an den Riov. Ein knappes Nicken seinerseits interpretierte ich als Zustimmung und begab mich zur Krankenstation. Auf dem Weg dorthin war ich gezwungen einen Umweg zu machen, da eine kleinere Sektion der Blutschwinge noch immer nicht unter Kontrolle gebracht worden war. Aber das war nicht der einzige Grund für meinen Umweg, ich brauchte einfach etwas Zeit. Zeit für mich und für meine Gedanken. Jeder hat seine Art mit Streßsituationen umzugehen, dies war meine Art.
Es war schon seltsam, wie ich so meinem Weg folgte. Gerde eben biege ich um eine Ecke und es ist nichts da. Kein Zeichen dafür, dass dieses Schiff sich bis vor kurzem in einem Gefecht befand, kein Anzeichen dafür, dass sich noch immer feindliche Eindringlinge an Board befanden. Und dann, als sich die Tür de Turbolifts öffnete, krochen Schwaden übelriechenden toxischen Rauches durch den Gang. Die Entlüftung pumpte auf Hochtouren die giftigen Dämpfe der Schwelbrände aus dem Gang, aber bis der Geruch verschwunden war, würde noch einige Zeit vergehen. Ich zog den Kragen meiner Uniform über die Nase und machte sofort wieder kehrt in die saubere Luft des Lifts.

„Arboretum“ gab ich den Befehl.

Als sich die Tür des Arboretums hinter mir schloß, wurde auch die Welt dort draußen, das Schiff, ausgeschlossen.
Als sei nie etwas passiert, war hier eine friedvolle Stimmung, wie man sie nur auf verlassenen Planeten vorfand. Hell brannte Eisn vom Himmel herab, der Bach murmelte seine endlose Geschichte und einige Vögel sangen ihr Lied, nicht wissend, dass ihre Welt endlich war in der unendlichen Weite des Weltraumes. Das weiche Gras dämpfte meine Schritte und langsam drang ich immer tiefer ein in diese exotische kleine Welt, umgeben von kühler Technik. Es war meine Zuflucht, meine Zuflucht auch in friedlichen Zeichen, denn obwohl ich mich freiwillig zum Leben auf der Blutschwinge und dem Dienst in der Galae Rihanna verschrieben hatte, so brauchte ich doch immer wieder eine Bestätigung für mich, dass ich ich war, eine Trill mit Symbionten. Hier im Arboretum hatte ich die Möglichkeit mich meiner vorangegangen Wirte zu besinnen, mein Leben und das meines Symbionten zu rekapitulieren.
Meine Schritte lenkten mich über den weichen Rasen zu diesem alten mächtigen Baum, dessen Äste immer grün waren und immer Schatten und auch Trost spendeten, als ich auf halben Weg was sah.

Es war eine Gestalt und ich erkannte eine Sternenflottenuniform. Die Gestalt hatte auch mich gesehen, sie hatte ihre Waffe erhoben und auf mich gerichtet, aber sie zögerte.
Ich blieb einfach nur stehen und wartete ab.
Langsam und zögerlich näherte sich die Gestalt und je näher sie kam, desto mehr senkte sie die Waffe, bis sie gänzlich auf den Boden gerichtet war. Es war ein Sternenflottenoffizier von meinem Volk.
Keiner von uns sagte ein Wort, wir schauten uns nur an.
Irgendwann öffnete sich die Hand des Trills und seine Waffe viel zu Boden und dann sprach er mich an. Seine Stimme krächzte ein bißchen.

„Torias Derial, Lieutenant der Sternenflotte, Enterkommando Delta 3 der USS Victory.“

„Ezri Chaz, Arrain Galae Rihanna, Schiffarzt der ChR Blutschwinge.“

Beide hatten wir uns unserer Muttersprache, Trill, bedient.

Langsam ging ich in die Hocke und nahm die Waffe auf. Ich schob sie in den Gürtel meiner rihannischen Uniform.

„Wir haben noch etwas Zeit, bevor ich Sie verhafte, Torias Derial.“

Und mit einer Handbewegung lud ich ihn ein, sich mit mir unter diesem, unter meinem Baum, zusetzen und uns zu unterhalten.


Ich weiß nicht wieviel Zeit vergangen ist, aber irgendwann nach unserer langen und intimen Unterhaltung, sahen wir uns an. Ich nickte und mit gelassener Ruhe stand er auf, hob die Hände und ich trat mit gezogener Waffe hinter ihm. Zusammen gingen wir zum Ausgang des Arboretums und kein Crewmitglied hielt uns auf, als wir zusammen unseren Weg zum Zellentrakt der Blutschwinge fortsetzten.

„Ich übergebe Ihnen den Gefangenen Torias Derial, Lieutenant der Sternenflotte, Enterkommando Delta 3 der USS Victory. Der Gefangene leistet bei der Verhaftung keinen Widerstand und hat mir freiwillig seine Waffe übergeben.“

Der wachhabende Offizier notierte alle Daten, auch wer den Gefangenen einlieferte, auf ein Padd, um diese dann später in den Computer zu übertragen. Torias Derial musste sich komplett entkleiden und dann durch eine Schleuse in den eigentlichen Zelletrakt eintreten. Er bekam seine Kleidung nach gründlicher Durchsuchung wieder und ihm wurde eine Zelle zugewiesen.
Mehr konnte ich nicht für ihn tun und ich hoffte, ich würde noch Gelegenheit haben, mich mit ihm unterhalten zu dürfen.

Es waren nun schon mehr als 3 Tarim vergangen als ich die Brücke verlassen hatte und endlich kam auch der erwartete Ruf.

„Dr. Chaz, finden Sie sich umgehend in der Krankenstation ein.“

Es war die unverkennbare Stimme Sora t’Ptravals und ihr gehorchte ich umgehend…

-tbc-
 

Chateya

geschecktes Zwergschaf
(N'nhaeirhu)

Tarik hatte sie inzwischen mit zwei der Soldaten zur Krankenstation geschickt. Er hatte kaum noch selbständig laufen können und nach ihrer Einschätzung war es höchste Zeit gewesen, daß er medizinische Hilfe bekam.
Der andere Soldat dagegen, der noch immer bewusstlos, aber noch lebend, im Gang lag, musste vorerst dort verharren. Ein weiterer Transport in Begleitung zweier seiner Kollegen war nicht möglich, ohne N'nhaeirhu nicht mit den Gefangenen, wenngleich sie auch bewusstlos waren, allein zu lassen. So musste er noch ein Weilchen warten, bis ihm Hilfe zuteil wurde, doch nach der laienhaften Einschätzung der CIS waren seine Verletzungen nicht allzu schwerwiegend, wodurch er sich noch gedulden konnte.
Nach einiger Zeit kam eine Meldung durch den Komkanal, der zwischen den Einsatztruppen der Tal’Shiar-Einheiten immer geöffnet gewesen war während des Gefechts, daß sowohl die äußere Bedrohung für die Blutschwinge, als auch der Versuch ihrer Enterung abgewendet worden ist. Ein Gefühl der Erleichterung durchflutete sie, wenn auch die Nachricht, das nichtsdestotrotz noch immer Eindringlinge, die Widerstand leisteten, auf dem Schiff verweilten, nichts unbedingt Gutes verhieß. Aber die Oberhand hatte nun wieder die Besatzung und dabei würde es auch bleiben.
Zunächst informierte sie sich daraufhin über den allgemeinen Zustand des Schiffes. Es musste wirklich übel ausgesehen haben, immerhin hatte es der Warbird mit einer kampfstarken Übermacht zu tun gehabt. Doch die Kavallerie war genau im richtigen Augenblick eingetroffen.
Und intern hatte es teilweise schwere Kämpfe in den engen Gängen gegeben. Erstaunlicherweise hielt sich hierbei die Zahl der Toten aber in Grenzen.
Kein Wunder, dachte sie sich, die feuern ja sehr zu unserer Freude nur mit Betäubungsstrahlen. Und ein Grinsen, gemischt mit Glück und einem belächelnden Element über die Unentschlossenheit der Föderierten, ihre Feinde zu töten, schlich sich in ihr Gesicht.
Doch jäh wurde die Erleichterung unterbrochen, als sie sich nähernde Schritte wahrnahmen. Aber es waren die eigenen Leute, Sicherheitsoffiziere, die nach versprengten Truppen innerhalb des Schiffe suchten und ihre Hilfe anboten. Und hier waren sie damit genau richtig. Denn langsam erwachten die Sternenflottler wieder und N'nhaeirhu wollte sie schnellstmöglich in den Arrestbereich bringen, da sie sich, bevor sie sich einem Verhör dieser Leute widmete, um einiges anderes zuvor zu kümmern hatte.
Während sie sich kurz mit einem der Sicherheitsleute unterhielt, kam noch jemand diesen Gang entlang. In der Dämmerung, die Notbeleuchtung des Alarms war noch immer aktiv, war schwer auszumachen, um wen es sich handelte, doch als die Person näher kam, erkannte die Rihanna, daß es ihr Halbbruder war. Und er sah tüchtig mitgenommen aus. Offenbar war er ebenfalls in ein Gefecht verwickelt gewesen und nun möglicherweise auf dem Weg in die Krankenstation, um seine Blessuren behandeln zu lassen. Lediglich ein Blickkontakt zwischen beiden Geschwistern kam zustande, der jedoch mehr zum Ausdruck brachte, als heimliche Worte der Sorge in der Gegenwart von Personen, die um das verwandtschaftliche Verhältnis nicht wussten. Und er setzte seinen Weg unbeirrt fort, vorbei an den Soldaten und Offizieren, und wandte ihnen den Rücken zu, was N'nhaeirhu innerlich erschauern ließ. Unzählige kleinere und größere Splitter hatten seine Uniformjacke durchbohrt und waren angesichts der Blutspur, die er hinter sich herzog, recht tief eingedrungen. Aber mehr als Sorgen machen konnte sie sich nicht. Er konnte gut genug auf sich selbst achten und sie hatte auch noch etwas zu tun.
Sie nahm ihr Gewehr, welches sie vorhin aus der Hand gelegt hatte, und hielt es dem Ranghöchsten der Gefangenen unter die Nase. Es war ein Lieutenant, der einen ziemlich griesgrämigen Eindruck machte – nicht verwunderlich, angesichts der Tatsache, daß ihr gesamtes Vorhaben, angefangen bei der Entführung eines Thronerben und seiner Gattin bis hin das Flaggschiff der Thi Galae zu entern und zu zerstören, gescheitert war.
„Bewegen Sie sich, oder ich muß Ihnen Beine machen!“ schnauzte sie den Menschen an, der schließlich mürrisch ihrer Aufforderung auch nachkam und seinen Kollegen bedeutete, es ihm gleich zu tun.

Auf dem Weg in die Arrestzellen konnten sie ein nur geringes Ausmaß der Schäden im Inneren des stolzen Raubvogels erkennen, doch es genügte, N'nhaeirhu erschrecken zu lassen über diese Gewalt.
Unterwegs wurde ihr zudem die Meldung zugespielt, daß Shuttle von Tahl und Alidar sei wieder gelandet und habe das Massaker wie durch ein Wunder heil überstanden. Nur einen Haken gab es. Sie waren erfolglos gewesen. Sie hatten Iregh nicht aufspüren und zurück schaffen können. Aber es nicht so, daß N'nhaeirhu je fest daran geglaubt hatte. Um diesen Mann zu stellen, brauchte es mehr als ein Shuttle, Rachegelüste und Eifer.

Schließlich waren sie angekommen und überreichten mit der gewohnten Prozedur die Gefangenen an das Personal. N'nhaeirhu hatte sich unterdessen einer anderen, bereits belegten Zelle, gewidmet, woraufhin ihr Bewohner an das Kraftfeld getreten war.
„Es freut mich zu hören, daß Sie Ihre Versprechen gehalten haben“, meinte sie, nachdem sie den Helm angenommen hatte, um ihm in die Augen zu sehen.
McDonough war als einziger der gefangen genommenen Crew der Akira aus dem Nebel noch an Bord geblieben, um für das Gelingen des Plans, welchen er gemeinsam mit dem Leih geschmiedet hatte, zu bürgen. Doch nun war diese Bürgschaft überflüssig geworden.
„Ich werde mich darum kümmern, daß Sie zurückkommen zu Ihrer Crew!“ meinte die Rihanna zusätzlich und schaute ihn noch einmal eindringlich an. Ein Lächeln zuckte in seinen Mundwinkeln – offensichtlich hatte er mit seiner Meinung über dieses traditionsbewusste Volk, daß genauso viel Wert auf seine Ehre legte wie die Klingonen, doch nicht so unrecht. Und er zog sich daraufhin zu der kleinen Bank am hinteren Ende der Zelle zurück und nahm Platz.
Bevor N'nhaeirhu jedoch den Arresttrakt verlassen hatte, hatte sie sich in sehr deutlicher Form an die eben eingetroffenen Gäste gewandt, daß ihnen noch ein ausführliches Gespräch mit der CIS bevorstand.

Als sie den Arresttrakt wieder verlassen hatte, fielen ihr wieder Tarik und ihr Halbbruder ein und sie machte sich auf den Weg zur Krankenstation, um nach beiden zu sehen.
Dort angekommen, schlug ihr ein Chaos ohnegleichen entgegen. Es schien, als würde der medizinische Bereich alle Ereignisse an Bord zeitverzögert wiedergeben. Unzählige Verletzte lagen auf den Betten, warteten darauf, behandelt zu werden, in der Reihenfolge des Grades ihrer Wichtigkeit. Von daher war es nicht überraschend, daß Tarik sich längst im OP befand. Doch auch ihr Bruder schien mittlerweile versorgt zu werden. Eine entsprechende Antwort erhielt sie, als sie nach ihm fragte. Und sogar Alidar hatte sie ausgemacht in dem Gewühl, offenbar hatte es doch einen kleineren Zwischenfall an Bord des Shuttles gegeben.
Aber alsbald wurde ihr deutlich gemacht, daß sie im Weg stand und sofern sie nicht helfen konnte, die Krankenstation verlassen sollte. Und sie tat wie ihr geheißen, verschwand im Gang und fand nun Gelegenheit, über den einen Rihannsu an der Ecke nachzudenken.

-tbc-
 
T

Tarik

Gast
=A= Krankenstation =A=

Langsam öffne ich die Augen. Erst nehme ich mein Umfeld nur verschwommen war, dann wird es immer deutlicher. Ich bemerke das ich mich auf der Krankenstation befinde und überlege, was ich denn hier mache. Ich kann mich an nichts erinnern.
Ich komme nicht dazu, mir weiter Gedanken zu machen, da das Holgramm von Dr. Chaz gerade in diesem Moment zu mir kam um mich zu untersuchen. Doch nun begann auch mir nach und nach wieder alles einzufallen. Ich war auf dem Weg von meinem Quartier zur Brücke, als ich von den Entertruppen der Föderation überrascht wurde. Ich hatte versucht ihnen zu entkommen und war dabei auf den verschiedensten Wegen durchs Schiff gekommen, aber dann hatte man mich gefangen. Ich kann mich noch daran erinnern, angeschossen worden zu sein. Die Wunde war tief gewesen und hatte stark geblutet. Ich schließe daraus, dass das der Grund ist, warum ich hier bin. "Wie geht es Ihnen?" wer de ich gefargt und einen Moment überlege ich. "Nun, ich fühle mich müde.. so als hätte ich ne Woche nicht geschlafen..." "Nun, Sie waren lange Zeit bewusstlos. Sie hatten eine schwere schussverletzung als Sie hier eingeliefert wurden." Ich sehe Das Hologramm erstaunt an. "Ich war bewusstlos bevor ich hier herkam?" "Ie Tarik" erwiderte das Hologramm des Doktors. "Aber wenn ich bewusstloss war... wer hat mich dann auf die Krankenstation gebracht?" Frage ich weiter und man sieht meinem Gesicht die Überraschung förmlich an. "Nun, Sie wurden von einer kleinen Gruppe Marines entdeckt, die von der CIS angeführt wurden. Sie hat Sie hierher bringen lassen." Jetzt war ich um so mehr erstaunt. Ich kenne die CIS und ich fand Sie zugegeben sehr net, aber sie war eine TS Agentin. Ich hatte immer angenommen, dass der Tal Shiar sich um das "normale" Volk recht wenig Sorgen macht. Naja, ich beschließe diesen Gedanken für mich zu behalten und mich bei der nächsten Gelegenheit zu bedanken. Dann kommt meine nächste Frage. Die Frage, die für mich am wchtigsten war. "Dr.?" Das Hologramm stoppt kurz Ihre Untersuchungen und wendet sich mir zu. "Darf Ich wieder auf die Brücke zurück? Wir befinden uns in einer gefährlichen Lage und mei..." "Sie warten erst einmal bis ich meine Untersuchungen abgeschlossen habe. Wenn das geschehen ist, dann sehen wir weiter. Vorher nicht." Ich überlege noch zu einer Bemerkung anzusetzen, würde das Hologramm genaus reagieren wie Dr. Chaz selber? Denn ich hatte noch eine peinliche Erinnerung an meine Anfangszeit auf der Schwinge, damals noch als Erein, so das ich beschließe das es besser sei mich zu fügen.
Dann schließlich ist die Untersuchung beendet. Ezri I schaute mich eine ganze Zeit lang an.. Dann sagte Sie: "Nun, ich würde Sie gerne noch etwas hier behalten, aber Sie sind soweit OK, dass Sie zur Brücke können. In anbetracht der Umstände können wir nur auf die Leute verzichten, die wirklich ernst verletzt sind."
Ich schaue das Hologramm an und so etwas wie Glück machte sich in mir breit. Dann gehe ich zur Tür. "Halt Mr. Tarik!" Höre ich dann Ezri I nochmal hinter mir. "Das Schiff wird immer noch angegriffen und geentert. Ich möchte Sie nicht nochmal hier liegen haben. Ich möchte das zwei Sicherheitsoffiziere Sie begeleiten. Ich habe Sie bereits angefordert, warten Sie bis Sie hier eintreffen." Ich nicke kurz , dann warte ich.
Einge Siuren später errreichen zwei Offiziere der Sicherheit die KS und ich folge Ihnen zur Brücke.

=A= Auf dem Schiff =A=

Wärhend wir durch das Schiff gehen, beobachte ich jede Kleinigekeit ganz genau. Es hatte sich vieles verändert. Es sah hier aus, wie auf einem einzigen Schlachtfeld. Kabel hingen oder lagen herum und über all lagen Trümmer oder LEichen herum. Einige trugen die Uniform der Föderaton, aber andere auch die unsere. Tiefes Mmitleid und tiefer Zorn macht sich in mir breit. Einige der Crewmitglieder, sofern man sie nor erkennen konnte waren mir durchaus bekannt, andere nicht. Das lag aber sicher auch daran, das einige so entstellt waren, dass man sie gar nicht erkennen konnte. Die Schlacht schien schon längere Zeit zu ende zu sein und auch schien es so als sein nur noch vereinzelt Feinde an Bord. Dich gefolght von den Sicherheitsoffizieren schüttel ich die Gedanken ab und wir gehen weiter in Richtng Brücke. Ich den Disruptor im Anschalg, die Sicherheitsoffiziere ein Disruptorgewehr.
Wir biegen um eine Ecke ab, aber ein kanpp verfehlender Phaserstrahl überzeugt mich ziemlich davon, dass es keine gute Idee sei, da zu lange stehen zu bleiben. Während ich an der Wand stand und wartet ob jemand um die Ecke kam, brachten sich die SECs in Position, um den Korridor Ihrerseits stürmen zu können. Es passiert nichts. Keiner komtm aus dem Korridor.
Langsam machen sich die beiden SECs auf den Weg. Dann bltzschnell stürmen Sie den Korridor. Ich höre einnen kurzen Schusswechesel, dann Ruhe. Vorsichtig schaute ich um die Ecke, ich bemerke die beiden Offiziere, die über drei FÖD Offiziere gebäugt sind. "Sie sind tot, los weiter." Befehlen sie mir. In der Aufregeung bekomme ich das gar nicht mit, waren die beiden doch eigentlich rangniedriger. Wieder kommen wir nur ein kurzes Stück, dann geraten wir wieder unter Feuer. Wir beziehen rechts und links vom Korridor Stellung und das Gefecht beginnt zu toben. Ich habe Glück und einer der Feinde bricht unter meinem Feur zusammen. Dann trifft auch einer der SECs. Plötzlich jedioch kommt ein weiter Feind aus einer kleinen Türnische. Noch ehe wer reagieren kann, eröffnet er das Feuer. Der junge Erein schaut entsezt drein und versucht noch in Deckung zu gehen, doch es war zu spät. Ein lauter schrei entföht ihm, als der Phaser direkt in seine Brust eindringt. Wäre er eine Marine gewesen und hätte einen Schutzanzug gehabt, hätte er vielleicht überlegt. Aber er war bei der SEC und trug keinen Schutzanzug. Sofort erwider ich das Feuer gemeinsam mit dem anderen Erein und der lezte Feind geht ebenfalls zu Boden. Sofort eile ich zu dem jungen Offizier der stöhnend am Boden liegt. "Er lebt.. Wir müssen Ihn zur Krnakenstation bringen." "Ka Rekkhai, wir können nicht wieder den ganzen weg zurück. Sie müssen zur Brücke!" "Ich geh alleine weiter, die Brücke ist nicht mehr weit." "Ka Rekkahi, dass ist zu gefährlich! Wir..." Ich ließ hn nicht ausreden. "Hören Sie Erein, dieser Offizier hier ist noch ein fast ein Kind! Und er ist ein Rihannsu. Er muss noch nicht sterben und ich werde nicht dabei zusehen. Entweder wir gehen jetzt beide zur KS oder Sie gehen alleine und ich mache mich auf den Weg zur Brücke! Und das ist ein Befehl Erein!" Einen Moment herrscht schweigen, dann erwidert der Erein "Ssuay, ich mache mich sofort auf den Weg" Ich nicke und der Offizier nimmt den Verletzten und macht sich auf den Weg zur Krankenstation.
Auch ich geh wieder weiter. Einge Meter weiter, bemerke ich jedoch eine Gruppe Marines, die sich offensichtlich ein Feuergefecht mit ein paar versrprengten Feinden lieferten. Ich beschließe Ihnen zu Hilfe zu kommen und nach einigen Siuren ist auch dieser Kampf zu Ende. Der Kommandant der Gruppe tritt n mich heran und fragt mich ob er wtas für mich tun könne. Es sei ziemlich Gefährlich für einen Offizier, hier so alleine durch das Schiff zu laufen. Ich erkläre Ihm, das ich auf die Brücke muss und er sagt das er mich begleiten würde. Ich nicke Ihm dankend zu, dann machen wir uns auf den Weg. Den Lift zur Brücke erreichen wir kurze Zeit später ohne weitere Zwischenfälle.

=A= Brücke Chr Blutschwinge =A=

Die Lifttüren öffen sich und geben den Weg zur Brücke frei. Sofort jedoch hechten zwei Marines auf mich zu, als Sie jedoch sehen, dass ich kein Feind bin, gehen Sie grummelnd wieder auf Ihre Positon. Ich begebe mcih sofort zum Leih und melde mich zurück zum Dienst. Der Leih eriwdert kurz das es Ihn freue das ich wieder da sei, dann wendet er sich wieder seiner Arbeit zu. Ich begebe mich zur CONN und bemerke einen jungen Mann, der meine Position eingenommen hat. Ich muster Ihn einen Moment und ich konnte ihm ansehen, dass er auf Grund der Tatsache, dass er es mit einer mächtigen Überzahl zu tun hatte gar nicht sehr zufrieden aussah.
Ich beschließe Ihn zu erlösen und gehe auf Ihn zu. "Nun Erein, Sie können gehen, Ich bin Ihre Ablösung." Sichtlich erleichtert stand der Erein auf und nickte mir zu und ich nahm sofort seinen Platz ein. Sofort studiere Ich die Instrumente um mir ein Blid von der Situation zu machen. Es schien so als sei die Schlacht schon lange zu ende und auch die Entertruppen waren so gut wie besiegt. Lediglich die vier neutralen Schiffer der Starfleet standen noch da. Weiterhin registrierten die Sensoren die Ankunft von mehreren rihannischen Schiffen. Ich melde dem Leih kurz, dass meine Station bereit sei, dann lasse ich mich auch von Ihm nochmal kurz über die Geschehnisse informieren.

<tbc>

([13:08] <Ezri> Tarik, darf ich in Deinem Log die Ezris durch Ezri I das Hologramm ersetzen?
[13:09] <CrApp_Buske|OeSF> ja klar

Begründung der Änderung: Ezri ist wärend des Gefechtes auf der Brücke)
 
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